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Argent
Admin && Spielleitung

Dakota
Admin && NPC | Grafikerin

Francis
Grafikerin für Avatare

Twilight
Helferin für Avatare

Caruso
linke Hand Argents

Coricopat
Aufsicht des Rollenspiels



Kapitel 3: Das unberührte Paradies



Wetter:
Sommer. Später Nachmittag.
Sonne geht auf.
Keine Wolken am Himmel.
Starke Hitze.
Im Schatten kalt.
Schwül, kein Wind.
20 - 23 °C

Was bisher geschah....

Nachdem die Nachricht von der
Flucht aus der Stadt erst einmal
herum gegangen ist trafen sich
Katzen am Stadttor. Dort, in einer
dunklen Gasse fing Argent an
über das weitere Vorgehen zu
reden. Es ist Zeit, das Nest
der Menschen zu verlassen und
ein neues Leben im Wald
zu beginnen. Jedem steht es frei,
ob sie nun gehen oder nicht.
Der Clan der Samtpfoten besteht
aus wenigen Mitgliedern und
nur, weil eine Gruppe von Katzen
sich gebildet hat bedeutet das nicht
gleich, dass sie auch ein Clan ist.
Es wird sich zeigen, wer
nun eine Samtpfote sein will
und darf und wer nicht.



Hast du je den Wunsch verspürt
auszubrechen und ab zu hauen?
Nein? Bei den Samtpfoten bleibt dir
wohl nichts Anderes übrig!
Stell dir vor, du bist eine Katze.
Eine Hauskatze, wohl gemerkt.
In einer großen Stadt lebst du und
eines Tages verhalten sich deine
Menschen seltsam. Sie wollen dich
nicht mehr streicheln und halten
Abstand von dir. Angeblich
soll es eine Katzenseuche
geben und ehe du dich
versiehst, landest du auf der
Straße. Allein und ohne Ahnung,
was jetzt zu tun ist.
Was würdest du tun?
Nun, der Kater Argent hat
sich entschlossen einen
Clan mit seiner Geliebten Alpha
zu gründen. Willst du zu ihnen
gehören oder lieber allein um her
streifen?
Es ist deine Entscheidung.
Dein Leben.

Denn du, bist eine Katze.



Gesuchte im Moment
Spielgefährten gesucht.

Zitate des Monats
Jade: "Du bist bei mir und das ist für mich das Allerwichtigste."
Sunny: "Ja ja, das sagen sie alle. Und am Ende bin ich wieder diejenige, die nicht teilen wollte. Hier, nimm!"


Austausch | 
 

 Kapitel 1: In dunklen Gassen

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mo Dez 27, 2010 10:28 pm

Und langsam schwand dieser schwarze, dichte Nebel aus Lorettas Kopf, der Nebel, der ihren Geist verschlossen hielt und ihre Augenlieder fest aneinander presste. Daher öffnete sie ihr rechtes Auge. Und es war viel zu hell. Die Dunkelheit, die sie bis vor gerade eben noch umgeben hatte, war so viel dunkler und nun war es so viel heller.. Loretta war verwirrt. Dabei war es doch noch so düster, und alles war mit Regenwolken bedeckt. Ihr ganzes Fell war nass, das merkte sie erst jetzt. Langsam und nach und nach kamen ihre Sinne wieder.
Es regnete, ein Tropfen fiel Loretta ins Auge und sie musste es wieder schließen. Danach öffnete sie es wieder. Und sie stellte überrascht fest, dass sie von so vielen anderen Katzen umgeben war. Katzen und Kater.
Und sie kannte gar eine davon. Obwohl... obwohl...
Dieser Kater neben ihr.
Irgendwie kam er ihr bekannt vor....
Woher kannte sie ihn noch mal?
Und wie hieß er?

"Francis!"

entfuhr es ihr.
Und alle Erinnerungen kamen wieder.
Sie richtete sich mühsam auf und lächelte ihn von tiefsten Herzen an.
Ja, sie liebte diesen ihr noch fremden Kater.

(bei Gruppe 1 // erwacht und stellt sich hin)



Zuletzt von Loretta am Di Dez 28, 2010 8:13 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mo Dez 27, 2010 11:22 pm

Salem


Salem lief langsam durch die Straßen. Er hatte Hunger, aber er hatte schon lange nichts mehr zu fressen bekommen. Überall wurde er fortgejagt! Salem vermutete, daß es daran lag, daß er eben nichts besonderes war. Ein schwarzer Kater...nichts auffällig schönes. kein Perser oder anderes edles...nein, ein normaler Stubentiger war er. Und dann noch langweiliges 0815 Schwarzes Fell.
Mit gesenktem Kopf lief er die Straßen entlang und hoffte hier und da was zu finden. Da...eine umgestoßende Mülltonne. Rasch rannte er zu dieser und wühlte nach Essen. Er fand eine alte Fast Food Essensschachtel...roch gut, war aber leer. Mürrisch lief er weiter. Ob er heute noch zu fressen bekommen würde ? Als er um die Ecke bog sah er Hunde...normalerweise war er ja nicht feige, aber unter diesen Umständen und mit knurrendem Magen, da war nicht gut kämpfen oder streiten mit diesen Kötern. Also versteckte er sich hinter der Mülltonne und beobachtete das Geschehen.Adere Katzen waren auch noch da, wie er bemerkte...brauchten sie Hilfe ?


[sucht nach Fressen / findet nix / sieht die Hunde und versteckt sich auch / fragt sich ob er den anderen Katzen helfen soll ]
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Alpha
das Glückskätzchen
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Di Dez 28, 2010 9:14 pm

Alpha sah dem kleinen Kätzchen nach, als es ging. Es war so süß, so unschuldig. Das Herz der Bunten wurde warm. Nie würde sie ein Junges hassen können und auch die Eltern sollten nicht als Feinde gelten. Alpha wandte sich an Argent, der laut protestiert hatte. Sie ignorierte seine Worte und schmiegte sich stattdessen eng an seinen silbernen, nassen Pelz. Mit der Nase wühlte sie in seinem Nackenfell herum und leckte ihm schließlich hinterm Ohr. Langsam öffnete Alpha ihren Mund und lies ihre sanfte, zarte und so weiblich zierliche Stimme erklingen:

“Ich liebe dich.“

Flüsterte die Kätzin. Und da waren sie. Diese magischen drei Worte, welche das Band zwischen Alpha und Argent so viel stärker machten. So lange hatte niemand von ihnen diesen Satz ausgesprochen, obwohl jeder es wollte. „Es fehlt der perfekte Moment“, hatten die Zwei immer gedacht, doch es gibt für ein Liebesgeständnis keinen perfekten Moment. Zwar sagte Alpha und auch Argent immer, sie seien ein Paar und doch fehlten diese drei Worten, um diese Aussage wirklich glaubwürdig rüber kommen zu lassen.

Alphas Augen strahlten und ihr Blick war so weich und schön, dass wirklich jedem kalten, harten das Blut in den Adern gefrieren musste. Die Bunte fing an zu schnurren und rieb ihren Kopf an den Hals Argents. Sie war glücklich. Nun bedeutete nicht nur das Schildpattmuster, welches Alpha mit stolz trug Glück, nun war dieses Gefühl auch in ihr.

Alpha leckte ihren Ritter im silbernen Pelz nochmals über die Ohrrückseite und wendete sich dann wieder an den fremden Kater, welcher sich der anderen Kätzin zu gewandt hatte. Auch die Bunte beugte sich zu der Ohnmächtigen und überlegte angestrengt, wie sie ihr helfen konnte, als diese ihr rechtes Auge öffnete und sogleich wieder schloss.

“Sie ist wach.“

flüstere Alpha lächelnd. Die wuschelige Braune öffnete abermals das bereits genannte Auge und sagte einen Namen.

“Entschuldige bitte, aber wer ist Francis?“

Die Kätzin stand auf und blickte den weiß-grauen Kater lächelnd an. Alpha verknüpfte das Gerede der Fremden mit ihrer Reaktion und entschied, dass der Weiß-Graue Francis sein musste.

“Ich will nicht diese Idylle stören, muss jedoch eine Frage stellen, die ich nun nicht mehr zurück halten kann. Ist Ihr Name Francis?“

Die Bunte lächelte sanft den fremden Kater an und umschlang dabei mit ihrem Schwanz ein Hinterbein von Argent.


[bei Gruppe 1 | sagt Argent, dass sie ihn liebt | ist glücklich | ist glücklich | will Loretta helfen | redet | fragt Francis etwas]
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Argent
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Di Dez 28, 2010 9:32 pm

Argent sah weiterhin schweigend Alpha an. Er verstand sie einfach nicht. Warum sagte sie einen X-beliebigen Kater, dass sie Nachwuchs haben wollte, wo doch ihr Gefährte, ihr Partner neben ihr stand? Sie kannte ja noch nicht mal Francis Namen! Argent machte das wütend. Er war wütend auf Alpha, doch im Grunde wusste er, dass er eigentlich nur eifersüchtig war.

“Alpha ist eben eine Partie für sich.“

stellte der Silberne einfach fest und nahm sich vor, ihre Nähe zu genießen und um sie zu kämpfen. Schließlich hatte er es nicht so schwer gehabt, wie manch Anderer es haben könnte.
Argent richtete dabei seinen Blick auf Francis, welcher schmunzelte. Der Silberne grinste schief. Vermutlich dachten sie Beide das Gleiche.

