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Argent
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Dakota
Admin && NPC | Grafikerin

Francis
Grafikerin für Avatare

Twilight
Helferin für Avatare

Caruso
linke Hand Argents

Coricopat
Aufsicht des Rollenspiels



Kapitel 3: Das unberührte Paradies



Wetter:
Sommer. Später Nachmittag.
Sonne geht auf.
Keine Wolken am Himmel.
Starke Hitze.
Im Schatten kalt.
Schwül, kein Wind.
20 - 23 °C

Was bisher geschah....

Nachdem die Nachricht von der
Flucht aus der Stadt erst einmal
herum gegangen ist trafen sich
Katzen am Stadttor. Dort, in einer
dunklen Gasse fing Argent an
über das weitere Vorgehen zu
reden. Es ist Zeit, das Nest
der Menschen zu verlassen und
ein neues Leben im Wald
zu beginnen. Jedem steht es frei,
ob sie nun gehen oder nicht.
Der Clan der Samtpfoten besteht
aus wenigen Mitgliedern und
nur, weil eine Gruppe von Katzen
sich gebildet hat bedeutet das nicht
gleich, dass sie auch ein Clan ist.
Es wird sich zeigen, wer
nun eine Samtpfote sein will
und darf und wer nicht.



Hast du je den Wunsch verspürt
auszubrechen und ab zu hauen?
Nein? Bei den Samtpfoten bleibt dir
wohl nichts Anderes übrig!
Stell dir vor, du bist eine Katze.
Eine Hauskatze, wohl gemerkt.
In einer großen Stadt lebst du und
eines Tages verhalten sich deine
Menschen seltsam. Sie wollen dich
nicht mehr streicheln und halten
Abstand von dir. Angeblich
soll es eine Katzenseuche
geben und ehe du dich
versiehst, landest du auf der
Straße. Allein und ohne Ahnung,
was jetzt zu tun ist.
Was würdest du tun?
Nun, der Kater Argent hat
sich entschlossen einen
Clan mit seiner Geliebten Alpha
zu gründen. Willst du zu ihnen
gehören oder lieber allein um her
streifen?
Es ist deine Entscheidung.
Dein Leben.

Denn du, bist eine Katze.



Gesuchte im Moment
Spielgefährten gesucht.

Zitate des Monats
Jade: "Du bist bei mir und das ist für mich das Allerwichtigste."
Sunny: "Ja ja, das sagen sie alle. Und am Ende bin ich wieder diejenige, die nicht teilen wollte. Hier, nimm!"


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 Kapitel 1: In dunklen Gassen

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Spielleitung
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mi Dez 08, 2010 5:13 pm

Caruso


Caruso merkte, dass Alpha etwas abwesend war, sagte jedoch nichts. Schließlich hatte er sie auch für ein paar Sekunden ausgeblendet und somit hatte die Bunte ein Recht darauf ihn zu ignorieren, wobei sie dies scheinbar nicht absichtlich tat. Als Alpha sich schüttelte war Caruso klar, dass sie nun reden würde. Die Wassertropfen, welche wie Perlen durch die Luft flogen glitzerten bunt. Doch der getigerte Kater blieb kühl, obwohl Alpha dadurch wirklich hübsch aussah. Mit ihrer freundlichen Stimme sprach die bunte Kätzin zu Caruso und dieser ließ ihr Zeit, erst einmal auszureden.

Alpha redete viel und lange und der grau-getigerte Kater hörte ganz genau zu. Jedes einzelne Wort erschien in seinem Kopf und jeder Satz analysierte er sorgfältig. Er wollte antworten und zwar auf möglichst alles, was Alpha gesagt hatte und dazu mussten natürliche ihre Satzgebilde im Gehirn des Getigerten sein, auch, wenn er sie vermutlich in einigen Stunden wieder vergessen haben würde:

“Ja, ich bin schnell. Zumindest hat mich bisher niemand überholen können, aber mit deiner Sportlerfigur wirst du mich bestimmt locker besiegen können.“

Caruso fiel ganz plötzlich auf, dass er in den letzen Stunden viel geredet hatte. Er war ein guter Zuhörer, aber ein miserabler Redner. Scheinbar tat dem Kater der Smalltalk mit Alpha gut und er hatte keine Probleme die passenden Wörter zu finden. Es war schier unmöglich die Bunte zu kränken oder so stark in Verlegenheit zu bringen, dass sie austickte. Er hatte ihr mehrmals geschmeichelt und nie hatte sie so richtig darauf reagiert. Sie zog Argent in den Dreck ohne Rücksicht auf ihren Gefährten zu nehmen und doch hörte der Silberne auf Alpha. Sie schien Caruso zu mögen, obwohl er mehr abweisend war, als andere Katzen und irgendwie brachte die Bunte den Kater dazu sich zu ändern. Zwar nur ein bisschen, aber wenigstens etwas.

Caruso räusperte sich und sprach weiter:

“Tut mir leid, ich war gerade etwas in Gedanken.... Solange du mir etwas beibringen kannst bin ich zufrieden und für einen Test bin ich ebenfalls bereit. Mal sehen, was dabei raus kommt.“

Kurz hielt Caruso inne um den Satz Alphas wieder aufzurufen und darauf zu antworten:

“Ich habe schon oft Mäuse und Ratten aus Städten gegessen und ich stimme dir zu: Sie sind widerlich. Deswegen bevorzuge ich das Landleben. Du scheinst von deinen Eltern nicht gelernt zu haben, wie man richtig jagt. Sie wussten scheinbar auch, dass die Nagtiere hier nicht besonders genießbar sind.“

Der getigerte Kater ließ nachdenklich den Kopf sinken. Argent war eine Hauskatze. Durch und durch, laut Alpha, aber woher hatte er diese Muskeln? Woher hatte er diesen eleganten Gang? Woher hatte er diese schlanke Figur? Er war kein fauler, fetter Hauskatzer, der keine Ahnung von der Außenwelt hatte. Vielmehr war er ein Hauskätzchen versteckt in dem Aufzug eines Straßenkaters. Eigentlich hatte Caruso vor noch etwas zu sagen, doch er ließ es dann bleiben. Alpha sah sich um und in ihrem Blick glitzerte die Sehnsucht, oder sah es nur so aus? Der Getigerte folgte dem Blick der Kätzin und landete bei den Fremden und Argent. Scheinbar hatte sie vorgehabt zu ihnen zu gehen. Gerade wollte Caruso einen Schritt tun, da kam der silberne Kater schon auf ihn und Alpha zu, leckte seiner Partnerin über den Kopf und trabte weiter. Caruso stand auf, nickte der Bunten freundlich zu und trabte hinter Argent her, welcher relativ langsam lief. Da der Getigerte dieses Schneckentempo nicht einhalten wollte fragte er den Clanführer:

“Gibt es einen besonderen Grund, warum wir so lahm sind? Alpha hat mir gerade noch erzählt, sie wäre gut im Rennen. Die wird uns schnell wieder einholen.“


[bei Alpha in der Nähe von Argent, Francis, Loretta und Aiko | denkt nach | redet mit Alpha | geht mit Argent mit | redet mit ihm]
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Francis
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Do Dez 09, 2010 10:06 am

Sein Plan ging vollends auf und Loretta und Aiko spielten mit. Francis breites Grinsen wurde immer breite und auch die vernichteten Worte und die Beleidigungen ließen dies keinen Abbruch ab. Wo wäre er den hingekommen, wenn er sich gleich von so einem zierlichen Kater provozieren lässt. Mit dem Arroganten zuvor, hatte er sich gern gegenseitig provoziert, weil dieser ein Gegner für ihn war. Doch der Silberne war nichts weiter als ein Opfer für Francis und war es nicht wert, auf seine Meinungen einzugehen. Auch das Aiko und die Braune nass vom Regen würden und sie einen Unterschlupf brauchten interessierten dem Kater nicht weiter und ließen das hämischen Lachen nur noch mehr ertönen. Es war klar, dass Argent Francis nicht zugehört hatte, als der meinte einen Unterschlupf für das Unwetter zu finden. Da lag es doch klar auf der Pfote, dass der weiß-graue seine „Familie“ trocken haben wollte. Jedoch sein befehlerischer Ton machte in Francis eine Wut breit, die nur schwer zu stoppen galt. Lediglich Lorettas Zusammenbruch und Aikos Frage, lenkten ihn von der Rückseite Argents ab. Jetzt war es an der Zeit, das Spiel in seine Bahnen zu lenken und da wäre es sicherlich nicht gut gekommen, hätte Francis Loretta stehen gelassen und ignoriert und wäre gleich auf den Silbernen losgegangen.

„Loretta, Schatz, was hast du? Ist alles in Ordnung mit dir?“


Francis machte seine Sache gut. In seinen Worten spielte tatsächlich Besorgnis für die Braune mit und seine Versuche, Loretta wieder auf die Beine zu helfen, taten das übrige. Der Kater schob sich mit seiner muskulösen Haltung gekonnt unter die Kätzin und half ihr somit wieder nach oben. Besorgniserregende Augen fixierten sie und ließen sie nicht mehr weg. Jetzt war es dem Kater egal was Argent dachte. Einzig und allein stand Loretta jetzt im Vordergrund und seine Hilfe. Da könne der Silberne noch so toben und ihn Beleidigen, er würde bei ihr bleiben. Doch nur warum? Was war auf einmal mit ihm los? War er etwa ein so guter Schauspieler, das er am Ende auch sich selber glaubte und dem Spiel? Francis empfand dies für eine einfache Lösung und hakte die Frage mit der Antwort ab. Für sein Hirn war jetzt alles geklärt und er widmete sich Aikos Frage zu. Sie hatte ihn gefragt, ob er ihr Ziehvater sein könne. Nur ganz leise kamen die Worte aus ihrem Maul und so begriff Francis, dass dieser Welpe es ernst meinte. Doch nur wie sollte er entscheiden? Er wollte schon immer selbst Junge haben, doch sollten diese aus seinen eigenen Fleisch und Blut stammen und nicht irgendein adoptiertes sein. Doch irgendetwas veranlasste in Francis Gehirn, das er Aiko beschützen und lieb haben wollte. Doch warum, konnte er sich auch in diesem Moment nicht erklären und tat es lediglich für eine gute Partie ab, um Argent weiter eins reinzuwischen. Immerhin würde es glaubhafter aussehen, wenn dieser Welpe ihn wirklich für ihren Vater hielt und sich auch so benahm.

