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Argent
Admin && Spielleitung

Dakota
Admin && NPC | Grafikerin

Francis
Grafikerin für Avatare

Twilight
Helferin für Avatare

Caruso
linke Hand Argents

Coricopat
Aufsicht des Rollenspiels



Kapitel 3: Das unberührte Paradies



Wetter:
Sommer. Später Nachmittag.
Sonne geht auf.
Keine Wolken am Himmel.
Starke Hitze.
Im Schatten kalt.
Schwül, kein Wind.
20 - 23 °C

Was bisher geschah....

Nachdem die Nachricht von der
Flucht aus der Stadt erst einmal
herum gegangen ist trafen sich
Katzen am Stadttor. Dort, in einer
dunklen Gasse fing Argent an
über das weitere Vorgehen zu
reden. Es ist Zeit, das Nest
der Menschen zu verlassen und
ein neues Leben im Wald
zu beginnen. Jedem steht es frei,
ob sie nun gehen oder nicht.
Der Clan der Samtpfoten besteht
aus wenigen Mitgliedern und
nur, weil eine Gruppe von Katzen
sich gebildet hat bedeutet das nicht
gleich, dass sie auch ein Clan ist.
Es wird sich zeigen, wer
nun eine Samtpfote sein will
und darf und wer nicht.



Hast du je den Wunsch verspürt
auszubrechen und ab zu hauen?
Nein? Bei den Samtpfoten bleibt dir
wohl nichts Anderes übrig!
Stell dir vor, du bist eine Katze.
Eine Hauskatze, wohl gemerkt.
In einer großen Stadt lebst du und
eines Tages verhalten sich deine
Menschen seltsam. Sie wollen dich
nicht mehr streicheln und halten
Abstand von dir. Angeblich
soll es eine Katzenseuche
geben und ehe du dich
versiehst, landest du auf der
Straße. Allein und ohne Ahnung,
was jetzt zu tun ist.
Was würdest du tun?
Nun, der Kater Argent hat
sich entschlossen einen
Clan mit seiner Geliebten Alpha
zu gründen. Willst du zu ihnen
gehören oder lieber allein um her
streifen?
Es ist deine Entscheidung.
Dein Leben.

Denn du, bist eine Katze.



Gesuchte im Moment
Spielgefährten gesucht.

Zitate des Monats
Jade: "Du bist bei mir und das ist für mich das Allerwichtigste."
Sunny: "Ja ja, das sagen sie alle. Und am Ende bin ich wieder diejenige, die nicht teilen wollte. Hier, nimm!"


Austausch | 
 

 Kapitel 2: Fremde Wege

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AutorNachricht
Jade
blühendes Mondlicht
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Alter Charakter : 2 Jahre
Geschlecht : Weiblich
Fellfarbe : Schwarz - Grau meliert
Größe : 27 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Di Jun 28, 2011 7:12 pm

Während Coricopat sprach putzte Jade ihm immer noch die Seite. Allerdings zwickte sie ihn dann mehr oder weniger sanft in die oberste Hautschicht als er Stellung für Francis bezog.

"He, wessens Bruder bistn du?"


Es war nur halb im Ernst gemeint. Sie wusste natürlich, dass Coricopat recht hatte. Sie hatte Francis nicht weiter nach dem Kitten gefragt. Aber das hätte er ihr doch sagen müssen? Außerdem war er auch so ganz anders gewesen als noch vorhin auf der Straße. Nicht weil er sich an der Unterhaltung beteiligt hatte. Im Gegenteil, dafür bewunderte sie ihn sogar. Es war einfach die Art, wie er sie ansah. Oder bessergesagt nicht mehr ansah. Traurig kuschelte sich Jade dann an ihren Bruder. Es wurde wieder gesprochen und sie erkannte auch die Stimme von Francis. Man sprach von Aufbruch. Jetzt, da Coricopat bei ihr war hatte Jade keine Angst mehr. Es würde bestimmt alles gut werden. Vielleicht konnten sie in diesem neuen Leben so glücklich werden wie damals auf dem Hof. Mit ihrem Bruder zusammen war Jade zuversichtlich, dass es klappen könnte. Schließlich hatten sie ihr gemeinsames Leben bis jetzt erfolgreich überstanden.

Dann plötzlich stand Francis vor ihnen. Jade wollte schon fauchen, doch sie unterließ es. Statt dessen drückte sie sich noch etwas näher an Coricopat heran. Francis sprach zuerst mit ihrem Bruder, während dessen Jade ihr Gesicht schon fast im Fell ihres Bruders versteckte. Sie wollte Francis nicht sehen. Er hatte sie verletzt und dennoch mochte sie den fremden Kater so gerne, dass sie sich wünschte er sollte nicht mehr wegehen. Dann sprach er auch sie an, doch leider reagierte Jade nicht so wie sie es sollte. Sie war eben auch nur eine Katze. Und eine kleine Diva noch dazu.

"Bisher bin ich auch sehr gut ohne dich ausgekommen. Außerdem solltest du dich um deine Tochter kümmern."

Eindeutig klang Jade beleidigt. Sie wollte es einfach nicht so ohne weiteres auf sich sitzen lassen. Doch dann sah sie über der Schulter von Francis hinweg, dass sich die Katzen auf den Weg machten.

"Schau, sie gehen los."

Wen genau sie damit meinte blieb Jades Geheimnis.


[putzt und redet mit Coricopat, schmollt mit Francis]
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Coricopat
Schwarz, Still und Unscheinbar
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Alter : 24
Alter Charakter : 2 Jahre
Geschlecht : Kater
Fellfarbe : Schwarz
Besonderheiten : braunes Fell an Brust-wie umgelegtes Band
Größe : 33 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Di Jun 28, 2011 8:01 pm

Der schwarze Kater saß ruhig da und ließ es zu, dass Jade ihn immer noch putzte, dann aber sprang er mit einem Fauchen auf und blickte ihr drohend in die Augen. Seine Haltung wurde allerdings wieder entspannt, als er die Worte von Jade vernahm und sich vom ersten Schock erholt hatte. Sie hatte ihn nicht ohne Absicht so gezwickt und die Stelle brannte ein wenig, aber er grinste und stieß sie leicht an.

“Dein Bruder natürlich, tut mir leid! Ich wollte nur meine ehrliche Meinung abgeben.“

Sagte er und ließ sich mit einem seufzen wieder auf seine Hinterläufe fallen, dann begann er seinen Schwanz wieder zu glätten. Als er Francis bemerkte zeigte er zunächst keine Regung, doch dann stand er auf und stellte sich halb vor seine Schwester. Natürlich ging von diesem Kater keine Gefahr aus, doch er musste an die Haltung und die Worte seiner Schwester denken und es machte ihn sauer. Er hatte eine gewisse Wut auf den Kater entwickelt, konnte diese aber nicht einschätzen. Sie war ihm schon aufgefallen, als er ihn das letzte mal gesehen hatte. Es war nicht so, dass Coricopat etwas gegen Francis hatte und das er mit seiner Schwester sprach, doch er konnte es einfach nicht ertragen, wenn man Jade verletzte! Das musste Konsequenzen haben! Der Schwarze machte sich ein wenig größer und blickte Francis direkt in die Augen, seine Stimme zeigte ein gewisses Desinteresse seinem Gesprächspartner gegenüber.

“Ja, du hast es richtig erfasst, ich heiße Coricopat und bin der Bruder von Jade. Mir scheint es so, als könnte ich meine Schwester nicht alleine lassen, sonst kommt noch jemand und verletzt sie, wenn es auch nur Worte sind. Auch wenn es nicht meiner eigentlichen Idee entspricht, so werde ich wohl mit euch gehen, zumindest fürs Erste.“

Sagte er, dabei schwang seine Stimmte ein wenig ins gereizte. Am Ende klang sie eher genervt, denn er hatte eigentlich wirklich nicht vorgehabt noch viel mehr Zeit mit diesen Katzen zu verbringen. Als Francis sich an Jade wandte senkte der Schwarze seinen Blick und sah seine Schwester an, welche sich eng an ihn gedrückt hatte, sodass ihr Gesicht fast gänzlich in seinem Fell verschwunden war. Die Worte ließen den Kater für einen Moment Luft holen und er hätte gerne etwas gesagt, doch dann entschied er sich, dass seine Schwester auch selbst mit ihm umgehen konnte. Erst als Jade sie darauf aufmerksam machte, dass die Katzen sich in Bewegung setzten rückte er die grau melierte mit einem vorsichtigen Stups ein wenig von sich weg und sah sie an.

