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Argent
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Dakota
Admin && NPC | Grafikerin

Francis
Grafikerin für Avatare

Twilight
Helferin für Avatare

Caruso
linke Hand Argents

Coricopat
Aufsicht des Rollenspiels



Kapitel 3: Das unberührte Paradies



Wetter:
Sommer. Später Nachmittag.
Sonne geht auf.
Keine Wolken am Himmel.
Starke Hitze.
Im Schatten kalt.
Schwül, kein Wind.
20 - 23 °C

Was bisher geschah....

Nachdem die Nachricht von der
Flucht aus der Stadt erst einmal
herum gegangen ist trafen sich
Katzen am Stadttor. Dort, in einer
dunklen Gasse fing Argent an
über das weitere Vorgehen zu
reden. Es ist Zeit, das Nest
der Menschen zu verlassen und
ein neues Leben im Wald
zu beginnen. Jedem steht es frei,
ob sie nun gehen oder nicht.
Der Clan der Samtpfoten besteht
aus wenigen Mitgliedern und
nur, weil eine Gruppe von Katzen
sich gebildet hat bedeutet das nicht
gleich, dass sie auch ein Clan ist.
Es wird sich zeigen, wer
nun eine Samtpfote sein will
und darf und wer nicht.



Hast du je den Wunsch verspürt
auszubrechen und ab zu hauen?
Nein? Bei den Samtpfoten bleibt dir
wohl nichts Anderes übrig!
Stell dir vor, du bist eine Katze.
Eine Hauskatze, wohl gemerkt.
In einer großen Stadt lebst du und
eines Tages verhalten sich deine
Menschen seltsam. Sie wollen dich
nicht mehr streicheln und halten
Abstand von dir. Angeblich
soll es eine Katzenseuche
geben und ehe du dich
versiehst, landest du auf der
Straße. Allein und ohne Ahnung,
was jetzt zu tun ist.
Was würdest du tun?
Nun, der Kater Argent hat
sich entschlossen einen
Clan mit seiner Geliebten Alpha
zu gründen. Willst du zu ihnen
gehören oder lieber allein um her
streifen?
Es ist deine Entscheidung.
Dein Leben.

Denn du, bist eine Katze.



Gesuchte im Moment
Spielgefährten gesucht.

Zitate des Monats
Jade: "Du bist bei mir und das ist für mich das Allerwichtigste."
Sunny: "Ja ja, das sagen sie alle. Und am Ende bin ich wieder diejenige, die nicht teilen wollte. Hier, nimm!"


Austausch | 
 

 Kapitel 1: In dunklen Gassen

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AutorNachricht
Takara
Juwel der Jagd
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Alter Charakter : 4 Jahre
Geschlecht : Weiblich
Fellfarbe : Grau
Größe : 29cm

BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Fr März 18, 2011 5:14 pm

Gerade saß Takara in einnem Baum mit dichtem Blattwerk. Die Blätter hielten zwar etwas Regen ab, doch trotzdem war Takaras Fell klatschnass. Irgendwann war es langweilig geworden den alten Kater zu beobachten und als derRegen stärker wurde hatte sie sich hier in dem Baum etwas Unterschlupf gesucht, auch wenn eine Höhle besser gewesen wäre. Voralllem wenn man bedachte das es Blitze und donnnerte und das nicht gerade wenig. Die graue Kätzin beschloss sich bald eine Höhle zu suchen, Asarel würde auf sich selbst aufpassen können. Früher oder später würde der alte Kater wieso wieder auf sie stoßen, er brauchte sie schließlich.

Takara stemmte sich auf und kletterte geschwind den Baum hinunter, ein dunkler Schatten im Schein der hellen Blitze, eigentlich eine perfekte Kulisse für einen Horrofilm. Aber Takara lief unbeirrt weiter, irgendwo würde es schon eine Höhle geben und außerdem hatte die Katze shcon schlimmeres durchmachen müssen. Da würde sie sich auch nicht von dem Wetter ferig machen lassen, das passte nicht zu ihr. Die Katze trottete weiter, bis jetzt war noch keine Höhle und kein Asarel in Sicht, das erstere war der Katze im Moment wichtiger auch wenn der Kater mal Abwechslung brachte. Takara fauchte, warum war hier keine verdammte Höhle?! Jagen konnte sie auch nicht um sich abzuregen, der heftige Regen verwischte die Geruchsspuren und erschwerte außerdem die Sicht. Hinzu kam es es schon zu dunkel war für diese Tageszeit, doch was sollte man machen? Alles brachte nichts. Da Takara wieso schon bis auf die Knochen durchnässt war fing sie nun an langsam zu rennen, auf eine Erkältung konnte sie gerne verzichten.

Und da - endlich - ein Unterschlupf. Oder eher ein Unterstellplatz. Im Boden war eine kleine Mulde - von einem Kanninchen gegraben? - und darüber ragte ein flacher Stein. Takara quetschte sich einfach hinein, hier war es zar nicht ganz trocken, doch es war besser als draußen im Regen zu stehen. Doch auch war es etwas klein, sehr unbequem. Die graue Kätzin kroch wieder hinaus, hier würde es doch auch etwas besseres geben! Gereizt lief sie weiter, sie würde schon etwas finden und wenn sie Glück hatte - oder Pech - würde sie dabei auch auf Asarel stoßen.


[Auf einem Baum - sucht einen Unterschlupf]
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Jade
blühendes Mondlicht
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Alter Charakter : 2 Jahre
Geschlecht : Weiblich
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Größe : 27 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Fr März 18, 2011 9:52 pm

Vollkommen unerwartet griff Coricopat sie an. Jade war viel zu perplex um sich zu wehren. Von ihrem Bruder zu Boden gedrückt lag sie da und sah ihn fassungslos an. Sie hatten sich gestritten, ja. Vielleicht hatte sie auch etwas zu bevormundend geklungen. Bestimmt hätte sie ihn nicht so direkt auf seine Krankheit ansprechen sollen. Aber sie machte sich doch Sorgen. Ihren Bruder so schwach vor sich zu sehen zerriss Jade das Herz. Er war immer der Stärkere von ihnen. Konnte immer schon höher springen und schneller rennen. Was hatte sie ihn früher dafür beneidet. Aber jetzt wirkte er eben so schwach. Bis gerade noch. Denn jetzt drückte er sie mit großer Kraft zu Boden und Jade konnte sehen, dass nicht viel fehlte und er hätte sie gebissen. Langsam wurde Jade klar, dass ihr Bruder nicht mehr der war den sie kannte. In der Zeit in der sie sich nicht gesehen hatten war irgendetwas passiert. Coricopat hatte sich verändert. Und das sehr.
Wütend fauchte nun auch Jade und befreite sich mit einem wütenden Schlag aus dem Griff ihres Bruders. Sie stand auf und sprang einen Schritt zur Seite. Er hatte ihr sehr weh getan. Nicht körperlich oder dadurch, weil er sie gepackt hatte. Es tat Jade in der Seele weh, dass er sie überhaupt angegriffen hatte. Mit erhobenem Kopf und ihre eigentliche Schönheit voll zur Geltung bringend meinte sie dann. "Dann geh und handle."
Und mit diesen Worten drehte sie sich um und rannte davon. Mit tränennassen Augen rannte Jade aus dem Versteck nach draußen. Raus in den Regen und nicht sonderlich auf ihre Umgebung achtend. Sie wollte im Momet nur weg von ihrem Bruder. Verschwunden war die Wiedersehensfreude und machte ihr Herz schwer von der Traurigkeit.

[Schlägt nach Coricopat, rennt weg, ist traurig]
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Coricopat
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Alter Charakter : 2 Jahre
Geschlecht : Kater
Fellfarbe : Schwarz
Besonderheiten : braunes Fell an Brust-wie umgelegtes Band
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Sa März 19, 2011 4:42 pm

Da Coricopat in Gedanken gewesen war, hatte er nicht gemerkt, dass Jade sich regte und sich aus seinem Griff lösen wollte. Er senkte den Kopf und ließ es ohne wiederstand geschehen, ohne auch nur den Versuch zu wagen sie aufzuhalten. Er blickte sie nicht an und hielt seinen Kopf weggedreht von ihr und auf den Boden blickend gesenkt. Der Kater war alles andere als glücklich darüber was er getan hatte und die Wut, die er so tief in sich drin gespürt hatte war fort und hatte sich in unheimliche Trauer umgewandelt. Erst, als seine Schwester zu ihm sprach sah er auf in ihre schönen Augen. Sie war genauso alt wie er, handelte auch in vielen Situationen gleich und war sicher nicht schwach, sonst würde sie nicht mehr leben. Sie brauchte ihn nicht mehr und genau das war es, was ihn aus der Bahn warf und verunsicherte, dass was es, weshalb er sie nun ansah und irgendwie nicht glauben konnte, dass er seiner Schwester gegenüber stand.

“Jade, ich…es…“

Als er allerdings aufsah war schon fast aus dem Versteck verschwunden und seine Stimme erstarb, zu gelähmt zum sprechen und er wollte einfach nicht mehr. Er unterdrückte seine Gefühle und blickte zu Boden.

“Du bist viel stärker geworden, vielleicht sogar stärker als ich! Ich unterschätze dich, es tut mir leid.

Sagte er noch, dann war Jade ganz verschwunden und in einem Halbkreis laufend sprang er durch die Sträucher ins freie und in die entgegengesetzte Richtung davon. Der Kater rannte einfach los, ohne darauf zu achten, dass die Hunde wütend bellten, als er an ihnen vorbei rannte. Es war ihm egal, es war so, als würden sie ihn tadeln wollen für sein Handeln und es tat ihm schrecklich leid, doch jetzt konnte er nicht zu ihr zurück gehen, da er sonst nur wieder aufbrausend sein würde. Sie würden wohl noch einige Zeit warten müssen, ehe sie sich wiedersehen könnten und sich ganz allmählich wieder aneinander anpassen und gewöhnen konnten. Der Kater rannte über einen kleinen Weg neben dem Kanal entlang und lief in eine kleine Einkerbung hinein, die etwas unterhalb der Straße führte, dort war er schon öfter gewesen um sich vor Dingen zu schützen. Als er unten ankam brach er zusammen und blieb regungslos liegen, seine Flanken hoben und senkten sich langsam und sein Körper zuckte ein wenig. Er hatte sie alleine gelassen, so alleine…


[Jade, rennt weg, in kleinem Freiraum unter einer Straße]

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Jade
blühendes Mondlicht
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Größe : 27 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Sa März 19, 2011 10:16 pm

Man konnte nicht erkennen ob es Regentropfen waren oder Tränen die der grau melierten Kätzin an den Wangen über die Nase herunterließen. Die Katze rannte so weit wie ihre Füße sie trugen. Erst an einer Kreuzung blieb sie außer Atem stehen und setzte sich hin. Der Regen perlte über ihr Fell und sie war mittlerweile schon wieder vollkommen nass. Jade musste an einen Tag denken an dem sie mal mit ihrem Bruder draußen gespielt hatte und dann plötzlich ein Gewitter aufzog. Die Beiden waren auch vollkommen nass gewesen als sie wieder in der Scheune ankamen. Aber da hatten sie beide über den Vorfall gelacht. Nun saß sie vollkommen alleine da und fror. Die Katze zitterte und schüttelte sich einmal um das Wasser abzuschütteln. Aber sie würde gleich wieder triefend nass sein. Halbherzig sah sich Jade nach einem Unterschluf um. Sie entdeckte einen Holzstapel und krabbelte darunter. Trocken war es hier nicht ganz, aber besser als dem Regen direkt ausgesetzt zu sein. Sie blickte nach draußen in die graue Welt. Warum nur hatte sie sich mit Coricopat gestritten? Er war krank und sie hatte ihn alleine gelassen. Sie war die schlechteste Schwester die man sich vorstellen konnte. Nach Hause konnte sie nicht gehen, denn dann müsste sie ihrer Mutter gegenüber treten und ihr erklären warum sie ohne ihren Bruder zurück gekommen war. Traurig und müde schloss Jade irgendwann die Augen und wurde von einem unruhigen Schlaf übermannt.