„Aber natürlich möchte ich dein neuer Vater sein. Es würde mich sehr glücklich schätzen einen Schatz zu haben, der bei mir ist und den ich meine Liebe schenken kann. Es bedeutet mir sehr viel, das du mich gefragt hast Aiko, ….meine Tochter.“

Der Kater war für einen Moment selber überrascht und perplex für seine intensiven und sehr glaubwürdigen Worte. Doch dann konzentrierte er sich wieder voll auf sein Spiel und schnurrte Aiko liebevoll an. Ein wärmendes Gefühl durchfuhr ihn bei dieser Geste und er kostete den Moment voll aus. Auch wenn er es nicht wahr haben wollte, so freute er sich doch endlich jemanden in dieser Menschenwelt gefunden zu haben, für den er Dasein konnte. Egal ob es von seinem Blut stammte oder nicht. Aiko war und ist jetzt seine Tochter. Und er würde in seinen tiefsten inneren alles für das kleine Kätzchen tun. Auch wenn dies heißen würde, das er sein Leben opfern müsste, nur damit es ihr gut ging.


[ignoriert Argent, konzentriert sich auf seine "familie" beantwortet Aikos Frage]

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Zweitcharakter: Tobi

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Aiko
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Größe : 20 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Do Dez 09, 2010 3:53 pm

Aiko wartete noch auf eine antwort. Als sie sah wie Lorettas Beine einknckten und sie umkippte.
Doch hatte Francis sie schon aufgefangen. Und gefragt was los sei mit ihr. Sie machte sich auch etwas sorgen um sie. Da Aiko die braune Katze schon lieb gewonnen hatte.
Francis half ihr wieder auf. Als sie wieder halbwegs auf den Pfoten stand drehte sich Francis zu Aiko um und sagte ihr das er gern ihr Vater sei und für sie dasein würde.
Aiko fühlte sich glücklich als sie das hörte. Und als Francis sie liebevoll anschnurrte, schnurrte sie ihn auch an und kuscheltre sich in sein warmes weiches Fell.

" Ich finde es schön das ich jetzt wieder einen Papa habe."

Schnurrte Aiko leise. Sie war einfach glücklich nicht mehr ganz allein zusein.
Sie versank in Gedanken und dachte an ihren besten Freund Tobi.

Wo er sich wohl befiendet und was er gerade macht? Ich hoffe ihm geht es gut und ich sehe ihn einmal wieder. Das wre schön.

Als sie plötzlich etwas nasses auf der Nase spürrte. Aiko blickte auf.Sie hatte ganz vergessen das es regnete. Somit verkroch sie sich etwas mehr in Francis Pelz den sonst fror sie wieder. Aber das war genau was sie die ganze Zeit gesucht hatte jemanden der ihr halt in ihrem so kurzen und unschönen Lebengab.
Und sie war sich sicher das Francis ein guter Vater war.

[freut sich über Francis antwort/ist in Gedanken/merkt das es regnet]


Es regnet schon die ganze Zeit!!!


Zuletzt von Aiko am Do Dez 09, 2010 6:37 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Do Dez 09, 2010 5:16 pm

Aluu


Die Kätzin freute sich über die Aufmerksamkeit, die sie bekam. Sie setzte eine Pfote vor die andere, massierte den Boden der Tonne. Sie realisierte jede Bewegung der Katze und schaute sie misstrauisch, aber doch warmherzig und nett an. Sie Kätzin machte einen schwungvollen Satz, und landete leichtfüßig auf der Erde. Ihre Augen glitten über die Landschaft, während sie alle Autos und Menschen musterte, die mit Schutzmasken vor der Seuche weg liefen. Die getigerte seufzte, und schüttelte ihren Kopf. Sie sah zu dem geknickten Ohr der anderen Katze und lächelte. Es sah lustig aus, wie ihr anderes Ohr spitz und nass dastand, und das andere weich und schlaff da runter hing. Die Kätzin erhob ihren Schwanz, als wäre sie ein Kater, der einer feinen, hübschen Kätzin begegnete. Sie wusste nicht, was zu tun ist. Was sollte sie jetzt sagen? Endlose Stille lag in der Schwülen Mittagsluft. Der Regen tropfte stark gegen die Regenrinnen und lies ein helles Geräusch erklingen. Die Katze schloss nachdenklich ihre Augen, bevor sie sie wieder Öffnete und zu der Katze hochschaute.

''Schau an, wer kommt denn da angestolpert?''

sagte sie und lächelte. Sie drehte ihren Kopf zum Anfang der Gasse und sah einen kleinen, rot getigerten Kater auf sie zustolpern. Der Kater plumpste auf den Boden, setzte ein Hundeblick auf wie ein 2 Monat altes Kätzchen und miaute dann etwas. Die Kätzin versuchte mitzukommen, doch etwas davon verstand sie nicht. Aber wenigstens etwas hatte sie mitbekommen. Die Kätzin sah auf, zu Nicki und dann zu dem Kater. Irgendwie kam der Kater ihr bekannt vor, aber egal. Er war nicht mit ihr verwandt. So sah er zwar aus, doch irgendwie bemerkte mann, das sie nicht verwandt waren.

''Dann sag' mal schön Hallo. Ich bin Aluu.''

flüsterte sie kichernd und ging leise zu dem Kater, packte ihm sanft am Nackenfell und hob ihn hoch, dann wieder hinunter, so dass er stehen konnte. Sie lächelte und legte sich hin, damit sie in der Größe des getigerten war. Sie lächelte, doch gleichzeitig schaute sie nicht auf ihn, sondern auf die Cremefarbene. Die Kätzin richtete sich hin, und saß nun aufwärts. Sie schaute abwechselnd zu Nicki, dann zu dem Kater.
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Dakota

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Fellfarbe : Grau,braun.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Fr Dez 10, 2010 5:37 pm

. I . N . F . O .
Die drei Hunde Januk, Blue und Klecks sind auf den Straßen der Stadt Zuhause. Sie sind auf einem Rundgang durch ihr Revier und jagen gerne Katzen. Heute gehen sie in die Gasse, in der auch Mika, Baghirah und Taya.
Nun haben sie die drei entdeckt und JAGEN die Katzen, damit diese sich zerstreuen können und die Gruppe aufgelöst wird.

INFO FÜR MIKA.
Da du als einziges aktives Mitglied in der Gruppe bist, kannst du sagen das die beiden Weibchen bei dir abhauen. Du kannst gehen, wie die beiden Katzen mit dir oder dich mit den Hunden unterhalten, wenn du magst.
Beides ist recht, da die Hunde von mir gespielt werden und ich gerne mit den dreien Poste.

POSTINGREIHNFOLGE

Baghirah
Taya
Mika



Blue und ihre Band waren schon immer ein wenig eigen gewesen. Alle waren immer sehr gespannt auf den Rundgang. Immer wieder gab es Möglichkeiten Beute zu erblicken. Beute.
Das waren Tauben, Katze, Müll und Ratten sowie auch Mäuse. Es war nie das beste Mal, aber immerhin etwas. Blues trockene Pfoten schlurften über den nassen Asphalt. Es regnete auf ihren Pelz. Ihre Rute fiel freundlich von der einen auf die andere Seite. Ihre Ohren stellten sich auf. War da ein Geräusch ?! Nein.
Sie senkte den Kopf. Es war doch zum verzweifeln.
"Man ich brauche etwas zwischen den Zähnen. Dieses Wetter macht mich fertig."
Ja, das Wetter. Regen und dann noch diese Hitze. Vor allem unter diesen dicken Fell war das die Qual. Blue knurrte leise, lächelte aber dann und fuhr mit ihrer hellen Zuge über die Lefzen des schwarzen Labradors. Sie mochte ihn, keine Frage, aber lieben ?!
Es kribbelte vielleicht ein wenig, aber mehr nicht. Noch nicht. Ihre Augen funkelten auf, als sie eine Gasse sah. Sie sprang los und ihre Rute schwenkte noch mehr als zu vor. Diese Gasse war der perfekte Ort zu jagen.

[bei Klecks & Januk | Gasse]



Januk schlenderte über den Asphalt, während der Regen auf seinen Körper prasselte. Es war warm. Zu warm für den Rüden. Die Luft drehte ihm die Lunge zu. Es war eine schlimme Zeit für den Rüden. Schon seit Tagen war es warm, wenn nicht sogar heiß.
Viel öfter als sonst musste er etwas trinken und viel öfter als sonst hatte er kaum den Elan zu jagen. Viel lieber war er im Schatten und hechelte. Aber Blue war da. Die lustige und freche Hündin mit dem grauen Pelz, der unter Schmutz und Staub brannte. Sie war so wild, so unzähmbar. Vielleicht war er ihr deswegen damals gefolgt. Auf jeden Fall war es das was auch Klecks mit den beiden mit ziehen ließ. Er mochte die Hündin, das wusste der Schwarze.
Etwas überrascht spürt Januk die Zunge der Grauen auf seinen Lefzen. Er wedelte mit der Rute und sah freudig zu, wie Blue auf die Gasse zu rannte. Ja, er kannte sie gut.
Etwas müde folgte er ihr. Ein wenig langsamer als sie rannte er. Er joggte um es genau zu nehmen. Seine Schnauze zuckte, als er in den Schatten trat. Die Wände bildeten den Schatten und hüllten die ganze Gasse damit ein. Er liebte diese Kühle nach all der schwülen Hitze.
Hier konnte er durchatmen. Endlich.

