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Argent
Admin && Spielleitung

Dakota
Admin && NPC | Grafikerin

Francis
Grafikerin für Avatare

Twilight
Helferin für Avatare

Caruso
linke Hand Argents

Coricopat
Aufsicht des Rollenspiels



Kapitel 3: Das unberührte Paradies



Wetter:
Sommer. Später Nachmittag.
Sonne geht auf.
Keine Wolken am Himmel.
Starke Hitze.
Im Schatten kalt.
Schwül, kein Wind.
20 - 23 °C

Was bisher geschah....

Nachdem die Nachricht von der
Flucht aus der Stadt erst einmal
herum gegangen ist trafen sich
Katzen am Stadttor. Dort, in einer
dunklen Gasse fing Argent an
über das weitere Vorgehen zu
reden. Es ist Zeit, das Nest
der Menschen zu verlassen und
ein neues Leben im Wald
zu beginnen. Jedem steht es frei,
ob sie nun gehen oder nicht.
Der Clan der Samtpfoten besteht
aus wenigen Mitgliedern und
nur, weil eine Gruppe von Katzen
sich gebildet hat bedeutet das nicht
gleich, dass sie auch ein Clan ist.
Es wird sich zeigen, wer
nun eine Samtpfote sein will
und darf und wer nicht.



Hast du je den Wunsch verspürt
auszubrechen und ab zu hauen?
Nein? Bei den Samtpfoten bleibt dir
wohl nichts Anderes übrig!
Stell dir vor, du bist eine Katze.
Eine Hauskatze, wohl gemerkt.
In einer großen Stadt lebst du und
eines Tages verhalten sich deine
Menschen seltsam. Sie wollen dich
nicht mehr streicheln und halten
Abstand von dir. Angeblich
soll es eine Katzenseuche
geben und ehe du dich
versiehst, landest du auf der
Straße. Allein und ohne Ahnung,
was jetzt zu tun ist.
Was würdest du tun?
Nun, der Kater Argent hat
sich entschlossen einen
Clan mit seiner Geliebten Alpha
zu gründen. Willst du zu ihnen
gehören oder lieber allein um her
streifen?
Es ist deine Entscheidung.
Dein Leben.

Denn du, bist eine Katze.



Gesuchte im Moment
Spielgefährten gesucht.

Zitate des Monats
Jade: "Du bist bei mir und das ist für mich das Allerwichtigste."
Sunny: "Ja ja, das sagen sie alle. Und am Ende bin ich wieder diejenige, die nicht teilen wollte. Hier, nimm!"


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 Kapitel 2: Fremde Wege

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AutorNachricht
Twilight
die Dämmerung
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Alter : 17
Alter Charakter : 3 Jahre
Geschlecht : Katze
Fellfarbe : Creme, Gesicht dunkler
Besonderheiten : Narbe am Bein
Größe : 20 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Mo Mai 16, 2011 6:00 pm


"Die Hoffnung stirbt zuletzt."

Stille. Stille nagte an Twilight, die noch nciht von ihrer Ohmacht aufgewacht war. Twilight wälzte sich unruhig auf dem Boden herrum. Es schien ihr, als ob ihr ganzes Leben an einem Band an ihr vorbeiziehen würde. Halluzinierte sie schon oder war das alles Wirklichkeit? Gebannt starrte sie auf die Bilder, die sich ihr zeigten: Tage mit der Familie, Spiele mit ihren Geschwistern, bis zum jetzigen Augenblick. Auf einmal war der Streifen zu Ende. Alles war still und auf einmal kam ein Schattena uf sie zugeschlichen. Plötzlich spürte Twilight Angst und Gefahr. Twilight schloss die Augen und machte sie wieder auf. Ein so vertrautes Gesicht, eine so vertraute Fellfarbe und dieser vertraute Geruch! Twilight schlich näher an die Fremde Katze herran und erkannte, wer sie war. Ihr Gedächnis kehrte zurück!

Raven! Ich dachte, du seist tot! Wie geht es dir? Wo bist du hingegangen nach dem Vorflal mit den Streunern? Hast du mich gesucht?

Die Katzen antworte Twilight nicht und sah sie mit blattgrünen Augen an. Es war Raven, ihre Mutter. Sie wollte ihre Nase berühren, aber plötzlich löste sich die Traumelt auf. Ihr Bewusstsein kehrte zurück und sie rappelte sich auf. Pltzlich überkam sie ein Gefühl der Schuld, ein Gefühl des Schockes und der Krankheit. Als Twilight aufgestanden war, konnte sie kaum noch stehen. Ihre Beine sackten ihr unter ihrem Körper weg und sie landete auf ihrem Bauch.

Was ist passiert? Mir ist übel und ich fühle mich nicht gut. Ich kann nicht mehr gehen, nicht stehen und nicht sitzen. Holt Hilfe!

murmelte Twilight und schloss wieder die Augen. Sie machte sie wieder auf und fühlte sich immer schlechter. Ihr war, als ob jede Sekunde ihr Leben verkürzte und sie sterben wurde. Ihr war übel und sie hatte Baumweh und hatte das gefühl, ihr Magen würde sich gleich zusammenkrampfen.


[träumt l wacht von Ohnamcht auf l ist übel und hat Bauchweh l redet]
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Francis
die stille Seele
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Alter : 28
Alter Charakter : 3 Jahre
Geschlecht : Kater
Fellfarbe : weiß/schwarz/grau/rostbraun
Besonderheiten : Halsband mit Adresse des Besitzers
Größe : 35 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Di Mai 17, 2011 8:24 pm

Merkwürdig. Doch er mochte es. Mochte die Berührung von Jade und das leise flüstern, das sie ihn entgegen brachte. Jedoch schaute der Kater schnell weg. Versuchte Lorettas Blick zu finden, Versuche etwas darin zu lesen. Vielleicht war sie sauer oder ahnte wohlmöglich etwas. Doch nichts war zu sehen. Gleichgültigkeit vielleicht? Zeit zum nachdenken hatte er nicht. Der Fremde, der erst diesen Einfall mit den Kanälen hatte, tat nun seine Bedenken kund. Recht hatte er, aber was sollten sie sonst machen? Es war schwierig und lange wöllte Francis hier auch nicht mehr bleiben. Es war gefährlich. Die Hunde waren im Nacken und wer weiß wie lange dieses Versteck noch sicher war. Vor allem dachte er dabei an Aiko. Sie war noch klein und konnte solchen tollwütigen Viechern nicht einfach davon rennen. Sie war einfach noch viel zu klein dafür.

Argent sprach. Ließ seine Stimme hören und gab der Idee seinen guten Willen. Nur die Bedenken waren nicht fortzuschwemmen. Doch auch Francis fand keinen Rat. Nicht einmal der Fernseher der Menschen könnte ihm jetzt helfen, so sehr er auch wöllte. Doch was verwunderlich war, mal von dem eigentlichen Thema abgesehen, das Argent den Kater beim Namen nannte. Es klang merkwürdig. Wenn nicht gar unreal aus dem Maul des Silbernen. Aber doch war es da und Francis bemerkte keinerlei Zorn dabei. Eher ein Gefühl der Zufriedenheit und der Kater konnte nicht anders als Argent ein Lächeln zu schenken. Er wollte ihn Antworten und gerade als er sein Maul aufmachte, bemerkte der Kater die Blicke Alphas und hörte ihre Worte. Schlau waren sie, doch er konnte sich irgendwie nicht helfen. Sie schaute kalt, wenn nicht sogar vorurteilend ihn an. Hatte sie etwas mitbekommen, etwas bemerkt? Wusste sie von ihm und Jade? Hatte Argent etwas mitbekommen und es seiner Freundin erzählt? Nur so konnte es sein und die eigentliche Freude über die Namensgebung glitt dem Zorn, der sich nun in seinem Herzen entwickelte und rasch wuchs. Wie konnte er nur? Erst Loben und nett sein, um ihn dann einen kräftigen Schlag zu versetzen. Francis hasste ihn. Sein Blick sagte alles und verfluchte dieses silberne Viech. Wehe ihm, wenn er Loretta irgendetwas erzählen würde. Er schwor sich, er würde ihn diesmal die Krallen in seinen Wanst rammen.

Jedoch hatte er nicht lange Zeit seinen Zorn zu schüren. Ruckartig bemerkte Francis, das sich etwas an ihn schmiegte und ein Laut war von ihm zu hören. Es war Aiko, der sich an den schwarz-weißen lehnte und laut schnurrte. Es erwärmte Francis das Herz, als sie ihn als „Vater“ ansprach und er bückte sich zu ihr hinunter. Rieb sein Kopf an den ihren und schnurrte ebenfalls. Es war eine wohltuende Berührung und höchste Zeit, dass er mal etwas Gutes fühlte, als nur diese schlechten Gefühle zu empfinden, die ihm die Luft zum Atmen ließen. Jedoch machte ihrer Neugierde ihn wieder ein Strich durch die Rechnung. Zwar zauberte es ihm ein Lächeln aufs Gesicht, aber doch wöllte er lieber jetzt Ruhe und seine Tochter einfach nur genießen.

„Püscht Aiko. Sei nicht so direkt und plappere nicht gleich drauf los. Doch ich sehe du lernst. Du hast dich erst vorgestellt ehe du fragst. Prima gemacht.“

Er war stolz auf sie und verbarg es nicht erst. Doch auch er war gut erzogen und schaute zu Jade. Sie sollte wissen wer Aiko war und endlich ihre Frage, oder vielmehr ihre Feststellung, zu beantworten.

„Jade, darf ich dir meine Tochter Aiko vorstellen. Sie ist ein schaues Kätzchen, doch manchmal ein bisschen zu voreilig. Jedoch lernt sie schnell und ich bin stolz auf sie. Entschuldige bitte, wenn sie dich bedrängt hat.“

Dann sprach er leise zu ihr. So das Aiko es nicht hören konnte.

„Das mit deinem Bruder tut mir leid Jade. Doch bitte sei nicht traurig. Denk immer an ein Sprichwort: Die Welt ist klein und man sieht sich immer zweimal im Leben. Sei also nicht traurig.“

Eigentlich wollte der Kater noch ein Kompliment in seine Sätze bringen. Doch er hatte Angst. Er wollte nicht offensichtlich flirten und er wusste nicht, wie die anderen und vor allem Loretta dabei reagieren würde. Früher wäre es ihm egal gewesen, doch nun, da er solche komischen Gefühle entwickelt hatte, die ihn verwirrten, ließ er es lieber und würde auf Nummer sicher gehen. Wenn Jade nun mit käme, hätte er auch noch weiterhin Chancen, ihr den Hof zu machen und ihr ihre Schönheit mit Worten zu zeigen. Ganz anders war jedoch die Situation, als Argent erneut das Wort erhob. Wieder einmal bemerkte Francis, wie unhöflich der Kater doch eigentlich war. Erst fragte er ihn etwas und dann wartete er nicht einmal auf eine Antwort von ihm. Eher gleichgültig und abweisend schaute er ihn an und hörte Argent zu. Zwar war seine Idee gut, doch sein Stolz weigerte ihn überhaupt eine Silbe an diesen Silbernen zu verlieren und ihn damit recht zu geben. Er würde nur unnötig gen Himmel steigen und denken, das er Francis in der Pfote hatte. Das dürfte er einfach nicht zulassen. Drum blieb er still und beobachtete nur. Doch ein Zwischenfall lenkte ihn ab. Die neue Katze, die Fremde, fiel zu Boden und alle kümmerten sich um sie. Francis wollte hin und helfen. Aber der Stolz war noch immer da und hielt Francis am Boden fest verankert. Rasch war alles geregelt und geklärt. Doch als war dies nicht schon genug, tauchte eine erneute Katze auf. Francis seufzte. Er musste etwas sagen, ob er wöllte oder nicht.

„Nun gut. Klettern wir über diesen Zaun, doch ich würde sagen Rasch. Ich habe nicht mehr länger Lust hier zubleiben. Immer mehr Katzen kommen hierher, weil sie davon gehört haben, das hier eine große Katzenversammlung ist. Sie könnten die Menschen mit ihren Hunden zu uns führen oder den Verdacht erwecken, das wir hier sind. Lasst uns endlich aufbrechen.“


[denkt, spürt, redet, ist sauer auf argent (mal wieder xD) redet]

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Zweitcharakter: Tobi

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Dakota

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Geschlecht : Weiblich
Fellfarbe : Grau,braun.
Besonderheiten : Einiges <3

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Fr Mai 20, 2011 5:55 pm

Er grinste. Es war so leicht sie zu ärgern. Es war soooo leicht und sie ließ es ihn auch noch spüren. Sie ließ es ihn spüren und regte sich darüber auch noch auf. Etwas dumm, wie der Alte meinte und zuckte mit den Schultern, nach dem sich der Schalk breit in seinem Gesicht abzeichnete.