[Ist alleine, versteckt sich vor dem Regen]
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Mika
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Geschlecht : Kater
Fellfarbe : cremefarben getigert
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   So März 20, 2011 6:04 pm

Plötzlich waren die Hunde abgezogen und alles schien sich zu beruhigen. Mika schüttelte sich, denn der Regen war stärker geworden. Es mochte Wasser, aber zu stark sollte es trotzdem nicht regnen. Nun tapste er ersteinmal auf die anderen Katzen zu. Sein Schwanz war dabei erhoben und sein nasse Fell wirkte etwas struppig.

"Danke das ihr mir geholfen habt. Ich glaube, ich würde jetzt noch in dem Loch sitzen."

Plötzlich schrak er zusammen. Es begann zu Gewittern und ein Donnergrollen war zu hören. Schlagartig wurde es auch etwas dunkler, was wohl auch an den dunklen Wolken lag. Der junge Kater sah in den Himmel. Ein Blitz war zu sehen und kurz darauf donnerte es erneut. Mika duckte sich etwas auf dne Boden. Gewitter. Eines der schrecklichsten Dinge die es geben konnte. Leise begann er zu maunzen.

Und wieder war etwas zu hören, doch es klang irgendwie anders. Was war da? Hundegebell. Kamen diese Flohfänger entwa zurück? Mika sprang herum, machte einen Buckel und facuhte. Erst jetzt sah er das es sich um einen anderen hund handelte. Er war groß, furcheregend und kam zähnefletschen auf sie zu. Nocheinmal fauchte er erschrocken und sprang dann zurück. Er sah wie auch die Anderen davon stürmten. Er selbst wusste nicht wohin sonder folgte den Katzen. So schnell ihn seine kleinen Beine tragen konnten sauste er hinter ihnen her. Einerseits wollte er von dieser Bestie weg, er wollte aber auch den Anschluss nicht verlieren.
Nach einiger Zeit merkte er aber das das Geräusch leiser wurde. Langsamer wurde er dennoch nicht. Erst als ein Schrei die Luft zerschnitt blieb er wie angewurzelt stehen und sah sich um. Erschrocken musterte er die anderen katzen. Wo war der schwarze Kater?

Er kam kaum zum nachdenken, denn schon sprach Loretta und schnappte ihn im Nackenfell. Dann rannten sie weiter. Mika war total erschrocken und zappelte kurz. Schon lange war er nicht mehr getragen worden. Dann jedoch entspannte er sich, was wohl auch mit der natürlcihen `Starre` zusammenhing, welche die Kätzchen meist bekamen.

"Wo rennst du denn hin? Lass mich runter."

Der Getigerte hasste dieses Kätzchengetue. Wenn es nach ihm ginge wäre er schon lange ein stolzer Kater. Leider war diese Zeit aber noch nicht gekommen. Also musste er sich seinem Schicksal fügen und ganz so schlecht war es ja auch nicht getragen zu werden. Nur der Regen, welcher ihm ins Gesicht traf störte ihn. Aus diesem Grund musste er öfters zwinkern.


[Gruppe wurde von Hund überrascht / flieht / wird von Loretta weggetragen]
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Coricopat
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Fellfarbe : Schwarz
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   So März 20, 2011 8:38 pm

Der Kater war wie betäubt, noch nicht einmal die lauten Geräusche der Straße über ihm machten ihm etwas aus, sein Körper war eine einzige leere Hülle und sein Wille war gebrochen. Er war am Boden und das wusste er, aber er wollte sich das nicht eingestehen, niemals würde er sich das eingestehen, nie! Der Kater öffnete mit großer Anstrengung seine Augen und blickte in das Licht, welches in traf, doch er musste seine Augen wieder abwenden, zu stark war die Sonne die ihn zu unterwerfen schien. Ihm stiegen die Tränen der Wut und Verzweiflung hoch und als er seinen Schatten an der Wand sah fauchte er diesen böse an und wollte sich am liebsten auf ihn stürzen. Er wollte sich auf sich selbst stürzen, da er keinen Ausweg mehr in seiner Lage sah und er betete darum, dass alles vorbei wäre. Er schloss erneut seine Augen, denn das Gift in seinem Körper zeigte seine ersten Spuren und es machte ihn fast wahnsinnig, denn seine Muskeln schmerzten wie verrückt und lähmte ihn noch mehr. Die Wände waren so eng und der Geruch unerträglich für ihn, eigentlich wäre er nun hinaus gegangen und hätte einen Spaziergang gemacht und wäre herumgestreunt, doch nun musste er in diesem Gestank ausharren und hatte keine Ahnung, was oder wer ihm helfen könnte. Außerdem mochte er es immer noch nicht, dass er auf Hilfe angewiesen war und sie förmlich herbei sehnte. Der Kater legte sich auf die Seite und schnaufte, sodass der Staub aufwirbelte und in seinem Hals stecken blieb. Er hustete und blieb erschöpft liegen, jede noch so kleine Bewegung raubte ihm die Kraft. Die Auswirkungen schienen verehrend zu sein und der Kater hielt es fast nicht mehr aus, vor allem aber bauchte er Wasser und das dringend, denn sonst hatte er das Gefühl, würde er noch ersticken, doch niemand war da! Er war alleine, ganz alleine unter dieser Straße, einsam und niemand wusste, dass es ihn gab! Er sah seine Schwester in Gedanken vor sich sitzen, wie sie ihn freundlich anlächelte und dann sah er ihr Gesicht, welches ihn so fassungslos ansah. Der Kater wand sich erneut und die Schmerzen wurden noch größer, sodass er sich fast übergeben musste. Es war so schrecklich!

[unter Straße, denkt, hat schmerzen]

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Francis
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Alter Charakter : 3 Jahre
Geschlecht : Kater
Fellfarbe : weiß/schwarz/grau/rostbraun
Besonderheiten : Halsband mit Adresse des Besitzers
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Di März 22, 2011 12:39 pm

Immer mehr Regen schlich sich vom Himmel in den Pelz des Katers. Langsam aber sicher, hatte er keine Lust mehr in diesem Regen stehen zu müssen. Und als wäre dies nicht schon schrecklich genug, fing es laut an zu Donner und wilde Blitze zückten über den Himmel. Da half es auch nicht, das Aikos Fell vor nässe nur so triefte. Er musste die junge Kätzin so schnell wie möglich aus dieser Wetterlage bringen, wenn sie keinen Katzenschnupfen bekommen sollte. Was wäre er den dann für ein Vater, wenn sein ersten, wenn nicht eigenes, Junges gleich in der erste Woche seiner Verantwortung stirbt? Das konnte er einfach nicht verantworten!

Wie auf Knopfdruck oder dummen Zufall, kam auch schon Argent angelaufen mit einer weiteren Katze und was noch viel schlimmer war, einem Hund zu ihnen. Was sollte das? Was hatte dieser Kater vor? Klar war, dass Francis nicht gerade der netteste zu ihm war, aber deswegen gleich einen Hund auf ihn hetzt? Das würde nicht mal er den Silbernen zutrauen.
Eher missmutig, sträubte Francis das Fell und stellte sich schützend vor Aiko. Als Argent mit ihm sprach fixierte er nur diesem Hund, der noch recht jung wirkte. Er wollte ihn nicht aus den Augen lassen und wenn es sein musste, so schnell es ging reagieren, sich Aiko schnappen und fort wäre er. Doch es gab keinerlei Anlass dazu. Der Hund mit den schwarzen Flecken blieb ruhig und warnte die übrigen Katzen. Doch was er da sprach, gefiel dem Kater ganz und gar nicht. Er wusste von seinen Menschen, was ausrotten hieß und auch was sie mit den Füchsen angestellt hatten. Auch Argent bestätigte seine Vermutung und nun war alles klar. Sie musste aus dieser Stadt, aus diesem Gefängnis und dieser Gefahr. Keiner der anwesenden Katzen, konnte man so etwas ausgesetzt lassen, egal ob man ihn leiden konnte oder nicht. Drum glättete sich das Fell des Katers wieder und zum ersten Mal blickte Francis Argent an. Eine Gemeinsamkeit verband sie zum ersten Mal mit einander. Von beiden waren die Partner weg und durch diese Warnung und die darauf folgende Angst, musste der Silberne einfach nur so fühlen wie er und sie hatten sicherlich in diesem Augenblick auch dem selben Drang. Sie finden und in Sicherheit wissen.

„Ich hätte niemals gedacht, dass es soweit kommen wird.“


Sprach er traurig und mit leichten Tränen in den Augen. Er richtete sein Wort zu dem Hund.

„Du solltest lieber schnell von uns weg, Hund. Denn ausrotten heißt nichts anderes, als solange töten bis keiner mehr übrig ist. Das haben sie zuvor mit den Füchsen gemacht und siehst du nun hier noch welche?...Nein ist die Antwort und warum? Weil sie sie solange gejagt und bekämpft haben, bis auch der letzte Atemzug, aus den Kehlen der Füchse raus gesaugt wurde. Das, und nichts anderes, haben sie jetzt mit uns vor.“

Aggressiv und mit gebleckten Zähnen sprach er die letzten Worte. Er war einfach nur sauer. Sauer auf die Menschen und seine damaligen Besitzer, die ihnen das jetzt antaten und friedlich im Fernseher dabei zuschauten. Es war einfach nur schrecklich, das sich diese Zweibeiner für Gott hielten.

„Argent, dann sollten wir sie so schnell wie möglich finden. Auch Loretta ist weg und ich habe Angst, dass diese Hunde sie schon zwischen ihre Zähne bekommen haben. Ich werde sie so gleich suchen gehen und auch nach Alpha und Caruso Ausschau halten. Vielleicht könnten wir ja zusammen zu suchen? Vier Augen sind immer besser als Zwei.“

Es bekam ihn nicht, diesen Kater um seine Mithilfe zu bitten, doch diese Situation ließ einfach nichts anderes zu. Wenn sie gemeinsam überleben wollten, so mussten sie auch gemeinsam handeln. Es zehrte einfach nur an seinen Nerven und auch das Sprechen wurde langsam zu viel. Sein Hals wurde trotz des Regens trocken und er sprach eher krächzend zu Aiko und schaute dabei Nicki an.

„Aiko, bitte geh mit deinem Freund Tobi, Nicki und den anderen mit. Ich möchte nicht dass du weiterhin in diesem Regen herum lungerst. Bitte sucht euch einen Unterschlupf und putz dich erstmal trocken. Das Gewitter wird schlimmer werden und sobald ich Loretta gefunden habe, suche ich euch auf und hole euch ab. Bitte benehme dich und höre auf Nicki, wenn sie dir etwas sagt.“

Schnurrend schmiegte er sich an das nasse Fell Aikos und sprach dann nur zu Nicki.