[bei Blue & Klecks | Gasse]



Der kleine Rüde hoppelte neben der grauen Blue her. Neben ihr tappte der schwarze Rüde her. Er war viel größer als der kleine Klecks. Der Dalmatia sprang los und jagte seinem Schwänzchen nach. Bellte laut und drehte sich wild im Kreis. Er knurrte spielerisch und sah zu, wie Blue Januk liebkoste. Vielleicht würden sie ja zusammen kommen, irgendwann. Sie waren ja schon ein Herz und eine Seele. Jetzt fehlte nur noch die Liebe.
Aber das wollte Klecks eigentlich gar nicht. Wenn man sich liebte und stritt hasste man sich sofort. Er wollte nicht, das Blue und Januk sich stritten, dazu mochte er die beiden zu sehr. Der kleine Gepunktete hörte auf sich zu drehen, als Blue los sprintete. Er knurrte spielerisch und folgte der Grauen, deren Tempo echt viel zu schnell war für den Kleinen. Trotzdem sprang er ihr nach und hechelte nach wenigen Metern schon.
Januk kam mit großen Schritten hinter den beiden her. Er war sogar größer als Blue. Klecks bellte leise und sprang am Bein des großen Schwarzen hoch und winselte. Er schnappte nach dem Ohr und kratzte mit seinen Krallen liebevoll gegen Januk's Schulter.
Der Kleine sah drei oder vier Schatten. Katzen !!!!!!!!!
Klecks winselte und blickte zu Blue. Sie musste mit ihm jagen.

[bei Blue & Januk | Gasse | entdeckt Mika & co.]


. K . L . E . C . K . S . & . J . A . N . U . K . & . B . L . U . E .

Die Graue erblickte im selben Moment wie der kleine Klecks die kleine Gruppe aus Katzen. Schnell blickte sie zu Januk, der nickte.
Klecks freute sich und drehte sich schnell im Kreis. Blue sprang los und sprintete auf die Gruppe zu. Januk hetzte hinter der Grauen her und spürte den heißen Atem des kleinen Welpen an seiner Seite, der schnell und aufgeregt ging. Auch Januks Herz sprang wild in seiner Brust. Er war ein Hund. Ein wilder Hund, der von den Wölfen abstammte und lebte. Ja, er lebte und er raste auf eine Gruppe Katzen zu. Zusammen mit Klecks und Blue, die an der Spitze lief.

[Klecks, Blue & Januk laufen auf Mika & co. zu]

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Nicki
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Geschlecht : Katze
Fellfarbe : schwarz/beige/braun/weiß
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Sa Dez 11, 2010 10:16 am

Nicki hatte sich mittlerweile hingelegt und gähnte. Sie war müde und hungrig und das Abenteuer, was sie heute erlebt hatte, war wohl etwas viel für eine so junge Kätzin. Sie schloss ihre Augen und nahm ihre Umgebung mit ihren Sinnen war. Der Regen, der auf ihr Fell rieselte war zwar noch nicht so stark, dass sie es spürte wie lästige Nadeln einer Tanne, aber sie waren so stark und vielfach, dass ihr Fell bis auf die Haut nass wurde. Nicki fröstelte und schüttelte sich. Da öffnete sie ihre Augen und sah auf, sie hatte etwas gehört. Die Katze witterte im Wind, konnte aber nichts Außergewöhnliches feststellen. Wahrscheinlich waren es die Autos schuld, das sie nichts mehr roch, außer Abgase und Müll.

Da sah sie einen jungen Kater, der auf sie und Aluu zugelaufen kam und sich vor sie hinlegte. Aluu hob den kleinen hoch und setzte ihn weich wieder am. Er entschuldigte sich für irgendetwas, Nicki hatte nicht richtig hingehört. Nun stand sie auf und stupste das kleine Bündel leicht an und leckte ihm über den Kopf.

„Hallo, du brauchst dich nicht zu entschuldigen, ich bin Nicki und das ist Aluu.“

Sie sah den kleinen Kater freundlich an.


[Aluu, Tobi, in Gasse, redet]
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Mika
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Größe : 19 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Sa Dez 11, 2010 2:25 pm

Noch immer sprang der kleine Kater den Regentropfen anch. Es machte Spaß und vertrieb ihm die Langeweile. Gegen Wasser hatte er nichts was vielleicht seltsam war, immer hin war er eine Katze. Vielleicht hatte er dies von seinem unbekannten Vater geerbt. Wer weiß.
Sein Schwanz zuckte aufgeregt und er sprang, da war der Tropfen auch schon verschwunden. Das Fell war nass, doch er war tortzdem sehr aufgeweckt. Immer wieder sah er zu den beiden Katze. Doch keiner sprach etwas. Kurz hielt er inne, legte den Kopf schief und schaute sie an. Was war mit ihnen?

Plötzlich sprangen sie zurück und stürmten davon. Mika sah ihnen fragend nach. Er stand mit dem Rücken zu den Hunden und hatte sie deswegen nicht bemerkt. Sene Ohren zucktren und er fragte sich noch immer was mit den beiden Fremdne los war. Nun waren sie fort und er wieder allein. Enttäuscht ließ er das Hinterteil auf den nassen Boden sinken.

Alles ging sehr schnell. Kaum hatte er sich gesetzt hatte er auch schon Pfotenschritte gehört. Immer schneller schienen sie zu werden und sie kamen näher. Langsam und mit einem Kloß im Hals drehte er sich rum. Da waren sie: drei Hunde rannten auf ihn zu. Er shcluckte, sprang auf und fuhr seine Krallen aus. Der kleine Kater machte einen Bugel und fauchte.
Nun wusste er warum die Anderen abgehauen waren. Hektisch sah er sich um und rannte zu einer Mülltonne. Er sprang daran hoch, doch rutschte er immer wieder ab. Sie war einfach zu nass. Wieder sah er zu den Hunden und begann zu fauchen. Sein Herz hämmerte in der Brust, der Regen fiel unablässig auf das Häufchen Fell herab.

Was soll ich jetzt nur tun?

Seine weißen Zähne blitzen auf als er das Maul öffnete und erneut fauchte. Er schlug mit den Pfoten in Richtung der Hunde. Seine Krallen waren zwar noch kleiner, aber dennoch spitz. Er erwischte die graue Hündin an der Nase und ging dann ein paar Schritte zurück. Zumindest geschah entlich etwas.
Wütend fauchte er erneut, sprang dann zurück und rannte in die nächste Gasse. Wo wohl die Anderen waren? Warum hatten sie ihn einfach allein gelassen?
Mika sah sich hektishc um, irgendwo musste er sich doch verstecken können.


[in Gasse / Baghirah und Taya flüchten / bemerkt Hunde / faucht und kratzt Blue / rennt in die nächste Gasse]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Sa Dez 11, 2010 7:17 pm

Francis hatte sie aufgefangen, sie konnte seinen Puls spüren, und er war schnell, wie bei jeder Katze? War er aufgeregt? Weil er gelogen hatte? Weil er sie aufgefangen hatte? Weil er sie nicht mochte? Wegen den Worten der kleinen Tochter Aiko? Oder war das tatsächlich normal?
Sie wusste es nicht.
Erst im Nachhinein wurde Loretta bewusst, dass Aiko ihre Tochter war, sie selbst empfand es so.

"Was? Ob es mir gut geht?"

fragte sie, während sie merkte, dass ihre Sicht von silbernen, herumschwirrenden Punkten langsam verschwamm.

"Natürlich, in deiner Nähe schon."

Sie lächelte unbeholfen und war sich nicht sicher, ob sie das ernst meinte oder gut in die Rolle der Mutter passte, es klang aber erschreckend ernst gemeint. Vielleicht war es das auch. Sie konnte nicht mehr klar denken.
Merkwürdige Stimmen in ihrem Kopf riefen wirre Sachen, in einer Sprache, die sie nicht verstand, langsam aber sicher fing alles um ihr herum zu drehen.
Nur Francis war da und alles drehte sich um Francis.

"Francis, magst du mich eigentlich?"

fragte sie mit viel Ernsthaftigkeit, während alle um sie herum schwarz wurde und sie gänzlich umkippte. Sie wusste nicht, ob sie gegen Francis fiel, Aiko erdrückte oder einknickte, um auf den Boden zu sinken. Sie war bewusstlos.