Plötzlich spürte der muskulöse Kater die Wärme eines Lebewesens und drehte sich zu seiner linken um. Alpha hatte sich ganz nah an Argent geschmiegt und wühlte mit der Nase im Nachenfell des Silbernen herum, als würde sie etwas suchen. Die ganze Haut Argents begann zu kribbeln unter den Berührungen seiner Geliebten. Als diese schließlich den Kater hinterm Ohr leckte machte sein Herz einen Sprung. Solche Berührungen tauschten die Zwei sonst nur aus, wenn sie allein waren und dann noch nicht mal so intensiv. Das letzte Mal, als Argent Alpha Liebkost hatte war, als er wollte, dass Francis sehen konnte, dass dieser nicht der einzige Frauenschwarm war. Diese Liebkosung war also nur dafür da gewesen, den anderen Kater eifersüchtig zu machen, was Argent allerdings nicht gelungen war.

Plötzlich erhob Alpha ihre so zarte, Herzen schmelzende Stimme und der Silberne verfiel seiner bunten Liebe völlig. Seine Beine wurden weich und hätte er sich nicht an Alpha lehnen können, so wäre er vermutlich umgefallen. Argent versuchte zu schlucken, doch es schien, als wären sämtliche Körperflüssigkeiten innerhalb einer Sekunde in ihm verdunstet – wie auch immer so etwas funktionieren soll. Der silberne Kater rang nach Atem. Räusperte sich und versuchte so neutral wie möglich zu wirken, doch es ging nicht. Er blickte in die Augen seiner Angebeteten und war wie hypnotisiert. Hätte Alpha sich in diesem Moment nicht zu Loretta gewandt, so wäre Argent wohl ebenfalls in Ohmacht gefallen. Nie in seinem ganzen Leben hatte er so starke Gefühle für eine Katze empfunden. Nicht für seine Mutter, nicht für seine Geschwister.

Um nicht die Aufmerksamkeit Francis’ auf sich zu ziehen legte Argent sich hin und versuchte sich auf Loretta zu konzentrieren, doch man konnte immer wieder sehen, wie er einen kurzen Blick auf Alpha warf. Als die braune Wildkatze die Augen öffnete bekam der Silberne dies gar nicht mit. Erst als sie stand verschwand der Tranceartige Zustand und Argent konnte wieder klar denken. Doch nun war es zu spät, um Alpha auch seine Liebe zu gestehen. Der Zauber war verflogen und es fühlte sich nicht richtig an, ihr genau jetzt diese 3 Worte an den Kopf zu werfen und so fing auch Argent an zu schnurren und genoss die Hitze, welche seinen Körper durchströmte, als Alpha ihren Schwanz um ein Hinterbein des Silbernen legte.


[bei Gruppe 1 | ist eifersüchtig auf Francis | genießt Alphas Berührungen und verfällt in einen Tranceartigen Zustand, als diese ihm ihre Liebe gesteht | bekommt erst wieder alles richtig mit, als Loretta steht | genießt weiterhin Alpha Berührungen]

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~*~ Zweitchara = Alpha ~*~
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Francis
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Geschlecht : Kater
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Besonderheiten : Halsband mit Adresse des Besitzers
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mi Dez 29, 2010 11:06 am

Noch immer lag sie da und rührte sich nicht. Langsam aber sicher, kamen in Francis die nagenden Zweifel auf und dieses scheußliche Gefühl der Schuldzuweisung. Hatte er Schuld daran, dass sie zu Boden ging? Wohl eher nicht, doch er schmiss diese Gefühle sich an den Kopf und versuchte jede Situation aus, um sich die Schuld an ihren Schwächeanfall in die Schuhe zu schieben.

Hätte ich mit dem Spiel nicht angefangen, so wäre sie nicht bei mir und hätte vielleicht etwas zu essen gefunden. Oder dieser Arrogante hätte ihr geholfen und ihr Magen wäre gefüllt. Oder…oder…

Egal wie lange und wie viel er Nachdachte, immer mehr zerfraßen ihn die Schuldgefühle in seinem Herz. Francis wusste, dass das Schwachsinn war. Doch sein herz reagierte nicht auf sein Hirn und er fühlte sich immer schlechter und wollte helfen. Aber nur wie? Er konnte nicht mehr machen, als neben ihr zu liegen, sie mit seiner leckenden Zunge zu wecken und ihr Wärme zu spenden. Denn der Regen wurde schlimmer und ihr Fell immer nasser. So bekam der Kater die Liebkosungen von der Bunten zu Argent auch nicht mit und bemerkte diese erst, als die Kätzin sprach. Loretta wachte auf und Francis fiel ein riesiger Stein vom Herzen. Rasch stand er neben ihr auf und stütze sie, damit sie nicht wieder zu Boden fiel. Doch was dann geschah, nahm ihm die Luft. Die Spannung die ihm mit voller Wucht traf, als sie seinen Namen sagte und Francis in die Augen sah, war einfach nur überwältigen. Er wollte nicht reden und wollte nicht atmen. Er wollte diese Spannung nicht zerreisen und sie zerstören. Sie war einfach zu wundervoll, als das man sie mit einem Wort oder Windhauch kaputt machte. Lediglich die Wörter der Bunten holten ihn aus der Spannung und ließen diese merkwürdigen Gefühle verfliegen. Was war das nur, was er da gerade gefühlt hatte? Was war das, was den sonst so redegewandten Kater die Wörter verwehrte? Sowas hatte er vorher noch nie zuvor gefühlt oder geschweigeden erlebt. Und was am wichtigsten war, warum haute ihn das so aus der Bahn?

„Ja mein Name ist Francis und wie ist deiner?“

Vergeblich versuchte er sich abzulenken, doch konnte dabei nicht mal seinen Blick von der wuscheligen Katzendame wenden. Sein Vater hatte ihn beigebracht, immer mit seinem Gegenüber, mit dem er sprach, in die Augen zu sehen. Doch Loretta hatte etwas Magisches an sich, was seinen Kopf hinderte sich zu der Bunten zu drehen. Er war in die Richtung von Lorettas Augen gar fixiert und nahm kaum Einflüsse von außen war. Sein Maul blieb offen stehen und als der Kater merkte, wie er sie förmlich anstierte, schüttelte er sich so ruckartig und heftig, dass ihm der Kopf wehtat. Wenn er schon nicht gegen dieses Gefühl ankam, so dachte er sich, würde er offen darauf zu gehen und versuchen es zu ergründen.

„W-wie geht es dir L-loretta?“


Fragte er stotternd und machte eine mickrige Figur. Erst jetzt bemerkte er, wie er sich verhielt. Fast wie ein kleines Junges stotterte er hierum und machte einen Eindruck als wäre er erst sechs Monde alt. So konnte er sich einfach nicht geben und schon gar nicht vor Argent. Geschmeidig stellte er sich wieder zu seiner vollen Größe auf und war wieder der stolze Kater, der er vor dem Zusammenbruch von Loretta war. Das wäre doch gelacht, wenn er Argent eine Möglichkeit zum Angriff geben würde.


[Gruppe1, gibt sich schuldgefühle, ist verzweifelt, ist froh als loretta wieder wach ist, kann diese spannung nicht deuten, antwortet alpha, merkt das er peinlich ist und benimmt sich wieder]

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Zweitcharakter: Tobi

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Tobi
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Geschlecht : Kater
Fellfarbe : weiß-beige
Besonderheiten : sieht auf dem einen Auge fast nichts mehr. Viele Narben an Körper
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mi Dez 29, 2010 11:35 am

Sie wollte von ihm tatsächlich Jagdtricks lernen. Tobi machte das über glücklich und sein lachen und Grinsen wollte irgendwie überhaupt nicht mehr aufhören. Zu selten traf er solche Katzen, die ihn nicht gleich verjagten oder wegen seinem Auge verspotteten. Diese zwei Katzen waren anders und viel netter. Der kleine Kater freute sich so sehr, als Nicki einwilligte mit zum Markt zu kommen, dass er unbewusst anfing mit Schnurren. Es war einfach zu schön um wahr zu sein. Träumte er? Oder spielten sie den Kater was vor? Wohl eher nicht, den sonst wäre Nicki ja nicht schon vorgelaufen, dachte er sich und hetzte unbeholfen los. Doch nach zwei Katzenlängen blieb er stehen und schaute nach hinten.

„Kommst du auch mit?“

Fragte er die Kätzin, die so aussah wie er. Wohlwollend sah er zu, wie auch sie sich in Bewegung setzte und ihnen folgte. Froh darüber, das doch alles so toll war, sprang er Nicki um die Beine und führte sie in Richtung Markt. Er wusste genau wo dieser war. Denn er war nicht zum ersten Mal dort. Viele Leckereien waren dort zu finden. Von saftigen Knochen, die er abnagen konnte. Bis hin zu leckerer Milch, die die Zweibeinerkinder verschütteten. Es war einfach herrlich und das Grinsen hörte einfach nicht auf. Komisch muss er für anderen aussehen, so wie er dauer lachend um Nicki sprang.