„Ich bitte dich darum, auf meine Tochter und ihren Freund aufzupassen. Bitte nur für kurze Zeit, solange ich ihre Mutter suche. Danach bist du von der Pflicht erlöst und kannst deine eigenen Wege wieder gehen. Oder aber du kommst in dieser schweren Zeit mit uns, was eindeutig die bessere Partie wäre.“

Er sprach schnell und ohne Pause. Francis wollte einfach nur weg und suchen. Er wollte die übrigen Katzen bei sich wissen und hoffentlich bald auch in Sicherheit. In diesem Moment war es allerdings egal, ob es sich um Alpha und die Partnerin Argents handelte oder aber um seine „Gefährtin“ die in Wirklichkeit nicht seine war. Doch irgendwie verspürte er das Bedürfnis, sie in seine nähe zu wissen und einfach nur zu sagen: ich bin für dich da, alles wird gut. Vielleicht würde es ihm auch helfen und ihm mehr Sicherheit geben. Gewiss, Francis war auch nur ein Kater aus Fleisch und Blut und sicherlich nicht aus Stein. Da lag es nur klar auf der Pfote, das auch er jemanden suchte, den er seine Ängste und sein Herz ausschütten konnte. Also drehte er sich nochmals zu Argent und sprach zu ihm. Mehr flehend, als sicher.

„Komm Argent. Wir sollten sobald wie möglich aufbrechen, wenn nicht sogar jetzt.“


[klecks, adria, nicki, mikusch, aiko, tobi, argent/will aus dem wetter raus, sieht argent, fixiert klecks, begreift den ernst der lage, spricht zu klecks, spricht zu argent, spricht zu aiko, dann zu nicki und wieder zu argent]<<

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Zweitcharakter: Tobi

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Tobi
liebenswürdiger Tollpatsch
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Alter Charakter : 5 Monate
Geschlecht : Kater
Fellfarbe : weiß-beige
Besonderheiten : sieht auf dem einen Auge fast nichts mehr. Viele Narben an Körper
Größe : 17 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Di März 22, 2011 1:12 pm

Der Schwanz stellte sich abrupt auf und erst sah er Nicki verwirrt und überrascht an, doch im gleichen Moment wechselte diese Mimik ins freundliche und der kleine junge Kater schnurrte vergnügt. Nicki mochte ihn auch, zumindestens dachte er das. Er würde sie nicht alleine lassen und würde mit ihnen mit kommen. Doch noch mehr interessierte Tobi, as für verbotene Sachen diese junge Katze mit dem Knickohr gemacht hatte. Und wo hatte sie eigentlich das Knickohr her? Hatte sie es schon von ihrer Mama bekommen oder was war da passiert? Viele Frage, die der Kleine gerade stellen wollte, doch ruckartig hielt der Zug der laufenden Katzen an und ein Silberner Kater, eine braune Katze und ein gefleckter Hund tauchten an der Spitze bei Francis und dem anderen Kater auf. Tobi hatte Angst. Angst vor diesem Hund und im allgemeinen. Wollte der sie wieder verjagen, wie damals auf dem Schrottplatz? Sie redeten. Viel und ohne Unterbrechung und der kleine Kater versuchte verzweifelt etwas mitzubekommen. Auch das Francis Ernst wurde und eher aggressiv zu dem Hund sprach, half Tobi nicht über seine Unsicherheit hinweg. Erst als er sich zu Aiko bückte und friedlich schnurrte, war er beruhigt. Er redete zu ihr. Er sagte, sie solle zu Nicki, Tobi und den anderen gehen und ein kleines Lächeln stahl sich auf seinem Gesicht. Er nahm noch nicht den Ernst dieser Lage war. Er begriff noch nicht, dass er sterben würde, wenn sie nicht bald und so schnell wie möglich die Stadt verließen. Das einzigste, was ihn jetzt interessierte, war doch nur die Tatsache, das er zeit mit Aiko und seiner neuen Freundin Nicki verbringen konnte. Auch zu Nicki sprach Francis und bittete sie darum, auf die Jungkatzen aufzupassen. Für Tobi war alles klar und die Kätzin konnte einfach nur ja sagen.

„Au ja Nicki, sag bitte ja. Bitte. Ich werde auch ganz brav sein.“


Bettelte er sie an und sprang schon auf Aiko zu. Er landete auf dem Pitschnassen Fell der Kätzin und rollte sich kichernd herum. Das würde eine schöne Zeit mit einen zwei Freundinnen werden.


[francis, nikci, argent, klecks, ardia, mikusch, aiko/hat angst, freut sich, spricht zu nicki, springt auf aiko]
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Nicki
die Frohnatur


Alter Charakter : 1,5 Jahre
Geschlecht : Katze
Fellfarbe : schwarz/beige/braun/weiß
Besonderheiten : Knickohr
Größe : 24 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Di März 22, 2011 4:44 pm

Nicki sah den beiden Katzen zu und beobachtete diese. Sie wollte sich da nicht einmischen und die Fremden kamen ihr auch etwas merkwürdig vor, nicht im negativen Sinne, aber sie konnte diese in der kurzen Zeit nicht einschätzen, vor allem nicht diesen Hund. Was sollte das? Warum war ein Hund bei ihnen? Die Katze verstand nicht mehr viel und war ein wenig perplex, als Francis mit ihr sprach. Sie blickte Francis ernst an und nickte, denn sie wusste, wie sie sich entscheiden würde. Es war nun für sie, als hätte sie ein Zuhause gefunden, zwar keines, wo sie gemütlich leben konnte, aber sie hatte Katzen um sich und was noch viel wichtiger war, sie hatte eine Aufgabe. Sie blickte zu Tobi und Aiko und ihr Herz wurde schwer. Was war, wenn sie es nicht schaffte, die beiden zu beschützen? Was wäre, wenn etwas passieren würde. Aber als Tobi dann mit ihr sprach, verwandelte sich die Unsicherheit in ein Lächeln und sie sah ihn an.

„Ok Tobi, dann kannst du jetzt beweisen, wie groß du bist.“

Sie seufzte schwer und verdrehte ihre Augen, als sie sah wie Tobi auf Aiko stürzte. Wohin soll ich euch nur bringen Dachte sie kurz und sah ihnen zu, dann aber packte sie Aiko sachte im Genick und hob ihn hoch. Mit einer eleganten Drehung setzte sie ihn auf der anderen Seite wieder an, sodass Nicki zwischen den beiden stand. Sie sah die beiden ernst an.

“Hört bitte auf damit, dazu ist nun keine Zeit…Also, wer geht denn nun mit euch und wer alles mit mir, Tobi und Aiko.“

Fragte sie die anderen, die da waren. Damit meinte sie nicht, dass sie die Führung hätte, sondern einfach nur, an wen sie sich außerdem in Rücksicht und Geduld halten musste. Nicki wäre froh, wenn alles ein wenig einfacher wäre, aber dass konnte sie wohl vergessen, zumindest vorerst.


[bei Francis, Tobi, Aiko, Adria, Mikusch, Argent, Klecks, redet mit Boi und Aiko, spricht zu den anderen]
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Aiko
die Verspielte
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Alter : 26
Alter Charakter : 4 Monate
Geschlecht : Katze
Fellfarbe : graue - weiße
Besonderheiten : keine
Größe : 20 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Di März 22, 2011 11:42 pm

Aiko rannte, mit noch immer pitschnassen Fell neben Francis her. Als es anfieng zu Blitzen und Donnern erschrack sie etwas den Gewitter konnte sie niht ausstehen genauso wenig wie Hunde. Als Francis plötzlich stehen blieb, schaute Aiko ihn verwundert an, den sie hatte Argent, die andere Katze und den Hund nicht gesehen. Als sie aber den Hund sah stellte sich ihr Fell auf und sie fing an vor Angst zu zittern. Den sie erinnerte sich noch sehr genau an den Tag am Schrottplatz. So war sie etwas erleichtert als Francis sich schützend vor sie stellte. Er sprach mit Argent und dem Hund doch Aiko verstand nicht um was es da ging. Sie wusste nu das es anscheinend sehr ernst war. Den Francis sah sehr ernst und angespannt drein, und als er Aiko sagte sie solle mit Tobi und Nicki mitgehen, antwortete sie:

"Ja Papa ich werde brav sein und ich werde auch mein Fell trocknen".

Aiko würde sich auch an das halten. Als sie plötzlich von Tobi angesprungrn wurde. Aiko fing an mit Tobi zu spielen als sie von Nicki am Genick hochgehoben wurde, und etwas entfernt von Tobi wieder abgesetzt wurde. Dan sagte ihnen Nicki das sie das jetzt nicht machen sollten da es zu gefährlich war.


[bei Francis, Tobi, Nicki, Adria, Mikusch, Argent, Klecks, redet mit Francis,spielt Mit Tobi ]
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Argent
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Alter : 21
Alter Charakter : 2 Jahre
Geschlecht : Kater
Fellfarbe : silber-getigert
Größe : 34 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Do März 24, 2011 5:58 pm

Ein seltsamer Geruch schlich sich in Argents Nase. Der Kater blickte neben sich und sah, wie sich ein kleiner, gepunkteter Hund zu den Katzen gesellt hatte. Reflexartig zuckte der Silberne zurück und fuhr die Krallen aus. Seine Haare stellten sich auf, wurden jedoch vom Regen wieder platt gedrückt, der plötzlich in dicken Tropen vom Himmel fiel. Argent duckte sich, als könnte er so dem Himmelswasser ausweichen, aber natürlich war es nicht so. Leise schimpfend hörte der Silberne den Anwesenden zu. Der Welpe stütze Adrias Aussage. Es war also wahr: Die Menschen wollten die Katzen ausrotten. Wegen einer fiktiven Seuche. Argent selber hatte nichts gemerkt, seit dem seine Zweibeiner ihn auf die Straße gesetzt hatten. Bisher war er nicht krank geworden, hatte keine Probleme mit den Knochen oder ähnliches. Man hatte ihm nur seine große Liebe beschert und einen Feind. Das war alles. Außerdem hatte man seine Träume von einem Clan geweckt, welche sich langsam aber sich zu erfüllen schienen. Argent musste nur dafür sorgen, dass er alle Katzen zusammen halten konnte und jeden Rebellen gehen ließ, beziehungsweise ihn einschüchterte. Bei diesem Gedanken blickte der Silberne sofort Francis an, welcher nun redete.

Argent hatte die Lage fest im Griff – hoffte er. Er hörte aufmerksam zu, nahm jedes Wort, welches aus dem Mund seines „Feindes“ kam ernst und ignorierte alles um sich. Es galt nun einen Plan zu schmieden und scheinbar erwies sich Francis als guter Partner.

“Sollte es funktionieren, dann kann er sich wirklich als sehr nützlich erweisen.“

dachte Argent und antwortete:

“Francis, dass hätte ich auch nicht gedacht. Ich habe mir lange Gedanken gemacht, warum mich meine ehemaligen Besitzer raus geworfen haben. Ich wusste ja von der Seuche, jedoch kann ich mir nicht vorstellen, dass sie ein solche Ausrottung befürworten. Man täuscht sich einfach zu oft in Lebewesen..“

Der Silberne hielt inne. Trauer, Angst übermannte ihn. Er befürchtete, dass Alpha etwas schlimmes zugestoßen sein könnte. Wer weiß schon, was eine so zierliche Katze wie sie es war anstellte ohne Schutz. Gut, Caruso war bei ihr, aber bei dem wusste man ja auch nicht so recht.