(fällt um /fragt zuvor/bei Gruppe 1)
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Alpha
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Sa Dez 11, 2010 8:14 pm

Alpha hatte irgendwie die Lust am Gespräch mit Caruso verloren, da die Fremden sie zu sehr ablenkten. Argent zuckte heftig mit dem Schwanz, meckerte herum und beruhigte sich wieder. Diese vielen Gefühle, welche dem Kater zu durchströmen schienen erregten die Aufmerksamkeit von der bunten Kätzin. Sie konnte den Blick nicht von ihren Geliebten abwenden, wollte jedoch zu gleich nicht unhöflich zu Caruso sein. Alpha hörte dem Kater nur mit halben Ohr zu. Erst als er das Wort „Eltern“ sagte konnte Argents Geliebte sich von dem Silbernen abwenden und dem Getigerten die volle Aufmerksamkeit schenken. Alpha blickte zu Caruso öffnete den Mund und sagte:

“Ja, dass stimmt in gewisser Weise, doch es gibt noch einen anderen Grund, der jedoch etwas mit meiner Vergangenheit zu tun hat und den ich dir später erzählen kann. Ich kenne dich noch nicht gut genug, als das ich dir alles über mich erzählen könnte.“

Stumm blickte Alpha wieder zu den Fremden. Argent hatte sich von ihnen abgewendet und lief nun zu der Bunten und Caruso. Der Kater leckte seiner Partnerin einmal über den Kopf und ging weiter. Alpha drehte den Kopf zu Argent um. Ihr ganzer Körper kribbelte und ihre Augen nahmen einen sanften, weichen Schimmer an. Die Aura der bunten Kätzin begann zu strahlen. Langsam zeichnete sich ein Lächeln auf den Lippen Alphas ab. Der Regen hatte einen glänzenden Film über das bunte Fell der Kätzin gezogen und die Tropfen glitzerten im leichten Sonnenlicht. Caruos war bereits aufgestanden und lief Argent hinter her. Alpha wollte gerade auch aufstehen und weiter laufen, als ihr einfiel, dass der Silberne vermutlich die Fremden eingeladen hatte mitzukommen. Sofort stellten sich die Nackenhaare der Kätzin auf und sie machte einen leichten Buckel. Ein fauchender Ton drang durch ihre Kehle. Alpha drehte sich zu den Fremden um und beäugte sie erst jetzt richtig. Als die Bunte das kleine Kätzchen ansah legten sich ihre Haare wieder und sie nahm eine normale, neutrale Haltung ein. Nur in ihren Augen schimmerte der Glanz einer Mutter, welche ihr verlorenes Kind ansah. Alpha liebte Kätzchen. Sie selber wollte schon immer welche haben. Das Junge konnte sie einfach nicht anfauchen. Als Straßenkatze wusste sie, dass quasi alle anderen Artgenossen Feinde waren doch es gab ein Gesetzt welches besagte, dass jedes Kätzchen ein Recht darauf hatte zu Leben. Jeder Welpe durfte tun und lassen, was er wollte, so lange es nicht das Morden von anderen Katzen war. Jedes Jungtier musste beschützt werden und da Alpha unter diesem Gesetzt aufgewachsen war und nun mit ihm lebte. Es war außerdem strengstens verboten die Mutter eines Kätzchens zu töten. Ob Ziehmutter und leibliche. Das war egal. Alpha nahm an, dass die wuschlige Dame neben dem grau-weißen Tier die Ziehmutter war. Denn ähnlich sahen die Zwei sich nicht gerade. Der Kater dem der braunen Katze könnte eventuell der Ziehvater sein. Es gab keine Regel, die besagt, man dürfe den Vater oder Ziehvater nicht töten. Doch Alpha wollte nicht fies sein. Nicht vor dem Kätzchen. Unsicher zuckte die Bunte mit dem Schwanz. Sie ging ein paar Schritte auf die Fremden zu, als die wuschelige Katze plötzlich zusammen brach. Alpha zuckte zusammen, blieb einige Sekunden wie versteinert stehen und rannte schließlich schnell zur Braunen hinüber. Hektisch blickte die Bunte zwischen der Ohnmächtigen und den eventuellen Ziehvater hin und her.

“Was ist los mit ihr?“

fragte Alpha, die so gar nicht in ihrem Element war. Doch die Bunte hatte nicht genug Zeit um ihre Handlungen zu bedenken.

“Hatte sie das schon öfters? Weist du, was du machen musst?“

Für Alpha war es klar: Sie musste helfen.


[bei Gruppe 1 | redet mit Caruso | wird von Argent geleckt | denkt nach | will die „Fremden“ anfauchen | tut es nicht | ist hektisch, da Loretta ohnmächtig geworden ist | ist hektisch und fragt Francis was]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Sa Dez 11, 2010 8:42 pm

Argent drehte sich zu Caruso um. Das Clanmitglied hatte viel Zeit gehabt um sich mit Alpha zu unterhalten und der Anführer der Samtpfoten hatte auch stetiges Gemurmel hinter sich gehört. Wie viel wussten sie voneinander? Oder was noch wichtiger war: Wie viel wusste Caruso über Argent?

Der Silberne blickte einen Moment – vielleicht sogar zu lang – in die Augen des Getigerten. Doch man konnte aus ihnen nichts lesen. Was war, als würde man eine weiße Wand anstarren oder in diesem Fall eben gelb.

“Ich kenne Alpha. Länger als du. Ich weis mehr über sie als du. Ich weis, was sie gleich tun wird. Sie hasst Fremde. Ich habe keine Ahnung, was sie an dir so toll fand – was keines falls etwas gegen dich ist - doch hat sie sich anders verhalten als sonst. Ich nehme aber mal stark an, dass sie bei diesen Katzen da nicht zimperlich sein wird und ihnen gehörig die Schnauze versohlen wird, auch wenn sie es nicht kann.“

gereizt zischte Argent dies und fügte sofort entschuldigend hinzu:

“Tut mir leid, die machen mich wütend.“

Dem Silbernen war klar gewesen, dass Francis ihn ignoriert hatte. Am Liebsten hätte er dem anderen Kater in den Nacken gebissen, so dass das Blut nur so spritze. Doch es war nicht der richtige Zeitpunkt. Schließlich hatte Argent gerade erst seine neuen Spielzeuge entdeckt. Er würde den Konflikt zwischen ihm und Francis in seinen Vorrat an Gefühlen stopfen und bei seinem nächsten Kampf wieder ausgraben um ihn zum Gewinnen zu nutzen. In seinem 2-Jährigen Leben war das Lager Argents schon sehr voll, wenn man bedenkt wie oft der Kater schon seinen bissigen Nachbarn auf vier Pfoten vermöbeln musste und dabei im Nachhinein sein Vorrat nur voller wurde. Doch der Silberne hatte keine Zeit sich weiter um Francis oder Caruso zu kümmern, da Alpha sich nun auf die Fremden zu bewegte und Loretta plötzlich umkippte. Sofort spannten sich die Muskeln des Silbernen an und er schnellte zu den Anderen. Alpha löcherte Francis mit Fragen, doch Argent hatte besseres zu tun. Er schnupperte kurz an Loretta, legte sein Ohr an ihr Herz und prüfte ihren Atem.

“Sie lebt. Ihr Blut fließt noch und ihre Lungen arbeiten ebenfalls. Ich habe keine Ahnung, was sie hat“

das silberne Fell des starken Katers schimmerte mehr metallen als sonst. Argent legte vorsichtig eine Pfote auf den Bauch Lorettas. Er hatte keine Ahnung, was das bringen sollte, aber irgendwie hatte er das Verlangen verspürt die hübsche Kätzin zu berühren. Irgendwie kam es Argent so vor, als könnte er Lorettas Rippen spüren.

“Hat sie schon etwas gegessen? Ist sie vielleicht hungrig, so dass ihr Körper stark an Kraft verloren hat?“

ohne auf eine Antwort der Anderen zu warten drehte der Silberne sich zu Caruso um und rief diesem zu:

“Loretta könnte etwas zu Essen gebrauchen. Könntest du etwas besorgen? Geh zum Fleischhändler! Aber sei vorsichtig!“

Argent wendete sich wieder zu den Anderen und sah in Alpha ratloses und hektisches Gesicht.


[bei Gruppe 1 | redet mit Caruso | geht zu den Anderen | sorgt sich um Loretta | befiehlt Caruso Futter zu besorgent]

Caruso wird nun nicht mehr wieder kommen. Ich werde dafür sorgen, dass er verschwindet. Ich bitte die Gruppe 1, wenn es mal irgendwann zu dem Fleischhändler geht, den Geruch von Caruso zu bemerken. Schließlich soll der Kater nicht wegen Verrat gehen.

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Sa Dez 11, 2010 10:07 pm

Caruso


Caruso war überrascht von Argents Reaktion, doch er ließ sich nichts anmerken. Stattdessen blieb er einfach ruhig und hörte seinem Anführer zu. Argent entschuldigte sich sofort nach seiner unfreundlichen Antwort und Caruso war es recht. Wenn der Silberne meinte so mit ihm reden zu müssen, so sollte es eben so geschehen. Der grau-getigerte Kater sah zu Alpha rüber. Diese sah wirklich so aus, als würde sie den Fremden mit den Krallen ins Gesicht schlagen, doch schnell glättete sich ihr Fell. Scheinbar hatte die Bunte sich um entschieden.

“Mhm... da hatte Argent doch wohl nicht recht.“

Doch erst später sah Caruso, woran das gelegen haben könnte. Die braune, wuschelige Kätzin neben dem grau-weißen Kater war zusammen geklappt. Alpha ging sofort auf sie ein und fing an auf die Fremden einzureden. Auch Argent begab sich zu den Anderen. Nur Caruso blieb wie angewurzelt stehen und wartete ab. Er wusste nicht so recht, was zu tun war. Die Fassade hinter den Augen des Getigerten stand und auch seine Körpersprache verriet nichts. Er hörte zu, wie Argent feststellte, dass die ohnmächtige Kätzin noch lebte. Er fragte, ob sie vielleicht Hunger hätte und wandte sich an Caruso. Das Alphatier befahl seinem Clanmitglied Futter vom Fleischhändler zu besorgen. Der untergebene Vierbeiner nickte ohne etwas zu sagen und spurtete los, so schnell ihn seine Pfoten trugen. Er folgte seiner Nase, die ihm den Weg zeigen sollte. Caruso war auf seiner ersten richtigen Mission und konnte zeigen, wie wichtig ihm diese kleine Gemeinschaft von Katzen geworden war. Der Kater rannte, schnupperte währenddessen und regte sich über das Wetter, insbesondere den Regen, auf. Die schwüle Luft machte Caruso schwer zu schaffen. Der Kater atmete durch den Mund, schwer und unregelmäßig. Bei dieser Hitze war es einfach nicht möglich richtig zu rennen. Das Wetter zog an den Kräften des Katers. Nach einiger Zeit musste er völlig ausgepowert stehen bleiben. Schnell atmend und mit trockenem Mund.