“Ich denke wir sollten los gehen.“

Sagte er, ohne dabei Francis anzublicken, vielleicht hatte er sich gerade wie ein Trottel verhalten, aber die Wut ließ nichts anderes zu. Dabei wusste er gar nicht, ob diese Wut überhaupt Francis galt, oder einfach dieser ganzen Situation, in der er sich gerade befand. Der Kater fragte sich, ob die beiden wohl noch mal ernsthaft miteinander sprechen würden und er hoffte schon fast, dass sich alles klären würde.


[Jade, Francis, alle andere Katzen, spricht, denkt]

_________________


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Nicki
die Frohnatur


Alter Charakter : 1,5 Jahre
Geschlecht : Katze
Fellfarbe : schwarz/beige/braun/weiß
Besonderheiten : Knickohr
Größe : 24 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Di Jun 28, 2011 8:22 pm

Nicki staunte immer noch nicht schlecht, als sie die ganzen Katzen sah, die sich hier versammelt hatten, doch jemanden anzusprechen, auf andere Katzen zuzugehen, das kam für sie nicht in Frage und so legte sie sich ein wenig abseits hin, schlug ihren Schwanz elegant um ihren Körper und gähnte herzhaft, dann ließ sie ihren Kopf auf die Pfoten fallen und schloss ihre Augen. Ja, das Leben konnte schön sein und mit den ganzen Katzen fühlte sie sich so sicher wie seit langem nicht mehr. Sie hatte sich an die anderen Katzen gewöhnt und es machte ihr auch nichts mehr aus, bei ihnen zu sein, doch sie hatte lieber ihre Ruhe, sprechen…Nein, dafür war sie zu faul im Moment.
Freundschaften konnten auch noch später geschlossen waren und man hatte immerhin sein ganzes Katzenleben Zeit dazu. Außerdem war sie ja auch nicht mehr so furchtbar jung und musste sofort mit allen spielen und sich wie wild auf sie stürzen. Eigentlich dachte Nicki, dass sie ein paar Minuten für sich hatte, doch da merkte sie, wie eine große Last auf ihn drauf plumpste und wieder abfiel.
Nicki schüttelte sich ein wenig ärgerlich, aber auch ein wenig verwirrt und blickte sich nach ihrem Angreifer um, als sie diesen entdeckte musste sie feststellen, dass es eines der jungen Katzenkinder war und ihre Miene hellte sich zu einem Lachen auf.

“Hallo kleiner, mein Name ist Nicki, wie geht es dir? Warum bist du denn über mich hergefallen?“

Die Stimme der Siamkatze war sanft und trug keine Aggressivität in sich, so wie sie es getan hätte, wäre es ein älterer Kater, oder eine ältere Katze gewesen, doch einem kleinen Kitten durfte man einfach nicht böse sein.

“Du hast mich auf jeden Fall erschreckt.“

Sagte Nicki und schnappte spielerisch nach Mika. Dabei stieß sie ihn leicht an, sodass er es spürte, aber nicht so, dass er sich verletzen oder umfallen konnte.


[Mika, spricht, stupst ihn an]
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Francis
die stille Seele
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Alter : 28
Alter Charakter : 3 Jahre
Geschlecht : Kater
Fellfarbe : weiß/schwarz/grau/rostbraun
Besonderheiten : Halsband mit Adresse des Besitzers
Größe : 35 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Mi Jun 29, 2011 8:48 am

Sie war eine Zicke, keine Frage. Doch das reizte Francis. Er wollte sie näher kennen lernen und sie erkunden. Warum sie allerdings auf ihn sauer war, war ihm schleierhaft. Er hatte nichts Falsches gesagt oder getan und auch ihr Bruder schien nicht sehr erfreut über ihn zu sein. Eher genervt klang er bei seinen Worten und machte nicht grade den Eindruck das er Francis mochte. So wurde das ganze allerdings unnötig Kompliziert. Er musste erstmal herausfinden was Jade hatte und dann auch noch Vertrauen in ihrem Bruder wecken, wenn er mehr von der schönen Kätzin erfahren wollte. Doch eines war klar. Es war aus ihren gereizten Worten heraus zuhören. Sie hatte etwas gegen Aiko und das machte ihn wiederum sauer und wütend. Ohne Aiko gab es ihn nicht und Aiko nicht ohne ihn. Vielleicht mochte sie auch keine Kitten, konnte schon gut möglich sein. Doch wäre es dann nicht verschwendete Zeit sich mit dieser Katze abzugeben? Nein, niemals. Er wollte sie näher kennen lernen und diese Kätzin zog Francis förmlich an. Er wollte sie und würde alles versuchen eher er aufgab.

„Ja aber Jade, was hast du den gegen Aiko? Stimmt etwas nicht oder habe ich etwas Falsches gesagt? Bitte lass mich erklären und das Missverständnis aus der Welt schaffen. Ich will einfach nicht das so eine bezaubernde Katze wie du sauer bist. Ein Lächeln steht dir doch viel besser.“

Zuckersüß sprach der Kater seine Worte aus und folgte den Beiden hinaus. Etwas Traurigkeit lag ebenfalls in seinem Blick. Sie hatte ihn nicht berühren wollen. Jade hatte sich lieber in das Fell ihres Bruders gekuschelt, statt zu Francis zu kommen. Das tat weh und der Kater wollte es schnellstens ändern.


[jade, cori, denkt, spricht, folgt ihnen]

_________________

Zweitcharakter: Tobi

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Aiko
die Verspielte
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Alter : 26
Alter Charakter : 4 Monate
Geschlecht : Katze
Fellfarbe : graue - weiße
Besonderheiten : keine
Größe : 20 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Mi Jun 29, 2011 2:08 pm

Aiko war sehr glücklich das sie wieder bei Francis war.Sie sah wie Jade die Katze die bei ihrem Ziehvater gesessen ist, traurig wegging.Aber sie hatte ihn vermisst, und somit schmiegte sie sich wieder eng an Francis. als dieser ihr dan sagte sie solle nicht immer gleich soviel sagen sah sie ihn an.

"Ja papa ich werde darauf achten. Versprochen."

sagte sie. Doch eine frage beschäftigte sie. Wo war Loretta die Katze die am anfang mit ihnen mitgegangen war. Doch dan ist sie weg gelaufen und Aiko wusste nicht wohin. Also wante sie sich an Francis und fragte ihn.

" Du Papa wo ist eigentlich Loretta??? Sie ist weggelaufen und ich hab sie nicht mehr gesehen. Du hast ja nach ihr gesucht. Weisst du wo sie jetzt ist???"

Aiko fing sich an ihr Fell zu putzen und sah dan n die Menge. Es waren sehr viele Katzen da die sie nicht kannte. Als Francis ihr dan sagte sie solle kurz zu Loretta gehen, oder zu Argent war sie etwas enttäuscht aber man konnte ja nichts machen.

"Ok Papa mach ich."

Sagte sie etwas traurig und ging dan zu Argent. Als dieser dan in die Gasse lief, rannte sie ihm nach und wartete mit ihm auf die anderen.


[bei Francis/ redet]
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Jade
blühendes Mondlicht
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Alter Charakter : 2 Jahre
Geschlecht : Weiblich
Fellfarbe : Schwarz - Grau meliert
Größe : 27 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Fr Jul 01, 2011 9:56 pm

Sicherlich konnte man nun meinen, dass Jade eine verwöhnte Diva war. Zwar war genau das Gegenteil der Fall, doch das wurde gerade nicht sonderlich deutlich. Sie war wütend und enttäuscht darüber, dass Francis ihr scheinbar etwas vorgemacht hatte. Dabei wollte sie ihn doch viel lieber mögen. Es war so schön bei ihm. Und sie hatte es genossen. Dennoch blieb Jade vorerst bei ihrer Meinung. Erst als Francis meinte sie hätte etwas gegen das Kitten plusterte Jade sich auf.

"Überhaupt nichts habe ich gegen das Kitten. Im Gegenteil, ich mag Kittens gerne. Nur ist es nicht gerade sehr nett von dir mich zu fragen ob ich selber jemals Kittens haben möchte und dann kommt kurz darauf deine Tochter zu dir gesprungen. Was hätte ich für dich werden sollen? Eine Ersatzmutter? Oder willst du noch mehr Kittens um dich herum haben."

Während sie sprach hatte Jade den Kopf erhoben. Sie klang tatsächlich überzeugt und traurig zugleich.
Coricopat ging los, nachdem sie ihn auf die Aufbruchsstimmung der anderen Katzen aufmerksam gemacht hatte und Jade folgte ihm. Allerdings etwas langsamer. Sie wollte sicher gehen, dass Francis ihnen folgte. Immer wieder drehte sie den Kopf und sah sich nach ihm um. Er sah nicht sonderlich froh aus. Aber im Moment war sie das auch nicht. Jade hoffte sehr, dass sich die Situation bald ändern würde.