„Ich freu mich riesig dass ihr mit kommt. Denn sonst verscheuchen mich immer alle…Sag mal Nicki, magst du auch so gerne Milch wie ich? Nicht die Milch von Mamas, sondern die von den Menschen. Ganz besonders mag ich diese Milch, die leicht braun und cremig ist. Kennst du die? Die machen die Menschen oft in eine braune Pfütze rein, die in einer viel zu kleinen Schale ist.“


[ruft Aluu, folgt nicki, springt um sie, fragt sie was]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mi Dez 29, 2010 11:59 am

Und als Loretta da stand, und bemerkte, dass die anderen redeten und auch, dass Aiko fort war, ließ dieses schwummrige Gefühl in ihrer Magengrube nicht nach. Ihr Kopf war wie auf Wolken und sie war von einer Euphorie erfüllt, die sie noch nie erlebt hatte.
Dann fragte Francis, der sich momentan beinahe so merkwürdig verhalt wie sie selbst, ob es ihr gut ging. Anscheinend machte er sich Sorgen um sie. Ihr gefiel der Gedanke. Und gleichzeitig tat er ihr weh. Denn sie wollte nur, dass es ihm gut ging.

"Joa, es geht schon wieder mein Schatz."

sagte sie mit einer zarten Wirrheit in der Stimme, die sie immer empfand, wenn Francis in der Nähe war.

Und dann hauchte sie, so gut wie kaum wahrnehmbar, sodass es Francis mit sehr viel Mühe hören könnte, und es ihm dann nur wie das Flüstern des Windes vorkomen würde:

"Magst du mich eigentlich?"

Dann fand sie langsam aber sicher zu ihrer äußeren, härteren Hülle ihres Charakters, hinter der sie sich meistens versteckte zurück und fragte:

"Könnte ich bitte etwas zu Essen haben? Ich habe schon seit Tagen nichts mehr zu mir genommen."

Danach fiel ihr ein, dass sie ja in die Rolle von Aikos Mutter geschlüpft war:

"Und wo ist denn meine kleine Aiko hin?"

Gut, der letzte Satz war übertrieben schmalzig, doch sie genoss ihre jetzige Lage, trotz des Hungers und schmiegte sich in das warme Fell von Francis. Und ihre Augen funkelten. Hier war ihr Platz.

(bei Gruppe 1 // spricht viel)
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Coricopat
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mi Dez 29, 2010 12:17 pm

Der schwarze Kater musste wohl eingeschlafen sein, denn er fuhr erschrocken auf, als ihn zwei Hände im festen Griff packten und hochhoben. Er wand sich und fauchte, aber es half nichts. Seine Augen waren noch vom Schlaf getrübt und so konnte er nur verschwommen den Boden unter seinen Füßen ausmachen. Es war ei Fiesenboden, aus schwarz und weiß und die immer wieder anderen Muster ließen den Kater blinzeln und ihm wurde schwindelig. Die Luft wurde aus seinen Lungen gedrückt, da er ziemlich unsanft gehalten wurde, um genau zu sein genau auf seinen Rippen. Es schmerzte höllisch und er war froh, als er wieder runter gelassen wurde. Na ja, er war fast froh, denn er fand sich in einem kleinen Gehäuse wieder, in einem sehr kleinen um genau zu sein mit einer großen Gitteröffnung an einer Seite und einer Gitteröffnung oben. Er war gefangen in einer Katzenbox! Coricopat miaute kläglich und versuchte sich zu befreien, aber nichts half, er konnte nicht entkommen und dann wurde die Box mitsamt Katze n die Luft gehoben, sehr unsanft, wenn man es so sagen wollte. Als die Tür des Hauses geöffnet wurde, wehte ihm die Luft ins Gesicht und durch den plötzlichern Wechsel von stehender Luft zu wehender musste er husten. Es war alles so schrecklich, es war als habe sich sein Leben von einer auf die andere Sekunde geändert und war komplett. Er vernahm die Stimme des kleinen Mädchens, die Liana gerufen wurde.

„Papa, Papa ich will mit!“

Auch die andere quiekte aufgeregt:

„Ja Papiiiiii!!!“

Der Kater hörte, wie der Vater schnaufte, dann willigte er aber ein. Die Frau blieb in der Tür stehen, als der Vater, die Kinder und der schwarze Kater das Haus verließen und zu einem Auto gingen, dort wurde die Box auf dem Rücksitz abgestellt und der Vater stieg vorne ein. Eines der Mädchen, die jüngere setzte sich neben ihn auf den Platz, Liana nach vorne. Der Kater betrachtete das Mädchen, als es ihn mit ihren Haselnussbraunen Augen ansah. Dann wurde der Motor angelassen und Coricopat fauchte, er und verkroch sich in eine Ecke und kauerte sich dort zu einem kleinen Fellball zusammen.


[wird in Katzenbox egsteckt, wird in ein Auto getragen]

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Alpha
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mi Dez 29, 2010 6:30 pm

Alpha blickte zu Argent, welcher sich an die Kätzin gelegt hatte. Sie schenkte ihm ein warmes Lächeln und sah schließlich wieder zu der braunen Wuscheldame. Ihr Partner stützte sie und war scheinbar so überwältigt über ihre „Wiedergeburt“, dass er nichts sagen konnte sondern sie nur mit offenen Mund anstarren konnte. Oh ja, „anstarren“ war das richtige Wort für das, was der eventuelle Francis da tat. Erst nach einiger Zeit konnte der Kater Alphas Frage beantworten und so hatte die Bunte nun Klarheit und wusste, dass sie mit ihrer Vermutung richtig lag. Sie lächelte auch Francis an und antwortete:

“Man ruft mich Alpha.“

die 3-Farbige blickte zu Argent und biss dem Kater spielerisch ins Ohr. Sie wollte Francis mit seiner Gefährtin in Ruhe lassen. Schließlich sollte ein Paar, welches schon eine Tochter hatte auch seine Zeit allein verbringen können ohne, dass Andere sie störten. Erst, als die braune Kätzin, welche vermutlich auf den Namen Loretta hörte – Francis hatte sie so genannt – sprach wurde Alpha wieder aufmerksam und war sofort in heller Aufruhe. Die Bunte sprang von Argent weg, lief ein kleines Stück in die Richtung, in die Caruso gegangen war und starrte dann völlig panisch ihren Geliebten an.

“Caruso? Wo ist Caruso? Er sollte doch...“

Alpha musste schlucken, bevor sie weiter reden konnte.

“Er sollte doch etwas zu Fressen für Loretta besorgen! Wo ist er?“

Die Bunte drehte sich von den Artgenossen weg und blickte den Weg entlang. Die Marktstände schwanden allmählich, da der Regen nun doch sehr stark wurde und der Geruch von Fleisch war verschwunden. War der Stand etwa schon weg und spülte das Gewitter nur den süßen Duft fort?

“Oh mein Gott. Ich wusste es. ICH WUSSTE ES!!!“

aus dem leisen flüstern wurde ein lautes Brüllen. Die Wut, welche sie gerade erst noch abgelegt hatte kehrte zurück. Doch eigentlich war es mehr die Sorge, welche Alpha so laut schreien lies. Sie drehte sich erneut zu Argent herum. In ihre Augen waren Tränen getreten. Ihr Stimme war so leise und so voller Angst, wie noch nie zuvor:

“Du weist, was passiert, wenn er zu langsam war. Du weist es.“

Alpha wusste nicht, ob ihr Geliebter überhaupt mitbekommen hatte, was sie da sagte und so wiederholte die Bunte ihre zwei Sätze nochmals, nur lauter. Die Kätzin setze sich hin, legte den Schwanz auf ihre Pfoten und senkte traurig den Blick. Ihr ganzer Körper zitterte vor Angst.

“Ich habe gesagt, ich werde nicht mehr davon laufen. Ich habe gesagt, dass ich es nicht tun werde, damit wir Caruso nicht verlieren und nun hat Argent ihn weg geschickt. Er hat ihn einfach weg geschickt obwohl er wusste, dass Caruso es nicht schaffen wird.... NEIN! Denk doch nicht so was! Argent wollte nur helfen. Er hatte keine Zeit um lange nachzudenken. Er ist ein guter Anführer!“


[bei Gruppe 1 | sieht zu Loretta | stellt sich vor | stellt fest, dass Caruso nicht da ist | ist in Panik | redet, schreit, flüstert | setzt sich hin | denkt nach]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mi Dez 29, 2010 6:31 pm

Einen Moment lang konnte Argent noch genießen, doch dann musste er sich wieder seinen Aufgaben als Anführer eines Clans widmen, die da hießen:
1. Sich um Loretta kümmern und 2. Francis im geheimen auslachen.

Keine schweren Aufgaben, aber immerhin etwas. Zuerst kümmerte sich Argent um Aufgabe Zwei und kicherte leise. Doch das Kichern werte nicht lange, da das Gedächtnis dies Silbernen einschaltete und ihn mahnte, nicht solche Fehler zu begehen.