"Weiß nicht, meine Süße.
Vielleicht sagst du ja, was ich damit meine.
Ich meine du kannst nur ins Messer laufen, wenn du etwas falsches sagst.
Höhö.
"

Er grinste dämlich und schüttelte sich. Dann zog er seine alte Krallen aus der Pfote und kratzte auf der Erde herum. Er tat das eine ganze Weile, bis die Kätzin zurück kam. Schon von weitem roch er das Blut, das noch eben in den Adern eines Tieres pulsiert hatte. Nun war es tot und klebte an den Rändern der Lippen, der Katzendame.
Er nahm das Stück entgegen und teilte das Fell vom Fleisch. Eichhörnchen. Welch leckeres Ding.

"Waha, Kleine.
Bald feierst du ja schon wieder Jahrestag. Wieder ein Jahr ohne deine Eltern.
Mhm, schon toll, wie du das schaffst. Und das du nun hier stehst hast du mir zu verdanken.
Hab dich ja großgezogen, du Fellball.
"

Er zuckte mit der Nase und fuhr sich mit der Zunge über die Nase. Seine Schnurrhaare wibten auf und ab. Na, vielleicht würde hier ja ein Streit entfachen.


[bei Takara]

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Takara
Juwel der Jagd
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Alter Charakter : 4 Jahre
Geschlecht : Weiblich
Fellfarbe : Grau
Größe : 29cm

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Fr Mai 20, 2011 7:02 pm

Zwischenzeitlich hatte Takara sich hingelegt und sie fühlte sich merkwürdig müde. Ob das wohl noch die Nebewirkungen von der Schwüle von vorhin war? Wäre der alte Kater nicht so hätte sie es sich schon längst irgendwo bequem gemacht und wäre eingeschlafen, aber da Asarel da war verzichtete sie drauf und hörte dem Kater zu. Er erklärte seine Stichelleich von vorhin, wie großzügig aber Takara reagierte darauf nicht gleich sondern übelegte kurz, schenkte ihm einen abschätzigen Blick und erwiderte dann:

"Müsstest du dann nicht schon längst tot sein, so oft wie ins Messer läufst?

Die feurige Reizbarkeit war nur schwach zuhören, da sie ihre Frage stellte wie ein kleines unschuldiges Kitten, welches seinen Opa fragte ob er noch eine Geschichte erzählen konnte. So unwissend, klein und hilflos, Takara zuckte Gedanken vertreibend mit dem Ohr. Warum sollte sie denn Gedanken an Kitten verschwenden? Diese interessierten sie nicht, erstens weil sie erwachsen war und zweitens weil sie nie Kitten haben würde. So einfach war das, denn sie würde sich nie wieder mit einem Kater einlassen - zu schwer war sie enttäuscht und verraten worden. Ihr vertrauen bekam schon lange niemand mehr, deshalb war ihre Beziehung zu Asarel umso verwundernder. Sie waren keine Freunde, sie neigten eher in den Bereich der Feinde und trotzdem kamen sie immer wieder zusammen an einen Ort. Takara konnte ohne ihn leben, doch er nicht ohne sie und wie sooft stellte sie sich die Frage warum sie ihn dann nicht einfach verhungern ließ. Sie hatte kein schlechtes Gewissen dabei, es wäre der Lauf des Lebens, aber fast automatisch kam sie immer wieder zu ihm. War es etwa Pflichtgefühl? Der alte würde wieso bald abkratzen, das war nicht zu leugnen, aber warum musste sie ihn dann noch pflegen? Damit er etwa noch ein schönes Leben hatte? - Pahh!

Vielleicht war dieser Gedanke gar nicht so abwegig, oder war es doch eher die Einsamkeit die sie in sich trug? Sehnte sie sich etwa nach Gesellschaft? Jemanden dem sie vertrauen konnte, jemand der ihr vertraute? Das wollte sie nicht wahrhaben, sie brauchte niemanden, sie konnte sich alleine versorgen, sie war nicht von anderen abhängig so wie es der alte Asarel war. Sie war frei, frei wie ein Vogel der seine Flügel ausbreitete um mit den Winden zu fliegen, sich tragen zu lassen einfach zu schweben. Doch sie war kein Vogel, sie war eine Wildkatze die sich weigerte in Gesellschaft zu leben und sich doch danach sehnte. Blieb sie deshalb bei Asarel? Weil ihr Unterbewusstsein ihr dies befohl?

Takara wurde wieder aufmerksam als der alte ein kurzes lachen ausstieß, nun war sie wieder hellwach. Der einschläfernde Nebel der sie umwabert hatte war von einem Windstoß weggeblasen worden - warum lachte der alte? Ohne Eltern...ohne Eltern.......ohne Eltern. der alte Kater sprach dies an, doch warum? Sie verdrängte die Dornen ihrer Vergangenheit die ihren Geist umzäunen wollten und sprang auf, ihr Schwanz peitschte hin und her, wie eine wütende Schlange zischte sie:

"Wage es ja nicht über meine Eltern zu sprechen, du kennst sie doch überhaupt nicht! Und du?! Du und mich großziehen? Haha! Das ich nicht lache, wenn hier jemand jemanden großzieht dann bin ich es die dich großzieht. Schließlich bist du alt, du kannst nicht mehr jagen, ohne mich würden deine Überreste schon lange verfault sein. Abhängig, ja abhängig bist du von mir, ich stehe über dir, ich bin der Fädenzieher von dir, ich verlängere dein Leben, denn ohne mich bist du ein Nichts."

Drohend zischte ihr Schwanz durch die Luft wie eine Peitsche die ihr Ziel verfehlte, in ihren Augen loderte der Zorn. Warum war dieser Kater so undankbar? Warum machte es ihm spaß sie zum brodeln zu bringen wo ihm doch klar sein müsste das er von ihr abhängig war? Das er nur mit ihrer Hilfe noch ein Weilchen leben konnte? Und das ganze machte ihm auch noch spaß, nicht wahr? Er lachte in sich hinein, freute sich jedesmal wenn sie aus dem Fell fuhr. Jedesmal machte er sich ein Kreuzchen in seine Strichliste. Sie zwang sich sich hinzusetzen, wieder auf dem Boden Platz zu nehmen und unterdrückte den Zorn der ihr in lauerte wie sie auf die Beute. Ihre Stimme beherrschte sie nur mit mühe als sie fragte:

"Warum macht es dir eigentlich spaß mich wütend zu machen? Ist es weil du nichts anderes mehr kannst? Weil dir Langweilig ist? Aus spaß an der Freude? Oder du mit deinem Leben nichts mehr anfangen kannst? Nenne mir den Grund. "

Mit seiner Antwort wäre sie bestimmt nicht zufrieden, doch sie wollte sie hören. Sie wollte den Grund dafür erfahren warum er sie tagtäglich tyrannisierte und sie nichts dagegen unternahm. Warum ließ sie sich strafen? Sie hatte nichts getan und jetzt musste sie sich mit diesem alten Kater herumschlagen der nichts besseres zu tun hatte als ihre Nerven zu strapazieren? Das Leben war einfach nur unfair, unfair und sinnlos. Warum lebte man überhaupt?


[Bei Asarel]
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Jade
blühendes Mondlicht
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Alter Charakter : 2 Jahre
Geschlecht : Weiblich
Fellfarbe : Schwarz - Grau meliert
Größe : 27 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Fr Mai 20, 2011 11:01 pm

Irgendwie war die Situation für Jade gerade sehr verwirrend. Nicht nur all die neu auftauchenden Katzen die sich hier zusammen fanden. Der silberne Kater, den sie vorhin schon gesehen hatte hielt eine Ansprache. Doch Jade hörte nur mit einem Ohr zu. Francis schien so abwesend zu sein. Er ging gar nicht richtig auf ihre Berührungen ein sondern ließ seinen Blick umherwandern. Warum tat er das? Jade zog sich ein bisschen zurück und hörte auf den Kater neben sich zu berühren. Ihr Blick lag auf seinem Gesicht.
Nebenzu hörte sie die verschiedenen Vorschläge und war auch irgendwie Teil der Gruppe. Durch diese unterirdischen Gänge zu kriechen machte ihr Angst. Andererseits kannte sie das alles nicht. Sie wusste nur den Hof und da gab es nichts unter der Erde. Außer den Mäusen natürlich. Aber die kamen auch mal aus ihrem Loch heraus. Denen war Jade nie hinterher gekrabbelt.
Dann kam ein Vorschlag über einen Zaun zu springen, den auch Francis bevorzugte. Das klang für Jade dann schon besser. Da kannte sie sich aus. Ein Zaun hatte sie noch nie wirklich aufgehalten.
Und dennoch kamen der grau melierten Katze gerade Zweifel. Sollte sie wirklich mit dieser fremden Gruppe mitgehen? Dort draußen unter lauter fremden Katzen leben und ein neues Dasein gründen? Der Grund warum sie überhaupt hier war, saß neben ihr und der schien sich überhaupt nicht mehr für sie zu interessieren.
Neben dem silbernen Kater begann eine Kätzin zu reden und was sie sagte war nicht sonderlich nett. Auch Jade war keine Katze von der Straße und damit indirekt auch gemeint. Sollte so eine glückliche Zukunft aussehen? Traurig sah die Katze zu der Kiste auf der die beiden Sprecher saßen. Sollte sie hier wirklich eine gute Zukunft finden? Oder hatte Coricopat am Ende recht gehabt? Doch dieser wollte sie ja auch nicht bei sich haben. Dieser wollte auch, dass sie hierher kam. Doch hier fühlte sich Jade plötzlich gar nicht mehr so willkommen.
Die Katze ließ den Kopf sinken und der Schwanz lag ruhig neben ihren Pfoten. Um sie herum wurde disskutiert und gestritten. Darauf hörte Jade schon gar nicht mehr so richtig. Auch bekam sie nur am Rande mit, dass es einer der Katzen wohl plötzlich nicht mehr so besonders gut ging. Erst als sich eine Stimme von den Anderen abhob und auf sie zukam hob Jade wieder den Kopf. Ein süßes kleines Kitten kam auf Francis zugerannt und schien sehr vertraut mit ihm zu sein. Jade erwiderte den Blick freundlich und nannte ihren Namen. Doch als Francis das Kitten dann als seine Tochter vorstellte sah Jade ihn mit großen Augen an. Seine Tochter? Das bedeutete er war einer anderen Kätzin versprochen. Oder war er so ein Kater, der nur mal kurz vorbeischaute und sich dann nie mehr blicken ließ? Und ihr hatte er schöne Worte gesagt. Waren die dann auch nur für diesen einen Zweck gedacht? Wollte er nochmal ein Kitten haben? Hatte er sie deswegen vorhin gefragt ob sie schon mal Mutter war? Jade rückte ein Stück von Francis weg. Sollte sie auch nur eine seiner Erbeutungen sein? Warum hatte sie sich denn so in dem Kater täuschen können? Oh Coricopat... Der Blick von Jade glitt in die Richtung aus der sie gekommen war. Sollte sie zurücklaufen? Vielleicht war er ja noch in der Nähe und sie konnte ihn erreichen. Aber wenn nicht?
Francis neben ihr begann wieder mit dem silbernen Anführer zu sprechen und Jade stand auf. Sie ging ein Stück weg in den Hintergrund. Dort legte sie sich hin, verschränkte die Pfoten unter der Brust und schloss die Augen. Sie wollte nicht vor all diesen anderen Katzen weinen. Auch wenn ihr im Moment sehr danach zu mute war. Sie fühlte sich einsamer als während der Zeit in der sie noch nach ihrem Bruder gesucht hatte.


[bei Francis & Aiko, ist traurig, zieht sich zurück]
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Caruso
.:Das Geheimnis:.
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Alter : 21
Alter Charakter : 5 Jahre
Geschlecht : Kater
Fellfarbe : grau getigert mit braun
Besonderheiten : undurchdringliche Augen

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Mo Mai 23, 2011 8:15 am

Der Kater war seiner wunderschönen Freundin hinterher gegangen und sie führte ihn wieder zu seiner sogenannten „Konkurrenz“ . Argent. Und seine Fassade war leer, eiskalt, herzlos. So wie sie eigentlich immer hätte sein sollen, doch wurde sie verändert. Wodurch? Durch eine wundervolle und einzigartig besondere Katze namens Alpha. Wie das Schicksal es eben wollte liebte sie jedoch eine Kater namens Argent. Der Schmerz saß tief, doch wollte der Getigerte ihr trotzdem nahe sein und blieb auf seine Kosten und Schmerzen im Clan, um auch ihr, der Wunderbaren, einen Gefallen zu tun. Wollte er sie verlieren? Nein, niemals. Doch Schmerz und Leid ist nicht schön, dass wusste auch sie, doch würde der Kater es schon irgendwie hinbekommen, alles zu verkraften. Nur war ihm erst einmal eins wichtig: Nicht auffallen, Gefühlslos sein. Doch konnte er es zu Ihr? Wohl kaum.. Aber er muss versuchen es alles zu verbergen.

Er sah sich um. Überall waren Katzen. Was tat er eigentlich hier? Hier gehörte er vom Herzen her eigentlich nicht hin, aber sein Herz musste da bleiben.
Alle waren für ihn fremd, bis auf größten Teils Argent und Alpha.
Er merkte nur, dass es eine Unterhaltung zwischen allen stattfand, aber er nahm nicht an ihr teil. Er hielt sich im Hintergrund auf und beobachtete nur Alpha und Argent. Eine leichte Verachtung kam in ihm hoch für diesen Kater. Er durfte nichts gegen ihn machen, schließlich war Caruso der erste im Clan gewesen.