[Coricopat, Francis, redet, folgt den Anderen]
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Diana
Mondgöttin
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Alter Charakter : 2 1/2 Jahre
Geschlecht : Katze
Fellfarbe : Schwarz, an Pfoten grau
Besonderheiten : Narbe über rechte Gesichtshälfte, Ohr etwas zerfetzt
Größe : 31 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Sa Jul 02, 2011 2:58 pm

Diana wartete noch immer auf eine Antwort, von einen der drei Katzen. Dabei beobachtete sie, wie die bunte Kätzin immer wieder Blicke zu einem grau-braun getigerten Kater warf, der am Rande der Gruppe stand. Was die beiden wohl für eine Beziehung zueinander hatten? Die Augen des Getigerten schienen ausdruckslos, wobei die Augen der Bunten wahrlich erschrocken und etwas verwirrt blickten. Als sie dann den Kopf schüttelte, fragte sich Diana ob dies nun ihrer angebotenen Hilfe galt, oder ob die Bunte nur unerwünschte Gedanken vertreiben wollte. Doch zum Glück begann die Bunte dann zu sprechen, und so musste Diana nicht weiter über irgendwelche zweideutigen Zeichen nachdenken. Die Worte der Bunten stimmten Diana nachdenklich. In jeder anderen Situation, hätte sie dieser, ihr beinahe völlig fremden Kätzin widersprochen, und ihr gesagt, dass sie sich in den Gassen auskannte wie keine andere. Aber irgendetwas gab ihr das Gefühl, dass es diesmal besser war nichts zu sagen, denn sie spürte, dass die Worte der Bunten viel zu leicht auch für sie Wirklichkeit werden konnten.

Also nickte sie nur zustimmend und beobachtete aus dem Augenwinkel, wie sich die Cremefarbene kläglich abmühte sich auf die Beine zu stemmen. So etwas wie Bewunderung machte sich in Diana breit. Nicht jede Katze, würde es nach so einem Zusammenbruch wieder sofort auf die Beine schaffen wollen. Dann legte sie sich wieder auf den Boden und begann zu sprechen. Auch sie dankte der Schwarzen für ihr Angebot, pflichtete aber auch der Bunten bei, dass es zu gefährlich wäre. Danach versuchte sie wieder aufzustehen. Und tatsächlich, nach einigen Versuchen schaffte die Kätzin es auf die Beine und ging wackelig und schnell zu der Bunten, an der sie sich anlehnte. Während sie sich bei der Bunten für das entschuldigte und über eine angebliche Katzenseuche sprach, meldete sich nun auch der Getigerte zu Wort.

Als Diana seinen Worten lauschte, erfuhr sie dass die Bunte den Namen Alpha trug und die Cremefarbene den Namen Twilight. Alpha… Passend…, fand Diana. Denn die Bunte verströmte eine gewisse Autorität und Diana wollte mit dieser Katze gewiss keinen Streit anfangen. Noch immer stand Diana schweigend da, da meldete sich nun auchder Silberne zu Wort. Auch er bedankte sich für ihre Hilfsbereitschaft, lehte ihre angebotene Hilfe jedoch auch ab. Nun, da sich anscheinend alle anwesenden mehr oder weniger zu ihrem Vorschlag geäußert hatten ergriff auch die Schwarze das Wort:

„Ganz wie ihr meint. Ich kenne mich in dieser Stadt zwar aus, jedoch glaube ich euch, dass es in letzter Zeit wirklich gefährlich war jagen zu gehen. Ich denke der Vorschlag, die Nahrung hier zu besorgen ist ein sehr guter Vorschlag, Alpha.“

Diese Worte sprach sie zu dem Silbernen und zu Alpha. Dann wandte sie sich an Twilight:

„Da ich allerdings nicht unbedingt glaube, dass du alleine, wenn überhaupt etwas jagen kannst, in deinem jetzigen Zustand, würde ich dir gerne helfen.“

Sie lächelte die Cremefarbene leicht aufmunternd an, dann sprach auch schon der Silberne wieder. Er sprach über diese Seuche und über die Flucht. Langsam bekam Diana ein ungutes Gefühl, wenn sie auch nur von dieser Seuche hörte. Da sie bis jetzt nie besonders viel mit anderen Katzen zu tun gehabt hatte, wusste sie nicht alzu viel von ihr. Ab und zu hatte sie davon gehört, es jedoch für ein mehr oder weniger erfundenes Gerücht, das passend ausgeschmückt worden war, gehalten. Doch anscheinend war die Lage schlimmer als sie befürchtet hatte. Wahrscheinlich taten all diese Katzen recht, wenn sie die Stadt verließen.


[Alpha, Anubis und co./nimmt Caruso zur Kenntnis/Hört zu/nickt/hört zu/Antwortet/Bietet Twilight Hilfe beim Jagen an]
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Alpha
das Glückskätzchen
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Alter : 21
Alter Charakter : 2 Jahre
Geschlecht : Katze
Fellfarbe : Schildpattmuster
Größe : 31 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Sa Jul 02, 2011 7:13 pm

PUR - Fallen

Mein Kartenhaus ist wieder eingestürzt,
weil der Wind von mehr als einer Seite kam.
All die Farben sind jetzt überall,
mir bleibt ein schwarzes Loch und eine Hand.


Forschend betrachtete Alpha Twilight, welche dort am Boden lag. Sie war schwach und doch versuchte sie sich aufzuraffen. Es klappte nicht. Zerbrechlich und kränklich lag sie dort am Boden. Doch war sie noch stark genug um zu sprechen und auch sie schlug den Vorschlag Dianas, Futter zu holen ab. Alpha begrüßte dies mit einem Lächel. So zerstört ihr Leben auch war, so sehr sie es doch geschafft hatte jegliche Würde zu verlieren: Sie konnte noch lächeln. Irgendwie schaffte sie zumindest das.
Erneut versuchte Twilight aufzustehen und diesmal gelang es ihr, doch sie konnte sich nicht lange auf ihren vier Pfoten halten und so stütze sich sie an Alpha ab. Die Bunte zuckte zunächst zusammen, blieb jedoch stehen und bemühte sich nett auszusehen, was ihr nicht so recht gelingen wollte. Während die cremefarbene Kätzin, welche den Kopf auf ihrer Schulter gebettet hatte sprach sah Alpha zu Caruso.



Wenn ich sie hebe, wird sie schwer wie Blei
und ist nicht fähig etwas neues zu bauen.
Ich weiß, ich könnte, wenn ich wollte,
doch wollen können, kann ich nicht.
Mir fehlt der Mut, mich zu trauen.



Da stand er nun also. Caruso, der grau-getigerte Kater. Wunderschön. Seine gelben Augen kalt und böse blitzend. Er wagte nur kurze Blick auf Alpha und ein jeder war wie ein eiskalter Strahl, welcher das Herz der Bunten durchbohrte. Schmerzhaft. Doch so war die Realität. Es ging nicht anders. Alpha konnte es nicht ändern. Sie würde ein neues Leben anfangen müssen. Irgendwie. Sie musste sich entscheiden. Zwischen Caruso und Argent. Nur wie? Beide begehrte sie. Beide liebte sie. Beide hatten etwas, das sie wie ein Magnet anzog. Der böse Casanova oder der herzensgute Gentleman. Wem sollte sie verfallen? Wem konnte sie ihr Herz schenken? Und wer von ihnen würde es beschützen, als wäre es sein eigenes? Alpha wusste es nicht. Diese Entscheidung war zu schwer. Sie konnte einfach nicht. Sie wollte nicht. Es ging nicht. Stand es denn in ihrer Macht über das Leben anderer zu richten? Sie wusste es nicht. Sie wollte es nicht wissen. Caruso... sie konnte ihn doch nicht verletzen! Sie konnte doch nicht einfach nur Freunde sein. Dazu war es zu spät. Er war ja wie ein Seelenverwandter. Er war ein Teil von ihr und ihrem Leben. Alpha wusste sich nicht zu helfen. Sie wusste einfach keine Antwort. Und genau das machte ihr Angst. Wo sollte sie nur suchen?
Twilights Stimme riss Alpha aus ihren Gedanken. Die Kätzin entschuldigte sich dafür, dass sie sich bei der Bunten anlehnen musste und zog ebenso in Betracht, an der Seuche erkrankt zu sein. Über diesen Gedanken konnte Alpha nur den Kopf schütteln. Nein, dass durfte nicht der Wahrheit entsprechen. Die Bunte wollte es nicht laut aussprechen. Irgendwo nagte die Unsicherheit an ihr. Twilight schlug vor zu Jagen und zu Trinken, damit man Kräfte für den nächsten Tag sammeln konnte. Alpha wollte die Kätzin belehren, dass sie schon an diesem Abend fliehen würden. Es gäbe keinen wirklichen Grund für den nächsten Tag etwas zu suchen. Doch Argent erklärte bereits für Twilight die Vorgehensweise und so entschied Alpha zu schweigen.