“Ich habe gerade wohl genau so doof ausgesehen und Francis hat nichts dazu gesagt, also muss ich das jetzt auch nicht machen. Außerdem solltest du allmählich mal diese Spannung lösen. Loretta und Aiko sind schon längst keine Spielzeuge mehr und auch Francis muss nicht als ein solches fungieren.“


Und so kümmerte sich Argent lieber wieder um Loretta, um auch in dem Aufgabenbereich „Hilfe“ tätig zu sein. Er hörte Alpha zu, wie sie sich vorstellte, zuckte zusammen, als seine Geliebte ihm ins Ohr biss und nickte verständnisvoll, als Loretta um etwas zu Essen bat. Die Ruhe war in Argent eingekehrt, doch sie hauste nicht lange in seinem Körper, denn schon nach den Worten der braunen Rassekatze war Alpha total panisch. Sie sprach Carusos Namen aus, wollte wissen wo er ist und war schon vor gelaufen, um nach dem Kater zu suchen. Argents Muskeln spannten sich an und zeichneten sich deutlich unter seinem Fell ab. Seine Augen hatten einen ernsten, harten Ausdruck bekommen und seine Ohren waren spitz aufgestellt. Der Schwanz des Silbernen zuckte hin und her. Er war total besorgt. Als Alpha plötzlich laut schrie knickte Argent leicht die Beine ein und machte sich dadurch kleiner. Es sah so aus, als wäre er jederzeit bereit los zu sprinten. Erst als die Bunte so leise flüsterte, dass man ihre Worte nicht verstehen konnte richtete sich Argent wieder in seiner vollen Größe auf und ging ein paar Schritte vor. Alpha wiederholte ihre Worte und sofort blieb der Silberne stocksteif stehen. Ja, er wusste es. Er wusste es nur zu gut. Er selbst hatte miterleben dürfen, was mit Katzen passiert, die nicht schnell genug sind. Zwar war er es nicht, der mit der bloßen Faust blutig geschlagen wurde, aber es war ein anderen Streuner. Er musste sterben.

“Alpha, ich...“

stammelte Argent verzweifelt. Er hatte keine Ahnung, was er sagen sollte und so trat er einfach zu seiner Geliebten, leckte ihr über den Kopf und presste seine Stirn an ihre, um ihr in diesen schweren Minuten des Unwissens beizustehen.

“Ich liebe dich auch.“


[geht seine Aufgaben durch | kichert | ermahnt sich | sieht Alpha zu | hat große Sorgen | denkt nach | geht zu Alpha | gesteht ihr seine Liebe]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mi Dez 29, 2010 7:52 pm

Mikusch setzte vorsichtig eine Pfote auf den schwarzen Asphalt.
Er fühlte sich kühl an, und fest.
Eine leichte Briese durchfuhr des Katers kurzes Fell, kroch ihm unter den Pelz, so dass er schwer aufatmen musste.
Moment, was tat er denn hier?
Oh, ja richtig.
Er war kurz davor sich in ein Abenteuer zu stürzen, sein Leben zu riskieren – mal wieder.
Und für was? Nichts.
Mikusch schüttelte seinen Kopf, kleine Wasserperlen flogen in alle Richtungen.
Der Regen schien ihm nicht gut zu tun.
1. durchnässte er sein Fell, bis es unangenehm an ihm herabhing, ähnlich wie eine zweite Haut.
Und 2. Brachte er ihn auf dumme, mäuse-hirnige Gedanken.

“Entwickel ich mich jetzt zu einem Adrenalin-Junkie?“


Nein, er konnte das nicht tun, er durfte es nicht.
Er machte einen Satz rückwerts und wich so von der Straße, auf der Unentwegt die Autos rasten und eine Wolke ekelerregender Gerüche hinterher zogen.
Jedes mal wurde sein Fell aufgewirbelt und seine Augen tränten durch den beißenden Gestank.
Schade, dann musste er sich wohl eine andere Unterkunft suchen, denn die auf der anderen Straßenseite war ihm letztendlich zu riskant.
Etwas unschlüssig kehrte der triefende Mikusch um.
Kleine Perlen, die an seinen feinen Wimpern hingen, liesen ihn etwas verschwommen sehen und er musste mehrmals blinzeln, um sie abzuwerfen.
Dunkle Wolken kamen langsam auf die Stadt zu, jedes einzelne, feuchte Haar an Mikusch konnte es spüren.
Er hasste Gewitter wie die Menschen die Pest.
Etwas, das selbst ihm die Laune trüben konnte. Ja, so etwas gibt es.
Naja, erstmal musste er sich eine Unterkunft suchen, dann konnte er vielleicht seinen knurrenden Magen eine Ehre erweisen.
Entfernt hörte er das Fauchen einer Katze und er zuckte leicht zusammen.
Mikusch legte die Ohren an und ging in eine andere Richtung.
Vielleicht würde er ja etwas außerhalb der Stadt ein Plätzchen zum Rasten finden können, bevor die Gewitterwolken völlig die Stadt einnahmen.


[Kurz davor eine Straße zu überkehren|Wendet sich ab|Will außerhalb der Stadt eine Unterkunft suchen]

(ich hoffe, ich habe soweit alles richtig gemacht. ;D)
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Francis
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Fellfarbe : weiß/schwarz/grau/rostbraun
Besonderheiten : Halsband mit Adresse des Besitzers
Größe : 35 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mi Dez 29, 2010 8:26 pm

Wie ein kleiner Hauch, von einer duftenden Blume kam es ihm vor, als Loretta mit ihm sprach. Seine sonst so stolze Haltung und sein sicheres Auftreten fing wieder an zu bröckeln und ließ ihn bald wie ein Schluck Wasser dar stehen. Erst als die Bunte ihren Namen sagte, fing er sich wieder und nahm seine aufrechte Haltung vom neuem ein.

„Schön dich kennen zulernen Alpha. Dein Buntes Haarkleid hat mich gleich in deinen Bann gezogen. Zwar habe ich schon viele Katzen mit geschecktem Fell gesehen, aber doch noch nicht, die alle Farben vereint, die eine Katze nur haben kann.“


Freundlich sprach er zu ihr und versuchte sich so von Loretta abzulenken. Doch indem Moment fiel ihn Argent ein und wie er reagiert hatte, als er so auf die Braune Kätzin zuging. Rasch schaute er zu dem Silbernen und vergewisserte ihm mit einem Nicken und einen starken Blick, dass er nichts von Francis zu befürchten hatte. Auch wenn er ihn gerne eins rein gedrückt hätte, so wäre dies doch jetzt kein richtiger Zeitpunkt gewesen. Doch zum Nachdenke hatte er wieder keine zeit, als er den warmen Atem und die flüsternden Worte der flauschigen Katze vernahm. Wie warmen Honig umzog es sein Herz und machte ihn besinnungslos. Was war nur mit ihm los und warum im Gottesnamen verhielt er sich den so? Für ihn war es doch nichts mehr als ein Spiel oder? Francis war sich langsam nicht mehr so sicher und stotterte stattdessen nur unwirkliche Bruchstücke zu Loretta.

„Ehrm nunja, ich…ich. Weißt du, da ist so ein Gefühl…Aber…aber….ehm….ich“


Er kam sich vor wie ein Jährling, der gerade zum ersten Mal mit einer Kätzin aus war. So unbeholfen stellte er sich doch sonst nicht so an und warum dann jetzt? Der Kater schüttelte den Kopf und wirbelte dabei die Regentropfen auf, die auf seinen Pelz gelandet waren. Doch plötzlich hörte er Alpha schreien und sie gar fast panisch auf Argent einreden. Francis verstand sofort und hörte aus ihren Worten heraus, das sie eine Katze Namens Caruso los geschickt hatten, um fressen zu holen. Doch dieser war noch nicht aufgetaucht und Alpha machte sich somit Sorgen. Verständlich, dachte er und sah zu, wie die zwei sich von Loretta und ihm entfernten. Auch Loretta fragte wo Aiko sei und der Kater wusste, was er zutun hatte.

„Loretta Liebes,“

Die Worte kamen ihn komisch vor, wenn Argent nicht dabei war. Aber doch hatte er das Bedürfnis sie so anzusprechen.

„Ich hatte Aiko weggeschickt, damit sie dich nicht so am Boden sieht. Ich werde sogleich zu ihr gehen und sie holen. Doch geh du jetzt bitte mit Argent und Alpha mit und suche diesen Caruso. Sie hatten ihn los geschickt, um etwas zu fressen zu besorgen. Bei ihm kannst du dich stärken.“

Sprach er und lief dann zu den anderen Beiden. Es war ihn zwar zuwider mit Argent zu sprechen, doch hielt er es nicht für richtig, die aufgebrachte Alpha zu beunruhigen.

„Argent wenn ihr eine Katze vermisst, so geht sie doch suchen. Nicht das ihr etwas passiert ist, das wäre untröstlich für mich. Denn soweit ich mit bekommen habe, habt ihr ihn wegen uns los geschickt und ich könnte es mir nicht verzeihen, wenn ihm etwas zu gestoßen ist. Bitte geht schon mal vor und nehmt Loretta mit. Ich hol schnell Aiko und werde dann eurer Spur folgen und mit ihr nachkommen. Der Regen dürfte in den paar Minuten nicht so schwer werden, als das er eure Duftspuren verwischt….Ich wünsche euch viel Glück.“

Schnurrte er zum Schluss und ging in de Richtung, in die Aiko gegangen war. Doch bevor er endgültig verschwand, hielt er noch einmal bei der braunen Katze an, schmiegte sich an sie und sagte zu ihr, dass sie auf sich aufpassen sollte. Noch dazu versprach er ihr, dass alles gut werden würde und lief dann endgültig los.
Rasch hatte er den Weg zu der Gasse zurückgelegt, doch fand keinen schwarz weißen Welpen. Schnüffelnd und maunzend schritt Francis durch die Dunkle Gasse, in der Hoffnung das Aiko auf ihn reagieren würde.