“Ich mache mir auch große Sorgen um Alpha. Sie ist so schutzlos, kann sich nicht wehren. Sie kennt zwar das Straßenleben, allerdings hatte sie es noch nie mit blutgierigen Hunden zu tun und dann auch noch Menschen... wenn ich nicht rechtzeitig da bin kann das Ganze in einem Desaster enden. Ich werde selbstverständlich mitkommen und ich lasse dir auch den Vortritt: Wir müssen erst Loretta suchen. Mit Glück ist Caruso bei Alpha. Ich habe keine Ahnung, ob er sie beschützen wird, aber ich glaube, dass wird er schon tun.“

Argent dachte zurück an Caruso und Alpha. Dachte zurück, wie eifersüchtig er war. Dachte zurück an die Blicke, die Caruso und Alpha ausgetauscht hatten. Da durfte einfach nicht mehr hinter sein. Der Silberne war der festen Überzeugung, dass er sich das alles nur einbildete und war Eifersucht nicht auch ein Zeichen der Liebe? Argent wollte gerade los traben und Loretta suchen, als ihm klar wurde, was Francis da gerade getan hatte. Er kommandierte hier herum, als hätte er bereits einen kleinen Clan, der ihm den Rücken stärkte, doch für Wut war keine Zeit. Argent musste unterdrücken, was in ihm hochkam. Um nicht ganz den Drahtzieher in dieser Sache zu verlieren orderte auch der Silberne etwas an:

“Adria, du kannst bei den Anderen bleiben und einen Unterschlupf suchen oder nach Alpah Ausschau halten, aber bitte entferne dich nicht zu weit! Ich will nicht, dass du dich in zu große Gefahr begibst. Hund, danke. Wir werden uns an dich Erinnern, als den treuen Feind, der uns half. So steht zumindest teilweise der Hund bei uns Katzen in gutem Licht.“

Mit einem letzten Nicken verabschiedete sich der silberne Kater von seinen Artgenossen, bevor er los sprintete und über Kisten auf das Dach sprang, auf welche Loretta gesprungen war, bevor sie aus seinem Blickfeld verschwand.[/b]


[erst bei Gruppe 2 | hört zu | denkt | redet | springt auf Dach]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Sa März 26, 2011 7:23 pm

Obwohl Loretta es nie, niemals in ihrem Leben zugegeben hätte, sträubte sich ihr Fell vor Angst und nicht vor Kälte, wie sie es sich einzureden versuchte. Sie hatte panische Angst. Vor den Hunden. Um ihr Leben. Um das Leben der anderen Katzen. Um das Leben des kleines Katers, der in ihrem Maul eigentlich recht friedlich und entspannt zu sein schien. Um ihre Zukunft mit Francis und Aiko. Um ein Leben, das sie vielleicht nie führen würde.
Ihre Augen riss sie weit auf, sie hörte im Hintergrund das tödliche Gebell von mindestens einem Hund.

"Glaubst du wirklich, ich würde dich herunterlassen, bevor wir in Sicherheit sind, Kleiner? Natürlich nicht! Ich rette hier dein Leben, also sei still!"

Sie nuschelte und während sie redete, strich ihre raue Zunge ständig das weiche Fell im nacken von dem kleinen Kater.
Plötzlich stach ihr ein strahlend beißender Schmerz ins Auge.
Sie wurde geblendet.
Von irgendetwas.
Sie schrie vor Schrecken und Schmerzen auf und ließ den Kleinen fallen.
Sie sprang zur Seite und schnappte sich mir einer Tatze den Kater, den sie gerade eben auf den harten Steinboden hat fallen lassen.
Gleichzeitig hörte sie einen erschreckten Aufschrei.
Von einer anderen Katze.
Nun ja, sie roch es besser: Es war keine Katze, es war ein Kater.
Sie sah, wie ein komisches Gefährt mit zwei Rädern, das aus harten Metall zu bestehen schien, neben ihr, genau dort, wo gerade eben sie gerannt war, wo gerade eben Mika auf dem Boden lag, vorbeiraste.
Darauf saß - natürlich - ein Mensch.
Sie drehte langsam ihren Kopf zur Seite, um zu sehen, wer da geschrieen hatte.
Große, grüne Augen blickten die Katze an.
Neben dem Kater, auf dessen kurzen und irgendwie merkwürdig kratzenden Pelz sie recht weich gelandet war, war ein Zweiter. Langbeinig und silbern.

"Ouh..."

sagte sie, noch ganz benommen, von dem Schrecken.
Dann sagte sie zu Mika:

"Geht es dir gut, Mäuschen?"

(bei Anubis/Kaikias/Mika // liegt auf Kai)
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Sa März 26, 2011 10:21 pm

Salem

Salem musste zugeben: Der fremde, schwarze Kater kämpfte wirklich gut! Er schaffte es tatsächlich den Fängen der zwei Hunde zu entfliehen. Salem fieberte richtig mit und musste sich wirklich zurück halten, um nicht mit zumachen. Dabei vergaß er völlig, dass noch die zwei anderen Katzen bei ihm waren. Salem war so in seiner Beschützerrolle drin und vergaß dabei sogar, wen er beschützen sollte. Alles trat in den Hintergrund. Nur noch die Hunde und der andere Kater waren da. Plötzlich tauchte ein weiterer Hund auf, zusammen mit einem Menschen. Das Tier wollte sich den noch kämpfenden Kater schnappen, doch dieser rannte sofort davon. Salem dachte nicht weiter nach und hetzte den Zweien beziehungsweise dreien – wenn man den Menschen dazu zählen durfte, der mehr hinterher geschleift wurde, als lief – nach. Die Gruppe landete in einer Sackgasse. Während Salem auf einer Mauer Schutz gefunden hatte war der fremde Schwarze auf dem Boden geblieben. Der Hund konnte ihn so töten und schnell packten die scharfen Zähne die Kehle des Fremden.

Salem japste nach Luft, wankte. Seine Pfoten wollten hinunter springen, zu dem Schwarzen gehen, doch sein Kopf sträubte sich mit aller Macht dagegen und letzterer siegte. Der Mensch nahm den Leichnam, verpackte ihn und würde ihn sonst wo hintun. Erschrocken musste Salem mit ansehen, wie das Paar samt den Toten verschwand und der Mensch dabei mit einem „Gut gemacht!“ seinen Hund lobte. Mit offenem Mund starrte Salem noch einige Minuten lang auf die Blutlache, welche in der Ecke lag, bevor er von der Mauer sprang und sich neben den roten Fleck legte. Langsam schloss er die Augen und dämmerte ein, um im Traum dem fremden, schwarzen, so mutigen Kater zu gedenken.

Als Salem aufwachte prasselte der Regen auf ihn hinab. Sein Fell war triefend nass und Salem musste niesen. Der Kater stand auf, schüttelte sich – was nichts brachte – und lief los. Er warf noch einen letzten Blick auf den roten Blutfleck, welcher langsam im Regen zerfloss, bevor er los rannte auf dem Weg von diesem Ort, in ein besseres Leben.


[sieht Baghirah zu | rennt Hund hinterher | sieht, wie Baghirah getötet wird | legt sich neben Blutfleck | schläft ein | wacht auf | geht weg]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Fr Apr 01, 2011 7:00 pm

Schön. Es war schön zu laufen.
Ohne irgendwelche Sorgen, die den Kater quälten.
Die Strecke vor ihm hatte sich zu einer Schnur zusammengerollt.
Eine 2-dimensionale Welt.
Jetzt durfte er nur keinen Fehltritt machen.
Aber das ging eigentlich gar nicht.
Er konnte gar keinen Fehltritt machen.
Alles hatte sich zu dem geradlinigen Weg zusammengerollt.
Und er genoss den Wind in seinem Fell.
Wie es an dem Schorf seiner nie heilen wollenden Narben prickelte.
Irgendwie war dieser leicht ziehende Schmerz befreiend.
Alles schien perfekt in diesem Moment.
Die Luft, vom schweren Regen erfüllt, rann durch seine Lungen.
Kai fühlte sich wie neugeboren.
Vielleicht war er das auch.
Er war ein anderer Kater geworden.
Nur dank Anubis.
Er freute sich. Anubis war sein erster Freund seit langer, einsamer und grauer Zeit.
Irgendwie war es wie in einem Märchen.
Wunderschön.
Doch das Leben ist nicht wie im Märchen.

Plötzlich fiel ein Körper auf Kaikias.
Weich war das Fell auf seinem.
Und der Geruch hätte ihn längst warnen sollen.
Auf ihm lag eine Katzendame.
Und sie sagte Ouh.

Ouh? Was soll Ouh? Sie soll Entschuldigung sagen! Hat die denn keine Manieren!

Aber es kam noch schlimmer!
Sie machte sich Sorgen.
Aber nicht um Kai, sondern um ein kleines Kätzchen.
Sie redete mit ihm, aber nicht mit Kai!
Wut kochte in ihm auf.
Diese Katze hatte sein persönliches Märchen gerade eben zerstört!

"HE! Das ist ja wohl U-N-V-E-R-S-C-H-Ä-M-T!!!! Was erlauben SIE SICH!? Entschuldigen sie sich gefälligst bei mir! Sie sind gerade auf mich draufgefallen! Und das erste, was sie tun, ist mit diesem Fellball zu reden!!"

Das war ja wohl der absolute Oberhammer.
Woher kam diese Göre von Katze denn?!

"Sind sie eine Katze aus der Mülltonne?! Oder so ein Balg der Menschen!?
... also so, wie sie sich benehmen.... DAS IST UNTER ALLEM NIVEAU!
Sie haben mein ganzes schönes Fell ruiniert!"


Gut, eigentlich war Kais Fell nicht schön und unregelmäßig mit Lücken. Unter dem Fell waren die Narben. Und das Fell war stumpf. Der Wind hatte es zerzaust. Es waren Knoten drinnen. Und der Regen hatte es nass, stinkend und wirr gemacht. Aber so genau musste die andere Katze das nicht wissen.

(bei Loretta/Mika/Anub // beschwert sich)

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Fr Apr 01, 2011 9:32 pm

Mikusch




Ruhig lief Mikusch mit und hörte Francis zu. Er wollte nicht viel zum Gespräch beitragen. Das hielt er nicht für nötig. Zudem stimmte die Antwort des noch recht fremden Katers ihn traurig.

“Achso“

murmelte er und ging weiter. Es gab also vermutlich eher weniger Mäuse. Da hatte Mikusch sich bereits gedacht. In Stätten gab es widerliche Ratten, aber seine Leibspeise wuselte hier nicht gerne herum. Seine Gedanken waren beim Essen, weshalb der grau-weiße Kater erst gar nicht bemerkte, dass Francis stehen geblieben war. Mikusch lief noch ein paar Schritte voraus, bemerkte das Anhalten der Truppe und gesellte sich schließlich wieder zu dem anderen Kater. Eine fremde silberne Katze kam angelaufen, im Schlepptau eine weiß-braun gescheckte Kätzin. Mikusch beobachtete das Duo und entdeckte wenig später einen kleinen Welpen, welcher weiß war mit schwarzen Tupfen. Was sollte das denn werden? Hunde konnte der Kater nun wirklich nicht ausstehen. Mikusch hatte wirklich immer Pech. Erst die Erkenntnis, dass es hier wohl keine genießbaren Mäuse gab, dann einen Hund und jetzt der krönende Abschluss: Es goss wie aus Kübeln. Plötzlich schien es, als wollte das Wetter nun wirklich Mikuschs ganzen Tag vermiesen, in dem es Donner und Blitze sendete und dazu noch den Regen. Wütend fauchte der Kater, schüttelte sich kräftig und presste sich an den Boden, als könnte er sich so vor all dem Unheil verstecken. Nein, dass war nun wirklich nicht sein Tag.