Hinter mir zerschmettert
Glas wie Porzellan,
vor mir zerspringt der Spiegel,
in dem ich mich sonst sehen kann.
Und ich steh bebend mitten drin,
aber noch lebend mitten drin.
Zwischen den Scherben, wohin?



Caruso. Welche Schönheit er doch war. Er hatte nicht das wundervolle Fell wie Argent. Er hatte nicht diese voller Liebe strahlenden grün-blauen Augen. Er hatte nicht die Muskeln. Er hatte nicht diese Wärme im Blick. Und doch war er wunderschön. Alpha wurde immer bewusster, dass er der böse Junge war, während Argent den guten Mann wiederspiegelte. Aber wollte sie mit einem Kind fliehen? Wollte sie sich in seiner Umarmung wiederfinden? Sie wusste es nicht. Die Gedanken verstörten sie. Sie hatte sich doch erst entscheiden wollen, wenn sie am Wald waren, oder nicht? Doch das bedeutete zwangsläufig, dass bis dahin nur noch Platz für Argent und Caruso in ihrem Kopf war. Alpha spielte so gar mit dem Gedanken Argent alles zu offenbaren, doch diesen schlug sie schnell wieder weg. Nein, es musste ein Geheimnis bleiben. Es war gut verschlossen hinter Carusos kalter Fassade und Alpha war auch nicht so schlecht im Geheimhalten. Sie würde den hübschen Mund nicht aufmachen.
Caruso öffnete das Maul, um Twilight zu erklären, dass sie, sollte sie die Seuche haben soeben Alpha angesteckt hatte. Sofort schaltete Anubis sich ein. Er wies Caruso zurecht. Alpha ließ es geschehen. Argent ließ es geschehen. Erst, nachdem auch Francis sich zu dem Plan des Silbernen geäußert hatte begann der Silberne zu sprechen. Er entschied los zu gehen, sprang von seiner Kiste hinunter und ging.



Ich mach die Augen zu
und lasse mich fallen,
ich hoffe, jemand fängt mich auf.
Ich dreh mich im Kreis
mit verbundenen Augen,
bis mir jemand die Richtung zeigt.



Sollte sie dem Schicksal überlassen, was sie tun würde? Sollte sie einfach weiter gehen und abwarten? Irgendwo würde es doch Hinweise geben, nicht? Alphas Blick füllte sich mit Tränen. Ihr wurde bewusst, dass diese Gedanken sie auch nach ihrer Entscheidung verfolgen würden und die Bunte wusste nicht, wie lange sie das noch aushielt. Es machte sie verrückt. Konnte sie denn nicht die sein, die sie immer war und gleichzeitig ab und an über ihre Zukunft nachdenken? Warum zerrten die Schatten Carusos und Argents an ihr? Warum tat man ihr so etwas an? Warum wurde sie bestraft? Hatte sie es denn wirklich verdient? War denn nicht jemand anderes schlimmer als sie? Alpha wollte schreien. Alpha wollte rennen. Alpha wollte die Augen schließen und alles vergessen. Es quälte ihre Seele, dass man ihr so etwas an tat.
Diana erhob erneut ihre Stimme. Sie gab sich mit der Tatsache zufrieden, dass es zu gefährlich war nun allein durch die Straßen zu hetzten und erwähnte dabei, dass sie sich in der Stadt äußerst gut auskannte. Vermutlich war dieses Detail niemanden aufgefallen. Doch Alpha hatte genau zugehört. Sie wollte ihren Kopf einen Moment lang zum Schweigen bringen und begann jeden einzelnen Satz ihrer Artgenossen auseinander zu nehmen und zu inspizieren. Konnte es sein, dass Diana schon länger als manch anderer auf der Straße war? Vielleicht hatte man sie viel eher ausgesetzt? Oder aber sie hatte das gleiche Schicksal ereilt wie auch Alpha: Sie war auf der Straße geboren und wurde von ihr erzogen. Die Straße war sie selbst. Denn sie kannten nichts. Sollte es so sein: Alpha würde jubilieren.
Diana war jedoch charakterlich anders als die Bunte. Sie schien unheimlich hilfsbereit und freundlich zu sein. Die Schwarze wollte für Twilight jagen. Alpha hatte nichts dagegen. Gerne konnte sie sich die Pfoten schmutzig machen. Die bunte Kätzin im Zwiespalt wollte sich nicht blamieren. Eher zog es sie nach Argent, welcher bereits hinter einer Häuserecke verschwunden war. Einige Katzen – darunter Francis – folgten ihm. Alpha überlegte, ob sie einfach gehen sollte, überlegte, ob sie erklären sollte, dass es Zeit war, schwieg jedoch, blieb stehen. Sie wartete ab. Sollten die Götter doch mit ihrem Leben Roulette spielen.


[bei Diana, Anubis, Caruso und Twilight | ist im Zwiespalt | denkt viel | hört zu]
Ich hoffe, der Post verwirrt nicht oder so^^
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Dakota

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Geschlecht : Weiblich
Fellfarbe : Grau,braun.
Besonderheiten : Einiges <3

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Mo Jul 04, 2011 4:22 pm

Der alte Kater lachte nur trocken über die Antwort der Kätzin. Sie war immer so hitzköpfig, dumm und auch ein großes Stück naiv. Sie konnte sich glücklich schätzen, das der Alte ihr immer die Wahrheit ins Gesicht sagte, statt nie etwas anzumängeln. Die Kleine sollte mal merken, das sie nicht perfekt war und nicht so schön, wie sie immer tat.
Hach, sie war einfach nur sturköpfig!

"Hehehe.
Blätter können auch schneiden, Takara-Schätzchen.
Im Übrigen; Was hast du da zwischen den Zähnen?
"

Er hob seine Tatze um mit einer seiner alten und verstumpften Krallen etwas an ihrem Maul zu tun, jedoch nahm er die Tatze wieder herunter, als er ein Knackse hören. Eine Sekunde später merkte er, dass sein Schweif gegen einen schmalen und fast vertrockneten Ast gekommen war. Dieser hatte dieses Knacksen wohl verursacht. Egal!

In der Zeit hatte Takara wieder einige Worte von sich gegeben. Sie war wütend. Ja, sein Ziel war wieder einmal erreicht worden. Sehr sehr schön. Er grinste und ließ seine gelblichen Zähne aufblitzen. Es war so lustig die Katze zu reizen und es machte jedes Mal mehr Spaß. Es war eben toll.

"Bla bla bla.
Lange Geschichte, das mit deinen Alten. Ich hab sie kennen gelernt als ich auf Wanderschaft war und dann kam ein Mensch und hat deine Mama mit genommen. Dein Papa ist auf den Donnerweg gerannt und eine Donnernuss hat ihn mit genommen. Er sagt, ich soll auf die aufpassen. Du warst noch ganz klein, hast gestunken und brauchtest Futter.
Ich hab dich mit geschleppt. Glaub mir, ich habe echt war gut bei dir!
All dieses... Zeug. Ich bin doch keine Mama.
"

Er schüttelte sich. Oh wie gut er doch im Schauspielen war.
Sie wusste echt nicht, das er ihre Eltern mit großer Leidenschaft getötet hatte. Sie wusste nicht, wie lange beide hatten Leiden müssen, bis sie schließlich doch ihr Ende fanden. Nein, die Katze wusste nichts von all dem. Diese dumme Katze.
Als kleiner Wurm hatte sie ja nichts mitbekommen und damals musste er eben einige Mäuse mehr fangen um seine Lebensversicherung zu bekommen. Schon damals war er recht alt und bei den Menschen wollte er nicht leben. Die paar Wochen hatte er die Kleine überall hin tragen müssen und einige Mäuse mehr zu fangen war damals keine Schwierigkeit gewesen. Heute sah die Welt schon anders aus.
Jedenfalls hatte der Kater nun den Lohn dafür bekommen. Jemanden, den er hin und her schicken konnte und der ihm obendrein noch Futter brachte. So konnte er doch noch den Lebensabend genießen.