[Gruppe1, spricht zu loretta, spricht zu argent und alpha/ ist bei aiko]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mi Dez 29, 2010 8:55 pm

Während sie die Straßen entlang gingen und Nicki sich von Tobi „leiten“ ließ redete er die Katze zu. Nicht das es sie störte, es war ja gut, wenn der Kleine so gesprächig war, aber nun ja, er sprach etwas ohne Punkt und Komma. Sie schüttelte leicht grinsend den Kopf, achtete aber darauf, dass er es nicht mit bekam.

„Nein, die Milch kenne ich nicht, die muss ich aber auf jeden Fall mal probieren.“

Sagte Nicki wahrheitsgemäß, sie hatte sie wirklich noch nie probiert, oder davon gehört, dass einzige was die Katze wusste, war das die Menschen irgendetwas in die Milch taten, damit sie besser schmeckte. Naja, neues konnte selbst Nicki noch lernen!

„Also ich mag die Milch auch! Und Sahne. Wie findest du Sahne? Ich mag sie, vor allem wenn sie cremig ist! Oh ja, davon kann ich immer wieder ein Schälchen vertragen! Meine frühere Besitzerin hatte immer eine Milch, die hatte komisch geschmeckt, aber total interessant und einzigartig. Sie war etwas gelblicher als normale Milch.“

Sie sah wieder nach vorne und sah eine kleine Familie. Der Mann hatte eine große Box in der Hand, darin sah die Katze eine schwarze Gestalt ein Kater. Er sah nicht wirklich erfreut darüber aus und irgendwie tat er ihr leid. Freiwillig war er nicht dort, dass war sicher und als sie weiter liefen bekam sie das Trauervolle Gesicht der Katze nicht mehr aus dem Kopf, wollte es aber Tobi nicht zeigen, er sollte keine angst bekommen, oder Fragen darüber stellen.


[bei Tobi un dAluu, spricht, sieht Katze in Box (Cori), läuft weiter und denkt nach]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mi Dez 29, 2010 9:04 pm

Nach dieser Aktion mit dem Fleischverkäufer und dem langen Rennen in dieser Hitze war der Kater völlig erledigt. Die Ecke in der er sich zurückgezogen hatte war schön kühl gewesen und er konnte seinen erhitzen Körper langsam abkühlen. Doch seine Gedanken drehten sich noch immer um diesen 'Unfall'. Wusste Argent, dass das passieren würde? Hatte er ihn absichtlich losgeschickt? Oder hat er es aus Panik um die Katze gemacht? Vielen Fragen sammelten sich in seinem Kopf ehe er bemerkte, dass er etwas an seiner Pfote aufgerissen hatte. Bei dem ganzen Dreck fing es fürchterlich an zu brennen. Seine sonst so gefühlslosen Augen schienen sich schmerzhaft zu 'verformen'. Eigentlich war er Schmerzen gewöhnt doch schien es irgendwie anders dieses Mal. Er vermisste was. Ja wirklich, der kalte und geheimnisvolle Kater vermisste mal etwas in seinem Leben. Es schien für ihn selbst wie ein kleines Wunder.

Caruso du wirst verrückt. Wo ist deine kalte und abweisende Haltung? Können Schmerzen so was mit dir anstellen? Was passiert hier mit dir?

Er war wirklich sehr verwundert, und nach ein paar Minuten war er jedoch wieder er selbst. Es wäre schlimme wenn nicht. Seine Pfote war nicht mehr so schmerzhaft, doch dies lag nur daran, dass er den Schmerz verdrängte, genauso tat er es ja jeden Tag mit seinen Gefühlen, also war er nur zu gut darin. Nichts fiel ihm leichter, als irgendetwas zu verbergen und zu verdrängen. Das gleiche tat er auch mit seinen Erinnerungen an die Vergangenheit. Wenn man ihn fragen würde, er würde antworten: „Ich kann es dir nicht sagen, tut mir leid. Ich weiß nichts mehr aus meiner Vergangenheit.“ Und jeder könnte sich sicher sein, dass er die Wahrheit spricht. Er ist und bleibt in seiner Art überzeugend, das merkte man jeden Tag nur zu gut. Auch seinen neuen Anführer und seine hinreißende Gefährtin konnte er täuschen, aber aus einen Grund konnte er die beiden.. Leiden.

Mit wieder mal kalten Augen sah er aus seiner Ecke heraus, ob der komische Verkäufer noch irgendwo in der Nähe sein, doch der getigerte Kater hatte Glück, der Verkäufer war fort. Er lief wenige Schritte hervor und vergass seine schmerzende Pfote. Zwar humpelte er ein wenig, doch ließ er sich nichts anmerken. Er fragte sich, was Argent sagen würden, wenn er ohne Fressen wieder kommen würde? Nun, damit musste er leben, immerhin hätte er fast sein Leben gelassen für ein blödes Stück Fleisch, und sein Leben war wohl etwas mehr wert, so fand er. Und was würde Alpha sagen? Immerhin verstanden sie sich nicht gerade schlecht. Der Kater fragte sich, was bei ihnen wohl gerade los war.

Seine Schritte wurden schneller, und trotz dieser schrecklichen Hitze fing er wieder an zu rennen. Er erkannte schon die Katzen und verlangsamte wieder seinen Schritt. Loretta die Katze schien wieder auf den Beinen zu stehen und die beiden anderen Fremden waren weg. Was war alles geschehen als er weg war? Mit einem ungläubigen Blick schritt er näher auf alle zu. Er bemerkte eine Reaktion von Alpha und Argent, sie sahen traurig aus, als wäre jemand gestorben. War was passiert?
Sein Blick wurde wieder hart und er ging noch langsamer. Es schmerzte in innerlich, sie, Alpha, seine einzige 'Freundin', so zu sehen. Doch wie immer ließ er sich nicht anmerken. Mit seiner geheimnisvollen und charmanten Art ging er noch einen Schritt, bis er ungefähr 2 Katzenlängen von den anderen entfernt war. Dort blieb er stehen und zog seine schmerzende Pfote hoch. Seine Stimme die jetzt aufschallte war seine charmante und verführerische,

“Na meine wunderschöne Katze.. Was ist vorgefallen, dass ihr so drein schaut?..“

Und wieder war dieses raunen in seiner Stimme nicht zu überhören. Natürlich war er nicht in Alpha verliebt, doch musste er einmal kurz Argent ärgern. Ihm warf er einen freundlichen aber verschlossenen Blick zu.

[In der Ecke | Hat eine verletzte Pfote | Denkt nach | Läuft zurück | Spricht Alpha an | Neckt Argent | Hat noch Schmerzen]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mi Dez 29, 2010 9:12 pm

Nicki beneinte seine Frage und Tobi war zugleich traurig. Doch seine Aufmerksamkeit war gleich wieder da, als die cremefarbene Katze von Sahne sprach. Auch die hatte er schon probieren dürfen, zumindest glaubte er das und sprach gleich auf sie ein.

„Wenn du die Sahne meinst, die die Menschen auf kalten runden Kugeln tun, die schmelzen sobald man sie berührt, dann ja. Einmal hab ich mich auf einen Tisch geschlichen und da stand eine Schüssel mit einem Stiel unten dran. Ich habe nach links und rechts geschaut, doch niemand sah mich. Da habe ich schnell an den weißen Schaum geschleckt, das aussah wie ein Turm aus Schneeflocken. Es hat wunderbar geschmeckt und war in der Hitze schön kühl auf der Zunge gewesen. Doch die Menschen haben mich erwischt und sind schreien auf mich zu gerannt und haben gesagt, das ich ihre Sahne gefälligst in Ruhe lassen sollte. Ich hoffe du meinst die. Doch erwischt haben mich die Menschen nicht, dafür war ich zu schnell, hehe.“

Stolz schwellte er seine Brust, denn diesmal war es keine Lüge gewesen. Das hatte er wirklich erlebt und dabei brauchte er nicht flunkern. Wie ein kleiner König schritt er neben hier her und bemerkte dabei nicht, was für einen traurigen Ausdruck sie machte, als die Menschen mit einem komisch aussehenden Korb an ihnen vorbei gingen. Doch die schwarze Katze entging ihm darin nicht, nur konnte er diesen Ausdruck in seinem Gesicht nicht deuten. Diesen kannte er noch nicht und hatte ihn auch noch nie bei einer anderen Katze gesehen gehabt. Wie auch. Wenn dieser Ausdruck der Verzweiflung in sein Leben trat, dann war es stets in seinem eigenen Gesicht, aber diesen konnte er nicht selber betrachten. Auch Nicki konnte er Nicki nicht fragen, den sie waren gerade ganz in der nähe des Marktes. Nur noch eine Gasse trennten sie von dem Markt der Leckereien und Tobi bemerkte wie sein Fell anfing zu kribbeln. Trotz das es regnete, fühlte er sich warm und hätte bäume ausreisen können. Diese Katzen taten ihn einfach nur gut.

„Wir müssen nur noch durch diese Gasse gehen und dann sind wir auch schon bei dem Markt.“


[redet von seinem erlebnis,sieht schwarzen Kater in der box, kommen fast beim markt an]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mi Dez 29, 2010 9:21 pm

„Da hast du ja schon richtigen Mut bewiesen! Das ist echt klasse, aber diese Sahne habe ich nicht gemeint, obwohl sie auch gut schmeckt, vor allem ist es witzig, wenn sie immer schmilzt und verschwindet. Ich meinte die flüssige, sie ist fast genau wie Milch, aber etwas zähflüssiger, wenn du weißt, was ich meine. Ich musste sie damals nie heimlich nehmen, ich bekam sie des Öfteren.“

Nicki bemerkte, dass sie fast am Markt waren, sie konnte es anhand der Gerüche von waren riechen, überließ es aber dem jungen Kater sie dort hin zu bringen. Die Katze lief nun neben Aluu, Tobi war ein kleines Stück vor ihnen. Sollte er seine Freude daran haben. Es war einfach schön ein junges und lebendiges Wesen um sich zu haben und zu spüren, was Kindlichkeit bedeutete. Vor allem wurde man auch angesteckt davon und ihr ging es sichtlich besser, als vor ein paar Minuten in dieser staubigen Gasse noch. Nicki lächelte, als Tobi verkündete, das es nicht mehr lange dauern würde.