“Puh.... so geht das einfach nicht...“

Gerade wollte Caruso wieder umdrehen um Argent zu sagen, dass er einfach kein Futter besorgen konnte, weil das Wetter nicht mitspielen wollte, da sah er ihn. Denn stand er mit den roten Waren . Der Stand wo in großen Buchstaben „Fleisch“ drauf stand. Caruso lächelte kurz und trabte los. Er wusste nicht so recht, was er tun sollte. Der Kater musterte den Stand und entdeckte etwas durchsichtiges über den Waren. Skeptisch verengte der Getigerte leicht die Augen. Was sollte das denn sein? Der Händler hinter der Theke war gerade beschäftigt mit etwas, dass der zu kleine Caruso nicht erkennen konnte. Der Mensch hatte dem Kater den Rücken zu gedreht. Ratlos setzte sich das Tier mitten vor den Stand, welcher in einem Wagen Platz gefunden hatte. Hochspringen auf das durchsichtige Ding konnte er vermutlich nicht. Dafür war es zu hoch. Deswegen ging Caruso einmal um den Stand herum und entdeckte eine Tür, welche offen stand. Der Getigerte stieg in den Wagen hinein und setzte sich neben den Händler. Dieser kramte in einem komischen Gerät herum und holte bunte Blätter heraus.
“Sechzig, Fünfundsechzig, Achtzig...“
murmelte der Verkäufer.

Caruso beobachtete ihn ein paar Sekunden verwirrt, bis er schließlich sich umsah. Von dieser Seite aus konnte er locker auf eine Theke springen auf der das Fleisch lag ohne Probleme mit der Höhe oder dem unsichtbaren Ding zu haben. Caruso blickte kurz zum Verkäufer, welcher immer noch mit den bunten Blätter beschäftigt war und sprang schließlich auf die Theke. Dort konnte er sich aus einem großen Angebot von Fleisch für das Beste entscheiden. Alles war tot und Caruso brauchte sich also keine Mühe machen die Beute zu erlegen. Vorsichtig schnupperte der Getigerte an einer Wurst und schließlich an einem Schweinesteak. Langsam öffnete der Kater den Mund, schlug die Zähne in das Fleisch und zog daran. In diesem Moment drehte sich der Verkäufer um und blickte Caruso für ein paar Sekunden verstohlen an. Plötzlich schrie er einen markerschütternden schrei aus und schlug nach dem getigerten Kater. Dieser fauchte, machte einen Buckel und stellte die Haare auf. Wütend funkelten die Augen des Tieres. Der Händler wollte Caruso in den Bauch boxen, da schlug dieser mit den Krallen nach ihm, erwünschte seine Hand und biss fest in sie hinein. Blitzschnell zog der Mensch diese zurück. Caruso sprang von der Theke, rannte aus dem Stand hinaus und verschwand vom Markplatz. Er rannte. Er war schnell. Schneller als jemals zuvor. Die schwüle Luft machte dem Kater wieder schwer zu schaffen, doch er ignorierte es. Denn diesmal ging es um sein Leben und nicht um das einer Fremden. Schneller, immer schneller. Noch lange rannte Caruso. Der Händler war dem Kater nicht gefolgt, doch das war ihm egal. Denn der Kater hatte Angst. Man sah es ihm zwar nicht an, doch so war es. Der Getigerte sprang in ein leeres, abgestandenes Haus und verzog sich in die kühlste, dunkelste Ecke. Dort wartete er auf was auch immer.


[sucht nach Fleisch | will sich Fleisch schnappen und wird von Händler fast geschlagen | rennt weg | versteckt sich in einem Haus]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   So Dez 12, 2010 10:29 am


Blue war die Erste, die bei den Katzen ankam. Eine von beiden sprang direkt weg, während eine andere noch kurz verhaarte, dann jedoch der Schwarzen folgte. Blue bellte und knurrte zugleich, was zu einem ungenauem Laut kam, der sie ein wenig überrascht empfing.
Ihre Augen erfassten nun die Letzte. Die letzte Katze war kleiner als die anderen und sprang auch davon. Zu vor jedoch schnitt sie auf die Nase der Hündin einen tiefen Kratzer, so das die Graue erbost bellte und dann zu knurren begann. Ein Winseln folgte.
Der Schmerz war groß und Blue hasste es, diese Leiden ertragen zu müssen. Ihre Augen blickten voller Zorn der Katze nach. Innerlich wünschte sich die Graue, dem Vieh den Hals durch zu beißen.
Ihre Augen spien Feuer und sie wollte die Verfolgung aufnehmen, wartete aber noch auf ihre beiden Freunde.

[bei den Katzen | Gasse | sauer auf Mika]



Januk rannte Blue nach. Ihr süßer Duft lag in der Luft und er wäre ihr auch blind gefolgt, aber er brauchte seine Augen und deswegen hielt er sie offen, logisch. Immer schneller setzten seine Pfoten auf dem Boden auf und immer schneller kam er voran. Er kam näher an Blue heran und lief bald mit seiner Brust an ihrer Rute.
Er hörte, wie sie stehen blieb und rutschte über den Asphalt. Seine Krallen, die ohne hin sehr stumpf waren kratzen über den Boden und ein Knurren entrann seiner Kehle. Klecks musste noch hinter ihnen sein. Der schwarze Rüde sah nur noch, wie Blue winselte und das Katzengetier sich aus dem Staub machte. Voller Zorn folgte er dem kleinen Kater und achtete gar nicht auf den Schmerz in seinen brennenden Pfoten.
Mit großem Sprüngen folgte er dem Tier und wollte es, verdammt nochmal zur Strecke bringen. Keiner durfte Blue weh tun, keiner.

[bei den Katzen | Gasse | sauer auf Mika]



Der kleine gepunktete Rüde lief so schnell er konnte neben dem Schwarzen her. Seine Kehle brannte und er hechelte laut und hörbar. Immer wieder rang er nach Luft, aber musste weiter laufen. Seine Pfoten streckten sich aus. Januk wurde schneller.
Verdammt.
Auch der Kleine versuchte es, wurde aber nur noch langsamer. Die Puste ging ihm regelrecht aus. Das war doch auch alles ein wenig dumm. Warum war der Große nur so schnell und Blue auch ?! Der kleine Welpe ließ sich in einen Trab fallen und tapste die letzen Meter zur Gruppe.
Der Labrador hatte sich im wahrsten Sinne des Wortes auf die Schnauze gelegt. Seine Krallen hatten ein scheußliches Geräusch von ich gegeben, das den Kleinen zusammen zucken ließ. Dennoch sprang der Rüde auf und hetzte der Katze nach, die sich als Letzes aus dem Staub machte. Klecks aber fehlte die Nötige Puste und er hetzte ihr nicht nach. Stattdessen ging er zu Blue.
Autsch. Auf ihrer Schnauze zeichnete sich das Blut.
Ohne groß zu denken, drückte er sich neben sie und leckte ihr über die Nase, so das das Blut nicht länger darauf lag. Dann aber hetzte er dem Schwarzen nach und versuchte beim Laufen, den Blutgeschmack von sich zu bekommen.
Diese Katze konnte noch etwas erleben.

[bei den Katzen | Gasse | neugierig & sauer auf Mika]



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Francis
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mo Dez 13, 2010 4:00 pm

Wärmende Pelze rieben aneinander und Francis vernahm den kleinen Welpen, der bei ihm Schutz suchte. Es erfüllte sein kleines Herz mit Freude, das Aiko ihn jetzt schon wie ein richtiger Vater ansah und sich auch so verhielt. Das Junge würde bei ihm gut aufgehoben sein. Auch wenn es bis jetzt für Francis nur ein Spiel war, so waren die Gefühle doch echt und auch ein wenig vertraut. Lorettas wärmenden Worte, verleiteten diesem Gefühl noch Nachdruck und der Kater begann unbedacht zu schnurren an. Jedoch wurden seine Gefühle wie weg geblasen und von Sorge erfüllt, als die Braune zu Boden sagte. Noch ehe sie den Erdboden erreichte, hastete Francis unter ihren Körper und fing so ihren Sturz ab. Besorgnis umspielte seine Augen und er schaute die leblose Katze an, die er behutsam den Boden wieder gab. Noch ehe der Kater reagieren konnte, war auch schon die Bunte neben ihn erschienen und fragte was passiert war. Ob sie es schon öfters hatte, wusste Francis nicht. Immerhin kannte er sie noch nicht lange, doch aussprechen konnte er es nicht. Der grau- weiße schaute die Bunte mit einem Blick an, der jeden anderen zur Besorgnis gerufen hätte. Wahre Gefühle lagen in dem Blick des Katers, was Angst für die Braune, doch auch Ratlosigkeit zeigte. Er wollte Loretta helfen, doch wusste nicht wie. Er wollte etwas sagen, doch wusste nicht was. Erst als Argent auf der Bildfläche erschien, verengten sich seine Augen zu schlitzen und sein Verstand kehrte zurück. Der Silberne horchte ob sie noch atmete und fragte ob sie etwas zu sich genommen hatte. In dem Augenblick fiel es dem Kater wie Schuppen von den Augen. Die braune wirkte wirklich ziemlich abgemagert und bräuchte dringend etwas zu fressen. Francis schämte sich dafür, das nicht vorher gesehen zu haben und verfluchte sich, dass es der Silberne vor ihm mitbekommen hatte.