"Ruhe. Du bist eine Hauskatze, wenn ich das sage und es ist mir egal, was du sagst; Im inneren bist du ein menschlicher Faulpelzvierbeiner!"

Er fuhr sich mit der Zunge über die Pfote und rieb sich danach über die Ohren. Er genoss dieses Gefühl von Wissen und Macht, einer nichtsahnenden Person. Und diese Person war Takara.

[bei Takara]

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Twilight
die Dämmerung
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Alter : 17
Alter Charakter : 3 Jahre
Geschlecht : Katze
Fellfarbe : Creme, Gesicht dunkler
Besonderheiten : Narbe am Bein
Größe : 20 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Mo Jul 04, 2011 5:00 pm

Selbst die kleinste Katze ist ein Meisterstück.

Leonardo Da Vinci


Twilight spürte, dass es Alpha wahrscheinlich nicht viel Freude machte, sie zu stützen. Sie erkannte es einfach, ihr Herz sagte ihr es. Schon öfter hatte sie das Gefühl gehabt, dass sie die Gefühle anderer sehen konnte, ob wohl sie sie versteckten. Sie lächelte Alpha an, währrend sie sich auf sie stützte. Sie fühlte sich so schwach, verloren von aller Liebe auf der liebevollen und zugleich schmerzvollen Welt. Kam diese Schwachheit davon, dass sie schon immer eine Hauskatze war? Eine Hauskatze, die von ihren Zweibeinern liebevoll behandelt wird und niemals auf die Straße gesetzt wurde? Vielleicht. Darüber wollte Twilight nun nicht so viel nachdenken. Sie versuchte ein paar Worte zu sprechen, ob wohl ihr jedes Wort wehtat, wenn sie es aussprach mit ihrer liebevollen Stimme:

"Ich bin das Leben auf der Straße nicht gewöhnt. Ich glaube, ihr solltet mich hier lassen. Ich bin so schwach und habe schon all meinen Stolz verloren. Jedes Wort schmerzt und mir ist sehr übel zu mute. Ich fühle mich schwächer, als ich mich jemals gefühlt habe."

Sie schluckte und sah zu Alpha. Fühlte sie das selbe Gefühl, das Gefühl, allen Stolz verloren zu haben und nichts mehr Wert zu sein? Vielleicht sollte Twilight einfach zurückbleiben, dort, wo sie keinem mehr etwas tat. Die Gruppe hatte schon genug Ärger gehabt wegen ihr. Würde sie ihr nun noch mehr Ärger bereiten? Sie fühlte sich, als ob alle auf sie schauten. War es denn nicht schon peinlich genug? Wann würde es endlich aufhören, dieser Ärger? Sie sah zu Anubis. Anubis, mit seinem hellgrauen, wunderschönen Fell, mit den schwarzen Tupfen. Er schwíeg. Sie schwieg ebenfalls. Sie sah ihn an, in seine schönen Augen, ihre Gefühle zeigten sich deutlich auf ihren Augen. Anubis, der wunderschöne Ägyptische-Mau-Kater. Das Fell schön, wie dass silberne Fell von Argent. Silberenes Fell, glämzend in der Dämmerungsstunde. Sie stützte sich immer noch auf Alpha und wechselte kurz einen Blick mit ihr. War Twilight es überhaupt noch Wert, zu leben? Sie schwiegen immer noch. Twilight sah alle in der Runde an. Schwach und gebrechlich, wie sie war.



[bei Twilight, Caruso, Diana & Anubis l stützt sich auf Alpha l redet l denkt viel nach]




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Mika
kleines Bärchen
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Alter : 26
Alter Charakter : 6 Monate
Geschlecht : Kater
Fellfarbe : cremefarben getigert
Besonderheiten : helle Haarfarbe, Augen
Größe : 19 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Mo Jul 04, 2011 8:07 pm

Mika saß vor Nicki, einer Siamkatze mit, wie er fand, komischen Ohren.
Kurz wusch er sich die Pfote und sah dann zu der noch Fremden auf. Sie sah etwas verirrt aus, doch breitete sich schnell ein Lächeln auf ihren Lefzen auf.
Dann stellte sie sich vor und fragte warum er sie angefallen hatte.
Ja, warum eigentlich? So richtig wusste er das selbst nicht, aber brauchte man für alles einen Grund?

Der junge Katzer zuckte vor Aufregung mit der Schwanzspitze, welche vor ihm auf dem Boden lag, denn den Schwanz hatte er um die Pfoten gewickelt.
Mit aufgeweckter, neugieriger Stimme begann er dann auch zu sprechen.

"Mir geht es gut. Ich habe dich angefallen weil... ähm... na... weil eben."

Er schleckte sich über die Brust.

"Weil es Spaß macht..."

Mit etwas empörter Stimme fügte er noch hinzu:

"Nenn mich nicht Kleiner, denn ich bin ganz groß."

Er plusterte sein Fell auf und hob stolz den Kopf. Ja, er war ein großer Kater.
Plötzlich blieb ihm die Luft weg und er begann zu husten. Dieser `Anfall´ ging aber zum Glück recht schnell vorüber. Schnell sah er Nicki an. Er mochte es nicht bemitleidet zu werden. Um Abzulengen begann er ein Gespräch.

"Wieso sitzt du hier so allein rum?"


[bei Nicki]
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Takara
Juwel der Jagd
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Alter Charakter : 4 Jahre
Geschlecht : Weiblich
Fellfarbe : Grau
Größe : 29cm

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Di Jul 05, 2011 4:08 pm

Du grinst wenn du gewinnst und spinnst die immer gleichen Fäden
doch wenn du nichts mehr zu sagen hast,
brauchst du nicht länger reden.


Immer noch mit zuckenden Schwanz stand Takara vor dem alten Kater als dieser lachte. Sie legte ihre Ohren an und verengte ihre Augen. Was bildete sich dieser Flohpelz denn eigentlich ein? ER war ihr Diener, ihr Hofnaar und sie war die Königin, die Herrscherin über ihr Reich und der niedere Kater wagte es eine höher gestellte auszulachen? Darauf müsste die Todesstrafe folgen und das mit der stumpfen Axt mit der man ab und zu auch mal daneben schlug. Dieser Tod wäre quallvoll, aber perfekt für den niederen gestellten der es wagte seine Stimme gegen die Königin zu richten. Das Schauspiel würde viele Schaulustigen anlocken und die Königin würde auch zuschauen wie der Henker sein Werk verrichtete. Denn eine Königin machte sich nie die Pfoten schmutzig. Doch eine Hierachie gab es nicht mehr, es war jeder auf dem gleichen Level. Man konnte sich hochspielen wenn man sein Level bewältigte, doch so langsam man auch hochkam, viel zu schnell kam das Game Over. Wenn man am Ende war konnte man wieder von vorne anfangen, oder aufgeben. Und den Knopf für den Neustart zu drücken kostete oft viel kraft. Zuviel um das es jeder bewältigen könnte. Und die, die es nicht schafften gaben auf und schalteten das Spiel endgültig aus.

Als der alte mit seiner Pfote vor ihrer Schnauze herumfuchtelte, fauchte sie wütend und wich zurück. Ihre Schnurrhaare bebbten, dieser Kater war einfach zum ausrasten! Doch als er inne hielt weil ein Ast knackte, grinste sie verschlagen, dieser dumme alte Kater.

"Na, schon angst das deine Knochen brechen?"

Du belügst mich leise, du vergüngst dich laut.
So wie du dich verstrickst, ist deine Masche schnell durchschaut!


Ihr Schwanz hörte auf zu peitschen und ihre Schnurrhaare waren auch wieder ruhig als sie sich hinsetzte um dem alten Kater bei seiner bescheuerten, ausgedachten Geschichte zuzuhören. Spottend meinte sie:

"Ach, soll ich dich jetzt also Daddy nennen?"

Dann fing sie an zu lachen, ein helles, verspottendes Lachen erklang und erfüllte die Luft. Sie hatte ihren Kopf dabei in den Nacken gelegt und lachte frei heraus, in den dunklen, dunklen Wald hinaus. Abrupt stoppte ihr lachen, und sie ließ ihren Kopf in einer halbkreisförmigen Bewegung wieder so nach unten rutschen das sie dem Kater direkt in die Augen blickte. Abschätzig blickte sie ihn an. Dieser irre.

Du bist taktlos, taktlos!
Bring mich aus dem Takt, bloß mal mir keine Bilder, deine Bilder sind geschmacklos.