„Das ist schön, ich verhungere und verdurste noch gleich! Also, wie möchtest du denn vorgehen? Du bist der Chef.“

Sagte sie und blickte zu Tobi, sie signalisierte ihm mit den Augen, dass er vorauslaufen sollte, um ihr den Weg zu weisen.


[Tobi, Aluu, spricht, wartet]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mi Dez 29, 2010 9:49 pm

„Hm nein, dann habe ich die wohl noch nicht zwischen meinen Pfoten bekommen. Schade eigentlich und ich hätte auch gern jemand gehabt, der mir die Sahne oder Milch ohne zu stehlen gegeben hätte.“

Sprach er betrübt und wandte sich zu Aluu und Nicki zu. Schon immer hatte er auf der Straße gelebt, seit er geboren wurde. Auch seine Mutter lebte seit ihrer Geburt dort und hatte ihm das beigebracht was sie wusste. Mindestens was sie konnte, in der kurzen Zeit, indem sie zusammen waren. Trauer umhüllte sein kleines Herz, als er an sie dachte. Jedoch Nickis Worte holten ihn aus diesem Schwarzen Loch und ließen den kleinen Kater ausstrahlen. Er war der Chef hatte sie gesagt und er, Tobi, durfte sie anführen. Der rote Kater bekam kaum Luft, weil er so überwältigt war. Schnappend suchte er nach den richtigen Worten und schaute die Kätzin mit großen Augen an. Soviel Vertrauen hatte ihn noch niemand gegeben, nicht mal seine eigene Mutter.

„Ja ich würde sagen, dass wir uns ganz langsam anschleichen und uns still verhalten. Denn man weiß nie, was einen hinter einer harmlosen Tonne erwarten.“

Sprach er weise und führte sich wie ein Lehrer auf, den es galt, seine Schüler zu unterrichten.

„Denn ihr müsst wissen, dass viele Gefahren in solchen Gassen lauern. Von tollwütigen fetten Raten, bis hin zu Katzen hassenden Hunden. Sobald ihr eines davon seht, müsst ihr so schnell rennen, wie euch eure Pfoten tragen können.“

Tobi nahm seine Aufgabe sehr ernst und streckte die nicht vorhandene Brust weit in die Luft. Wie ein Clanführer ging er zu der Gasse auf leisen Sohlen und horchte hinein. Nichts war zu hören.

„Los kommt, ich glaube die Luft ist rein.“

Sprach er viel zu laut und sprintete in die Gasse hinein. Doch was war dort? Ein anderer Kater besetzte die Gasse. Er war doppelt so groß und bestimmt dreimal so schwer, bemerkte Tobi und blieb abrupft stehen. Der kleine Kater, hatte vergessen in der Luft nach anderen Duftmarken zu schnüffeln und konnte somit nicht wissen, dass sich schon eine andere Katze in der Gasse aufhielt. Der Kater war schwarz weiß mit grauen Tupfern und hatte ein blaues Halsband um seinen mächtigen Hals gebunden. Tobi war so beeindruckt von dem Kater, das ihn förmlich die Luft zum atmen weg blieb. Er zitterte am Ganzen Körper und hatte sichtlich Angst. Denn sonst waren es vermehrt die Kater gewesen, die ihn gehänselt und gepeinigt hatten. Was sollte er jetzt nur tun? Sollte er weg laufen oder sich angriffslustig vor diesen Kater stellen? Dabei dachte Tobi an Nicki und Aluu, die ihn sicherlich schon beobachteten.
Zögernd versuchte er gerade auf seine wackeligen Beine zu kommen und bemerkte das zittern, was nicht aus seinen Knien weichen wollte. Nur bruchartig und mehr stotternd kamen seine bedrohlichen Laute, die mehr einen winseln galt, aus seinen Maul gekrochen und nur halbherzig stellte er seine Nackenhaare auf. Wie würde der Fremde reagieren?


[errinnert sich ans eine mutter, ist glücklich und stolz das er der chef sein kann, spricht zu den anderen, geht in die gasse, bemerkt francis, hat angst udn versucht anzugreifen]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mi Dez 29, 2010 10:07 pm

Die Kätzin mochte das Glänzen in den Augen von Tobi, er strahlte eine wunderbare Wärme aus, die sie genoss. Wahrscheinlich war diese „Chefsache“ ausschlaggebend für seinen Hochmut gewesen, sie wusste es nicht, aber sie hörte dem Kater in aller Aufmerksamkeit, die sie aufbringen konnte zu. Nicki sah sich um, nirgends war eine Ratte, oder ein Hund zu erblicken, eigentlich hätte sie sich ja noch nicht einmal umsehen brauchen, denn Hunde stanken doch so oder so wie die Pest und man konnte sie durch ihre laute Gangart gut identifizieren, aber sie wollte dem kleinen einen Gefallen tun. Als Tobi sagte, die Luft sei rein und loslief blieb Nicki stehen, sie hatte gerade einen Geruch entdeckt, eine, nein mehrere fremde Katzen! Sie rannte Tobi hinterher und wollte ihn aufhalten, aber leider war es schon zu spät, sie standen einer großen Katze gegenüber, nein einem Kater um genau zu sein.

„Tobi, komm her, ich glaube der ist doch noch etwas zu groß für dich.“

Sagte sie und wollte ihn am liebsten an einem anderen Ort haben. Sie sah den fremden Kater an und wartete auf dessen Reaktion, da Nicki gelassen war hoffte sie, er würde es Tobi nicht nachtragen.


[bei Tobi, Aluu, sieht Francis, will Tobi zurückhalten]


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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mi Dez 29, 2010 11:13 pm

Mikusch war nun schon längere Zeit durch die Stadt getrottet, total durchnässt und hungrig. Zum Glück war es noch warm, so musste er nicht frieren. Auch wenn er dieses schwüle Wetter sonst nicht wirklich bevorzugte, gerade war es ihm dann doch recht. Manche Menschen sprachen ihn an - einige klangen verstört und angewidert, andere mitleidig und fürsorglich.

"Ich will nicht wissen, wie ich aussehe..."

Dachte der Kater verstört. Bestimmt erkannte man jetzt jede einzelne Rippe an seiner mageren Gestalt. Ein Frösteln ebbte durch Mikuschs Körper, was natürlich nicht an dem warmen Wetter lag. Eher wurde ihm seine misslige Lage bewusst, in der er sich im Moment befand. Wenn er nicht bald eine Unterkunft finden konnte, so blieb auch heute eine gute Chance auf eine anständige Mahlzeit aus. Er hatte sie aber so nötig. Plötzlich spitzten sich die blau-grauen Ohren des Katers, sein Schweif stellte sich etwas auf. Ein Windzug hatte ihm einen Geruch zugetragen. Einen äußerst appetitlichen Geruch, der seinen Magen prompt zum Brummen und Grummeln brachte. Maus!
Mikuschs Pupillen weiteten sich, seine Bewegungen schienen nur noch in Zeitlupe zu erfolgen. Er öffnete seinen Mund, um den Geruch genauer erfassen zu können. Und ja, da vor ihm zeigte sich eine kleine, graue Schnauze. Nicht lange, und das Mäuschen war vollends draußen. Unsicher und vorsichtig schaute es sich um, bevor es anfing flink über den Grund zu flitzen. Mikusch folgte, eben so bedacht und leise. Er verlagerte sein Gewicht auf seine Vordertatzen, setzte an zum Sprung. Fast hatte er sie erwischt, doch sie entkam ihm um eine Haaresbreite. Nein, so leicht würde er nicht aufgeben. Nicht jetzt! Mit großen, schnellen Setzen war er seinem Opfer dicht auf der Ferse. Es fehlte nicht mehr viel... Gleich hatte er sie.. Doch zack! Sie war in eine Gasse hineingesaust. Mikusch hielt inne und schaute seinem Essen noch immer etwas erregt, aber auch enttäuscht hinterher. Naja, wenigstens hatte er wieder Spaß gehabt. Er blieb noch etwas im Eingang der Gasse sitzen und begann seine Pfote zu putzen, bis er plötzlich den Geruch anderer Katzen war nahm. Sofort schnellte sein Kopf in die Höhe, mit deutlichem Unbehagen musterte er seine Artgenossen. Ein großer, gefleckter Kater, und ein kleiner Roter standen sich gegenüber, und es waren noch zwei andere Katzen vor Ort.

"Oh oh... Auch das noch."

Sollte er lieber gehen? Oder sollte er bleiben, einfach abwarten, was geschah?