Um wenigstens irgendwie noch eine gute Bilanz zu ziehen hörte Mikusch dem Gespräch zwischen Francis, den Silbernen und dem Hund zu. Dabei verfluchte er sich selber, dass er nicht lieber seinen Gedanken nach gehangen hatte. Der Tag wurde wirklich immer schlechter. Laut dem Welpen und dem Silbernen verfolgte eine Meute aus Hunden die Katzen, um sie zu töten, wie es bereits mit den Füchsen geschehen war. Francis war sofort in Alarmbereitschaft und wollte mit einem Argent – vermutlich der Silberne – nach jemanden suchen. Mikusch hatte aufgehört den Verlauf des Gespräches weiter zu verfolgen, zu viel Angst hatte er getötet zu werden. Die Siamkatze Nicki wurde aufgetragen für die zwei Kätzchen einen Unterschlupf zu finden und Mikusch würde auf jeden Fall mitkommen. Hauptsache raus aus dem Regen! Wütend fauchte er:

“Dieses Fieselregen konnte ich ja noch haben, aber das geht nun wirklich zu weit. Bitte lasst uns schnell abhauen. Ich will hier weg und da wir ja die Stadt evakuieren wollen können wir am besten Richtung Stadttor gehen.“

Da der silberne Kater bereits verschwunden war und Mikusch sich eh nur Francis anvertraut hätte rief dieser dem Grau-Weißen zu:

“Kommt zum Stadttor, wenn möglich. Wir werden da nach etwas trockenem suchen.“

Danach blickte Mikusch sich um und versteckte sich unter einem Hausdach, welches in der Nähe mehr oder weniger Schutz bot, um sich zu säubern.


[bei Francis, Nicki, Argent, Adria, Klecks, Tobi, Aiko und Aluu | denkt | redet | sucht Schutz | putzt sich]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Sa Apr 02, 2011 8:10 am

Du bist gegangen einfach so.
Ich kann es noch immer nicht verstehen,
wieso?
Du weist das ich dich brauche,
und ohne dich nicht kann.
Wieso bist du gegangen?
Dein Leben war nicht einfach.
Doch meins auch nicht.
Und jetzt?
Jetzt ist alles schlimmer geworden,
die Seuche kommt und wir müssen gehen.
Doch was tu ich hier?
Ich muss dich suchen!
Weil du uns verlassen hast und gegangen bist.
Es ist ausweglos,
ich finde dich nicht.
Doch einzige was ich will, ist doch nur dich.

Trauer umspielte sein Gesicht und seine gelb-grünen Augen. Es war klar, das Loretta nur Mittel zum Zweck war. Zumindestens am Anfang. Doch jetzt, in diesem Augenblick und mit den Hunden im Nacken, die nach ihren aller Leben dürsteten, kam ein Gefühl in Francis auf, das er nur von seiner Familie kannte. Er mochte diese arrogante und manchmal stürmische Langhaar Katze, deren Fell ein schönes Braun besaß und in das er sich zu gerne einmal rein kuscheln würde. Doch wie würde er sich rein kuscheln können, wenn diese Hunde sie erwischen würden?
Das machte Francis Angst und er sprang geschwind auf das Dach und neben Argent. Mikusch und die anderen hörte er allerdings noch und er wusste, wo er sie später suchen musste. Aiko war bei Nicki bestens versorgt und nun galt es drum, endlich die anderen zu finden und Loretta in Sicherheit zu wissen. Denn dieses merkwürdige Gefühl, was in seinem Bauch fürchterliche Krämpfe verursachte und ihn Kopfschmerzen bereitete, wollte er endlich loswerden und vor allem wollte er endlich diese Stadt und diese Menschen verlassen, die ihm das erst alles eingebrockt hatten. Er wollte einfach nur weg und das mit Loretta und den anderen.

„Nun wo lang Argent? Durch diesen Regen kann ich keine gute Witterung aufnehmen. Doch zumindestens sind die Anderen in Sicherheit. Sie warten auf uns am Stadttor und wollen sich dort einen Unterschlupf suchen.“

Francis sagte das mehr zu sich, um ihm selbst etwas Sicherheit zu geben und um seine eigene Stimme zu hören. Dich sicher war sie nicht. Sie kam gebrochen und mehr stotternd aus ihm heraus. Die Angst hatte nun also auch seine Stimme erreicht und das wiederum machte ihn wahnsinnig vor Anspannung und Wut. Die vermeintliche Angst um Loretta schwappte in Hass um. Was wagte sich auch diese Kätzin in so einer Situation abzuhauen? Doch im nächsten Moment, änderte sich die Mimik des Katers wieder und zeigte ein Trauerspiel. Francis war im Wechselbad der Gefühle. Er wurde von Hass und Zuneigung hin und her gerissen und wusste am Ende nicht wie er nun über die Flauschekatze denken sollte. Hasste er sie oder mochte er sie? Der Kater war einfach nur fertig mit seinem Nerven und sagte eher betteln und leise, die nächste Worte zu Argent.

„Ach Argent, lass uns einfach gehen und hoffen das wir sie finden.“

Eigentlich mochte der Kater ja Argent auch nicht. Doch in diesem Moment war Francis glücklich jemand neben sich zu wissen. Auch wenn es der vermeintliche Feind war.


[bei Argent auf dem Dach, versteht seine gefühle nicht]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   So Apr 03, 2011 6:25 pm

Argent stand auf dem Dach, die Nase in die Höhe gestreckt, die Augen geschlossen. Letzteres hatte zwei Gründe: Erstens konnte er sich so besser konzentrieren und zweitens würde ihn so der Regen nicht nerven. Dem silbernen Kater kam es so vor, als wäre er schwimmen gegangen. Bisher war er nur einmal in seinem ganzen Leben so wirklich im Wasser. Damals war er mit Alpha am Fluss, welcher die Stadt durchkreuzte entlang spaziert und ausgerutscht. Schon stand er im seichten Flussbett. Er hatte Glück gehabt, dass das Wasser an dieser Stelle nicht zu stark floss und niedrig war. Argent kam es auf diesem Dach bei dem Regen so vor, als stünde er wieder in dem seichten Flussbett. Der Kater schüttelte sich kräftig, was sinnlos war, da wenige Sekunden später sein Haarkleid abermals von den Waffen des Gewitters erschüttert, durchnässt wurde. Wütend fauchte Argent und blickte sich um. Francis stand hinter ihm.

“So sehr ich es auch versuche, so sehr ich es auch will, ich kann ebenfalls nichts riechen. Wir können uns nur auf unseren Instinkt und unsere Pfoten verlassen. Mögen sie uns zu den Anderen geleiten.“

der Silberne hielt inne, um zu den anderen Katzen zu blicken. Er würde die Verantwortung für diese Wesen übernehmen, welche von hier oben und in dieser Situation so zerbrechlich wirkten, wie dieses Weinglas, welches Argent mal umgestoßen hatte. Warum tranken Menschen auch so ein rotes, übelriechendes Gesöff? Der Silberne seufzte leise und flüsterte:

“Ich hoffe nur, ihnen passiert nichts. Ich werde mich um sie kümmern müssen, Francis. Man kann sich auf dich in brenzligen Situationen verlassen, wie es scheint. Du bist mir nicht gerade ein sympathischer Zeitgenosse, aber es war trotzdem gut dich kennen gelernt zu haben. Wollen wir den Krieg bis wir ins Sicherheit sind beenden?“

Argent hätte nicht gedacht, dass er Francis mal ein Friedensangebot machen würde. Er wollte den Kater aufnehmen, um Alphas Willen, aber das bedeutete ja nicht, dass man sich gleich lieben musste oder gar aufhören sollte mit den fiesen Spielchen, welche die Zwei betrieben. Argent wollte gar nicht wissen, wie Francis auf seine Aussage reagieren würde, weshalb er sogleich los lief und versuchte auf dem nassen, glitschigen Dach nicht auszurutschen, was nicht gerade einfach war. Blöder Regen! Die silbernen Pfoten krallten sich mit ihren Krallen an den oberen Schindeln fest, das Fell war gesträubt, wenn man es auch nicht sehen konnte. Nein, hier wollte der Kater nicht sein. Er musste runter, bevor die Anziehungskraft nach ihm lüstete und an seinen Beinen zog. Argents Herz schlug schnell und pumpte die Angst durch seine Glieder. Gott, war er manchmal unerfahren.

“Wir können hier nicht bleiben.“

schnaubte der Kater verächtlich und wagte dabei keinen Blick zurück zu Francis.

“Wir sind hier ja quasi zum Sterben verdammt und kommen dabei nur im Schneckentempo voran... wobei selbst eine Schnecke schneller wäre als wir, da sie keine Pfoten hat...“

Argent blieb stehen und blickte sich um, ohne dabei nach hinten zu sehen. Er wollte dieses blöden Kater, den er doch irgendwie mochte nicht ansehen. Zumindest bis ihm nichts anderes mehr üblich blieb. Um ihn herum befanden sich einige Hausdächer, allerdings alle mit Schindeln und man müsste schon erst springen, um auf ihnen zu landen. Argent entdeckte eine Regenrinne. Er müsste vom Dach herunter gleiten, um sie zu erreichen und ob er da dann einen Weg nach unten finden würde war fraglich. Zudem war die Gefahr zu hoch allein beim Rutschen zu stürzen. Er würde einfach auf Francis’ Meinung warten müssen. Argent kam sich erbärmlich vor. Nie in seinem ganzen Leben wollte er sich auf seinen Quasi-Feind verlassen müssen, aber nun war es wohl so weit.


[mit Francis auf Dach | redet | guckt zu Gruppe 2 | läuft los | hat Angst | bleibt stehen | redet | guckt sich um | fühlt sich erbärmlich]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   So Apr 03, 2011 8:29 pm

Der Regen nervte. Und das Wasser was er mit sich brachte nervte den Kater noch mehr. Schon immer hatte er Wasser gehasst. War ja auch klar, er war eine Katze und der liebe Gott hatte ihn nicht umsonst so eine Zunge gegeben, mit der er sich waschen konnte. Also warum brauchte er da Wasser? Und warum brauchte man da unbedingt den Regen? Gut der regen war einleuchtend, aber das Wasser, was sein Fell durch weichen ließ und es merkwürdig am Fell fest hing, konnte man echt getrost vergessen. Schon früher hatte er den Badetag gehasst, bei der alten Dame und auch bei seinen „Neuen-alten“ Besitzern. Das Wasser hingegen war jedoch noch viel schlimmer gewesen. Es schmeckte komisch und versteckte einen in eine Art weisen Pelz, den man nicht fressen und indem man sich nicht einkuscheln konnte. So gesehen war das Wasser vom Himmel doch besser gewesen. Man konnte es immerhin trinken, wenn es einem nicht grad das Fell durchweichte. Und es machte alles rutschig. Argent gab dabei eine sehr komische Figur ab und zeigte allen, was für Nachteile der Regen hatte. Es sah zwar nicht lustig aus, aber trotzdem stall sich ein süffisantes Lächeln auf der Schnauze von Francis. Es tat gut Argent so zu sehen und für kurze Zeit die Sorgen zu vergessen. Denn auch der Silberne konnte keinerlei Fährte aufnehmen und somit war es wie als würde man eine Nadel im Heuhaufen suchen. Sie konnte überall und nirgendwo sein.