„Aiko Liebes. Geh doch bitte in die Gasse da vorne und schau ob du da einen schönen Karton oder ein trockenes Plätzchen findest. Ich überlasse dir die wichtige Aufgabe und werde mich um deine Mutter kümmern. Keine Angst, ihr geht es gut. Sie schläft nur und ist bald wieder wach und munter und kann mit dir spielen. Sobald sie wieder auf den Beinen ist, hole ich dich ab, ok?“

Francis Sinne waren wieder scharf und er dachte sofort an den Welpen und wie sie diese Situation wohl sehen würde. Es lag auf der Hand, dass diese ihr Angst machen würde und so war es nur normal, dass er sie weg schickte. Und um dem Welpen Freude und keine Angst zu bereiten, hatte er ihr eine Aufgabe gegeben. Als er noch klein war, hatte das immer bei ihm gewirkt und den Schock über so ein Erlebnis zumindestens gemindert und für einen Bruchteil ignoriert. Er hoffte nur, dass das bei Aiko genauso klappen würde wie bei ihm.

Dann richtete er seine Aufmerksamkeit wieder Argent und der Bunten zu und schaute sie neutral an. Zwar mochte er den Silbernen nicht, doch er war froh das er so schnell reagiert hatte und seine gute Erziehung verlangte jetzt nur eines. Auch wenn es ihm nicht gefiel, so hatte ihn sein Vater doch beigebracht immer Danke und Bitte zu sagen. Dies gehörte zum guten Ton, sagte er immer.

„Danke Argent, das du so schnell reagiert hast. Meine Sorge um Loretta hatte meine Sinne benebelt und mich unwillig für Aktionen gemacht.“

Francis neigte den Blick und schaute auf seine angebliche Gefährtin. Traurig wurden seine Augen und er ging mit einem jämmerlichen Maunzen auf Loretta zu. Sanft schmiegte er sich an sie, um ihr Wärme zu spenden und begann sie zu putzen. Der Kater wusste nicht warum er dies tat und wollte den Grund jetzt auch nicht hinterfragen. Einzig und allein war die Braune jetzt Gegenwart und mit all den Fragen würde er sich später beschäftigen. Doch merkwürdig war es schon, das Francis die Sache eigentlich als Spiel ansah und er jetzt echte Sorgen um die Kätzin entwickelte. War er etwa dabei sich in sie zu verlieben?


[sorgt sich um Loretta, schickt Aiko weg, bedankt sich bei Argent, liegt neben Loretta]

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Zweitcharakter: Tobi

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Tobi
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mo Dez 13, 2010 4:11 pm

Freundlich waren die Kätzinen auf jeden fall, wie Tobi zufrieden feststellte und den sanften Druck in seinem Nacken spürte. Die getigerte, die fast dasselbe Fellkleid wie er besaß, setzte ihn wieder auf und bat ihn Hallo zu sagen. Auch die cremefarbene mit dem Knickohr stellte sich und die andere Katze vor. Verblüfft maunzte Tobi freundlich und sprach dann zu den Beiden.

„Hallo ich bin Tobi.“

Wobei er seinen Namen stolz nannte und mit viel zu viel Nachdruck aus seinem Maul gleiten ließ. Doch der kleine Kater war froh, endlich nette Katzen zu treffen und machte aus seiner Freude kein Geheimnis draus. Geschwind schnellte sein Schwanz in die Luft und ein schnurren kam aus seiner kleinen Kehle. Am liebsten hätte er sich jetzt in ihrer beiden Felle gekuschelt, doch ein bisschen Vorsicht steckte auch jetzt noch ihn ihm. Egal ob sie am Anfang nett waren, so wusste man doch nicht ob sie es danach noch sein würden. Also beließ er es bei seinen fröhlichen Gesten und dankte ihnen.

„Danke das ihr so lieb zu mir seit. Bis jetzt habe ich noch nicht viele Katzen getroffen, die so nett sind.“


[maunzt zufrieden, sagt danke udn seinen namen]

sorry voll krüppelpost >-<
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Nicki
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mo Dez 13, 2010 8:12 pm

Nicki lächelte den Kater freundlich an, er war irgendwie anziehend für sie, nach mütterlicher Weise versteht sich. Sie wusste nicht wo Tobi herkam, aber irgendwie hatte sie das Gefühl, oder die Pflicht für ihn zu sorgen. Ohre Ohren drehten sich zur Straße. Erneut lief ein Hund vorbei, dieser allerdings drehte sich nicht nach den Katzen um. Er schien alt zu sein und des Jagens müde. Beruhigt wandte sie sich an Tobi.

„Es ist sicherlich nicht einfach so alleine auf der Straße zu leben, aber du scheinst ja gut zurecht zu kommen.“

Sie wollte nicht, das Tobi dachte, sie würde ihn als kleines Kätzchen betrachten, aber sie konnte nicht so ganz anders. Sie dachte an früher, da war sie genau so gewesen, aber dann musste sie gezwungener Maßen erwachsen werden, denn sonst würde sie nun nicht mehr leben, der kleine mochte zwar das Glück gehabt haben, aber er war nicht den Weg gegangen, den sie gehen musste und er war sicher noch nie in einer richtig schwierigen Lage gewesen.


[Tobi, Aluu, redet]
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Aiko
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Di Dez 14, 2010 8:06 am

Aiko war noch immer an Francis gekuschelt als dieser anfing zu schnurren
Auch Aiko schnurrte den sie war glücklich auch wenn fremde Katzen in der nähe waren.
Den das machte sie normalerweiße unsicher und ängstlich doch die nähe des grau-weißen machte ihre Ängste zunichte. Doch Aiko merkte das es Loretta nicht gut ging den sie wurde unmächtig und kippte um. Aiko schloß die Augen de sie wollte nicht mitansehen wie die Katze auf den Boden aufschlug doch soweit kam es nicht den Francis hatte sie aufgefangen.
Danach drehte er sich zu Aiko um und sprach zu ihr, er gab ihr eine Aufgabe sie solle einen Karton oder einen trokenen Platz finden und warten bis er sie wieder abholen würde.

" Ok Papa mach ich."

antwortete Aiko etwas ängstlich den sie machte sich Sorgen um Loretta, den sie wusste nicht was mit Loretta los war. Doch ihr viel wider die Aufgabe von Francis ein also lief sie los. Aiko lief vorsichtig über den Marktplatz zu der gezeigten Gasse. Als sie bei der Gasse ankam ging sie hinein und suchte nach einem trockenen Platz. Aiko ging eine weile durch die Gasse. Als sie bei einem großen Karton stehen blieb. Er war sehr geräumig und trocken.
Aiko setzte sich hinein und wartete auf Francis.

[hört Francis zu, antwortet, geht in Gasse, setzt sich in einen Karton und wartet]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Di Dez 14, 2010 3:51 pm

Hm, ich bleibe noch eine Postingrunde ohnmächtig, dann werde ich wieder posten, ok?
Also:

Loretta blieb liegen, doch sie spürte die Nähe vieler Katzen, sie wusste nichts mehr und dachte nichts mehr, doch sie war rundum glücklich. Wieso wohl? Sie wusste es nicht....
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mi Dez 15, 2010 6:19 pm

Mit Trauer und Sorge in den Augen beobachtete Alpha jeden Schritt ihres Gefährten. Wie er an der braunen, ohnmächtigen Katze schnupperte. Wie er sein Ohr an ihr Herz legte. Wie er ihren Atem prüfte. Wie er seine Ergebnisse den Anderen laut mitteilte. Alpha war eifersüchtig. Nie in ihrem ganzen Leben hatte sie dieses Gefühl so stark gespürt. Argent bewegte sich so, als wäre das alles Routine, so kam es der bunten Kätzin vor. Als wäre es normal, so auf eine Ohnmächtige zu reagieren. Zwar konnte man die angespannten Muskeln unter dem silbernen Fell des Katers sehen – was darauf schließen ließ, dass es für ihn nicht normal war – doch Alpha ignorierte das. Sie wusste selber nicht so recht, was sie schlimmer fand. Das Argent alles konnte oder das er es so leicht hin nahm, dass er die fremde Kätzin so führsorglich, ja so vorsichtig behandelte, als wäre sie aus Glas und könnte jeden Moment in tausend Scherben zerbrechen. Oder bildete Alpha sich das alles nur ein? War da vielleicht Ekeln in den Augen des Katers zu erkennen? Oder war das Wut? Was ging in ihm vor? Hunderte von Fragen schossen durch Alphas Kopf und sie hatte keine Ahnung, was eigentlich mit ihr los war. Erst, als Argent Caruso los geschickt hatte um Futter zu holen konnte die Kätzin wieder klar denken.

“Wie? Du kannst ihn doch nicht einfach so eine Aufgabe zu teilen!“

satte Alpha empört.

”ICH bin diejenige, die das tun sollte. Er hat selber gesagt, dass er eher selten etwas stiehlt. Es könnte sonst was passieren!“

Die bunte Katze hatte wütend die Stirn gerunzelt und verengte leicht die Augen. Ihr Schwanz schnippte hin und her. Alpha wartete nicht wirklich auf eine Antwort. Eigentlich war diese Wut, welche in der Bunten aufkam nur so stark, weil Argent sich so komisch benahm. Der Kätzin war das klar, doch zugeben wollte sie es nicht. So leicht würde ihr Geliebter nicht aus dieser Sache rauskommen . Außerdem musste er lernen, nur die los zu schicken, die auch wirklich die Aufgabe bewältigen konnten.

“Ich werde ihm folgen!“

bestimmte Alpha und ihre Stimme duldete keinen Wiederspruch und trotzdem wartete sie, als müsste Argent noch etwas hinzufügen.