Kaum dachte er daran, merkte er, wie Alpha einen Kater berührte, so wie sie ihn anfangs berührt hatte. Ein Hass kam in ihm hoch. Er hatte absolut gegen so etwas, doch musste er jeden Tag damit auskommen, immerhin war Alpha nicht seine Gefährtin, sondern die des silbernen Katers Argent. Warum bloß, war die Liebe so unfair? Der Schmerz war immer da, egal wohin der Getigerte auch sah. Er sah immer sie. Mit ihrer Schönheit und Eleganz, ihre Süße und manchmal auch Frechheit. Einzigartig. Besonders. Einfach Alpha.

In Gedanken versunken merkte er, wie eine Katze umfiel.

Oh nein.. Nicht schon wieder.. Immer passiert das gleich. Bestimmt heißt es wieder: Caruso hol etwas zu fressen. Nun, ich muss es dann tun, und wenn ich mal wieder mein Leben dafür geben müsste, es war meine Aufgabe als Mitglied dieses Clanes auf den Anführer zu hören..

Und der Kater sah den Führer an. Seine Augen zeigten das selbe wie am Anfang als er auf Argent und Alpha zum ersten Mal traf. Sie waren Gefühlslos. Einfach kalt, so kalt wie der Winter.
Dann sah er zu Alpha, sie hatte schon viel gesprochen, doch der Kater hatte nicht immer zugehört. Er war abgelenkt durch seine eigene Gedanken. Erst als sie hilfesuchend zu ihm sah bemerkte er die ganze Situation erst. Er spitze seine Ohren und blickte in ihre Augen. Er sah in ihnen, dass sie Angst hatte.

Langsam ging der Kater auf die Kätzin zu, mit einem eleganten und sachten Schritt. Die Katzen um sich herum ignorierte der Kater. Kurz bevor er bei ihr war blieb er stehen und sah sie nur an. Wenn er kommen sollte, sollte sie es ihm zeigen. Einige Schritte hinter ihr saß er sich also wieder hin und beobachtete die Katze weiterhin, welche er so vergötterte.


[Stößt auf alle | Beobachtet Argent und Alpha | Denkt nach | Geht ein wenig auf Alpha zu]
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Anubis
Wächter der Seelen
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Alter Charakter : 4 jahre
Geschlecht : Kater
Fellfarbe : Grau/Silber
Größe : 33 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Sa Mai 28, 2011 11:35 am


In den Augen des Grauen zogen Bilder voran und sie waren bitter. Kalt und verhängnisvoll. Der gelbe Blick hatte an Schein und Offenheit verloren. Anubis glich ungeahnt schweigsam, so selten entkam kein Wort über seine feinen Lippen. Hierfür erfüllte den Gott eine tiefe Atmung. Er sog die Luft in sich hinein, als wäre sie schwer und nicht erfüllt mit dem lebensnotwendigen Sauerstoff, der sie alle bewahrte. Einen Moment behielt er die leere Luft in sich verschlossen, nun war sie leblos, aufgebraucht. Sein Körper hatte den essentiellen Stoff verbraucht und es schien, als benötigte der Kater in dieser Situation weniger von diesem lebenserhaltenden Trieb. Nur langsam gab er seinen leeren Atem von sich. Sein geringelter Schwanz zuckte wild, während sein Geist viel zu fern von dieser Welt wirkte. Alpha versank in ihrer geifernden Verzweiflung. Twilight hatte ihre letzten Worte gesprochen, bis sie wieder zusammen brach, in ein elendiges Häufchen Leben und Argent, der Ritter verlor seine Sicherheit, seinen Glanz. Die Welt erstrahlte nicht in ihrer Hoffnung, nicht in dem neuen Leben, welches sie sich alle gegenseitig versprachen, ohne den einen Funken Gewissheit, denn jeder für sich brauchte. Wer wusste schon ob das Leben im Wald besser war? Wer konnte davon sprechen. Hier saßen nur Straßen- und Hauskatzen. Sie alle hatten eine andere Welt kennengelernt. Nicht die in der Natur, nicht die in einem Wald. Sie waren abhängig von den Menschen, auch jene die davon sprachen sie wären frei. Niemand war frei gewesen. Jede Straßenkatze hatte von den Menschen gelebt, auch wenn sie es sich nicht eingestehen würden.
Die Zeit rann drohend an ihnen alle vorbei. Jede Minute an diesem Ort, versprach Gefahr. Jede Sekunde die verstrich, konnte bald tödlich sein. Die Hunde waren auf der Jagd nach ihnen, dass wusste Anubis. Vielleicht verstand er nicht, wieso es dies alles gab und ob diese Seuche existierte. War Twilight vielleicht wirklich krank? – Es war gleich, denn die Gewissheit war vorhanden, dass die Spürnase eines Hundes, bereits ausgeprägt genug war, um einen von ihnen zu finden. Wie leicht sollte dies dann ausgehen, wenn von ihnen hier ein Meer ruhte. Ruhend und wartend, vor dem Sturm. Bald würden die Wellen sich erheben und los preschen. Die Frage war nur, wann und ob es noch immer rechtzeitig genug wäre…

Der ruhende Poet erhob sich aus seiner Starre, die vergangenen Worte waren verstrichen an ihm. An seinen angelegten Ohren abgeprallt. Sie hatten seinen Geist nicht erreicht und so lösten sie nichts weiter aus, als seine unbehagliche Stille. Schweigen war so grausam. Diese Mau quälte sich mehr den je, bei ungesagten Worten. Jede Wahrheit konnte er verkraften, wurde sie nur angesprochen. Aber stumme Worte, ob bittere Ehrlichkeit oder auch nur Floskeln, sie konnten einem das Vertrauen zerbrechen. Sie waren es die einen verletzend und schmerzhaft an einer hoffnungsvollen Seele zogen. Ja, dafür war er Alpha vielleicht dankbar gewesen, sie hatte gesprochen. Sie hatte ihm alles verraten, was sie störte und sie hatte seine Worte ebenfalls erkannt, doch nun war es still. So still…
Im Augenwinkel erkannte Azubis einen fremden Kater. Gefühllos wirkte er. Mit seinem monotonen Blick und dem Schritt, der ihn langsam zu ihnen gleiten ließ. Nein, nicht zu ihnen, zu Alpha. Er betrachtete diese Bunte, als wolle er sie verschlingen. Anubis erinnerte sich an vorige Worte.

[Bei Alpha, Twilight, Diana, etc. | schweigt]
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Diana
Mondgöttin
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Alter Charakter : 2 1/2 Jahre
Geschlecht : Katze
Fellfarbe : Schwarz, an Pfoten grau
Besonderheiten : Narbe über rechte Gesichtshälfte, Ohr etwas zerfetzt
Größe : 31 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   So Jun 05, 2011 1:22 pm

Flucht... imer wieder klang ihr das Wort in den Ohren. Diese Katzen hier wollten alle flüchten? Weglaufen? Ihr Revier aufgeben? Weglaufen, wie Feiglinge? War die Situation wirklich so schlimm? Diese Fragen stellte sich Diana, nachdem der silberne Kater zu ihr gesprochen hatte. Ja, sie fragte sich, obwohl sie in Wahrheit all die Antworten auf die Fragen wusste. Ja, die Katzen wollten weglaufen, ja, sie wollten ihr Revier aufgeben, und ja, die Situation war schlimm. Sehr schlimm. Und es wurde immer schlimmer. Immer mehr Menschen wurden zu Feinden der Katzen, und lange würde es nichtmehr dauern, bis sie begannen, alle Katzen auszurotten. Doch, ob diese fremden Katzen alle Feiglinge waren? Daruaf wusste die schwarze keine Antwort. Waren sie nicht mutig, ihr Revier aufzugeben und sich in ein völlig neues Gebiet, den Wald, so hörte sie es von diesem Kater, Argent hieß er, zu wagen? Aber waren sie nicht auf feige, einfach wegzulaufen, wie kleine Kätzchen? Diana schüttelte sich. Sie wollte nichtmehr länger über diese verwirrenden Fragen nachdenken. Sie war nicht die Katze, die stundenlang über solche Sachen nachdachte, und nachdenken wollte.

Dann, als die bunte Katze zu sprechen begann, hob Diana ihren Kopf und lauschte ihren Worten. Auch sie sprach von Flucht, und dass sie losziehen werden, sobald es deren cremefarbenen Freundin, Twilight hieß sie, wieder besser ging. Auch erfurh sie, dass der silberfarbene Kater den Namen Anubis trug, passend wie sie fand. Gerade wollte Diana wieder zum Reden ansetzen, als Twilight plötzich anfing sich zu bewegen und anfing zu sprechen. Sie murmelte etwas von einem, oder einer, bestimmten Raven, aber es schien so, als ob diese nicht hier wäre. Wahrscheinlich sprach sie im Traum. Dann plötzlich, fuhr die Cremefarbene hoch, sie war wieder völlig bei Sinnen, auch wenn es schien, als ob es ihr nicht sonderlich gut ging. Dies drückte sie auch etwas später in einigen kurzen, von etwaigen Qualen gequälter Stimme aus.

"Ja, es scheint als komme ich wirklich etwas ungelegen. Aber womöglich könnte ich mich nützlich machen und eurer Freundin hier helfen. Ich denke sie braucht Wasser. Sie sieht reichlich überhitzt aus und scheint unbedingt Flüssigkeit zu benötigen. Womöglich schließe ich mich euch an, aber ich denke das könnten wir später besprechen. Hat jemand eine Idee, wo ich schnell sauberes Wasser finden könnte?"

Sprach sie dann zu den dreien anderen Katzen. Wobei sie ihre letzte Frage, auch an alle anderen Katzen um sie herum gewand hatte.


[Bei Alpha, Anubis und co./Denkt nach/Spricht und fragt nach sauberem Wasser für Twilight.]
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Alpha
das Glückskätzchen
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Alter : 21
Alter Charakter : 2 Jahre
Geschlecht : Katze
Fellfarbe : Schildpattmuster
Größe : 31 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   So Jun 05, 2011 7:45 pm

Ach, was für eine Freude es doch war sein eigenes Leben Stück für Stück zerbröckeln zu sehen. Wie altes Brot, welches die Menschen den Tauben hinwarfen. Und die kleinen Krummen gelangten dann in den Körper der fetten Viecher, wo sie verdaut wurden und sich auflösten. Welche Freude. Doch leider löste man sich selber nicht auf. Man spürte den Schmerz, man fühlte, wie sich nach und nach die Körperteile lösten, doch man starb nicht. Qualvoll. Welche Freude. Ja, welche Freude es doch war. Doch Ironie war nicht angebracht und so konnte Alpha nicht lächeln, sondern nur weiterhin traurig zu Boden schauen. Sie ignorierte ihr Umfeld. Sie merkte nicht, wie still Anubis vor ihr saß. Der Poet, welchem sie die Worte zu fehlen schienen. Nur jetzt war sein Maul geschlossen. Sein Maul, welches nur Wahrheiten entließ, verpackt in wunderschöne Kleider. Wäre doch nur ein Held hier, der die bedrückte Stimmung zerstören könnte!

Und er kam. Nicht der Held, den man erwartete und er sagte auch nichts, aber zumindest kam er. Alpha sah sich um. Da war Caruso. Der Kater, welche sie dazu gebracht hatte ihr Leben zu zerstören. Innerhalb einiger Stunden. Hatte der Regen, das Gewitter sie davor warnen wollen? Hatte es ihr zugeschrieen, sie solle die Finger von ihm lassen? Alpha wusste es nicht. Sie war taub, sie war blind, sie war stumm. Sie war nur noch eine Hülle, die dasaß und nicht wusste wohin. Nein, nicht einmal das war sie. Es wäre der größte Segen für Alpha, wenn sie nur noch aus Haut und Fell bestünden würde. Doch so war es nicht. Sie musste ihrem Schicksal in die gierigen Augen sehen. Leider.
Alpha sah in die gelben, gefühlslosen Augen. Wie vielen Lebewesen hatte Caruso es schon gewährt in ihnen seine Gefühle lesen zu dürfen? War sie die Erste? Wenn sie einander liebten, wie sie es mit Argent pflegte, so wären sie wie Frischlinge. Kleine Wesen, welche noch nie so etwas wie Liebe erlebt hatten. Alpha könnte immer neue Seiten an Caruso entdecken und er würde auch mehr an sich finden. Doch die Bunte wusste nicht, ob sie das wollte. Sie wusste überhaupt gar nicht, was sie wollte. Wäre sie nur nicht so naiv gewesen und hätte mehr zugelassen, als nötig gewesen wäre. Hätte sie doch eine gewisse Distanz zwischen sich und Caruso aufrecht erhalten. Aber nein, es war zu spät, sie war zu dumm gewesen. Und jetzt saß sie da. Völlig zerstört. Innerlich.