Jennifer Rostock - Es war nicht alles Schlecht

"Spinn dir bloß nicht irgendwelche Märchen zusammen. Behalt lieber dein letzten Rest Verstand den du noch besitzt. "

Takara verengte ihre Augen wieder zu schlitzen, bösartig zischte sie ihn an, wie eine Schlange. Sie versuchte die bitterkeit in ihren Worten zu verbergen, doch man konnte es heraushören, auch wenn sie noch so wütend klang.

"Meine Familie ist ermordet worden und ich habe es gesehen. Jetzt bist du erstaunt, oder? Das hättest du von der dummen, kleinen Takara nicht erwartet, oder?!"

Sie schüttelte leicht den Kopf, man könnte meinen über den Kater, doch sie bewegte ihren Kopf weil sie nicht daran erinnert werden wollte. Ihre Erinnerungen hatten verdammt nochmal in ihrem Käfig zu bleiben, da wo sie auch hingehörten! In das dunkle kleine Verließ, was irgendwo tief in ihr drin war und dessen Schlüssel hoffentlich gut versteckt war. Takara schloss für einen Moment heftig ihre Augenlieder, bis sie weiße, kleine Punkte aufblitzen sah. Dann fühlte sie sich wieder einigermaßen in Ordnung und öffnete ihre Augenlieder wieder, wenigstens glaubte sie das.

Denn der Kater warf ihr schon wieder neue Wörter an den Kopf, welche ihren Körper vor unterdrückter Wut zittern ließ. Ihr Nackenfell stand schon lenkst senkrecht in der Höhe, langsam war schluss mit lustig. Sie ließ sich nicht mehr so behandeln und sie würde diesem alten Kater auch keine Gefallen mehr tun. Sie war seine Königin, die, die die Fäden in ihrer Pfote hielt und nicht seine Puppe. Doch dies konnte der alte nicht aktzeptieren und jetzt war die Geduld der Königin am Ende. Sie würde die Fäden kappen und sie würde keinen Schmerz spüren, das wusste sie. Sie würde nicht mehr die blöde spielen, nun würde sie den Spieß so drehen wie er gehörte!

Ungehalten sprang ihr Körper auf, ihre Krallen waren zu sehen und sie krallte sie in die Erde um sich noch mühevoll zu beherrschen. Das letzte bisschen Rest von selbstbeherrschung. Ihre Schawnz blieb ruhig, wie auch ihre Schnurrhaare, doch sie baute sich groß vor ihm auf. So damit sie mächtiger wirkte als er.

"Ich lasse mir von niemanden den Mund verbieten, damit dir das mal klar ist. Es ist mir auch egal was du sagst, und ich bin keine Hauskatze. Du bist einfach ein alter Kater, der nicht mehr weiß was er mit seinem Leben anfangen soll und deswegen krampfhaft nach einer Beschäftigung sucht um in seinem Leben noch etwas machen zu können, doch im Grudne weißt du das es sinnlos ist. Das bist du im inneren, ein unsichers etwas, was sich nur mächtig fühlt weil es andere heruntermacht!"


[Bei Asarel]
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Tobi
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Do Jul 07, 2011 5:35 pm

Mit tapsigen Pfoten war Tobi Nicki und den anderen gefolgt. Er war ruhig gewesen, hatte einfach keine Lust zum reden. Das Gewitter hing ihn noch stark in den Knochen und die komischen Blitze am Himmel waren auch recht merkwürdig gewesen. Zumindestens hatte er Aiko und Nicki neben sich gehabt, das machte das ganze wiederum doch nicht mehr so schlimm. Trotzdem, dachte er sich, er hatte sich benommen wie so ein Hasenfuß und das auch noch vor seiner besten Freundin. Wer weiß was sie jetzt dachte? Bestimmt nichts Gutes. Denn sie war gleich wieder zu diesem schwarz weißen Kater gerannt, den sie Vater nannte und hatte ihn einfach stehen gelassen. Auch Nicki war weg und er war ganz alleine unter diesen vielen Fremden Katzen. Tobi wollte es nicht zugeben, doch er hatte Angst. Sein fast blindes Auge unterstützte die ganze Sache nur noch und der kleine Kater zuckte immer wieder zusammen, wenn sich rechts von ihm etwas bewegte. Viele sprachen hier, doch verstehen konnte der rot weiße Kater es nicht. Für Tobi machten die Katzen sowieso viel zu viel Aufstand darüber. Er wäre mit Leichtigkeit durch einen Tunnel gegangen oder offen über die Brücke gelaufen, denn er hatte Mut und er konnte das. Er war ein starker Kater und hätte ihnen das allen auch gezeigt, doch als er sich gerade aufmachen wollte, machten sich alle auf. Hallo? Das war Tobis Idee! Sie mussten seinen Gedanken gelesen haben, anders konnte der kleine Kater es sich nicht erklären. Diese Katzen hatten gekonnt seinen Plan geklaut und taten so, als wäre es ihrer. Unerhört!

Tobi stapfte Wut entbrannt in Richtung der anderen Katzen. Daran war dieser Vater von Aiko schuld und der Silberne. Die hatten ihn den Plan stibitz und Tobi würde schon noch rausbekommen wie sie das gemacht hatte. Bestimmt hatte sie ihn irgendetwas in den Kopf gesetzt, als er nicht hin geguckt hatte. Vielleicht eine Wanze? Oder einen Floh, der in sein Hirn gekrabbelt war und dort nachgeschaut hatte, was Tobi vorhatte. Ja, genauso war es!

Abrupt hielt Tobi an und kratze sich panisch überall. Er musste diesen Floh loswerden, ehe sie noch mehr gute Idee von ihm klauten. Überall kratze er sich. Am Po, hinter den Ohren am Bauch, den Beinen, …..überall. Dabei bemerkte der kleine Kater nicht, dass er jemanden anrempelte. Als er aufsah, sah er einen schwarzen Kater und neben sich eine silberne Katze. Sie hatte grüne Augen und Tobi war von ihr gefesselt. War die Schön.

Doch noch eine Katze kam den Zweien hinterher und als der Kleine diesen erkannte, wurde er sauer. Es war der Ideenklauer und verbündeter von diesem Silbernen, der bestimmt den Floh auf ihn gehetzt hatte. Es war Aikos „Angeblich Vater“. Der brauchte ihn bloß nicht ansprechen, sonst würde Tobi den Floh auf ihn los jagen lassen. Der sollte mal merken wie es war, wenn man gestielt wurde. Auch wenn es nur eine Idee war. Der kleine Kater stellte seine Nackenhaare auf und versuchte größer zu wirken. Mit sehr wenig Erfolg, den seine zu langen Beine, ließen diese Drohgebärde eher lustig aussehen, anstatt gefährlich. Dennoch krümmte Tobi seinen Rücken und ließ Katzengehaule hören. Viele mussten dabei sicherlich schmunzeln, doch für den kleinen Kater war es tot ernst. Er würde sich nicht so einfach ergeben.


[erst allein in der gruppe, stößt dann cori an, droht francis]
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Coricopat
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Do Jul 07, 2011 6:02 pm

[wegen toller Überredungskünste kommt nun doch noch ein Post :-P ]

Der schwarze Kater war losgegangen, ohne darauf zu achten, ob die beiden anderen ihm nun folgten. Als seine Schwester wieder sprach neigte er leicht den Kopf und drehte ihn in ihre Richtung, sagte aber nichts. Es ging ihn nun wirklich nichts an, was sie für ein Problem mit dem Kater hatte, denn solange dieser nichts zu ihm sagte, war er auch nett, zumindest solange es auch für Jade okay war. Coricopat hatte schon immer einen ausgesprochen starken Beschützer Instinkt gehabt und mochte es überhaupt nicht, wenn Freunde, oder Verwandte um ihn herum Probleme hatten, er verschloss nun mal seine Ohren nicht gerne davor.
Nun allerdings schloss er sich dem Streit nicht an, sondern blieb unparteiisch, obwohl er im Notfall eingreifen würde. Stattdessen sah der Schwarze nach vorne und beobachtete die anderen Katzen, die sich wie eine Welle vor ihm hinzogen, auch wenn es gar nicht so viele waren, für den Einzelgänger kamen sie wie eine Arme vor.