“Aber ich kann diese Kätzin hier nicht einfach mit den Zwei Streithähnen allein lassen...“

Unsicherheit trat in die Augen Alphas und spiegelte sich auf ihren Zügen wieder. Der fremde Kater bat das Kätzchen, welches vermutlich auf den Namen Aiko hörte einen Karton zu suchen, in dem sie seine Mutter unterbringen konnten. Alpha blickte kurz zu der am Boden liegenden Kätzin und schlussfolgerte, dass es Aikos Mutter war. Als das Junge dann „Papa“ zu dem fremden Kater sagte war Alpha klar, dass sie es hier mit einer Familie zu tun hatten. Die Bunte strahlte und sprach nun wieder mit ihrer sanften, lieblichen Stimme:

“Wie schön.... eine Familie. Ich wünschte, ich hätte auch ein Kind...“

Es passte nicht zu Alpha, dass war klar. Sie war diejenige, die Fremde abgrundtief hasste, aber in dieser Situation war Hass einfach nicht angebracht und schon gar nicht, wenn ein kleines Kätzchen dabei war. Diese glückliche Familienidylle berührte das Herz Alphas und ein warmer Ausdruck war in ihren gelben Augen zu erkennen. Sie hatte sich entschieden: Diese 3 Katzen waren keine Feinde.


[bei Francis, Loretta, Aiko und Argent | ist wütend auf Argent | denkt nach | sagt etwas | sieht Loretta, Aiko und Francis nicht mehr als Feinde]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mi Dez 15, 2010 6:41 pm

Caruso erwiderte nichts. Stumm folgte er Argents Befehl und der Silberne war etwas beunruhigt darüber. Hatte er die richtige Entscheidung getroffen? Die Muskeln des Tieres spannten sich wieder an und auch Alpha schien nicht sehr begeistert zu sein. Argent drehte sich zu seiner Geliebten um, diese jedoch war total empört und außer sich vor Wut. Sie beschwerte sich, dass sie selbst nicht die Aufgabe erfüllen durfte, schließlich hatte sie Erfahrungen mit dem Stehlen von Futter und Caruso hätte selber gesagt, er wäre nicht unbedingt gut daran. Argent wollte etwas erwidern, doch ihm fiel nichts passendes ein.


“Ich wollte ihn nur herausfordern.... Nein! Er soll zeigen, was er kann... Nein! Es wird schon nichts passieren... Nein!“

Keine guten Argumente. Gegen Alpha konnte Argent in diesem Moment nur mit einem Kampf gegen ankommen, aber das wäre lächerlich, kindisch und der Silberne hätte damit bewiesen, dass ihm nichts einfiel. Also schwieg er. Der Regen prasselte auf Argents Pelz und Tropfen bildeten sich, welche von seinen Haaren abperlten, wenn sie zu schwer wurden. Der Kater hörte stumm Alpha zu, die nun beschlossen hatte Caruso zu folgen.

“Das wirst du schön lassen!“

ermahnte Argent seine Gefährtin, auch wenn man ihr anhören konnte, dass sie keinen Widerspruch duldete. Doch Alpha tat nichts. Unsicher blickte sie zu Francis, welcher Aiko los schickte, um einen Karton für Loretta zu suchen. Plötzlich passierte etwas unerwartetes. Die Stimme der gerade eben noch aufgebrachten Alpha wurde sanft, weich und sie strahlte wieder. Argent wurde ganz heiß. So schön war doch seine bunte Gefährtin und er war so stolz, an ihrer Seite sein zu dürfen. Mit Funkelnden Augen hörte er Alpha zu, welche erzählte, dass sie sich auch ein Kind wünschte. Argent verengte Leicht die Augen und ging ein paar Zentimeter zurück.

“Welpen? Davon hat sie mir noch nie erzählt…”

Der Silberne wusste nicht, was er erwidern sollte. Stumm beobachtete er Alpha, die ein Geheimnis in ihrem Herzen bewahrt hatte, welches so persönlich war, dass es eigentlich nicht Francis als erstes erfahren hätte dürfen, sondern Argent.


[bei Loretta, Francis, Aiko und Alpha | hört Alpha zu | versuchte Argumente zu finden | redet mit Alpha | denkt nach]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Do Dez 16, 2010 11:21 am

Seine kleine schwarz-weiße Tochter hörte auf das was er ihr sagte und ging. Stolz war der Kater jetzt schon auf den Welpen, dass sie so gut gehorchte. Es vertrieb seine Sorgen und zauberte ein Lächeln auf seine Lefzen. Doch diese waren nicht von langer dauer, denn die Bunte stritt sich mit den Silbernen stark laut und Francis entschied lieber seinen Mund zu halten. Dies hatte er ebenfalls bei seinen Vater gelernt. Wenn Mama böse wurde, so hatten die Kinder die Klappe zu halten. Indem fall war Mama die Bunte und Argent der Vater. Francis spielte dabei bloß eine Nebenrolle als Junges und hielt sich zurück. Auch so sollte man sich in Eheproblemen anderer nicht einmischen.

Schon süß wie sie sich lieben.

Schmunzelte Francis und lenkte seine Aufmerksamkeit wieder Loretta zu. Noch immer zeigte sie keinerlei Reaktionen und langsam aber sicher, bekam der Kater Angst. Was wenn sie gar nicht mehr aufwachen würde und langsam in den ewigen Schlaf sank? Diesen Gedanken schüttelte er energisch weg und wollte einfach nicht, dass ihre gespielte Beziehung jetzt schon vorbei war. Außerdem sollte man nicht immer an das negative Denken und das Schlechte. Redete er sich ein und versuchte etwas Positives an dieser Situation abzugewinnen. Jedoch war das einzig Positive, das Argent offenbar Francis Dankeschön nicht wahrgenommen hatte. Auch gut so, dachte er sich. So hatte dieser Kater keinen Angriffspunkt auf Francis und sie könnten später dort weiter machen, wo sie angefangen hatten.


[Loretta, Alpha, Argent/ denkt]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Do Dez 16, 2010 11:31 am

Verträumt schaute Tobi die cremefarbene an. Sie hatte etwas Vertrautes und zugleich Verspieltes an sich. Das verspielte konnte der junge Kater sofort ausfindig machen und musste zugleich kichern. Ihr Knickohr sah wirklich zu komisch aus und ließ ihr einen nicht zu ernsten Eindruck bei ihm hinter lassen. Doch das Vertraute war irgendwie zu weit weg, als das er es sofort deuten konnte. Oder jemals deuten werden würde. Tobi ließ diese komischen und ernsten Gedanken bei Seite, als er sie sprechen hörte. Stolz entflammte in seinen Augen und wieder mal mehr als überheblich sprach er zu ihr.

„Ja na klar komme ich zu Recht. Schau dir doch mal meine vielen Muskeln an. Die sind ja nicht zum Spaß bei mir am Körper festgenäht. Wenn du willst, kann ich dir ja mal ein paar Jagdtricks zeigen, vielleicht wirst du ja dann genauso gut wie ich, hihi.“

Sehr Machomäßig und leicht unbeholfen schaute sein Grinsen aus, was von Minute zu Minute unsicherer wurde. Er wusste dass er wieder mal flunkerte und eigentlich nur von den Müllresten der Menschen lebte. Doch wenn er bei den zwei Katzen Eindruck schinden wollte, so durfte er nicht zimperlich sein. Darum hatte er beschlossen zu Lügen. Jedoch um auf ein anderes Thema abzulenken, stellte er eine weitere Frage schnell.

„Hm und was machen wir jetzt? Oder wollen wir ewig hier bleiben? Wir können ja mal auf den Markt schauen gehen, ob die Menschen etwas zu fressen da gelassen haben….Nicht dass das heißt das ich immer da etwas hole.“


[aluu, nicki/redet]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mo Dez 20, 2010 3:16 pm

Coricopat schlich langsam und mit hängendem Kopf weiter. Er hätte sich jetzt am liebsten wieder tief in der Kanalisation vergraben und darauf warten, dass seine Schwester auf einmal vor ihm auftauchen würde, doch er wusste, dass das so gut wie unmöglich war. Der Kater dachte an die fremde Katze, was dachte sei nur, als er mit einem mal weg war? Im gleichen Moment schüttelte der Kater seinen Kopf, was dachte er denn da? War er denn jetzt etwa schon so am Boden, dass er Gesellschaft brauchte?

Ach was, vielleicht spielt mir auch die Hitze einen Streich, ja genau, ich beginne zu halluzinieren.

Coricopat kam an einem Haus vorbei. In dem Wintergarten saßen Menschen am Essenstisch. Die Eltern aßen ruhig die Nudeln, während die Kinder sich um das letzte Stück Brot stritten. Coricopat sah in den Kinder sich und seine Schwester, wie sie damals immer selbst um das letzte Stück der Maus, oder des Fisches gestritten hatten.
Da drehte sich eines der Mädchen um und erblickte den schwarzen Kater. Sie sprang lachend von ihre Stuhl und rannte zur Fensterscheibe. Der Kater stellte sich auf die Hinterbeine und beschnupperte die Scheibe, während das Mädchen ihn ansah, dann aufstand und in die Mitte des Hauses ging.

Der Kater sah ihr einen Moment hinterher, dann spürte er einen Druck und verlor den Boden unter seinen Füßen. Das Mädchen hatte ihn hochgehoben und trug ihn nun vorsichtig den Kiesweg entlang. Coricopat merkte, in was für einer Lage er sich befand und begann wild zu strampeln, er schaffte es auch wirklich sich zu befreien, doch da war er schon im Innenraum des Hauses. Er sprintete zur Tür, doch diese schloss sich, er war gefangen. Er fauchte, doch das Mädchen lachte einfach nur und wandte sich an ihren Vater.