[jagt einer Maus hinterher|landet im Eingang einer Gasse|Sieht Tobi, Francis, Nicki und Aluu]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Do Dez 30, 2010 4:57 pm


Als sie sah, das beide ihr folgten sprang sie weiter los. Die Jagt hatte begonnen, endlich.
Genau wusste Blue gar nicht mehr, wann sie zu letzt eine Katze gejegt oder gefressen hatte, zu dem noch eine so junge. Ihre Rute wedelte, auch wenn ihre Freude ehr Hass war. Für gewöhnlich jagte sie Katzen um sie zu fressen oder weil sie Spaß daran hatte. Nicht weil sie sich rächen wollte, aber dieser kleine Kater hatte ihr die Nase blutig geschlagen. Und das tat zu dem noch weh. Somit wollte sie sich rächen.
Neben sich hörte sie Januk, der zu ihr gekommen war. Irgendwo hinter ihnen musste Klecks sein. Wo führt diese Katze einen nur hin ? Blue fragte sich das, aber sprang weiter und jagte nach der Jungen. Diese war ganz schön schnell und führte sie zu einer Mauer, wo sie dann einen Unterschlupf fand. Blue heulte. Und kläffte dann laut, als sie eine weitere erblickte. Diese war schwarz, mit hellen Augen. Die Hündin drehte sich im Kreis, vor Freude. Noch ein Vieh.
Dann sprang sie auf der Stelle und knurrte, als sie aufhörte zu hüpfen. Diese Katzen waren bald Dosenfleisch. Bei dem Gedanken spürte Blue das Blut auf ihrer Nase, das sie halb einnahm. Sie sah zu Januk. Ihre Augen zeigten Schmerzen.

[bei den Katzen | Versteck von Mika | traurig wegen Schmerzen]



Januk rannte Blue nach. Beschleunigte sein Tempo und hetzte ihr nach. Seine Krallen fanden gut halt auf der Straße und er hetzte ihr nach. Irgendwo musste auch Klecks sein, hinter ihm oder ? Der Schwarze drehte sich um. Doch der Welpe lief ihm nach. Gut so.
Er rannte noch schneller und fand Blue schließlich bei der Katze. Oder nein, den Katzen. Das Tier hatte sich verdoppelt, wobei das andere älter war und schwarzes Fell hatte. Januk hechelte und knurrte dann. Seine Sinne waren auf die beiden Tiere konzentriert, wobei er den Blick von Blue auf seinem Gesicht spürte. Es tat weh, in ihre Augen zu blicken. Sie sahen ihn schmerzverzehrt an. Januk winselte und leckte ihr das Blut von der Schnauze. Dann wannte er sich an die Katze, die sich in einer Mauer versteckt hatte.

"Hey. Du. Willst du dich nicht SOFORT entschuldigen ?
Und du .... schwarzes Katzengetier. Hau lieber ab, bevor wir dich auch noch auffressen.
Soviel Zeit haben wir noch, glaub mir.
"

Seine Stimme war laut und erregt. Er hasste es, wenn Blue etwas passierte und somit war typisch, das er die Katze jetzt so grob anfuhr. Typisch.

[bei den Katzen | Mikas Versteck | spricht]



Klecks war beiden nach gerannt. Die waren ziemlich schnell und so musste auch er rennen. Taps Taps. Immer weiter. Taps Taps. Und noch schneller. Taps Taps. Er verlor Blue aus den Augen. Taps Taps. Nun Januk nach. Taps Taps. Schneller.
Und atmen. Weiter. Schneller.
Irgendwann jedoch verlor er auch Januk aus den Augen und hielt an. Er hechelte und sein Herz schlug schnell gegen seinen Brustkorb.

"Wäääh. Warum wartet ihr nicht ?"

Der Welpe wusste, beide würden es nicht hören. Er seufzte und schrie dann

"BLUE !!!! JANUK !!!!"

Aber keiner antwortete.
Klecks winselte. Wo sollte er hin ? Planlos schaute er von einer in die andere Richtung und setzte sich dann. Die beiden würden ihn schon holen. Ganz bestimmt.

[alleine | irgendeine Gasse | traurig weil alle weg sind.]


[/quote]

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Mika
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Do Dez 30, 2010 8:55 pm

Weiterhin saß Mika in seinem Versteck. Das war der einzigst sichere Ort in diesem Moment und er würde auch nicht so schnell rauskommen.
Es dauerte nicht lange da hörte er die Hunde schon vor dem Loch bellen. Einer begann zu sprechen. Sagte irgendetwas von einer anderen Katze. War hier etwa noch jemand?
Fauchend antwortete er ersteinmal dem Hund.

"Ich denke nicht daran. Lieber verpass ich dir auch eine."

Er schlug mit der Pfote durch das Loch, jedoch war das Bein zu kurz um irgendjemand zu treffen. Was nun? Er konnte nur warten was geschah und hoffen das die Hunde verschwinden würden und das mussten sie schließlich irgendwann.
Sein Versteck war hart und unbequem, noch dazu war es ziemlich eng hier hinten. Dennoch quetschte er sich so weit es ging gegen die Wand. Nicht das es noch einer wagte seine Schnauze hineinzuschieben. Dann fiel ihm wieder ein das da noch eine Katze sein soll. Vielleicht wusste diese ja nicht das er hier drin war.
Der junge Kater begann zu maunzen und zu rufen. Es war seine einzigste Hoffnung, wenn nicht müsste er warten bis diese Flohfänger weg wären.

"Hey, ist da wer? Kannst du mir bitte helfen?"

Wieder fauchte er und schlug nach den Hunden. Hier drinnen war er soweit sicher, für den Anfang. Warum konnten die Menschen nicht dafür sorgen das diese Flohfänger nicht frei auf der Straße rumliefen? Wieder fauchte er die Hunde an.

"Verschwindet endlich oder wollte ihr noch eine blutige Nase? Nur zu. Hier kommt ihr sowieso nicht rein."

Mika stand auf, drehte sich und setzte sich dann wieder. Nun begann er seine Pfoten zu putzen. Das einzigste was er tun konnte war warten.


[in Mauerloch / faucht Hunde an / ruft nach Salem]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Do Dez 30, 2010 9:07 pm

Und dann flirtete dieser widerlicher Kater von Francis doch tatsächlichen mit dieser wunderschönen Kätzin!!!
Alpha war eine schöne Katzendame, eine Katze, auf die man neidisch sein könnte, und das brach Loretta das Herz.
Warum tat er das?! Fand er sie so toll? So anziehend? Oder liebte er sie etwa!?
Lorettas Hunger und damit alle anderen niederschlagenden Gefühle stürmten auf sie ein. Ihr ging es auf einmal furchtbar elend.
Dann noch, als er sagte, dass da ein Gefühl sei und sich nicht richtig ausdrückte, sondern nur herumdruckste, starb sie vor Traurigkeit.
Er mochte sie nicht.
Eine dicke Träne bildete sich in ihrem linken Auge und sie tat einen Schritt weg von ihm. Sie entzog sich seinem wohlduftendem, samtweichen Fell, in das sie sich sofort verliebt hatte.
Liebe? War es das, was sie für diesen hergelaufenen Kater empfand? Für den Kater, der gerade dabei war, ihr Herz zu brechen?
Die Träne kullerte.
Und Loretta konnte sich ein Schluchzen nicht verkneifen.
Dann fasste sie sich und Zorn erfüllte sie.
Zorn, das war Liebe, die sie nicht anders ausdrücken konnte.

"Warum spiele ich bei deinem Dreck eigentlich mit!? Es ist mir so was von egal, was du erreichen willst, aber ich will damit nichts zu tun haben!"

Fuhr sie ihn mit weiteren, bitteren Tränen in dem Gesicht an.

"Es tut mir sehr leid, Alpha, Argent und Caruso. Ich hätte gerne eure Gesellschaft weiterhin genossen, aber das geht nicht."

Dann sprang sie davon, sie kletterte schwungvoll auf eine Mülltonne und sprang von dort aus auf ein niedriges Dach.

"Und bitte vertraut ihm nicht! Er ist ein Lügner!"

Schrie sie dann noch, bevor sie sich gänzlich abwandt.
Abwandt von dem Kater, den sie jederzeit vergöttern würde und sofortlieben würde, wenn er es nur zulassen würde.
Sie rannte, als ging es um ihr Leben. Denn es ging um ihren Stolz, sie musste der Versuchung wieder umzudrehen und Francis weinend in die Arme zu fallen.

Von weitem hörte sie Hundegebell. Und einen Hilferuf einer kleineren Katze. Und sie lief darauf zu.

(rennt weg // weint und ist traurig // rennt zu Mika, Salem und den Hunde)
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Do Dez 30, 2010 9:23 pm

Salem


Salem wollte sich ja eigentlich nicht so einmischen. Aber er hatte eben ein Helfersyndrom und der kleine Kater, wie er da um Hilf rief, da überhörte er einfach mal die Drohungen der Hunde. Und wenn er sie nur vom Loch weglocken und somit dem kleinen helfen konnte. Es mußte ja für keinen der beteiligten in einem Kampf enden.
" An einen kleine Katze traut ihr Euch. Aber wie sieht es mit einem staatlichen Kater aus ?" fragte er die Hunde und kam näher.
Einer blutete an der Nase...ob das der kleine war ? Wenn ja, Respekt...und wie der kleine den Hunden paroli bot...klasse...sicher war er das. Das gab der kleine ja nun auch noch keck zu.
"Ihr wollt mich fressen ? Also bitte...dazu müßtet ihr mich erstmal fangen. Und ich müßte es zulassen das ihr das könnt...tja...ihr seht die Problematik ?" Salem putzte sich keck die linke Pfote. Sehr tapfere Hunde, die zu zweit eine kleine Katze jagten.