Er überlegte, was er wohl tun würde, wenn die anderen Katzen ihn ansprechen würden, ihn fragen würden, oder ihn als Freund, ein Gruppenmitglied ansahen. Jeder normale Kater, oder auch Katze würde sich freuen und die Augen würden glänzen, doch dem Kater war es unwohl bei diesem Gedanken, dass andere ihn mögen könnten. Obwohl er es auch einfach liebte, wenn sie seine Hilfe brauchten, ihn um Rat fragten, oder einfach sagten, dass sie froh waren, dass es ihn gab. Das hatte ihn früher auf dem Hof immer Stolz gemacht, dann hatte er seinen Schwanz aufrecht gehalten, den Kopf erhoben und mächtig stolz gewesen. Doch nun, in dieser Stadt, da galten diese kleinen „Heldentümer“ nicht mehr, hier war man nichts besonderes. Warum auch? Immerhin war er mittlerweile alt genug, dass man ihn nicht mit Samthandschuhen anfassen musste.
Auf einmal spürte er einen Ruck und stolperte nach vorne. Mit einem erschreckten Fauchen fuhr er herum und blickte dann auf ein kleines Kitten, welches seine Aufmerksamkeit längst einem anderen Kater gewidmet hatte.
Neugierig ging der Schwarze zu dem kleinen hin und stupste ihn an. Es war fest genug, dass wenn er den kleinen überrascht hatte, dieser ein wenig aus der Balance kommen würde, dann setzte er ein Lächeln auf.

“He kleiner, man entschuldigt sich, wenn man jemanden so anrempelt. Wie heißt du denn? Und warum fauchst du den Kater so an?“

Fragte er und stupste ihn ein wenig von den beiden weg.


[Tobi, Jade Franics, denkt, redet]

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Francis
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Do Jul 07, 2011 7:27 pm

Fast angefaucht hatte sie Francis. Böse blickte warf sie ihm an den Kopf und angeschnauzt wurde er auch noch. Ihre Behauptungen waren nicht realistisch für Francis. Ja, er mochte, wenn nicht sogar liebte jede Kätzin, doch nie würde er eine benutzen, um seine Gähne weiter zu geben. Francis war einfach nicht von der Sorte Kater, die erst schwängerten und dann sitzen ließen. Er hatte Verantwortungsgefühl und das was Jade hier sagte, kränkte ihn zutiefst. Da half es auch nicht,, das sie sich im Gehen immer wieder umdrehte und nach ihm schaute. Jetzt war er sauer. Er war gekränkt und wollte eigentlich nicht weiter hinter ihr her laufen. Er musste sich für so eine Bloßstellung nicht behaupten. Er nicht! Er war ein zukünftiger und edler Deckkater und er brauchte solche……solche Schnäpfen einfach nicht. Doch seine Wut wurde gebremst von dem kleinen Kater, mit dem Aiko eine Zeit lang gelebt hatte. Er drohte Francis, oder versuchte es zumindestens, indem er sein Fell und seinen Rücken aufstellte und gefährliche Töne aus seinen Fang spielen ließ. Bei dem Anblick ging Francis das Herz auf. Es erinnerte ihn an seine ersten Versuchte ernst zu wirken und ein paar Drohgebärden auszuprobieren. Er war früher kläglich gescheitert und der kleine Tobi schien das jetzt auch durch zumachen. Zum Glück kam Jades Bruder dazwischen der ihn anstupste und wobei Tobi das Gleichgewicht verlor und zu Boden fiel. Dabei musste Francis schmunzeln. Welch Sorgenfreies Leben man doch als Kitten hatte, dachte er sich und schaute erneut auf Jade. Coricopat war indessen ein wenig mit dem Kitten weggerückt und Francis entschied, doch etwas zu seiner Verteidigung zu sagen. Allerdings war nichts mehr von der freundlichen Art zu hören, die Francis bei ihr sonst an den Tag legte. Auch kein einziges Kompliment drang über seine Lippen.

„Glaubst du tatsächlich dass ich so ein Kater bin? Einer, der die weiblichen Katzen nur dafür benutzt, um sich fortzupflanzen? Wenn ja, dann ist es sehr traurig. Doch traurig nicht für mich sondern für dich Jade. Ich hätte echt nicht gedacht, dass du so über mich denken würdest oder gar könntest. Ich hatte dich eigentlich für schlau und nicht für so dumm gehalten. Denn wäre ich einer von diesen Biestern, wie du denkst zu glauben, dann wäre Aiko nicht hier an meiner Seite. Und hätte ich jede Kätzin in meinem Leben, die mir mal etwas bedeutet hatte, geschwängert, würde ich mit einer ganzen Schaar von Kitten herum laufen. Aber das tu ich nicht wie du siehst. Ich kümmere mich um Aiko und renne auch nicht jeder Katze hinterher. Was sagt dir das wohl?“

Es war ein Aufsatz, den Francis Jade da an den Kopf schmiss. Der Kater hatte sich von den Worten treiben lassen und seine Gefühle mit hinein gebracht. Auf einer Art war er sauer und gekränkt, doch auf der anderen war er auch traurig, dass sie so dachte oder denken konnte. Er ließ auch seinen Kopf nicht sinken oder ging. Er wollte ihre Reaktion sehen. Wollte sehen was sie tat oder ob sie verstand.


[jade, cori, tobi, denkt redet]

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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Fr Jul 08, 2011 3:19 pm

Die junge und ausordentlich hübsche Félins lief gedankenverloren durch ihre Heimatstadt. Die Gestreifte war am gestrigen Abend einfach ausgesetzt worden. Ihre Herrin hatte ihr zärtlich über den Kopf gestrichen und »Auf Wiedersehen« gesagt. Dann war sie gegangen, hatte die Tür geschlossen und auch die Katzenklappe veriegelt.
Félins hatte lange gewartet, an der Tür gekratzt und kläglich miaut, aber niemand hatte geöffnet.
Irgendwann in der Nacht war sie dann fortgelaufen. Ihre Nase und der knurrende Magen der Katze führten Félins zu einem Baum auf dessen Ästen ein Vogelnest ruhte. Eilig sprang die Getigerte hinauf und machte sich gierig über die drei Vogeleier her. Als nur noch die ausgeleckten Schalen da waren, hatte der Hunger nachgelassen und die kleine Katze schleckte sich genüsslich über das Maul. Dann rollte Félins sich einiger Äste weiter oben in einer Astgabel zusammen und hielt ein Appetitnickerchen, wie sie zu sagen pflegte.
Als sie erwachte graute der Morgen, trotzdem hatte die etwas pummelige und kräftige Katze keine Lust sich aufzuraffen und weiter zu gehen. Also lag sie noch einige Stunden in dem Baum. Bis irgendwann, ganz plötzlich ein Hund zu bellen anfing und am Baumstamm hochsprang. Félins sah seine kräftigen Zähne und flüchtete eilends.
Den Tag über jagte sie Mäuse und versteckte sich vor Hunden und Menschen.
Nun trabte die Graubraune durch eine etwas hellere Gasse. Es war ein Sommerabend und zwischen den Häusern hatte sich die Wärme gespeichert. Es roch nach anderen Katzen …


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Caruso
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Fr Jul 08, 2011 6:32 pm

Der getigerte Kater sah sich um in der Masse in welche er rein geraten war. Warum war er bloß in eine solche Masse geraten obwohl er doch ein Einzelgänger schon immer im Herzen war. War er wirklich nur wegen dieser einen Katze da? Also wirklich, wie konnte ein einzelner Kater wie er einer Katze so leicht und so schnell verfallen? Wie konnte er nicht seine eiserne Maske aufrecht halten? Was fällt ihm ein sich in eine Katze zu verlieben welche doch schon längst einen Kater an ihrer Seite hat. Nun ja, aber nun hatte er das ganze „Schlammasel“ am Hals, denn es schien wirklich, als wolle auch Sie ihn nicht verlieren. Weshalb? Vielleicht stimmt es ja was einige meinten zu ihm: seine eisige Maske und Art scheint nicht andere abzuschrecken sondern anzuziehen. Warum nur? Er hatte schon mal die Blicke gesehen, auch die von den Katern aber bei Alpha schien es intensiver zu sein.
Ihm war bewusst das er diese Katze liebte und ihr war dies sicher auch bewusst, dennoch, zeigen durfte er es nicht, nicht vor dem Clan und auch nicht vor Argent. Auch wenn er eben ein Einzel-Typ war, in einem Clan zu sein war nicht schlechtes sondern eher was gutes. Er wollte nicht wieder alleine herum ziehen auch wenn er sich vor kurzem beinahe dafür entschieden hätte.