„Dürfen wir sie behalten? Ach bitte, bitte bitte!!!!“

Die beiden Mädchen klammerten sich an ihren Vater und sagten ständig „Bitte“ Papaaaa.“ Dem Kater wurde fast schlecht, er wollte weg, doch dann griff erneut eine Hand nach ihm und packte ihn am Genick.

„Er muss aber zum Tierarzt…und, naja, es sit noch kein „Ja“, habt ihr mich verstanden?!“

Die Kinder sprangen aufgeregt umher. Der Kater miaute kläglich, als er weggetragen wurde und in einen kleinen alten Hasenstall gebracht wurde. Der Stall roch stechend nach alten Hasenknödeln und Streu, er war eng, ein Quadrat, vielleicht 3 mal 3 Meter groß und von einem Gitter auf Draht umgeben. Coricopat verlor fast den Verstand, er begann zu kratzen, bis seine Pfoten blutig waren, er legte sich hin und eine Träne rollte über sein Gesicht.

„Wir werden sehen, was wir machen, wenn er so wild, werden wir ihn eher einschläfern lassen! Denn freilassen kann man den nicht mehr, der nächste, der ihn findet tötet ihn, wegen dieser komischen Seuche. Naja, ich ruf den Tierarzt an.“

Der Kater hörte die Worte des Vaters und das Weinen der Kinder. Nein, er sollte also wirklich getötet werden? War dass das Ende? Was war mit seinem versprechen, seiner Schw…seine Schwester, war sein ganzes Leben denn mittlerweile nur noch auf sie fixiert? Er sollte sich wohl nun eher erst einmal auf sich konzentrieren. Der Kater spürte abermals eine Hand auf seinem rücken, aber eine sehr kleine und sie griff auch nicht zu, sondern für wie die Zunge seiner Muter über sein Fell. Der Kater fauchte und versuchte die Hand mit seinen Krallen zu erwichen.

„Liana, lass sie in Ruhe, sie hat ja Todesangst, wenn du da so rein greifst!“

Er hörte die schneidenden Worte der Mutter und die Hand verschwand und der Deckel des Käfigs wurde geschlossen. Der Kater entdeckte über ihm ein kleines Häuschen und sprang nach oben, auch hier roch es widerlich nach Nagetier, wahrscheinlich waren die eigentlichen Bewohner im Garten, oder sonst wo, oder waren eingeschläfert worden…Der Kater legte sich auf das weiche Stroh und schloss seine Augen, er musste wohl jetzt warten. Nur auf was, Leben oder Tod, diese Frage stand noch offen…


[kommt an Haus vorbei, wird "gefangen genommen" und in einen Kaninchenstall gebracht, wartet ab, ist mutlos]

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Besonderheiten : Knickohr
Größe : 24 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mo Dez 20, 2010 3:26 pm

Nicki sah Tobi an, er schien ziemlich viel Mut zu haben für sein Alter.

„Ja, natürlich kannst du mir Jagdtricks zeigen, vielleicht schaffe ich ja dann wirklich mal eine Maus zu fangen, weißt du, ich kann sie zwar auch fangen, aber vielleicht kann ich sie mit deiner Hilfe ja noch besser fangen.“

Die Kätzin machte sich leichte Sorgen über das Wetter. Es war warm und wenn sie nun so weit laufen würde, ganz davon abgesehen, dass sie gar nicht wusste, wo er war, wie wurde die Hitze auf ihre Gemüter schlagen? Aber andererseits hatte Nicki auch Hunger und Lust auf ein bisschen Abenteuer und Spaß, also nickte sie Tobi zu.

„Natürlich, das ist eine gute Idee. Na los, dann sollten wir auch schnell los gehen, damit wir noch ankommen, ehe der Markt zu macht.“

Nicki drehte sich um und ging langsam los. Sie war gerade erst in die Stadt gekommen und hatte eigentlich nun mehr Lust darauf, sich erst einmal auszuruhen, aber nun gut, Essen musste sein und wenn es dort wenigstens etwas Anständiges gab. Die Kätzin war sich ziemlich sicher, wohin sie musste, oder eher ihr Gefühl verleitete sie dazu bestimmte Richtungen einzuschlagen.


[Tobi, Aluu, redet, geht los]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   So Dez 26, 2010 9:59 pm

Taya


Schneller. Immer schneller. Zack, um die nächste Ecke und schon war sie im Schatten der Häuser verschwunden. Waren sie noch da? War ER noch da? War sie allein? Hatte man sie im Stich gelassen oder hatte sie die Anderen im Stich gelassen?

Zack, noch eine Ecke und das Licht umhüllte wieder ihren Körper. Schneller. Immer Schneller. Waren da Schritte? Roch sie da Katzen? War da ein Tropfen? Regnete es immer noch?

Zack, schnell wieder links abbiegen und in einer umgefallenen Tonne versteckten. Ruhe bewahren. Atmen. Ein. Aus. Ein. Aus. Stille.

Niemand kam. Kein Geräusch war zu hören. Der Gestank des Mülls löschte jeden anderen Geruch aus. Sie hatte den Atem angehalten, doch ihre Lunge rebellierte bereits. Nicht atmen! Still sein! Gefahr. Angst. Hast. Stress. Gefahr. Angst. Hast. Stress.

“Bitte.... bitte.... bitte nicht...“

säuselnd flogen die Worte durch die Luft und verklangen schon nach einigen Metern, doch sie waren so voller Verzweiflung und Angst, dass sie es schafften jemanden zu erreichen. Nämlich das Herz eines braun gefleckten Katers. Er sah sehr mager aus und sein Fell war abgestumpft und verklebt. Er kam näher. Kam zur Tonne.

Gefahr. Angst. Hast. Stress.

Sie kauerte sich nieder. Machte sich so klein wie nur möglich und presste die Lippen aufeinander. Knapper Atemzug und schon musste ihre Lunge wieder diesen Druck ertragen.

Ein Schritt. Noch ein Schritt und schon war er da. Beugte sich zu ihr hinunter, um ihr in die blauen Augen zu blicken. Unverständnis in seinem, Angst in ihrem Blick. Würde er sie töten? Würde er ihr das Leben rauben?

“Bitte.... bitte.... bitte nicht...“
.
diesmal lauter. Diesmal kraftvoller. Diesmal wütend. Es funkelte etwas im Dunkeln der Tonne. Waren das... Krallen? Ein Fauchen. Gesträubtes Fell. Elektrisierte Luft. Ein Schrei. Blut. Wunde und rote Krallen.

Erschreckte Augen. 4 Stück.. Pfotenschritte. Schnell. Stille.

Sie blickte auf ihre Krallen hinab. Hatte sie gerade?

“Blut... ich habe gekämpft...“

erstaunt und ängstlich klang die karge Stimme. Taya hatte so eben ihr sonst so freundliches Gemüt für eine Sekunde abgelegt und ihre Schattenseite die Oberhand gewinnen lassen.

Sie war geflohen vor den Hunden, hatte Baghirah und Mika verloren und sich in einer Tonne versteckt. Sie war einem fremden Kater unfreiwillig begegnet und hatte diesem eine Wunde verpasst. Sie hatte in kurzer Zeit so viel erlebt und war dadurch so in Panik geraten, dass sie sogar ihre Höfflichkeit gegenüber Artgenossen abgelegt hatte.

“Bin ich nun.... ein Monster?“

Taya. Die hübsche Siamkatze. Die freundliche Einzelgängerin. Was war aus ihr geworden?


[flieht vor den Hunden | verliert dabei Baghirah und Mika | trifft fremden Kater | verpasst ihm eine Wunde | ist erstaunt über sich selbst]
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Mika
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Alter : 26
Alter Charakter : 6 Monate
Geschlecht : Kater
Fellfarbe : cremefarben getigert
Besonderheiten : helle Haarfarbe, Augen
Größe : 19 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mo Dez 27, 2010 1:10 pm

Außer Atem war Mika stehen geblieben. Er schnaubte, seine kleinen Pfoten tate weh. Nun wünschte er sich wieder bei seiner Mutter und dem Bruder zu sein. Leise maunzte er.
Für einen Moment hatte er gedahct die Hunde würden ihm nicht nachlaufen, doch schon vernahm er wieder diese Geräusche und er sah auch schon dne Schwarzen um die Ecke donnern. Er rieß die Augen weit auf, machte einen Buckel und fauchte. Er musste jedoch einsehen das er keine Chance hätte und so stürmte er wieder davon.
Immer wieter trugen ihn die kleinen Pfoten. Er hatte noch nicht so viel Ausdauer wie ein erwachsener Kater und somit ging ihm bald die Puste aus. Erschöpft blieb er immer wieder kurz stehen, doch die Hunde kamen näher.

Was mach ich nur? Irgendwo muss ich mich doch verstecken können.

Panisch sah er sich um. Die Ohren drehten sich in alle Richtungen. Zum Glück regnete es, sonst müsste er jetzt noch den Menschenmassen ausweichen. Der Kater schnaubte und rannte dann weiter. Schließlich erreichte er eine kleine Mauer, in welcher ein Loch war. Gerade groß genug das ein kleiner Hund durchpassen würde. Frech grinste Mika, bevor er nochmal kurz in Richtung der Hunde fauchte. Dann kletterte er durch den Spalt.
Hier würde er wohl ersteinmal sicher sein, hoffte er zumindestens. Die großen hunde würden da nicht durchpassen.


[flieht vor Hunden / vertseckt sich in Mauerspalt]

(sorry, bin gerade unkreativ. Im nächsten Post lass ich Mika dann aus Aiko treffen. Wäre gut wenn die Hunde also dann aufgeben. Klecks kann auch gerne versuchen durhc dne Spalt zu kommen oder so)
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Kapitel 1: In dunklen Gassen
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