Twilight brachte Worte heraus. Schwer, aber sie redete. Alpha sah noch einmal zu Caruso, bevor sie sich er anderen Kätzin widmete. Soeben wollte Alpha etwas sagen, als Diana ihr dazwischen funkte. Eine hilfsbereite Kätzin, die die Bunte kaum kannte... na ja, nicht gerade das, wonach sie suchte. Jeder Andere hätte jetzt laut „Ja“ geschrieben und mit Freuden der Schwarzen hinterher gesehen. Jeder Andere wäre ein Vollidiot gewesen. Denn sobald Diana aus den Augen wäre würde der Tod sie verfolgen. So wie bei Caruso. Und ehe man sich’s versah lag eine tote, schwarze, all zu hilfsbereite Katze in den Fängen eines Hundes. Lecker!
Alpha schüttelte demonstrativ den Kopf. Sie wünschte sich Anubis würde etwas sagen, aber vorerst würde sie die Zügel übernehmen:

“Diana, dass ist wirklich nett von dir, doch ich hatte heute schon das Problem, dass eine Katze los geschickt wurde, um etwas zu holen, weil ein Artgenosse in Ohnmacht fiel. Nun, diese Katze hat sich am Fuß verletzt und hatte nicht gerade eine schöne Zeit. Mit anderen Worten: Wenn ich dich jetzt daraus schicke wirst du in wenigen Minuten Tot in irgendeiner Ecke liegen und von den Menschen mitgenommen werden. Wir müssen zusammen bleiben. Wir sind eine große Gruppe und zusammen können wir es auch mit Hunden und Menschen aufnehmen. Getrennt sind wir ein leichtes Ziel. Deswegen muss Twilight sich wohl mit dem Wasser aus dieser Gasse zufrieden geben. Hier ist kein Müll, es dürfte nicht ganz so dreckig sein und außerdem kommt es gerade erst vom Himmel. Im Wald wird es uns nicht viel anders ergehen.“

Alpha lächelte mehr oder weniger freundlich und überlegte schon, ob sie nach einer Pfütze suchen sollte. Vielleicht war es besser auf Dianas Antwort zu warten. Die Bunte wusste nicht recht. Doch sie blieb sitzen. Weil ihr klar war, dass Caruso jeden ihrer Schritte beobachten würde. Weil ihr klar war, dass sie, wenn sie sich umdrehte erneut in Carusos Augen sehen würde. Weil ihr klar war, dass sie das nicht ertragen können würde. Sie war so schwach und zerbrechlich in solchen Momenten. Und genau jetzt konnte sie den Blick des Gestreiften nicht stand halten, obwohl er so ohne jegliche Gefühle waren. Denn genau das war es, was Alpha einen Schauder über den Rücken jagte und ihr das Blut in den Venen gefrieren ließ. Ohne Gefühle. Das konnte nur Wut oder Trauer sein. Und sie war daran schuld. Weil sie zu weit gegangen war. Weil sie Argent hintergangen hatte. Weil sie sein Vertrauen missbrauchte und es wagte sich an einen anderen Kater zu schmiegen. Du widerliches Ding, Alpha!


[bei Anubis, Twilight, Caruso und Diana | denkt und guckt | redet]
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Mi Jun 08, 2011 3:28 pm

Es war alles nicht so, wie er es gewollt hatte, einfach alles stimmte nicht mehr in seinem Leben. Die Gedanken überschlugen sich und mit diesen die Ereignisse, die wie ein Puzzel verstreut auf über der Welt verteilt waren. Zwar passten die Teile alle zueinander, doch man konnte die passenden nie erreichen, wodurch es niemals fertig werden würde. Puzzelteile…Gerade erst hatte der schwarze Kater ein Teil gefunden, welches sich zu seinem eigenen ergänzte und was tat er? Er schleuderte es in hohem Bogen fort und beachtete dieses nicht mehr, nun war er erneut auf der Suche und er wollte das Teil suchen, welches er so achtlos weg geworfen hatte. Die Konsequenz war klar, er musste zu all den anderen Katzen, denn Jade war mit diesen gegangen und es gefiel ihm überhaupt nicht, doch er fühlte sich leer, seit seine Schwester nicht mehr da war. Coricopat befand sich in einem Abwasserkanal, wie so oft und legte sich in kräftigen Zügen über sein schwarzes Fell, welches vom Dreck total verstaubt und verkrustet war. Das Gift in sich spürte er immer noch und es stieg öfter in ihm auf, wobei dem Kater schlecht wurde, doch er hielt stand und wehrte sich gegen dieses Gift, welches seinen Körper allzu gerne lahm legen würde. Nachdem sein Fell sauber war legte er sich auf die Seite und schloss die Augen, dabei hörte er den Geräuschen zu, die zu ihm geweht wurden. Er döste ein, doch nach einiger Zeit merkte er, dass es gar nicht das war was er wollte, er wollte nicht hier liegen, sondern aufstehen und endlich weiter.
Also widerrief er seine Idee ein Schläfchen zu halten, stand auf und kroch aus dem Kanal heraus.
Er sah eine Pfütze, in der sich Abwasser gesammelt hatte und trottete auf diese zu. Coricopat senkte seinen Kopf und begann das Wasser zu schlabbern. Es war warm und schmeckte pappig, ungenießbar, doch für ihn ganz normal. Er störte sich nicht daran, dass in der Pfütze sehr viel Dreck schwamm und man allein vom Anblick schon krank werden könnte. Willkommen in der Großstadt! Hier durfte man eben nicht auf sauberes Wasser hoffen, sondern viel eher, dass man gar keines fand. Als er endlich seinen Durst gestillt hatte sah er auf und erblickte die Autos, die schräg nach oben neben ihm vorbei fuhren. Keines dieser Autos beachtete ihn und doch schlug der schwarze mit seinem Schwanz nervös hin und her, dabei zuckte die Spitze immer ein wenig schneller als der Rest. Der Kater setzte sich vor die Pfütze und fauchte die Autos an, so als ob er sie vertreiben wollte, denn es war seine Pfütze, er hatte sie zuerst gefunden! Nach einer kleinen Weile allerdings schien das Spiel langweilig zu werden, weil sich niemand um ihn kümmerte und so erhob er sich und lief weiter. Mit langen Sätzen sprang er die Böschung hinauf und kam direkt neben der Straße zum stehen. Sein kleines Black Out durch das Gift hatte ihn immun gemacht und er fürchtete sich nicht mehr vor Autos, vor allem blühte er allmählich wieder auf. Die Tage würden wohl verstreichen und es würde ihm wohl jeden Tag besser gehen, doch er hatte Angst, dass er hochmütig werden könnte, oder aber zu leichtgläubig und dadurch wieder in eine Falle laufen könnte, aus der es kein Entrinnen gab.
Als er lief betrachtete er den Himmel und spürte nur noch einen dumpfen Aufschlag. Als der schwarze seine Augen wieder öffnete lag er auf dem Asphalt die Beine von sich gestreckt und als er versuchte sich zu bewegen glitt er erneut auf. Als der Kater nach unten sah er etwas schwarzes und schmieriges und erst jetzt wurde ihm der stechende Geruch vertraut. Er war in einer Öllache ausgerutscht. Verärgert miaute er und kroch aus dieser raus. Benebelt von dem Gestank des Benzinöls begann er erneut sich zu putzen und seine Nase kräuselte sich bei dem Geschmack, den er nun im Mund hatte. Das war noch schlimmer, als aus Pfützen zu trinken! Als er halbwegs wieder sauber war lief er weiter, als ein anderer Geruch den des Öls überdeckte, der vertraute Geruch von Artgenossen. Normalerweise hätte er nun einen Bogen um diese gemacht, doch dieses mal zogen sie den schwarzen an, denn er hoffte seine Schwester dort zu finden. Die fremden Katzen wurden ihn wohl erst sehr spät wittern können durch den Gestank, der von ihm ausging, doch sicher konnte er sich da nicht sein, vielleicht roch er ja doch nicht so schlimm danach, wie er dachte, immerhin hatte er ganz in der Lache gelegen.
Als er näher kam hörte er sein Herz immer lauter pochen und er hatte ein ungutes Gefühl in der Magengegend, doch dieses mal nicht von den Nachwirkungen des Giftes, sondern einfach weil er Angst hatte. Er konnte Jade auch wirklich erblicken und er wollte eigentlich so schnell es ging zu ihr rennen, dich etwas in ihm hinderte ihn daran und so blieb er auf Abstand zu den anderen Katzen, aber in der Nähe von Jade stehen und blickte sie nicht direkt an, sondern fixierte viel mehr einen Punkt hinter ihr. Das die Katzen ihn mittlerweile rochen, davon ging er aus und war sich auch ziemlich sicher, dass sie ihn bald entdecken würden.


[Abwasserkanal, irgendwo in Stadt, kommt zu Katzengruppe]

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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Mi Jun 08, 2011 6:47 pm

Nein. Wieso war Twilight nur so widerlich zu Alpha gewesen? Alles lief schief. Sie kam zwar aus einem guten Haus und hatte gute Umgangsform gelernt. Aber, als Alpha diese verletztenden Worte gesagt hatte, hatte sie Twilights Gefühle verletzt. Das war Twilight nun aber egal. Sie hatte Hunger und Durst und wünschte sich, in den Wald zu gehen. Schwach, wie sie war, versuchte sie aufzustehen, aber sie sackte wieder auf den harten, kalten Boden. Verzweiflung nagte an Twilight. Dieses Gefühl hatte sie noch nie gespürt.

"Alpha hat Recht, Diana. Ich weiß, du hast es gut gemeint, aber ich möchte nicht, dass dir etwas zustößt. Hier in dieser Gasse gibt es sicher auch Wasser und Beutetiere. Ich würde sagen, wir gehen jetzt jagen. Es ist zwar schon spät, aber in der Nacht könnten wir auch von hier Flüchten. Es sind Nachts nicht viele Menschen auf der Straße und wir könnten durch die Kalanisation flüchten."

Das Sprechen fiel Twilight noch immer schwer. Ihre Stimme bebte und sie brachte die Worte nur mühsam herraus. War sie krank geworden? Existierte die Seuche vielleicht wirklich? Twilight blieb auf dme Boden liegen und sah Alpha, Diana und Anubis an. Sie versuchte nochmals aufzustehen. Dieses Mal versuchte sie stehen zu bleiben. Sie ging schnell zu Alpha hinüber, um sich etwas an ihr abzustützen, um nicht nochmals umzukippen.

"Verzeih mir bitte dafür. Ich kann nicht stehen, ohne umzukippen. Ich bin einfach noch zu schwach. Was ist, wenn die Seuche wirklich exitiert und ich mich angesteckt habe? Ich glaube es zwar auch nicht, aber es könnte eine Idee sein. Wir sollten jetzt etwas essen und etwas trinken, dann können wir Kräfte für den nächsten Tag sammeln und flüchten."

Egal, ob sie schwach war oder nicht, sie wollte weg von dieser Stadt. Hinaus in den Wald. Ein neues Leben anfangen. Das wäre doch etwas schönes für sie, ein Leben im Wald, weit weg von dieser verfluchten Stadt, weit weg von den Menschen, die sie früher so liebevoll behandelt hatten und sie jetzt verachteten? Twilight wusste nicht mehr, was sie glauben sollte. Aber eines war sicher: Sie würde mit der Katzengruppe gehen, weit weg.

[Bei Alpha, Diana und Anubis lVersucht aufzustehen l fällt wieder auf den Bodne zurück l spricht mit den anderen l steht auf l stützt sich auf Alpha l spricht]
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Mi Jun 08, 2011 8:17 pm

Da stand er nun also. Über der Masse und scheinbar war seine Aura zu göttlich und erhoben, als dass die Katzen sich trauten das Maul zu öffnen und ihre Meinung offen darzulegen. Nur einige beteiligten sich wirklich. Vielleicht war manch einer noch nicht bereit. Vielleicht waren sie nicht überzeugt. Vielleicht vertrauen sie Argent auch nicht. Sollte der die Masse anheizen? Irgendeine übertriebene, von Emotionen gestopfte Rede halten? Nein, er verschwendete nur seine Energie. Außerdem hatte er Francis. Francis, seinen Feind, der doch ein Vertrauter in einer gewissen Weise war. Welch Ironie!
Aber genau dieser Kater meldete sich als einziger zu Wort. Genau dieser Kater sagte offen, was er von Argents Idee hielt: Und zur Überraschung des Silbernen stimmte er ihm zu.