„Das ist eine gute Idee Argent und laufe nicht gleich wieder weg. Du siehst doch wie rutschig das Dach ist.“

Vorwurfsvoll hörten sich die Worte des Katers an und er versuchte dem Silbernen zu folgen. Sein Waffenstillstand war eine gute Idee in dieser Situation und Francis wäre der letzte gewesen, der daraufhin nicht eingestimmt hätte. Doch für ihn war es im selben Moment wieder unhöfflich, so wie Argent vor ihm reiz aus nahm. Es war schwierig dem Weg des Katers zu folgen. Es erinnerte eher an eine Rutschpartie von einem Affen, als von einer eleganten Katze, die balancieren gewöhnt und Meisterin darin war. Mit peitschenden Schwanz und ausgefahrenen Krallen, kam er dann doch bei seinem noch Feind an. Er folgte seinem Blick über die Dächer und sah dasselbe wie er. Überall Rutschgefahr und keine Ausweichmöglichkeit. Also hieß es, den Weg nach unten nehmen. Nur wie runter kommen von diesem Dach? Den Weg noch einmal zurück? Nein, dafür war das Umdrehen ja noch gefährlicher, als das laufen. Da hatte dieser Argent ihn ja in eine schöne Situation gebracht und Francis seufzte laut auf. Man hätte weiß gott auch unten langgehen können und nicht den besten Platz suchen müssen, der am nähesten zum regnerischen Himmel war. Auch Argent schien das zu begreifen und sagte es sogleich. Wenigstens ein guter Einfall, dachte sich Francis, doch war über den Schneckenvergleich gleich wieder bester Laune. Humor hatte der Silberne ja.

„So, nun bleib aber mal stehen. Bevor wir diesen Waffenstillstand festlegen, muss ich dir noch sagen, dass das eine dumme Idee war hier hoch zu kraxeln und nun wieder einen Weg nach unten zu suchen. Man hätte auch gleich den Weg neben dem haus nehmen können. Auch du bist mir in Gewisserweise unsympathisch, aber hast doch einen funken Humor…Aber nun gut, ich bin dir gefolgt und ein bisschen selber mit dumm. Nun lass uns für´s erste Vertragen. Immerhin wollen wir unsere beiden Partner finden und ich habe keine Lust, bestimmt wie du auch, ewig im Regen herum zu laufen. Dafür war das einfach ein zu harter Tag und das Wetter wird voll auch nicht besser. Ich wäre dafür, dass wir noch bis zum Ende dieses Hauses versuchen normal voran zu kommen und dann die Feuertreppe hinunter steigen. Wenn mich nicht alles irrt, hat hier jedes Haus in der Stadt so eine Treppe an der Seite. Und da auf der einen Seite keine war, kann nur noch auf der Seite eine sein.“

Mit wackeligen Beinen versuchte Francis an Argent vorbei zu schwanken, doch machte auch er keine so gute Figur dabei. Aber egal. Er wollte runter von dieser Schnapsidee und endlich Loretta finden. Doch um diese Situation nicht komplett im Befehlston zulassen und dem beigelegten Krieg zu verstärken, drehte sich Francis noch einmal um. Wobei er gefährlich das Gleichgewicht zu verlieren schien, sich aber dann doch, mit Hilfe seines Schwanzes wieder fing und mit einem Lächeln zu Argent sprach.

„So weit ich weiß, haben die Schnecken auf der Treppe auch keine Pfote und sind somit immer noch nicht besser im schwanken als wir.“

Lachend schaute er Argent in die Augen. Der Witz an dieser Sache war förmlich zu packen und es hellte vielleicht ein bisschen die Stimmung auf. Es sollte nicht Argent für seinen Spruch runter machen, sondern ihn eher noch bekräftigen. Ehrlich war es gemeint und aufrichtig. Deswegen lachte der Kater aus vollen Herzen und versuchte sich erneut in die andere Richtung zu drehen. In Richtung der Treppe, die hoffentlich dort war. Francis ließ seine Krallen aus seinen Pfoten schnellen und versuchte vergeblich halt auf dem rutschigen Untergrund zu finden. Der Schwanz peitsche wild und dann war es geschafft. Der Kater hatte sich um 90 Grad gedreht und machte sich unelegant auf dem Weg. Nach gefühlten zehn Minuten war es dann auch so weit und das Ende kam an seine Pfote und unter ihm, erblickte er die Treppe, die es jetzt zu erklimmen galt


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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mo Apr 04, 2011 6:50 pm

Argent dachte über Francis Worte nach. Sie hatten nun quasi Frieden geschlossen, was gut war und der Halb-Feind hatte Recht gehabt: Argent hätte nicht direkt los laufen sollen. Der silberne hatte jedoch einfach weg gewollt. Er wollte die Reaktion von Francis nicht sehen müssen und dazu blieb ihm nichts andere übrig als zu gehen. Argent war einfach im Griff der Gefühle. Er hatte doch auch seinen Stolz. Warum hatte ausgerechnet er den Vorschlag machen müssen, Frieden zu schließen? Warum hatte nicht Francis das machen können? Dann hätte Argent nur einwilligen müssen, ihn aber in Gedanken verspotten können. Der silberne bereute nun wirklich seine Entscheidung, obwohl er genau wusste, dass er es eigentlich bereute einfach weg gegangen zu sein, wo er doch besser mit Francis über die weiter Vorgehensweise hätte diskutieren können. Nun, jetzt war es eh zu spät. Jetzt lachte der Tod ihnen ins Gesicht. Argent würde zurück lachen. Er war noch zu jung, um zu sterben und er liebte Alpha viel zu sehr, hatte viel zu wenige Zeit mit ihr verbracht. Nein, jetzt noch nicht. Irgendwann, aber nicht jetzt, nicht heute, nicht hier, nicht unter diesen Umständen.

“Alpha, ich liebe dich!“

dachte der Silberne und hoffte inständig, dass er sich mit seiner bunten Geliebten über Gedankensprache unterhalten konnte. Er wartete auf ein Signal. Vergeblich. Francis Stimme erklang erneut hinter Argent und dieser blieb auf Befehl des anderen Katers stehen und blickte sich um, wobei er zu schwanken begann, jedoch nur wenig. Der Silberne stutze. Ein Kompliment hatte er von Francis nun wirklich nicht erwartete, jedoch gab es etwas klar zu stellen. Argent wollte antworten, als sein Halb-Feind an ihm vorbei kraxelte und der Silberne sich fest an die Schindeln krallen musste, um nicht doch gegen den Tod zu verlieren. Argent zog die Lippen hoch und entblößte seine weißen Zähne. Und der soll nicht nachgedacht haben? Wer von den Beiden machte denn hier gerade Mist? Glücklicherweise überlebten beide Kater den Tausch der Positionen. Francis war ein guter Berater, aber nicht immer so klug, wie Argent es sich erhofft hatte. Nun gut, sie würden also eine Feuertreppe suchen. Warum musste dafür Francis vorne laufen? Der Anführer der Samtpfoten konnte schließlich auch gehen und finden würde er eine Treppe auch. Der Grau-Weiße Kater blickte sich zu Argent um, lachte. Der Silberne lächelte schief. Er war nicht in Stimmung zu lachen und hätte auch nicht gelacht, wenn gerade etwas wirklich komisches passiert wäre, aber er wollte Francis Freude nicht versauen, weshalb er über den – in seinen Augen schlechten – Witz des Halb-Feindes lächelte. Als die Zwei die Feuertreppe erreichten konnte Argent nun endlich sagen, was ihm auf den Herzen lag:

“Wir haben unser Ziel erreicht, allerdings solltest du etwas wissen: Wir sind hier auf dem Dach, weil Loretta hier her gelaufen ist. Wo glaubst du, findet man eher einen Geruch einer Katze im Regen? Auf dem Weg, den sie gegangen ist oder der daneben? Richtig, auf dem eigentlich weg und Loretta ist nun mal übers Dach gelaufen. Was soll man da anderes machen? Da es jedoch mittlerweile schier unmöglich ist in einem angemessenen Tempo über die Schindeln zu laufen müssen wir runter und ab da ist deine Idee gut. Wir werden diese Treppe nutzen. Ich würde sagen, wir teilen uns doch lieber auf, wenn wir erst mal unten sind. Um Loretta zu finden und das bei diesem Regen brauchen wir zwei Gruppen. Ich werde nach dir rufen, wenn ich die finde.“

Argent hatte einen ernsten, leicht fiesen Ton angeschlagen. Er würde nicht weiter böse über Francis reden und schon gar nicht in seiner Nähe, aber denken war erlaubt, nicht wahr? Argent quetschte sich vorsichtig an dem Halb-Feind vorbei, um die Feuertreppe zu erreichen, welche etwas glitschig war, aber dort fand man besser Halt, als auf dem Dach. Leichtfüßig trabte der Silberne die erste Treppe bis zum zweiten Plateau hinunter und wartete auf Francis.


[mit Francis auf Dach | denkt | redet | quetscht sich an Francis vorbei auf die Feuertreppe | geht bis zum zweiten Plateau hinunter | wartet]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mo Apr 04, 2011 8:06 pm