Kurz sah er sich um ! Einen Fluchtweg ansuchen für den Fall der Fälle. Dabei sah er eine andere Katze. Eine Katzendame um genau zu sein. Prima...ob das vielleicht auch eine Verstärkung sein konnte ? Wie gesagt...für den Fall der Fälle.
"Keine Angst kleiner ! Bleibe wo du bist...da kommen die in 100 Jahren nicht rein !" sprach er zu dem kleinen. Nun konzentrierte er sich wieder auf die Hunde und auf die Flucht. Man konnte ja nie wissen und alleine hatte er da eh keine Chance.


[ spricht zu den Hunden / sieht andere Katze / tröstet den kleinen Kater ]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Do Dez 30, 2010 9:49 pm

Eine kleine Träne kullerte aus Alphas Auge.

“Argent, bitte sag es mir noch mal. Bitte...“

bettelte die Bunte verzweifelt. Die Worte des Silbernen hatten zwar ihr Herz erreicht und doch kapierte ihr Gehirn nicht, dass sie nun Lächeln musste. Sie wollte es hören. Wollte testen, ob ihr Körper ihr wirklich so zusetzten wollte.

“Er ist nicht tot. Er ist nicht tot. Er ist nicht tot....“

immer wieder sagte Alpha nur diesen einen Satz, doch je öfter sie es sagte, desto weniger glaubte sie wirklich daran und das hörte man ihrer Stimme an. Ein Bild von Carusos Lächeln blitze in den Gedanken der Bunten auf. Sie wollte es festhalten, stellte sich vor, wie sie mir ihren Krallen danach griff, doch es entglitt ihr immer wieder. Sie miaute kläglich, weinte noch eine Träne und versuchte weiterhin dieses Bild in ihr Gehirn fest zubrennen, als sie die Stimme Lorettas hörte, welche mit Francis redete. Der Kater hatte Alpha Komplimente gemacht, doch die hatte besseres zu tun gehabt, als auf die Schmeicheleien eines Anderen einzugehen. Es war völlig normal, dass Loretta da ausrasten musste. Alpha hätte das Selbe getan und so ließ sie den Worten der Braunen freien Lauf. Francis hatte jedoch vorher noch Argent, Alpha und seine Gefährtin dazu aufgefordert Caruso zu suchen, weshalb es für die Bunte es gar nicht verwunderlich war, als Loretta den Namen des Clanmitglieds in den Mund nahm. Erst, als sie wirklich kapierte, dass da eine Stimme hinter ihr sprach löste Alpha sich von Argent und drehte sich um.

Da stand er. Die eine Pfote angewickelt. Lächelte er? Oder hatte sie es nur geschafft, sein Bild nun doch festzuhalten? War da ein freudiger Glanz in seinen Augen? Oder verschleierte der Vorhang aus Tränen ihren Blick, weshalb sie ihn so sah? War es eine Halluzination? Sie atmete tief ein. Der Geruch. Sie kannte ihn. Bildete sie sich das alles nur ein? War er das wirklich? Er hatte zu ihr „wunderschöne Katze“ gesagt. Er musste es einfach.... oder?

“C-Caruso?“

mehr brachte sie nicht heraus. Völlig perplex starrte Alpha diesen grau getigerten Kater an, der es irgendwie geschafft hatte den Geruch von Caruso anzunehmen und dann auch noch genau so wie er auszusehen. Halluzination. Ganz sicher. Das musste es sein.

Ein Schritt. Noch einer. Schneller. Schneller. Er kam näher, nein, sie kam näher. Sie stand vor ihm. Unter Tränen lächelte sie so breit, so glücklich, so zufrieden wie noch nie. Ihr wurde auf einmal ganz heiß, als hätte man ihr Leben eingehaucht. Sie zitterte am ganzen Körper und sie wollte zittern. Da war er. Da war ER!

“Du lebst.... du lebst….

hauchte Alpha noch, bevor sie sich an Caruso schmiegte und den Kopf auf seine Schulter legte. Sein Fell kitzelte ihr in der Nase, doch das war ihr egal. Sie presste sich ganz fest an seinen Körper. Sie wollte ihn spüren. Sie wollte, dass sie verschmelzen, damit er nie wieder gehen würde. Nein, sie liebte ihn nicht so sehr wie Argent, doch in diesem Moment wünschte sie es sich, weil sie so glücklich war ihn wieder zu haben. Sicher. Und das wichtigste immer noch: Lebend.


[weint | bittet Argent zu sprechen | sagt sich, dass Caruso lebt | hört Loretta und Francis sprechen | reagiert erst spät auf Caruso | hört Loretta und Francis sprechen | reagiert erst spät auf Caruso | ist überwältig | glaubt, er ist eine Halluzination | geht zu ihm und presst sich ganz fest an ihn]
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Argent
das lebende Metall
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Alter : 21
Alter Charakter : 2 Jahre
Geschlecht : Kater
Fellfarbe : silber-getigert
Größe : 34 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Fr Dez 31, 2010 3:17 pm

Er hatte es gehört. Er hatte es genau gehört. Die Worte von Loretta. Jeder einzelne Buchstabe bildete sich nochmals vor seinem inneren Auge und er konnte ihre Sätze nicht nur hören, sondern auch lesen. “Warum spiele ich bei deinem Dreck eigentlich mit!?“, hatte sie gesagt. Was meinte sie damit? Argent dachte gar nicht daran von Alpha weg zu weichen, selbst, als Loretta seinen und ihren Namen, ja sogar Caruso nannte. Es war ihm egal. Francis hatte gesagt, sie sollten alle zusammen den getigerten Kater suchen. Aber? Warum wollte Loretta nicht mehr die Gesellschaft von Caruso teilen? War er etwa da? Argent hob ganz leicht den Kopf und tatsächlich. Da stand er. Da stand Caruso. Er redete sogar. Nannte Alpha eine „wunderschöne Katze“. Nun gut. Sollte er doch. Argent musste wieder zu Loretta sehen, die Francis als Lügner beschimpfte und mittlerweile auf ein Dach gesprungen war. Was hatte sie vor? Wo war Francis geblieben? War er etwa schon weg? Es gab zu viele Dinge, die Argent fragen wollte. Zu viele Sachen, die er tun wollte. Sollte er jetzt erst zu Caruso gehen oder Loretta nachhetzen, die mittlerweile los gerannt war? Er spürte, dass Alpha sich von ihm löste. Sie hatte darum gebeten, dass der silberne Kater noch mal „Ich liebe dich auch“ zu ihr sagte, doch er hatte es nicht getan. So einfach ging das nicht. Zudem ließ Alpha Argent gar keine Zeit überhaupt etwas zu sagen, weil sie direkt weitersprach und immer wieder sagte, dass „Er“ – in diesem Fall Caruso – nicht tot ist.

Das Clanmitglied war nicht tot. Es war sogar sehr lebendig. Alpha schien das nicht so schnell zu verstehen. Sie drehte sich erst recht spät um, starrte Caruso an, als wäre er ein Geist und stotterte erst mal seinen Namen, bevor sie auf ihn zu ging. Argent beobachtete jeden ihrer Schritte mit einem Lächeln auf den Lippen. Er ging auch näher, sah zu, wie Alpha Caruso umarmte und sich dicht an ihn presste und kapierte nicht, dass da vielleicht mehr im Spiel war. All die Bewegungen Alphas wirkten so froh, so glücklich, so gesund.

Auch der silberne Kater war sehr zufrieden. Er hatte seiner Geliebten etwas so schreckliches angetan, da musste er ihr einfach erlauben Caruso so nahe zu sein. Argent grinste schief. Er wusste nicht so recht, was er tun sollte. Er wollte diese Szene nicht zerstören, doch er musste einfach mit dem Getigerten reden.

“Pardon, wenn ich jetzt etwas falsches tu, allein schon, weil ich rede, aber ich muss dich einfach fragen: Was ist passiert? Hast du dich verletzt? Habe ich dich einer zu großen Gefahr ausgesetzt?“

eigentlich wollte Argent die Klappe halten und Caruso erst mal zu Wort kommen lassen, doch er musste sich entschuldigen nicht, dass das Clanmitglied auf dumme Gedanken kam.

“Caruso, es tut mir unendlich leid, dass ich dich zum Futterholen geschickt habe. Alpha wusste, dass du noch nicht bereit bist und sie hat sich auch sofort beschwert, doch ich konnte sie nicht nachschicken. Hätte ich sie verloren... ich wäre wohl in den nächstbesten Fluss gesprungen, um auch mein Herz zum stillstand zu bringen. Carsuo, wärst du.... ich wollte dich keiner zu großen Gefahr aussetzten. Wirklich nicht. Ich habe im Eifer des Gefechts einfach so gehandelt ohne nachzudenken. Bitte verzeih mir.“

Argent wusste nicht, ob dem Getigerten wirklich etwas schlimmes zugestoßen war, doch er nahm es an, allein schon, weil Caruso seine Pfote anwinkelte. Außerdem wollte der Silberne schon mal um Verzeihung bitten, falls er als Anführer versagt hatte. So war er zumindest abgesichert.


[bei Alpha und Caruso | hörte Francis und Loretta zu | bemerkt Caruso | sieht Alpha zu | denkt nichts böses | redet | entschuldigt sich]

_________________


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Kapitel 1: In dunklen Gassen
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