“Francis, auch ich habe die Befürchtung, dass wir zu viele werden könnten. Dennoch würde ich niemanden dazu zwingen, zu gehen, wenn er oder sie sich uns anschließen möchte. Aber bevor die Masse zu groß wird und wir sie nicht mehr kontrollieren können gehen wir.“

Argent starrte seinen Irgendwie-Feind regelrecht an. Doch seine Züge wirkten freundlich und entschlossen. Als der Silberne die Stimme von Twilight hörte sah er hinab zu der kleinen Gruppe, welche sich um die ohnmächtige Kätzin gebildet hatte. Twilight versuchte aufzustehen, scheiterte jedoch. Neugierig lauschte Argent dem Gespräch zwischen den Katzen. Der getupfte Kater, welche scheinbar ein Clanmitglied geworden war schwieg und auch Caruso, der sich hinter Alpha aufhielt betrachtete alles mit seinen gefühllosen Augen, ohne ein Wort aus seinem Maul zu entlassen. Ein Neuankömmling schlug vor Wasser für Twilight zu besorgen und Argent musste unwillkürlich die Stirn runzeln: Wenn es der Kätzin nicht einmal möglich war aufzustehen, wie sollte man denn dann Wasser holen? Es gab schließlich kein Transportmittel und einen Napf, wie ihn die Menschen benutzen hatten sie auch nicht. Außerdem wäre dieser unhandlich gewesen.
Alpha schlug sofort den Vorschlag der dunklen Fremden ab. Sie erzählte rasch, was am Nachmittag bereits passiert war ohne Namen zu nennen. Argent sah zu Caruso, zu seiner verletzten Pfote. Setzte er sie nicht richtig auf oder bildete der Silberne sich das nur ein? Da ihm nicht viel Zeit blieb sich weiterhin mit dem verletzten Clanmitglied zu beschäftigen sah Argent wieder zu Twilight, welche soeben aufstand und ebenfalls die Hilfe der Fremden ablehnte. Sie ging zu Alpha und lehnte sich kurz ansah, um sogleich darauf Worte auszusprechen, welche nur für die Bunte bestimmt waren und deshalb nicht an Argents Ohr drangen.

Aber der Silberne hatte genau gehört, dass Twilight nicht nur den Vorschlag der Dunklen ablehnte, sondern sogleich auch selber etwas eröffnete. Sofort schaltete sich Argent ein. Er wusste, dass Twilight nicht mitbekommen hatte, wie der Plan nun aussah. Schließlich war sie ganz woanders gewesen. In einem Traumland, welches nur sie besichtigen durfte und bevor Verständnislosigkeit und Verwirrung eintrat musste Argent die Kätzin aufklären. Der Kater bedeckte die Masse mit einem ernsten Blick und sah dann zu Twilight. Er wollte allen verständlich machen, dass die folgenden Worte nicht einfach nur für einen Artgenossen bestimmt waren. Und da er laut sprach, jede Silbe betont und klar:

“Twilight, es war dir nicht vergönnt meinen Worten lauschen zu dürfen, da du in Ohnmacht warst. Deswegen muss ich dich nun aufklären: Da wir aus Mangel an Zeit kurzfristig unseren Plan ändern mussten werden wir schon bald aufbrechen. Die Nacht soll unser Gewand sein und wir werden zu Schatten, verschmelzen mit dem Herrn der Dunkelheit, so wie es für uns schon lange vorbestimmt war. Wir werden über den Stadtzaun klettern, fernab vom Stadttor. Wir hoffen, dass uns dort keine Menschen begegnen werden. Daher haben wir nicht viel Zeit zum jagen. Schließlich müssen wir erst einmal eine geeignete Stelle finden und wer weiß, wie lange das dauert. Zudem werden und Neuzugänge beehren und das bedeutet, dass wir aufklären müssen. Sollten wir doch verfrüht an unserem Start in die Freiheit ankommen, so werden wir warten, bis die Dunkelheit ihre Höchstform erreicht hat und bis dahin können wir ebenfalls jagen. Daher kann ich nur dir erlauben etwas zu dir zu nehmen. Trinken dürfen selbstverständlich alle und wenn es dir nichts ausmacht könntest du hungernden Jungtieren etwas anbieten, aber richtig jagen werden wir erst hinter den Toren der Stadt. Dort wird es Nahrung in Hülle und Fülle geben.“

Und da war sie. Die Rede, welche dem Volk Mut machen sollte. Da war der König, ruhig und schön und da war sein Blitzen in den Augen, welches verriet, dass er stolz war. Auf wen? Das wusste nur der König selbst und wer war stolz auf sich, weil er es geschafft hatte zu reden, wie es nur Könige tun konnten. Weil er es geschafft hatte endlich einzusehen, dass nur er allein dort oben sitzen konnte, herabblickend auf das Volk.


[bei der Gruppe | redet mit Francis | beobachtet Twilight und Co | redet | ist stolz auf sich]

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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Sa Jun 11, 2011 10:54 pm

Mit gesenktem Kopf und halb geschlossenen Augen saß Jade da und hörte die anderen Katzen in ihrer Nähe reden. Ob sie gehen sollte? Es würde niemandem auffallen. Wer sollte sie schon vermissen? Francis vielleicht? Sie hob kurz den Kopf und sah zu dem Kater mit dem Halsband hinüber. Sie war auf ihn hereingefallen. Seine netten Worte hatten so schön geklungen. Doch in Wirklichkeit hatte er es vermutlich nicht ernst mit ihr gemeint. Das war fast mehr als Jade ertragen konnte. Denn sie ertrug viel. Aber nicht, wenn man mit ihr spielte.
Oder sie wegscheuchte wie Coricopat es getan hatte. Die Kätzin atmete tief durch. Man hatte sie alleine gelassen. Also musste sie daraus das Beste machen was möglich war. Sie würde mit dieser Gruppe mitgehen aber sich an niemanden mehr binden. Sie wollte nicht noch einmal verletzt werden. Ihr glückliches Dasein war scheinbar vorbei und sie musste lernen wie man alleine zurecht kam.
Gerade als sie sich versuchte an diese trüben Gedanken zu gewöhnen nahm sie einen Geruch war. Bessergesagt sie glaubte es. Denn der schwache Geruch wurde von einem Anderen überdeckt. Doch Jade kannte ihren Bruder und würde ihn unter tausend Katzen erkennen. Sie sah sich aufgeregt um. War er zurück gekommen? Tatsächlich zu ihr gekommen? Und wirklich. Dort drüben stand Coricopat. Wie von der Sehne geschnellt sprang Jade auf und rannte zu ihm hinüber. Sofort rieb sie ihren Kopf an dem Seinen und begann ihn abzulecken. Den grässlichen Geschmack ignorierte sie dabei.
Ihr Bruder war wieder da und diesesmal würde sie nicht mehr gehen. Entweder gingen sie zusammen mit der Gruppe mit. Oder sie verließ mit ihm die Gruppe wieder. Nichts und niemand würde sie jetzt wieder trennen können. Nicht einmal Coricopat selbst. Als sie seinen Kopf so gut es ging sauber geleckt hatte, leckte Jade sich selber ein paar mal über das Fell um den Geschmack von der Zunge zu bekommen. Dann setzte sie sich ganz dicht neben ihren Bruder und schnurrte leise.
"Ich bin froh, dass du wieder da bist."


[ist traurig, am Rand der Gruppe, rennt dann zu Coricopat, leckt ihn sauber]
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   So Jun 12, 2011 3:56 pm

Mikusch




Da saß er nun. In der Masse allein. Mikusch kannte unter der riesigen Scharr von Katzen kaum jemanden. Er hatte sich abgeschottet von Nicki, Tobi und Aiko, mit denen er hierher gekommen war. Er kannte nun nur noch Argent, welcher oben auf seinem „Thron“ saß und Francis. Doch dieser vergnügte sich mit einer anderen Kätzin. Also war er in der Masse. Zwischen verschiedenfarbigen Fellen und blitzenden Augen, die um sich starrten, als suchten sie ihr nächstes Opfer. Mikusch fühlte sich beobachtet. Ihm war nicht wohl. Wenigstens hatte es aufgehört zu regnen und zu gewittern. Argent erklärte, welche Pläne er hatte, doch Mikusch hörte nicht so richtig zu. Er dachte nach. Sollte er wirklich mit dieser Truppe Katzen abhauen? Er kannte sie doch kaum! Und dafür sein Leben riskieren? Das klang nicht gerade berauschend. Da blieb er dann doch lieber in der Stadt, wo es Futter gab. Hunde hasste er. Sie würden ihn schon antreiben. Konnte doch noch recht spannend werden...
Und wenn es doch zu gefährlich war, so konnte er ja immer noch nachkommen und Bericht erstatten. Sie würden ihn schon nicht verjagen... hoffentlich...

Mikusch stand auf. Sein Fell hatte sich mit dem Regenwasser vollgesogen und drückte auf den Rücken des Katers. Er musste sich unbedingt mal schütteln, aber ständig waren da Katzen, die er nass machen konnte. Er wollte sich ja nicht unbeliebt machen! Mikusch ging in Richtung Eingang der Gasse. Soeben kam ein schwarzer Kater angelaufen. Diesem nickte er knapp zu. Er trat aus der Gasse hinaus und sah sich um. Eigentlich war die Stadt recht schön. So schlimm konnte es nun wirklich nicht werden! Mikusch schüttelte sich ein mal kräftig und die Tropfen in seinem Fell lösten sich. Wie Perlen flogen sie einen Moment durch die Luft, bevor sie auf dem Erdboden auftraten und zerbarsten. Regen erinnerte Mikusch an Glas. Nur nicht so schmerzhaft. Der Kater drehte sich um, damit er zurück zu den Anderen gehen konnte, hielt aber dann inne. Nein, das war nicht seine Heimat. Gegen Abenteuer hatte der Kater nichts einzuwenden, aber das wurde ihm dann doch zu heikel. Adrenalin in kleiner Dosis reichte ihm. Außerdem würde es ihm im Wald eh nicht gefallen. Glaubte er. Wissen konnte man es erst, wenn man es dort einige Zeit lang aushielt. Aber das wollte er nicht.

Und so ging der hübsche Kater, mit dem wundervollen Fell. Mikusch nannte man ihn und sein Name würde wohl nicht lange auf den Zungen seiner Artgenossen verweilen. Er zerfloss wie Schokolade, hinterließ nur einen süßlichen Geschmack, einen süßlichen Klang, der an die Vergangenheit erinnerte.
Mikusch. Wer ihm folgte, der würde vielleicht das Paradies finden. Denn in der Stadt waren Katzen nun nicht mehr so sicher wie einst. Hunde lauerten hinter jeder Ecke. Ihre gelben Augen gierig blitzend. Geifer an ihren Lefzen. Man würde sehen. Vielleicht stand auch ein Märtyrertod in Aussicht. Doch Mikusch Namen würde man wohl nicht mehr so oft in der Luft hängen sehen. Denn er war ein Schatten gewesen, welcher sich nicht unter dem großen Volk der Katzen bekannt gemacht hatte. Trotz der Tatsache, dass ein Herz voll Reinheit und Mut war.


[erst in der Masse | geht raus | schüttelt sich | flieht]
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Mo Jun 13, 2011 12:17 pm

Der Kater wusste das seine Liebe nicht zu ihm schauen würde, er wusste, dass sein starrer Blick sie davon abhielt. Zum einen war es gut, aber zum anderen war es ein blödes Gefühl für ihn. Zu Beginn mochte sie ihn genau deshalb, und nun konnte sie ihn noch nicht einmal mehr ansehen. Er war innerlich sauer aber auch traurig, nach außen war er hart und sah den neuen Anubis kalt an. Was bildetete er sich ein so etwas zu Alpha tun zu dürfen?
Und auch jetzt fiel dem Kater eine Kätzin auf der Erde auf. Sie schien ohnmächtig gewesen zu sein. Und nun stand sie wieder auf und fing wie wild an zu reden. Dem Kater kam es vor als würde sie eine Art Anführer übernehmen. Irgendwie gefiel ihm dies gar nicht. Zwar konnte er Argent nicht leiden, nur aus diesem Grund da er Alpha hatte und liebte, dennoch fand er ist irgendwie unverschämt. Vielleicht war es auch einfach nur seine Laune die so mies war wie die Antarktis.

Er sah die Kätzin an und lenkte sich von der süßen Alpha ab. Er ging näher an sie ran. Aus einem Grund musste er sich ablenken von der goldig getigerten Katze. Er sah wie „Twilight“ auf die Kätzin zu ging und sie auf sie lehnte. Er sah ihr kalt und gefühlslos in die Augen doch hatte er auch etwas Sympathie in seinen Augen. Kurz sah er nochmal zu Alpha und sah direkt wieder weg. Er dachte nach was er wohl antworten sollte, immerhin wollte er nicht alleine als schweigender dastehen.

“Nun.. Wir sollten dann los gehen, wenn es Argent sagt. Er ist der Anführer. Und Twilight solltest du die Seuche haben dann hättest du somit Alpha schon angesteckt und so würde es im ganzen Clan rum gehen. Wenn du etwas zu Drinken und zu Essen suchst, dann sag es Argent und uns, dann werden wir sehen was wir tun. Alpha hat schon Recht. Alleine etwas zu Fressen zu suchen ist zu gefährlich.“

Er sah der Kätzin in die Augen, und sein Blick blieb gleich. Er wusste wie es nun für Alpha war, aus dem Grund sah er schnell wieder weg und musterte weiterhin Twilight. Etwas kam ihm komisch vor, vielleicht weil er eine Katze wie sie noch nie gesehen hatte. Immerhin kam er aus dem Wald. Passend für die Reise und das neue Zuhause des Clans.