Was würdest du tun, wenn dein Leben an dir vorbeizuziehen scheint und du nicht mehr weißt, was du tun sollst? Was würdest du tun, denn du weißt, dass dein Leben im nächsten Augenblick vorbei sein könnte? Was würdest du tun, wenn du die Blume betrachtest und weißt, sie wird bald welken? Wie viel bedeutet dir all das? Ist es dir egal? Bist du nur ein Egoist auf dieser Welt, ein kleines Etwas auf dieser großen Erde? Wir sind doch alle nur Gäste, Gäste die nichts zu sagen haben und auch nichts zu bestimmen haben. Alles wird sich verändern, morgen schon kann man eine ganz andere Anschauung der Welt haben. Niemand kann sich dagegen wehren, es ist wie es ist, daran ist nichts zu ändern, oder?
Der Kater zuckte in seinem Fieberschlaf zusammen und konnte sich nicht mehr unter Kontrolle bringen, er war nicht mehr wirklich er, sein Körper einfach nur eine Hülle, zurückgeblieben auf der Welt. Es war nicht dass, was er immer gewollt hatte, aber er wehrte sich auch nicht dagegen, sondern ließ es zu, er kämpfte nicht dagegen an, sondern war willenlos, ein Sklave seines Selbst. Er war zu stark, um dort auf der Erde zu liegen, aber zu schwach, um wieder aufzustehen. Der Körper glühte förmlich, doch in ihm war nichts, weder kalt noch warm, sondern einfach leer. Der Kater öffnete seien Augen, aber sie waren glasig, er konnte nichts mehr erkennen und war vollkommen blind. Coricopat wollte seinen Kopf anheben, doch es gelang ihm nicht, stattdessen fielen ihm die Augen wieder zu und vor ihm tauchte geistig die Gestalt seiner Schwester auf. Ein leises Winseln drang aus seiner Kehle, ähnlich wie ein Schmerzensschrei. Er wäre so froh, wenn sie doch nur bei ihm wäre, aber nein er musste ja so dumm sein und sie weggehen lassen, einfach so! Er hätte sie aufhalten sollen, er hätte erst gar nichts zu ihr sagen dürfen, was so schrecklich war, ja das wäre viel besser gewesen, denn dann hätte er nun viel weniger Kummer. Das Gift in seinem Körper breitete sich langsam aus und lähmte seine Muskeln, das Bein, welches verletzt war zuckte unwillkürlich immer wieder zusammen und verursachte Krämpfe. Er dachte zurück an seine Kinderzeit, als noch vieles ok war, aber auch damals schon hatte er sehr viel erfahren müssen, was bei ihm ein wenig Missgunst auslöste. Der Kater war sehr oft neidisch gewesen und das war nicht sonderlich gut für ihn gewesen. Er hatte es oft maßlos übertreiben müssen und hatte wenig Rücksicht genommen.
Was der Kater allerdings nie getan hätte, war es jemanden zu töten, oder ernsthaft zu verletzen, wenn es denn nicht nötig gewesen wäre. Aber warum hatte er es denn jetzt getan? Warum hatte er Jade denn nur angegriffen? Es gab doch gar keinen Grund, sie hatte sich doch nur Sorgen gemacht und er war einfach so egoistisch gewesen und hatte sie nicht zu Wort kommen lassen, er war vollkommen durchgedreht, warum nur? Er konnte es sich nicht erklären und es machte ihn fast wahnsinnig, vor allem, da er wusste, dass er sie nicht mehr so einfach finden würde. Es war genau wie damals, da war sie auch einfach weg. Man hatte ihm eine Chance gegeben und sie haben sich getroffen, aber wie sollte er denn wirklich glauben, dass er nochmal eine solche Chance bekäme? Nein, es würde sicherlich nicht noch eine Chance geben, vor allem, da es mit ihm zu Ende ging, wie es aussah.
Er Kater war am Ende seiner Belastbarkeit angekommen, dass spürte er. Es war ihm alles egal geworden, die schmerzen verschwanden ganz allmählich aus seinem Körper, Hunger und Durst verspürte er schon lange nicht mehr, auch wenn sein Körper nach Nahrung und Nährstoffen rief. Doch er hörte nicht mehr auf ihn und blendete ihn aus, es war doch total egal, was der Körper wollte. Coricopat dachte an den Menschen, der ihm die Spritze gegeben hatte. Einen weißen Kittel trug er, er war recht groß, mit weißem Fell um sein Gesicht und auf dem Kopf. Er war groß, für den Kater war er riesig gewesen im Gegensatz zu der Menschenfrau, die dabei war und ihn festhielt. Sie alle hatten solche Teile um den Hals hängen, die so furchtbar kalt waren, denn sie das Fell berührten, aber nicht wehtaten, oder verletzten. Wenn er genau hinhörte konnte er etwas klopfen hören, es schien aus seinem Körper zu kommen, aber er wusste nicht genau, was es war. Aber es war nicht gerade schön für den Kater.
Als er so im Stillen lag, konnte er das Klopfen erneut deutlich hören und dieses Mal auch spüren, es kam aus seinem Körper, es schlug gegen seine Brust. Und es verursachte große Schmerzen, wodurch er schlechter atmen konnte. Durch ein erneutes Zucken wirbelte er Staub auf und als er diesen unbewusst einatmete, bekam er einen Erstickungsanfall und hustete sehr stark. Erschöpft blieb er liegen, seine Flanke hob und senkte sich, wobei sie ein wenig vibrierte beim ausatmen und ein rasselndes Geräusch hinterließ, wenn der Kater atmete.
Wie schön wäre es nun, wenn jemand dort wäre, der ihn trösten könnte und ich auch verstehen könnte, er hatte sich wohl verändert, sonst hätte er nicht mit seiner Schwester gestritten. Aber warum nur? Warum war er denn nun so alleine und musste sich seinem Schicksal beugen? Der Kater war ein Einzelgänger und er brauchte für gewöhnlich auch keine Hilfe, aber nun wenn er Angst haben musste, dass der nächste Atemzug sein letzter wäre, kroch eine leichte Panik in ihm hoch, vor allem, da er sich nie wieder mit seiner Schwester vertragen konnte, dass tat ihm unendlich leid. Wenn er noch einen letzten Wunsch frei hätte, so wollte er noch einmal mit seiner Schwester reden, sonst würde er niemals Frieden mit sich selbst finden. Doch als er angestrengt in Richtung Ausgang zu schauen versuchte wurde ihm schwindlig und er war immer noch blind, also blieb ihm nichts anderes übrig, als sich zurückzulegen und dort zu verharren. Dadurch, dass er sich bewegt hatte, kamen die Schmerzen wieder und sie kamen wie in Wellen, sie waren unregelmäßig, mal mehr mal weniger, aber immer in gleichen Abständen kamen sie und es machte ihn irre. Er begann um sich zu schlagen, er biss in die Luft und begann am Boden zu kratzen, er rollte sich umher und miaute laut und langgezogen. Er versuchte alles, um die Schmerzen loszuwerden, doch nichts klappte, bis dann sein Gehirn sich auszuschalten schien und er ohnmächtig zusammenbrach. Das war der Punkt, an dem seine Qualen wohl den Höchststand erreichten, er lag einfach nur noch da der Körper war schlaf, kein Muskel rührte sich und er war wie tot. Um ihn herum legte sich der Staub wieder und bedeckte ihn ein wenig. Die Kratzer an Wänden und Boden waren deutlich zu sehen, genauso wie ein wenig Blut, denn er hatte sich die Krallen und ein wenig am Bauch und Beinen aufgekratzt, durch seine Tollheit. Es war wie ein Schlachtfeld, nur dass der Kater einen Kampf gegen sich selbst bestritten hatte und nicht gegen einen Gegner. Der Kater war verlassen, ein Bild des Grauens und niemand wusste, was wirklich mit ihm war, denn nur der Tierarzt selbst wusste, was er ihm für ein Gift gegeben hatte, aber es hatte seine Wirkung nicht verfehlt.
Draußen betonte der Blitz und Donner nochmal das Ganze, was sich dort unter der Straße abgespielt hatte, doch die Menschen gingen einfach weiter, niemand schien ihn gehört zu haben, zumindest schien es niemanden zu kümmern. Der Himmel schien zu weinen, als ob er Mitleid mit ihm hätte, doch kein Mitleid der Welt konnte dem Kater helfen.


[allein unter Straße, trägt Kampf mit sich aus, hat Schmerzen, liegt wie tot]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Di Apr 05, 2011 8:03 am

Gut, es war ein schlechter Witz, doch am Ende sollte es nur ein bisschen die Stimmung aufheitern. Wer hätte den gedacht, das Argent gleich so gedrückt und dumpf lachen musste. Da hätte er es auch sein lassen können. Doch nun gut mit den bösen Gedanken. Sie hatte eigentlich Frieden geschworen und Francis wollte nicht der erste sein, der gleich wieder rumgiftete. Und schon gar nicht hier und jetzt, wo der Auswegs aus dieser Missligen Lage, doch so nah war. Im selben Moment, hörte der Kater auch schon die eher unhöfflichen und spöttigen Worte des Silbernen und war zugleich tief beleidigt. Er versuchte sich in Zaum zu halten mit den Sticheleien und Argent fing wieder an. Tief durch atmen hieß es, als der Kater an Francis vorbei zog und die ersten Stufen hinunter ging. Es krippelte förmlich in den Fingern Argent einen kleinen Schubs zu geben und dabei zu zusehen, wie er auf dem Bauch die nächsten Stufen herunter rutschte. Aber irgendeiner musste sich ja hier beherrschen, wenn es schon nicht Argent tat. Knurrend folgte Francis dem Banausen bis zur ersten Haltestelle. Die Idee gefiel ihm, dass sie sich trennten, so konnte er in Ruhe und ohne jeden Machtkampf suchen. Im Gegenzug, würde er ihn jedoch auch rufen müssen, wenn er Alpha finden würde. So viele Manieren besaß er dann doch.

„Hm da magst du schon Recht haben. Doch woher sollte ich wissen, wo Loretta hin gesprungen war? Bevor sie weg ging, war ich schon längst weg und habe Aiko geholt.“

Rechtfertigte sich der Kater.

„So nun lass uns aber suchen. Ich würde vorschlagen, das du nach Rechts und ich nach Links gehe. Mal schauen wer mehr Glück hat.“


Und schon war er mit seiner provozierenden Haltung verschwunden. Sprang die weiteren Treppen hinunter und wartete nicht weiter auf dem Silbernen. Francis war höchst erbost über das Verhalten von ihm. Erst bietet er ihm den Frieden an und dann stichelte er. In den Augen von Francis, sollte Argent sich erstmal im Klaren werden, was er überhaupt wollte. Er war ja schlimmer, als eine Kätzin in den Wechseljahren. Und das war bei seiner Mutter schon Horror pur gewesen, mit all diesen Stimmungsschwankungen. Da brauchte er nicht noch so einen Kater. Deshalb rannte er auch schneller als sonst weg und bog in die nächste Gasse ein. Diese bietete nicht viel Schutz vor dem Regen, doch war besser als Nichts. Seufzend blieb er einen Moment stehen. Eigentlich hasste es Francis Feinde zu haben oder Katzen zu kennen, die ihn nicht leiden oder extrem unsympathisch fanden. Bei Argent war das zumindestens so. Immerhin hatte er es geäußert. Dabei war ein friedliches miteinander, doch viel erholsamer als Streit. Naja, was sollte man da schon groß machen. Er musste es akzeptieren und lief weiter die Gasse entlang. Hier und da, versuchte er eine Spur oder eine Duftnote aufzunehmen, doch keiner war von Loretta. Es roch nach Ratte oder nach Müll. Vielleicht auch die ein oder andere Katze, doch nicht die, die er suchte. Mehrere Gassen durchstreifte er so. Kam an einer Kreuzung vorbei und nahm einen Katzengeruch auf. Doch auch dieser war nicht von Loretta. Es war eine andere, doch noch frische Spur. Vielleicht führte diese ihn ja zu einer Katze, die vielleicht wusste wo die Braune mit dem langen Fell sich befand. Ein Versuch war es wert und Francis zog den Duft tief ein. Der regen erschwerte es Zunehmens, doch er schaffte es. Bog wieder in eine Gasse und fand ein unruhig schlafendes Tier unter einem Holzstabel. Es war eine dunkle Kätzin. Nicht größer, wenn sogar kleiner als er. Wie ein silbernes Flies schimmerte das Fell und der Kater stupste die Fremde vorsichtig an, um sie nicht zu erschrecken.

„Hey.“

Sprach er leise.

„Wach auf! Das hier ist kein geeigneter Ort zum schlafen. Kennst du etwa die gefahren nicht?“


[erst bei argent, dann bei jade/ spricht zu argent, springt treppe runter, biegt in eine gasse ein, sucht lorettas spur, findet jade, spricht zu ihr]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Di Apr 05, 2011 3:22 pm

Seufzend sah Argent Francis nach.