Der Kater sah hoch zu Argent und hörte ihm zu. Vieles war hin durcheinander. Er überlegte ob es gut war Nachts zu gehen. Tagsüber war es nicht schlau wegen den Menschen, aber Nachts waren andere Gefahren meist da im Wald. Wilde nachtaktive Tiere. Wusste Argent dies? Und wenn, Caruso dachte: Wem schadet es, solch eine Information nochmal zu erwähnen, solange es nicht allen klar ist...?

“Argent.. Findest du es schlau Nachts zu gehen? Nachts warten viele Gefahren im Wald. Ich weiß es gut, da ich von dort aus zu euch kam... Tags ist es nicht schlau aufgrund der Menschen aber Nachts ist meist nicht die perfekte Zeit.. Ich weiß ich hab nichts zu sagen, doch wollte ich dich nur warnen...“

Er sah den silbernen Kater an und löste sich dann. Er sah gen Himmel, dem Regen. Wäre die Dämmerung nicht die beste Zeit um fort zu gehen? Dort gingen die Menschen in die Häuser und die Tiere im Walde wachten grade erst auf, zumindest die, die Nachtaktiv waren.

Er schwieg ein paar Minuten und sah in den Himmel, erst nach einiger Zeit sah er wieder in die Runde. Argent, der Neue Anubis, Twilight, welche schwach war, und Sie. Alle wirkten verletzlich und schwach. Alle. Und er?


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Dakota

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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Do Jun 23, 2011 3:50 pm

[quote="Dakota"]Der Kater grinste über diese Dummheit der kleinen, naiven Kätzin, die glaubte sie könnte gut jagen. Sie glaubte ernsthaft, dass er in ein Messer laufen würde. Er hatte doch Augen im Kopf, im Gegensatz zu diesem Kätzchen.
Er lachte leise. Böse und leise.

"Ich? Ins Messer laufen?
Glaub mir, ich spüre die Gefahr und meine Instinkte sind scharf.
Ich laufe in kein Messer. Ich laufe ins Glück, klar?
"

Wieder grinste er bitter und schüttelte sich.
Sein Fell war Nass von dem Flusswasser und dem Regen, der vor einigen Minuten noch auf seinen Pelz geprasselt war. Wie sehr er doch diese Nässe verabscheute.
Immer noch hingen die Kletten in seinen Haaren und schmerzten. Er hätte knurren können, aber er riss sich zusammen. Seine Wut konnte er doch ganz einfach an Takara auslassen und sie mit Worten provozieren. Das machte viel mehr Spaß.

"Oh. Ein sprechendes Nichts. Ha! Von wegen!
Ich bin ein Kater, der es auch ohne dich schafft und deine Eltern kenne ich nur zu gut, Kleines. Weißt du, Liebes, ohne mich würdest du gar nicht hier stehen, im wahrsten Sinne des Wortes, toll nicht?!
DU bist einfach verzogen. Verzogene, kleine Hauskatze, du.
"

Wieder gab er ein keuchendes Lachen von sich und sein Schweif peitschte durch die Luft. Er sah der jungen Kätzin mit einer Gelassenheit in die Augen, die man ihm vielleicht gar nicht zugetraut hätte. Oh wie sehr er es doch mochte, wenn sie so wütend war. Irgendwie war es einfach komisch.

"Mhm, ja, ich weiß nicht.
Vielleicht weil deine Schnurrhaare dann immer so süß zucken, Herzblatt?!
"


[bei Takara]

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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Do Jun 23, 2011 4:10 pm

Artemis




Und da stand er nun also. Coricopat hatte ihm aus der Praxis geholfen, obwohl dieser eigentlich in Gefangenschaft gewesen war. Keine heroische Tat, aber manchmal konnte man einfach nicht der Held sein. Und ja, nun stand er da. Bedrängt von Katzen, mit nassem Fell und hoffnungsvollen Blicken. Artemis war ja nicht gerade scharf darauf gewesen zu fliehen. Ein recht zerzauster Kater hatte ihm erzählt, dass eine Versammlung am Marktplatz statt finden würde und jede Katze, die stark war und den Willen hatte sollte kommen. Fliehen wollten sie. Fliehen aus der Stadt, damit sie keinem Hund vors Maul rannten. Artemis war bereit ein Abenteuer einzugehen, aber nicht gerade mit so vielen Katzen. Skeptisch betastete er seine Artgenossen mit Blicken von oben bis unten. Das sie sich nicht beobachtet fühlten!?

Artemis sah zu seiner rechten, als sich dort ein recht dicklicher Kater erhob. Es konnte auch nur an seinem Fell liegen, dass er äußerlich mehr auf den Rippen zu haben schien. Artemis sah dem Fellbündel nach. Es ging aus der Gasse hinaus, um sich dort kräftig zu schütteln. Der Fremde sah sich um, sah zur Masse und in seinen Augen schrie gerade zu der Zweifel an dieser ganzen Aktion. Artemis hegte genau diese Gefühle. Der rote Kater stand auf, um zu dem Fellbündel aufzuschließen. Dieses war bereits los gelaufen. Am Rand der Gasse hielt Artemis inne. Er sah dem Kater nach, welche nach rechts ging, weg von dieser ganzen Versammlung. Er selber ging nach links. Nein, da hatte er doch lieber seinen eigenen Kopf. Schön und gut, dass so viele diesem Argent folgen wollten, aber er würde nicht zu denen gehören. Wenn es nötig war konnte er immer noch fliehen. Schließlich war er noch jung und stark. Hunde konnten ihm zwar was anhaben, aber springen und klettern konnten sie nicht. Wozu gab es Dächer? Artemis würde schon ein nettes Plätzchen finden.

Schnell lief der Kater. Schnell waren seine Schritte. Voller Hoffnung und Sicherheit sein Herz. Ja, er hatte das Richtige getan. Während diese Gruppe sich fragte, wie sie fliehen konnten würde er nach Futter suchen. Bis es soweit war, auch zu gehen konnten Jahre verflossen sein. Und sollte es doch dazu kommen, so war diese Gruppe von Artgenossen im Wald. Sie würden eine neue Existenz haben und Artemis konnte zu ihnen gehen, um zu leben, wie es seine Vorfahren getan hatten. Doch nicht jetzt. Es gab andere Dinge zu erledigen. Wo wir wieder beim Futter währen. Artemis bog in eine Seitenstraße ein, den Duft von Fleisch in der Nase. Süß und lecker lag er in der Luft. Hier war seine Heimat. Die Menschen hatten ihn verlassen und er würde nicht zu ihnen zurück kehren, aber einfach so diese Stadt ihnen überlassen? Nein, danke.


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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Do Jun 23, 2011 6:22 pm

Immer noch betrachtete der junge Kater die anderen Katzen, ohne in das Geschehen einzuschreiten, es schien so vertraut zu sein. Es gab keinen ernsthaften Streit, keine überlauten Stimmen, die die andere übertreffen wollten, niemand schien sich in den Vordergrund rücken zu wollen, sondern alle wollten einfach nur Frieden, oder? Coricopat konnte es natürlich nicht wissen, es konnte genauso gut sein, dass es Streit gab, Probleme, dass manche vielleicht lieber wieder gehen wollten, er wusste es nicht, doch es lag keine Aggressivität in der Luft, was den Kater schon sehr erleichterte. Niemand der Katzen schien Notiz von ihm zu nehmen, es war ihnen allen Anschein egal, dass eine fremde Katze anwesend war. Aber natürlich, warum sollte es denn auch! Diese Katzen waren doch alle erst gerade zueinander gekommen und haben sich getroffen, nur sehr wenige würden sich wohl kennen und es kam ihm auch recht, denn so würde auch niemand so schnell auf ihn aufmerksam werden.
Er musste daran denken, wie es auf den Hof immer gewesen war, da wurde ein Fremder immer direkt bemerkt und deutlich unter die Lupe genommen, von den einen wurde er halbwegs freundlich begrüßt, andere zeigten auch schon mal ihre Krallen um deutlich zu machen, dass Fremde nicht sonderlich erwünscht waren, außer sie hatten einen bestimmten Grund. Das nannte er Leben! Hier schienen alle mehr oder weniger zahm zu sein, wie die Menschen es nannten, keiner war sichtlich auf Streit aus sondern alle waren wohl mehr oder weniger froh Katzen um sich zu haben und sie hatten wohl auch alle die Hoffnung auf ein besseres Leben, als dieses in der Stadt. Er begann erneut sein Fell zu säubern, hörte dann aber wieder damit auf, als er etwas spürte, es war weich und warm und es war eine Katze. Fast hätte der Schwarze Kater gefaucht und sich auf den vermeintlichen Angreifer gestürzt, als er das grau melierte Fell aufblitzen sah und merkte, dass es Jade war. Als sie ihm das Fell säuberte schnurrte er leise und ließ es sich nur allzu gerne gefallen. Jade konnte ihn immer milde stimmen und er war nun auch froh, dass er bemerkt worden war und zwar von seiner Schwester! Als sie ihn ansprach grinste er und stich sie leicht und freundlich an.

“Es ist schön dich auch wieder zu sehen. Ich dachte nicht, dass ich dich und diese anderen Katzen so schnell wieder sehen würde. Was nun allerdings nicht heißt, dass ich immer mitgehen werde! Ich bin immer noch ein Einzelgänger, ich wollte dich einfach wieder sehen und von nun an auch bei dir bleiben, notfalls auch bei diesen anderen Katzen.“

Sagte er und stellte gleich mit einer wenig ernsten Stimme klar, was er von der Katzengruppe hielt. Er sah sich um und blickte zu Argent, den er in der Menge entdeckt hatte, es würde den grauen Kater wohl nicht stören, wenn er bei ihnen bleiben würde.

“Hast du schon mit den andere Katzen gesprochen? Und wo ist dieser weiße Kater? Fransch, oder so hieß er, oder?“

Fragte er nebenbei.


[allen Katzen, spricht mit Jade]

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Takara
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Fr Jun 24, 2011 12:32 pm

Dieser alte, dumme Kater. Es machte ihm einfach spaß andere zur weißglut zu treiben und mit Takara hatte er damit einen Gewinn im Lotto erzielt. Sie ließ sich leicht provozieren und das wusste der alte, er machte es sich bequem, während sie innerlich kochte. Und es machte sie noch wütender das sie wütend war. Dämmlicher Teufelskreis.

"Damit müsstest du aber die ganze Zeit Gefahr spüren und du meinst wohl so scharf wie ein vertrocknetes Blatt? Wie sieht das Glück bei dir denn aus? So wie ein Messer vielleicht?"

Sie konnte einfach nicht aufhören. Sie wusste genau das er alles mit Absicht tat, doch sie konnte einfach nicht aufhören darauf anzuspringen. Der alte Kater grinste - einfach nur widerlich. Dieser alte Flohsack schaffte es ja noch nicht einmal sein Fell richtig zu pflegen. Es hangen Kletten darin, das war doch nervig, warum entfernte er sie denn nicht einfach? Weil ihm das zu anstrengend war? Er war eben doch nur ein alter, gebrechlicher Kater. Doch seine Worte ließen sie stutzen. Er kannte ihre Eltern? Woher? Wieso? Was hatter er mit ihren Eltern zutun gehabt?! Doch seine nächsten Worten lösten schon wieder einen Bombenhagel in ihr aus. Sie hasste es, wenn er sie als Hauskatze beschimpfte. Das brachte sie zum explodieren, denn er setzte dieses Wort so gezielt ein, als wüsste er wann es sie am meisten nervte. Sie war keine Hauskatze, war sie noch nie gewesen, Hauskatzen waren einfach nur verfressene, dumme Marionetten der Menschen. Und sie merkten es nicht einmal.

"Dann versuch es doch mal ohne mich zu schaffen, alter, zerbrechlicher Kater. Warum sollte ich ohne dich nicht hier stehen?! Und, woher, solltest du denn meine Eltern kennen?!
Und - ich sage es dir nochmal, gaaaanz langsam, damit du es auch in deinen Dickschädel kriegst. Ich bin keine - ich wiederhole: K e i n e - Hauskatze. Hast du es jetzt verstanden du dämmlicher Hauskater?!
"

Doch die plötzliche Gelassenheit in seinen Augen, ließ sie für einen Augenblick ihre wut vergessen, was war denn jetzt los? Doch prompt kam auch wieder die Antwort, und ihre wut war wieder da. Ihre Stimme war gefährlich leise, als sie meinte:

"Gleich wird bei dir nichts mehr zucken."

Drohend funkelte sie ihn an, diesen...diesen alten Flohsack! Was bildete sich der überhaupt ein?! Die Kätzin versuchte sich zu beruhigen, es gelang ihr nicht wirklich, aber zählte nicht der Gedanke?