”Gott im Himmel, es ist nun mal die Wahrheit.”

fauchte der Silberne. Fluchen hatte er von seinen Menschen gelernt und von Alpha, welche sich nur so mehr oder weniger verteidigen konnte, doch bisher war der Kater nie dazu gekommen über seine Flüche nachzudenken. Wer war eigentlich Gott? Argent merkte, dass er sich von irgendetwas durch seine Gedanken ablenken wollte. Vielleicht, weil er an Francis’ Flucht schuld war? Er wusste es nicht. Leicht angesäuert lief der Silberne die Feuertreppe hinunter, welche immer wieder durch Plateaus unterbrochen wurde. In den Wänden befanden sich Türen. Menschen benutzen diese und sie schienen da zu sein, um Tiere von bestimmen Orten fern zu halten. Oft hatte Argent vor einer solchen Tür gesessen, miaut und an ihr gekratzt, bis endlich jemand Erbarmen gezeigt hatte und ihn in den nächsten Raum einließ. Leichtfüßig hüpfte der Kater die letzten Stufen hinunter. Francis war – wie er bereits angesagt hatte – nach links geflüchtet und so ging Argent nach rechts in der Hoffnung, dort irgendein Anzeichen von Leben zu finden. Seine Pfoten glitten still über die asphaltierte Straße. Er erinnerte sich an die Momenten mit Alpha, als sie zusammen durch eben solche Straßen liefen, die Autos beobachteten und den Menschen zusahen, wie sie vor Schreck fast aufschrieen. Sie hatten sich einen Spaß aus der Angst der Zweibeiner gemacht, waren nah zu ihnen heran getreten und hatten laut gelacht, wenn sie weg rannten. Das war eine schöne Zeit gewesen. Er und Alpha. Beide noch so unschuldig und verliebt. Argent sehnte sich nach seiner Geliebten, machte sich sorgen. Warum war sie nur gegangen?

Der Silberne bog ein, zwei mal ab, ohne den Geruch einer Katze vernommen zu haben. Kurz schaute er in eine Sackgasse, welche Mülltonnen enthielt, in der Hoffnung, dort ein Lebenszeichen zu finden – vergeblich. Argent war weiter gegangen. Der Silberne hielt inne, als er meinte Stimmen zu hören. Es war ein Mensch gewesen, welcher mit einem bunten Regenschirm durch die Straße rannte. Der Kater hatte gelächelt - die Zweibeiner waren wirklich zu dumm – und war weiter gelaufen, als plötzlich ein ganzer Schwall von Wasser auf ihn hinab fiel. Erschrocken miaute Argent, fauchte, biss um sich und rannte weg, in Sicherheit. Er lief um die nächste Ecke, hielt inne und schüttelte sich so kräftig er nur konnte, bevor er zurück ging und sah, wie eine Regenrinne überquoll und das ganze Wasser auf die Straße klatschte, von da aus in kleinen Tropfen absprang um schließlich in einen Kanaldeckel zu sickern. Argent setzte sich hin und leckte sein Fell glatt. Man hatte es wirklich auf ihn abgesehen. Der Kater musste sich mit der Tatsache zufrieden geben, dass er die Nässe aus seinem Fell nicht loswerden konnte. Wütend, über seine eigene Dummheit lief Argent weiter. Er regte sich so sehr über seinen nassen Pelz auf, dass er total vergas, was er dort eigentlich auf der Straße trat, bis ihn ein ihm bekannter Geruch aus seinem Tranceartigen Zustand aufwachen ließ. Argent blieb stehen, schnupperte. Es war nur ein Hauch, aber eindeutig zu auszumachen. Der metallene, süßliche Duft von Blut lag in der Luft. Der Silberne sah sich um und entdeckte eine seltsame Einkerbung unter der Straße. Vorsichtig quetschte er sich hinein und der Geruch wurde stärker. Wenig später entdeckte er im Zwielicht eine schwarze Gestalt. Es war eine Katze, dass roch Argent. Sie schien verletzt zu sein. Einige rote Striche durchzogen den dunklen Pelz. Der Sand dieses höhlenartigen Raumes war mit Furchen durchzogen. Hatte hier ein Kampf stattgefunden? Argent trat näher an das regungslose Wesen heran. Schlief es? Der Silberne setzte sich neben den Schwarzen und beschnupperte dieses vorsichtig. Er roch nicht nach Tod, sondern nach Kater und Blut. Bei genauerem Hinsehen entdeckte Argent, wie sich der Brustkorb des Fremden ganz leicht hob und senkte. Vorsichtig stupste der Silberne sein Gegenüber an. Was war hier nur los?


[flucht über Francis’ Flucht | geht | wird von Wassermasse aus Regenrinne getroffen | ist wütend | vergisst Aufgabe | entdeckt Coricopat | stupst Cori an]

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Coricopat
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Di Apr 05, 2011 4:02 pm

Coricopat litt an Halluzinationen und er dachte, dass sich um ihn herum viele andere Wesen befanden. Es waren schwarze Schatten, die machten Geräusche, aber er verstand nichts und konnte auch nichts erkennen, er wusste nicht, ob es Katzen waren, oder Hunde vielleicht sogar Menschen, es waren einfach nur Schattenwesen, die nicht von seiner Seite weichen wollten und der Kater konnte sich einfach nicht rühren, er war wie festgewachsen am Boden, sein Körper unendlich schwer und seine Augen schrecklich müde. Die Kraft, die er nun gerne besitzen würde war nicht vorhanden und eine erneute Angst, die mit Panik verbunden war stieg in ihm auf.
Als er versuchte sich dagegen zu wehren, stürzten die Wesen sich auf ihn und er konnte nichts dagegen tun. Der Kater war stumm und blind, er konnte sich nicht wehren, obwohl er es versuchte, kein Ton drang aus seiner Kehle. Dann auf einmal waren die Gestalten fort und zurück blieb nur er allein. Die Einsamkeit selbst machte ihm nicht sonderlich viel aus, da er es gewohnt war, aber es war etwas Bedrückendes und es war so stark, dass er sich dagegen nicht wehren konnte.
Da durchfuhr ihn auf einmal ein Stechen, es durchdrang seinen Körper wie ein elektrischer Schlag, es schmerzte und das Bild um ihn herum veränderte sich. Er hatte das Gefühl, er würde fallen und dabei durchgeschüttelt werden.
Dann, als kein Ende mehr in Sicht war, schreckte der Kater auf und sein Fell plusterte sich auf. Er atmete stoßweise und mit weit aufgerissenen Pupillen, ganz so als hätte er für ein paar Sekunden, vielleicht sogar für ein oder zwei Minuten nicht mehr geatmet. Er schnappte immer noch ein wenig nach Luft, aber ganz allmählich stabilisierte sich alles wieder und er atmete wieder gezielter.
Coricopat sah sich um und erblickte eine Gestalt, ein wenig ängstlich wollte er aufstehen, knickte aber wieder ein. Er war nicht übermäßig panisch, denn er erkannte den Geruch von Katze. Diese musste ihn wohl berührt haben. Darüber war er heilfroh, denn es hätte wohl nicht mehr allzu viel gefehlt und es wäre aus gewesen mit ihm. Als er dann allerdings wieder an alles zurück dachte wurde er wieder ein wenig traurig und kauerte sich zusammen.

“Wer bist du?“

War das einzige, was er herausbrachte.


[hat Halluzinationen, wird wach, fragt Argent etwas]

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Jade
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Di Apr 05, 2011 6:03 pm

Selbst im Schlaf kam Jade nicht zur Ruhe. Der Streit mit ihrem Bruder hatte die Kätzin sehr belastet. Sie träumte nichts, und dennoch zuckten ihre Pfoten und peitschte ihr Schwanz immer wieder. Der Schlaf würde nicht erholsam sein, soviel war klar. Und dann plötzlich spürte Jade, wie sie berührt wurde und schreckte hoch. Im ersten Moment glaubte, nein hoffte sie, Coricopat zu sehen, der zurück gekommen war. Vielleicht tat es ihm ja leid was er gesagt hatte? Doch der Geruch war anders und das da war nicht ihr Bruder der da vor ihr stand. Jade richtete sich langsam auf. Sie hatte zwar schon einige Erfahrungen gemacht aber eine erfahrene Straßenkatze war sie noch lange nicht. Ihr Gegenüber war ein Kater und sie hätte im Höchstfall keine Chance gegen ihn. Jade war dafür einfach zu klein. Sie richtete sich auf, bis sie geduckt vor ihrem Gegenüber stand. Ihren Schwanz hatte sie aufgerichtet, sodass er nun einer Flaschenbürste glich. Und auch ihre Nackenhaare standen zu Berg. Misstrauisch beäugte sie den Kater. Sie wollte ihm nichts tun, aber Freunde hatte sie bis jetzt noch keine gefunden. Bis auf ihren Bruder natürlich, aber der wollte sie scheinbar auch nicht mehr haben. Also war Jade ganz alleine.

"Wer bist du und was willst du von mir?"

Fragte sie ihren Gegenüber. Sie war sicherlich nicht auf Streit aus aber ein wilder Kater konnte gefährlich werden. Besonders für eine Kätzin wie sie. Das hatte Jade leider schon erfahren müssen. Damals hatte sie sich mit allen vier Pfoten gewehrt. Ob ihr das wieder gelingen würde? Die jadefarbenen Augen musterten ihren Gegenüber genau und trotz des Regens konnte man das Grau in ihrem schwarzern Fell gut erkennen. Sie war keine Straßenkatze. Alleine an ihrer Haltung konnte man das sehr deutlich erkennen.


[schläft|wird geweckt|ist misstrauisch Francis gegenüber]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mi Apr 06, 2011 6:27 am

Die Augen zu gezogen und zu einem zwinkern verengt, schaute er die Fremde neutral an. Er setze sich und zog seinen nassen Schwanz um die Pfoten, um der Kätzin nicht das Gefühl zu geben, dass Francis etwas Böses von ihr wollte. Denn ihre ganze Haltung verriet ihm, dass sie ihm nicht traute. Ihr Schwanz war zwar aufgestellt, doch zu der doppelten Größe aufgeplustert und auch die Nackenhaare standen gerade nach oben. Da fällte nur noch ein grauenerregendes Miauen und scharfe Krallen, um die Angriffsstellung komplett zu machen. Aber davon war der Kater nicht aus. Er wollte Informationen und da wäre es das schlechteste gewesen, wenn er gleich auf die Katze losging. Zudem hasste er Kämpfe und Streit.

„Man ruft mich Francis und wie ruft man dich? Du, die so schöne grüne Augen hat und ein Fell besitzt, was aussieht als hätte man Silber darüber gestreut. Du bist nicht von der Straße! Das sieht man dir gleich an. Warum bist du alleine unterwegs? Wo die Menschen doch schon die Hunde auf uns gehetzt haben. Es ist verdammt gefährlich hier alleine irgendwo zu liegen und zu schlafen.“

Gut, indirekt war er eigentlich vergeben. Aber warum durfte man da nicht flirten, bei einer so reizenden Kätzin, wie sie es eine war. Ihre Augen schienen ihn förmlich zu verschlucken und in sich einzusaugen. Er konnte einfach nicht mehr seinen Blick von ihr nehmen und wollte ihr noch viel mehr Komplimente schenken. Aber das wäre nicht klug. Schnell waren Kätzinen es leid, wenn man sie immer wieder als schön bezeichnete. Man musste taktisch vorgehen und da die lieben Worte einsetzen, wo sein Gegenüber es gar nicht erwartete. Also Francis, du musst dich in Geduld üben. Das hatte dir schon dein Vater gelehrt, dieser alte Schwerenöter. Man musste sie umgarnen, ihnen willig sein. Doch im selben Moment sie auch fallen alles, sie ignorieren. Das zog immer am besten und danach liefen sie einen wie im Rudel hinterher. Kätzinen mochten es einfach, wenn man mal das Arschloch spielte. Vorbei Francis eher der war, der lieb und nett zu den Katzen war. Das ignorieren fiel da schon etwas schwer.


[bei jade, spricht, macht kompliment]

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