[Bei Asarel - regt sich auf]
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Jade
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Fr Jun 24, 2011 10:00 pm

Endlich war ihr Bruder wieder bei ihr. Und im Moment war das alles was Jade benötigte. Glücklich schnurrte sie leise vor sich hin und beobachtete die anderen Katzen. Es waren so viele und sie fragte sich ob sie es wirklich ungesehen aus der Stadt schaffen würden. Aber sie vertraute in den Anführer, der ihr auch ihren Bruder wieder zurück gebracht hatte. Jemand, der soetwas schaffte, der konnte doch auch alles andere. Gedankenverloren begann Jade dann nach ein paar Momenten Coricopats Seite sauber zu lecken. In welchem Dreck hatte er sich nur wieder gewühlt? Sie wurde an ihre gemeinsame Kindheit erinnert. Da hatten sie draußen gespielt und sich über den Hof gejagt. Natürlich war Jade immer schneller und als sie Coricopat dann auf einem Balken eingeholt hatte, gab sie ihm einen Schubs. Er verlor das Gleichgewicht und fiel auf den Misthaufen. Puh hatte er da gestunken. Mama hatte ziemlich mit ihnen geschimpft. Aber weil Jade keine böse Schwester war, hatte sie zugegeben, dass sie daran schuld sei. Und zur Strafe musste sie ihrem Bruder damals helfen sich sauber zu lecken. Bäh, das war widerlich, aber gut, man hatte es überlebt.
Den Geschmack, den Coricopat jetzt aber an sich haften hatte war noch widerlicher als der Mist von damals. Und diesesmal war sie ganz sicher nicht schuld daran. Half ihm jedoch trotzdem weil sie so froh war, dass ihr Bruder wieder bei ihr war. Sie hörte nebenbei seine Worte und gab einen maunzenden Laut von sich. War schon recht. Egal, aus welchen Beweggründen er bei ihr blieb. Hauptsache er blieb! Dann aber erwähnte er Francis und Jade hörte auf ihren Bruder zu säubern. Sie setzte sich aufrecht neben ihn hin und legte den Schwanz in einer formvollendeten Bewegung über ihre Pfoten. Ihr Blick wurde leer, was bei der eigentlich sonst so gutherzigen Katze nichts gutes bedeutete.
"Mit ihm bin ich hierher gekommen. Dort drüben in der Menge sitzt er. Aber dann ist ein Kitten zu ihm gekommen und nannte ihn Dad. Das heißt er ist schon mit einer anderen Katze liiert und ich sollte wohl nur ein Zeitvertreib sein." Sie schmiegte sich nun traurig an ihren Bruder. "Dabei hat er mir solch nette Worte gesagt die mir gefallen haben. Er sagte ich wäre schön. Und mein Name sei außergewöhnlich. Aber dann hat er ein Kitten." Jade seufzte und schmiegte sich noch etwas näher an ihren Bruder. Coricopat war eben der einzige Kater auf den man sich wirklich verlassen konnte.


[Bei Coricopat, macht ihn sauber, klagt ihr Leid]
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Anubis
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Sa Jun 25, 2011 5:06 pm

Die Ruhe war verstrichen, wie vor einem Sturm. Die Wolken zogen sich zusammen, das Grau am Himmel wurde endlos. Dicht und undurchdringbar. Der schwere Wind, der zuvor die Welt in eine sanfte und doch warnende Ruhe gelegt hatte, ertönte nun. Seine Macht war deutlich und unverkennbar. Ja, die Zeit des Schweigens war vorbei. Die Zeit des Wartens, es begann das Leben. Es begann der bebende Sturm. Herrschend. Der Regen prasselte wie eine Flut über ihn hinein, jeder Tropfen erschlug ihn mit Ereignissen. Die Mau war nicht mehr fernab. Er war mitten drin, unwiderruflich und er kannte seine Aufgabe. Jene, die ihm zu gesprochen wurde. Die er sich selbst zu Eigen gemacht hatte und jene, die er genoss.

Die dunkle Neue erhob erneut Worte, Alpha kam ihm zuvor. Sie antwortete, ihr Blick verriet aber eine andere Sicht oder bildete sich dieser getigerte Kater nur ein, dass er gebraucht wurde? Es war ein Gedanke, den er für sich in Anspruch nahm. Es war ein Gedanke, der ihn beseelte und den er glücklich schätzte. Gebraucht werden. Es war wie eine zärtliche Streicheinheit, die ihm bewies, dass er nicht umsonst hier war. Alphas Hand fuhr mit Achtsamkeit und Wärme über sein graues Fell. Er konnte es spüren und ließ sich in diesem Gefühl fallen. Vielleicht hatte dies alles einen höheren Sinn. Sein Frauchen, welches ihre Liebe zu ihm sich verbat. Dieses Treffen und die Aufnahm in ein Clan, in ein neues Zuhause, für welches er alles geben würde. Ein unvermitteltes Lächeln hüllte seine Lippen ein. Diesmal wirkte es nicht unrecht, diesmal ließ Anubis es geschehen. Twilight schien der Besserung nahe und das Blatt würde sich langsam wenden, zum Guten, dass wusste der Graue.

„Hab dank, Diana. Deine Hilfsbereitschaft wissen wir zu schätzen, doch leider hat Alpha mit ihren Worten die Wahrheit erkannt. Sie klingt bitter und erschreckend, aber zu unserem jetzigen Zeitpunkt ist dies unabdingbar. Also verzeih uns unsere Achtsamkeit, doch jede Seele muss bewahrt werden. Damit auch du, obgleich dein Vorhaben wahrlich guter Dinge ist.“

Anubis ließ seine Stimme wieder ruhen, er bedachte es auf diesen einen Moment und beobachtete zufrieden die Genesung von Twilight. Noch stand sie wackelig auf ihren Pfoten, doch sie bewies ihren Mut, den der Graue ihr gedanklich zu sprach. Sie bewies, dass sie mehr aushielt und für sich selber zu sorgen wusste. Zudem kam der drängende Gedanke, dass sie auch nicht ewig warten konnten. Es klang schlecht. Ja, dieser Satz der in dem Kopf des Katers widerhallte, war schlecht. Er sprach boshaft in ihm und doch wusste Anub, dies musste nicht bedeuten, was viele damit verstehen würden. Er schüttelte den Kopf und schloss kurz die gelben Augen. Argent war zu hören, er antwortete auf Twilight und auch der Fremde. Der kalte Prinz sprach. Anubis ahnte das er es sein musste. Diese Stimme klang genauso kalt, wie dass Bildnis seiner. Die fehlende Erklärung kam und drohende Worte über eine Erkrankung. Nun öffnete der Kater seinen Blick wieder.

„Es ist unnötig von der Seuche zu sprechen. Wir wollen keine Furcht schüren und niemanden zurücklassen, nur allein wegen ausgesprochenen Verdachten, die keiner von uns bestätigen oder ausschlagen könnte. Außerdem sind Vorwürfe ebenfalls unangebracht. Twilight wird bald genesen, ohne damit jemanden ein Haar gekrümmt zu haben. Zudem hilft solch eine Aussage wahrlich nicht das Wohlbefinden, sondern belastet viel mehr…das Gewissen und die Gemeinschaft. Dennoch, deine Worte tragen Weisheit, Fremder…Tagsüber können wir nicht fliehen, des Nachts ist jedoch die Wachsamkeit der Menschen nicht gemindert, sondern steigt viel mehr an. Aufgrund ihrer gehemmten Sinne. Diese müssen andere übernehmen, ihre Hunde. Wahrscheinlich…Aber auch aus diesem Grunde müssen wir uns schnell beeilen. Die Dämmerung ist nahe, vielleicht sollten wir uns die Zeit des Zwielichts zu Eigen machen. In den Schatten der untergehenden Sonne werden die Menschen träge. Es beginnt die Zeit der letzten Mahlzeit.“
(sry bin nicht an meinem pc, wäre dankbar wenn man meine farbe nachtragen könnte)
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Mika
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   So Jun 26, 2011 12:46 pm

Es war einiges Geschehen seit dem Mika nun in der Stadt war. Erst dei Verfolgung der Hunde, Katzen waren gekommen und gegangen und plötzlich fand er sich in einer größeren Gruppe von Katzen wieder.
Das fand er aber auch nicht schlecht, so war es zugar noch spaßiger.

Der kleine Kater saß da und hatte soeben seine Fellpflege beendet. Nun suchte er nach einen Abenteuer. Wo war er eigentlich? Keine Ahnung. Er wusste nur das er mit anderen katzen hier her gekommen war und plötzlich waren da noch mehr Artgenossen gewesen. Schon seltsam wenn man darüber nachdachte.

Nun stand der Bunte auf und tapste los.
Es war dunkel und nur die Laternen erhellten die Straßen. Die Augen einer Katze waren perfekt für dieses Dämmerlicht angepasst und so konnte auch der kleine Mika etwas sehen.
Ein Falter, welcher um eine Laterne geflogen war, stürzte soeben zu Boden. Blitzschnell warf sich der Kater auf ihn und bearbeitete ihn mit seinen Pfötchen.
Spielerisch schlug er nach ihm, bis sich dieser nicht mehr rührte. Vosichtig tipste er ihn an und schnupperte dann an seinem Opfer. Nichts. Also ging er wieter.

Da sah er eine Katze, diese hatte ein seltsames Ohr. Neugierig beobachtete er sie einen Moment und warf sich dann auf den Bauch. Sein Schwanz wedlete hin und her, als er zum Sprung ansetzte. Mit einem Satz landete er auf der fremden Katze und rutschte an der Seite hinunter.

"Hey du. Ich bin Mika und wie heißt du?"

Angst kannte der Kleine gerade gar keine. Er hatte soviel erlebt das er derzeit rehct selbstsicher war. Müde war er auch nciht, zumindestens gestand er es sich nicht ein.
[bei Katzengruppe / fängt Falter / springt Nicki an]
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Coricopat
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Geschlecht : Kater
Fellfarbe : Schwarz
Besonderheiten : braunes Fell an Brust-wie umgelegtes Band
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   So Jun 26, 2011 2:37 pm

Der Schwarze Kater bemerkte den veränderten Ausdruck in den Augen seiner Schwester und bemerkte die Stimmveränderung sofort und sah sie von der Seite her an. Es war sehr gut für ihn, dass sie so offenherzig war und ihm ihre Probleme anvertraute, denn Coricopat mochte es nicht, wenn man Dinge vor ihm verheimlichte. Dennoch stimmte es ihn traurig, als seine Schwester erzählte, was es mit dem Kater auf sich hatte. Er konnte nichts weniger leiden, all wenn man Jade belog. Dennoch fand er es merkwürdig, denn so war ihm der Kater gar nicht vorgekommen, als er ihn das letzte mal gesehen hatte und auch mit ihm gesprochen hatte. War es nun wirklich so? Es schien nicht so, als hätte Jade ihn darauf angesprochen, oder mehr mitbekommen. Er sah mit Ausdruckslosen Gesicht die Menge an, doch konnte dieses besagte Kitten nicht finden, oder besser gesagt, er hatte keine Ahnung, wer es sein sollte.

“Nur weil er ein Kitten hat, muss er doch nicht unbedingt gelogen haben. Er hat immerhin nur gesagt, dass du schön wärst und dass dein Name außergewöhnlich sei. Ich weiß nicht, ob er gelogen haben muss, nur weil er ein Kitten hat.“

Sagte er aufmunternd und lächelte ein wenig, sah Jade aber nicht an. Er redete in letzter Zeit viel zu viel Unsinn und irgendwie machte er sich gerade nicht zum besten Redner und Tröster, den es gab. Der Kater setzte sich hin und wusch sich seine Pfote, seinen Schwanz hatte er um seinen Körper gelegt.

“Ich finde, du solltest erst mal abwarten und sehen was passiert. Wenn nicht, dann red ich mit ihm.“

Meinte Coricopat mehr im Scherz und mit einem neckischen Grinsen, was aber gleichzeitig auch ausdrückte, dass er es tun würde, wenn Jade ihn darum bitten würde. Nun sah er sie auch wieder an und nickte kurz zur Bestätigung.


[Jade, andere Katzen, redet]

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Francis
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Mo Jun 27, 2011 4:21 pm

Es erschreckte sie. Das sah Francis in ihrem Blick. Es machte sie unsicher und der Kater glaubte, auch ein funken Traurigkeit daran zu lesen. Warum nur konnte er nicht so sein wie vorher. Da, wo sie noch alleine waren. Da, hätte er ihr die Sterne vom Himmel geholt und ihr alles erklärt. Ihr gesagt, das Aiko nicht seine leibliche Tochter war. Doch hier ging es nicht. Hier waren Argent und Loretta und auch all die anderen Katzen, die daraufhin von seinen Taten erfahren würden und ihn vielleicht Verurteilen würden. Daweile kannten sie ihn gar nicht. Doch das einzige was ihn jetzt Sorgen machte war Jade. Sie wirkte so abweisend und löste die sanfte Verbindung zwischen ihnen. Sie nahm ihr Fell und damit ihre Wärme, wieder zu sich und ging. Ging alleine in eine Ecke und Francis blieb bloß der leere Blick, den sie hinterließ. Der Kater wollte zu ihr. Wollte ihr sagen, dass er sie mochte und dass er für sie da war. Doch es ging nicht. Argent begann vom neuem zu sprechen, das stellte seine Aufmerksamkeit in den Vordergrund. Überrascht von dem, was der Silberne da sagte, starrte er ihn an. Hatte er ihm Recht geben? Ihm, dessen offensichtlich war, das sie sich nicht leiden konnten? Verblüfft war der Kater, doch zum anderen auch zufrieden. Endlich bemerkte dieser Argent mal, das auch er mal Recht hatte. Erneut überzeugt von sich selbst stand Francis auf. Endlich würde es losgehen, doch wieder war die Stimme des Katers von oben zu hören. Eindrucksvoll und stark. Lauschend setzte sich Francis wieder und hörte den emotional geschwängerten Worten Argents zu. Doch nachdem er geendet hatte, sprach auch er zu allen. Wobei er einen hauch von Frust nicht unterdrücken konnte, weil es noch immer nicht losgehen würde.

„So ist es und so soll es sein, liebe Mitkatzen und die, die es mal werden wollen. Macht eure Fellknäule endlich bereit dafür. Denn länger, können wir weiß gott nicht hier verweilen und ich hab auch langsam keine Lust mehr dazu. Vielen von euch nagt es an den Nerven und sie müssen vielleicht auch selbst mit sich kämpfen auf anderen, und auf ihn Fremde zu hören. Ja, auch ich bin einer davon und es ist mir als stolzer Kater zuwider auf Worte zu hören, die nicht meinen Fang verlassen haben. Doch in dieser Zeit und vor allem in dieser Situation, müssen wir über unseren Schatten springen und folgen. Es wird schwer werden, doch wir werden es schaffen. Ob danach einige von euch bei der Masse bleiben oder selbst den Weg finden wollen, ist jeden selbst dahin gestellt. Doch nun, für diesen kurzen Moment, müssen wir zusammen halten. Eine Einheit bilden. Die Schwachen, Kleineren oder vielleicht auch die Kranken unterstützen. Es nützt niemanden ein maunzendes Kitten vor dem Zaun sitzen zu haben, das auf unseren Aufenthaltsort führen lässt. Also los jetzt und bewegt euch. Und zudem….wird die Nacht unser Freund sein. Der liebe Gott gab uns nicht umsonst scharfe Sinne und machte uns zu Räubern der Dunkelheit.“

Die letzen Worte richtete er speziell an einem getigerten Kater, der sich zu Argent gesellt hatte und seine Meinung ihn Kund tat. Während seiner Ansprache bemerkte dies Francis und konnte nur widerlegen was er da sprach. Er hoffte nur, dass der Verstand ihn einbläute, dass Francis Recht hatte. Es wäre zumindestens gut für ihn, den der Kater hatte sowieso keine Lust weiter zu diskutieren. Er wollte endlich los und aufbrechen. Unbewusst stand er. Abgehbereit wie man es so schön sagen würde. Sein Anhänger an seinem blauen Halsband wippte dabei hin und her. Unbewusst schaute er dabei zu der Stelle, wo er zuletzt Jade gesehen. Nicht wie eigentlich zu Loretta, die noch keinen Ton verlauten lassen hatte. Plötzlich machte sein Herz einen Satz und ein Angstschauer überkam ihn. Jade war nicht mehr da, wo er sie zuletzt gesehen hatte. Wo war sie hin? War sie gegangen, weil Francis versucht hatte, nicht so offenkundig zu sein wie sonst, als sie noch alleine waren? Das Bild mit ihren traurigen Blick nach der Verkündung seiner Tochter tauchte vor seinen inneren Augen auf. War das der Grund warum sie gegangen war? Nein, so schätzte er sie nicht ein und suchte die menge nach ihr ab. Er richtete seine Schnauze nach oben und versuchte ihren Geruch unter den vielen Katzen zu finden. Doch er fand nichts. Ein wenig Panik stieg in ihm auf und unbewusst ließ er ein suchendes Maunzen aus seinem Fang gleiten. Er musste sie suchen und sie finden. Er musste ihr alles erklären. Er wusste zwar nicht warum, aber Francis Drang war zu stark und ihm blieb nichts anderes übrig, als diesem Drang folge zu leisten. Doch ehe er ging, richtete er sein Wort an seine Tochter.

„Aiko, bitte bleib bei Loretta ja. Oder geh zu Argent. Ich bin gleich wieder bei dir.“


Er leckte ihr kurz über den Kopf und verließ sie dann. Er schlich durch die versammelten Katzen und je mehr er suchte, umso panischer wurde er. Francis maunzte laut nach ihr und endlich entdeckte er sie. Doch mit einem anderen Kater. Frust und Wut stieg in ihm auf und sein Fell sträubte sich. Jedoch erkannte der Kater bei näherem heran schreiten, dass es ihr Bruder war. Er war zurückgekehrt. Zu seiner Schwester und das stimmte ihn freundlich. Friedlich schnurren, ohne die Trauer von Jade zu erkennen, ging er zu den Beiden.

„Coricopat nehme ich an und Jades Bruder. Schön das du doch noch zu ihr gekommen bist. Sie hat dich sehr vermisst und war traurig weil du nicht mit bekommen warst. Doch sag, würst du bei uns bleiben?“

Dann sah er Jade an. Tief fixierten seine Augen sie und ein wenig Frust klang in seiner Stimme.

„Jade, bitte tu das nie wieder. Ich habe mir schreckliche Sorgen gemacht, weil du auf einmal weg warst.“


[in der menge, spricht zu allen, am ende speziell zu caruso, sucht jade, spricht zu cori und dann zu jade]

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Argent
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Mo Jun 27, 2011 7:35 pm

Argent ließ sich liebkosen von dein vielen Stimmen der Katzen. Sie schienen ihn zu tragen, ihn zu streicheln, ihn bewusst zu machen, dass er der Richtige war. Das er der Held unter ihnen war. Aber so recht konnte Argent es nicht glauben. Er war unheimlich froh, dass man ihm antwortete und mehr als Francis sich an dem Gespräch beteiligten, doch war er wirklich dieser gottgleiche Kater, für den die Katzen ihn zu halten schienen? Oder bildete er sich das alles nur ein. Argent nahm sich vor, weniger überheblich zu sein. Ansonsten konnte er noch einen dummen Fehler begehen. Er lauschte der Stimme Carusos, beschloss, dass er endlich Frieden schließen sollte und wollte soeben etwas erwidern, als der Getupfte sich einmischte. Argent sah zu ihm, hörte aufmerksam zu und bemitleidete sich selber. Da war nun also das vermutliche Clanmitglied und er kannte weder Namen noch Charakter. Alpha hatte zu schnell gehandelt. Sie sollten sich Zeit lassen. Und doch hatte sie so recht. Wie lange suchten sie nun schon? Es mussten irgendwann Katzen zu ihnen kommen.

Argent konnte Caruso nicht ganz zustimmen, dafür jedoch verzauberte ihn der Getupfte mit seinen Worten. Alpha hatte weise gewählt, sollte er nun zu ihnen gehören und sich eine Samtpfote nennen dürfen. Sie hatte einen klugen und kühlen Kopf in den Clan geladen. Argent träumte bereits von dem Vierergespann der Kater. Er selbst, Francis, Caruso und der Getupfte. Sie könnten noch weise Wege wählen und den Clan zu etwas großes machen. Und zu verdanken hatten sie das Alpha. Wenn auch Argent für Francis’ Aufnahme sorgen wollte. Dabei musste man jedoch beachten, dass er es auch seiner Geliebten zuliebe tat und diese den letzten Stoß versetzen würde. Somit hatten sie wirklich dieses Glück Alpha, der wunderschönen Alpha zu verdanken. Wie sein Herz doch jubilierte über diesen Gedanken!

Francis ließ – wie erwartet – nicht lange auf sich warten. Sogleich mischte auch er sich in die Diskussion weiter ein. Argent hatte noch nicht einmal die Chance das Maul zu öffnen, um seine Gedanken in Laute zu kleiden. Aber gut, es war besser, wenn die Katzen sich beteiligten, als dass sie Argent alles alleine machen ließen. Er sollte sich lieber darüber freuen. Schließlich gab es genug schüchterne Gesellen unter ihnen. Argent sah zu Loretta. Sie hatte noch nichts gesagt. Dabei hatte sie keinen Grund zum Schweigen im Gegensatz zu manch anderen. Abwarten war angesagt. Sie mussten erst einmal warm werden.

“Wenn ich nun wieder etwas dazu sagen dürfte?“

begann Argent, nachdem Francis geendet hatte. Zunächst sah der Kater zu Caruso.

“Caruso, ein jeder von uns hat das Recht zu sprechen. Nur, weil ich hier oben sitze bedeutet das nicht, dass du schweigen musst. So ist es nicht. Ich kann deine Bedenken verstehen und schätze dein Wissen, muss dich jedoch darauf hinweisen, dass wir die Nacht nur nutzen, um aus der Stadt zu fliehen und später auf dem Feld zu jagen. Mäuse neigen dazu ebenfalls die Dunkelheit als die sicherste Tageszeit zu schätzen. Wir werden vermutlich erst gegen Morgen – sollten wir die ganze Nacht zum Laufen nutzen – am Wald ankommen. Ansonsten werden wir erst morgen Mittag da sein. Der Marsch ist lang. Was die Waldtiere betrifft: Vorerst brauchen wir uns keine Gedanken machen und bis dahin haben wir schon eine Lösung.“

Als nächstes war der Getupfte dran, dessen Namen für Argent immer noch verschlüsselt blieb.

“Auch dir muss ich zustimmen. Momentan interessiert uns die Seuche herzlich wenig. Es geht darum unser Leben zu sichern. Bisweilen habe ich keine Anzeichen von irgendeiner unbekannten Krankheit bei meinen Artgenossen entdecken dürfen und ich bin schon etwas länger als manch anderer auf der Straße. Alpha ist es seit ihrer Geburt und auch sie hat nichts erwähnt. Es könnte wirklich sein, dass die Dämmerung unser Schutz wird. Ich schlage vor, dass wir nicht weiter hier sitzen, sondern eine geeignete Stell zum Ausbrechen suchen und dann überlegen, ob es günstiger ist auf die Nacht zu warten oder in den roten Strahlen der Dämmerung zu fliehen. Ich befürchte jedoch, dass die Menschen auch im Zwielicht nicht unaufmerksam sind. Schließlich wechseln sie sich ab. Sie sind klug, in vielerlei Dingen, doch ich wette, dass wir sie übertrumpfen können und ich hoffe, dass man uns passieren lässt. Welcher Mensch tötet Katzen, die gerade dabei sind ihr Nest zu verlassen? Da würde ich dann doch an der Intelligenz des Zweibeiners zweifeln.“

Zu guter Letzt sah Argent zu Francis. Er versuchte so freundlich wie möglich zu gucken, doch irgendwie wirkte sein Gesicht immer wie eine kalte Maske, sobald es um seinen „Feind“ ging. Könnte es doch anders sein!

“Francis, du sprichst wahre Worte. Wir sollten nicht weiter hier sitzen und zweifeln. Wir werden immer etwas finden, dass uns zum Umkehren bewegen wird. Es gibt keine perfekte Lösung. So funktioniert es nun mal nicht. Ich schließe mich Francis an: Lasst uns gehen. Zu Anfang sollten wir gemeinsam fliehen. Jeder, der es sich anders überlegt hat darf gehen. Vielleicht habt ihr es bereits mitbekommen: Einige Gestalten haben uns bereits verlassen. Ich zwinge niemanden zum bleiben. Genug des Redens. Ich werde vorgehen. Ich werde langsam sein und versuchen, im Schatten zu bleiben, damit ihr mir leicht folgen könnt. Seit vorsichtig! Vorsicht ist momentan das höchste Gebot!“

Während er redete schweifte sein Blick von Francis ab und bedachte jede Katze. Argent sprang von seiner Kiste hinunter. Er erwartete keinen Widerstand. Jeder, der anderer Meinung war konnte gehen. Twilight war noch schwach, daher ging er langsam. Und sie konnte auch als letzte folgen.

Langsam löste sich Argent aus der Traube von Katzen. Er blieb am Ausgang der Gasse stehen, um sich zu vergewissern, dass der Marktplatz leer war. Argent wünschte sich Regen herbei, der die Menschen in ihren Häusern gefangen hielt, aber manchmal war es nicht so, wie man es gerne hätte. Der Silberne presste sich an die Wand eines Hauses, um an ihr entlang zu laufen. Hier gab es keinen Schatten. Die Sonne beschien das Fell des Katers. Sie waren auf der falschen Seite. Aber das Risiko mussten sie eingehen. Anders ging es nicht. Schnell schlüpfte der Kater erneut in eine Gasse, welche voller Müll war und durchlief diese sicheren Schrittes. Am Ende verlief eine Straße, an der einige Autos entlang fuhren. Er ging bis zum Ende und blieb dort stehen, um die Gruppe von Katzen nach und nach rüber schicken zu können.


[erst beim Clan | redet | geht | in Gasse | wartet]
So, ihr könnt folgen. Twilight darf gerne als Letzte gehen. Es liegt bei euch (:

_________________


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