Der Kater hatte vor nur wenigen Minuten zu dem ganzen Gespräch etwas hinzugefügt und hörte sofort wie Argent sein Argument dazu abgab und sein Blick gegenüber diesen silbernen Kater gab ein gereiztes Glitzern ab. Nun, wenn die Meinung Caruso's hier nicht angebracht war wird ja der Clan sehen wie es so vorgehen wird wenn sie zum Wald wollen, es war schließlich nur eine kleine Vorwarnung.
Der Kopf des Katers sank und auf seiner Schnauze zeichnete sich ein grimmiges Lächeln ab, seine eiserne Art blieb wie sie war und als dann auch noch ein gewisser Poet sprach sah er ihn mit seinem kalten und erfrierenden Blick an. Interessant wie jeder über ihn sprach aber es interessierte ihn rechtlich wenig, erst als dann noch eine Schwarze Katzen Dame etwas meinte und die kranke Twilight redete hörte der Kater nicht mehr zu.
Seine Ohren schlossen sich und sein Blick wanderete zu Alpha. Er merkte, dass etwas nicht mit ihr stimmte, dass sie nachdachte und sein Blick sagte zu viel aus wie: “Was ist los?“, natürlich machte er sich Sorgen aber wollte es nicht all zu sehr zeigen, denn er wusste, dass es für sie schmerzte.

Er bekam das Gefühl, dass es für sie schlimmer war seine eiserne und ignorierende Maske zu sehen, daher sah er sich um ob ihn nach dieser „aneinander Prellung“ noch jemand auf ihn achtete und bemerkte, dass ihn keiner ansah aus diesem Grund sah er wieder zu ihr und sein Blick wurde etwas wärmer und sanfter. Sie soll ja nicht denken, dass sie ihm egal war, aber sie wusste, dass sie nichts zeigen durften, aber jetzt durfte er es sich kurz erlauben.
Er sah ihr in die Augen und merkte nebenbei wie Argent langsam anfing zu laufen, anscheinend wollten sie los. Jetzt schon? Es war doch immerhin noch nicht richtig dunkel und schon wollten sie los?
Er sah etwas verwirrt zu dem silbernen Kater und schaute dann wieder zu Alpha. Mit wenigen Schritten ging er elegant auf sie zu, nebenbei jedoch guckte er ob jemand sie beobachteten, und wenn doch würde sein kalter Blick alles aussagen: “Massen sind nichts gutes“

Als der getigerte Kater neben der Bunten war sah er sie wieder an und sagte leise etwas zu ihr, was nur sie und er haben hören können,

“Was ist los, schöne Katze? Willst du die anderen nicht durch deine Gesellschaft beglücken, meine Liebe?“

Mit gespielten Grinsen sah er sie von der Seite an, während sein Blick zu der Masse glitt welche damit beschäftigt war Argent zu folgen, und Alpha? Wieso blieb sie hier sitzen obwohl ihr lieber und netter Gefährte doch schon auf den Sprung in ein neues Leben war? Warum gesellte sie sich nicht zu ihm an die Spitze der Formation und führte die anderen als stolze Leitkatze?
Musste man Katzen immer verstehen? Nein.
Das Leben ist wie es ist. Du bist wie du bist, Caruso. Ein Held des Eises.
Sein Blick war wie seine Gedanken, keinerlei Emotionen und Anstalten von Gefühlen, nichts. Nur die Tiefe und Kälte.
Doch der Seitenblick zu Alpha war nicht all zu tief und kalt, immerhin wollte er sie nicht noch mehr verletzen, auch wenn es ihn selber verletzte einfach so zu tun, als würde er sie nicht lieben. Als würde sein Herz nicht schnell klopfen wenn er ihre wunderbaren Augen sieht, wie sie strahlen voller Feuer. Er brennt in ihnen und ihr Fell war das weichste was er kannte. Sie war die beste, schönste und wunderbarste Katze die er je kennengelernt hatte, in seinem gesamten Leben bis jetzt.
Der Schmerz saß auch bei ihm tief, doch konnte er es überspielen, lange musste er es tun, dass seine Maske nun so ist, dass man nie auf das wahre Gesicht kommen würde.


[In der Masse | Bewegt sich zu Alpha]
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Jade
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Fr Jul 08, 2011 11:57 pm

An der Seite ihre Bruders fühlte Jade sich schon wieder etwas sicherer. Auch wenn sie mit der momentanen Situation mehr als unglücklich war. Es war in einem Moment, als sie wieder mal nach hinten sah, als ein Kitten plötzlich in Jades Bruder purzelte. Verwundert aber sofort entzückt trat Jade vor. Der Kleine schien auf einem Augen blind zu sein, was in Jade sofort ihren Beschützerinstinkt hervorrief. Scheinbar war der Kleine aber mit etwas Anderem abgelenkt, denn er stellte die Haare auf und es sah aus als würde er Francis drohen. Coricopat stupste den Kleinen an, woraufhin dieser zur Seite fiel. Schnell war Jade wieder an der Seite ihres Bruders.

"Sei bitte nett zu ihm. Und frag ihn ob er mit uns laufen möchte, ja?"


Sie leckte ihrem Bruder noch schnell über die noch immer etwas ölige Wange und trat dann zurück. Sie ging mal davon aus, dass Coricopat dem Kleinen nun sagte, dass man so nicht einfach durch die Welt stolpern konnte. Und Jade freute sich schon wenn sie mit dem Kleinen reden durfte. Ach, manchmal hasste sie es eine Katze zu sein und stets hinter den Katern anstehen zu müssen.
Allerdings währte ihre Freude nur kurz, denn Francis kam auf Jade zu. Und wie er sie ansprach und vor allem was er sagte war so gar nicht der nette Kater von vorhin. Je mehr er auf sie einsprach umso trauriger wurde Jade. Gegen Ende senkte sie sogar den Kopf und machte sich ganz klein. Okay, sie war nicht nett gewesen. Aber er doch auch nicht. Und wenn er ihr nichts sagte, dann musste er damit rechnen. Doch das alles traute sich jade jetzt nicht zu sagen. Sie hatte im Moment sogar ein bisschen Angst so alleine vor Francis. Nur kurz sah sie auf und man konnte in ihren Augenwinkeln Tränen glitzern sehen. Schnell sah sie dann aber wieder auf den Boden. Zusammengekauert saß sie da und schwieg. Sie traute sich nicht ein Wort zu sagen. Dumm war sie! Soetwas hatte noch nie jemand zu ihr gesagt. Vorhin noch war sie angeblich wunderschön. Und nun dumm. Kritik kannte Jade nicht. Schon gar nicht solch heftige. Auf dem Hof auf dem sie gelebt hatten war sie stets die Schöne. Hauptsächlich mit Coricopat unterwegs gab es niemanden der ihr jemals so die Meinung gesagt hatte. Am liebsten wäre sie jetzt auf und zu ihrem Bruder gerannt. Er musste sie doch beschützen. Doch dieser war weiterhin mit dem Kleinen beschäftigt. Da durfte sie sich auch nicht einmischen. Also blieb Jade nichts anders übrig als weiterhin auf dem kalten Asphalt zu kauern und darauf zu hoffen, dass Francis ihr am Ende nicht auch noch etwas antat.


[Coricopat, Francis, Tobi, - hat Angst - kauert sich zusammen]
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Tobi
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Sa Jul 09, 2011 5:47 pm

Er hätte es geschafft. Wirklich! Auch wenn er ihn nur in die Pfote gezwickt hätte. Doch dieser schwarze Kater rempelte ihn an und Tobi stolperte dabei von seinen Pfoten. Mit einem lauten Rumpler landete der Kater auf seinen vier Buchstaben und ein klägliches Jaulen drang aus seinem Maul. Empört und leicht verwirrt, schaute er in die Augen des Schwarzen. War er etwa ein Verbündeter von diesem Kater? Alle Sinne und Konzentration war auf den Kater gerichtet und sahen nicht wie sich Francis von Tobi entfernte. Egal. Nun musste halt der Schwarze dran glauben.

„Hey was soll das? Das tat weh!“

Sprach er mit so viel Empörung in der Stimme wie es ging. Mit leicht wässrigen Augen, denn es tat wirklich weh, stand Tobi wieder auf und stierte förmlich auf den Kater.

„Erst solltest du dich entschuldigen. Und außerdem geht es dich nichts an. Ich bin schon groß genug und kann selbst meine Ideen verteidigen, die mir geklaut wurden!“

Mit ernster Miene und lauten Prostest, schaute Tobi dabei zu dem Schwarz-weißen. Er sollte sich angebrochen fühlen und es bereuen was er da getan hatte. Ob es wirkte wusste der kleine Kater allerdings nicht. Doch nichts destotrotz musste erst mal der schwarze zur Rechenschaft gezogen werden. Wäre ja noch schöner, wenn sich so ein gestandener und mutiger Kater, wie Tobi es war, es einfach auf sich sitzen lassen würde.

„Ich kann dir ja gerne zeigen was ich schon alles kann und wie stark ich bin. Pass bloß auf, sonst könnte ich dich gefährlich verletzten.“

Tobi ging in Angriffsstellung. Zwar reichte er dem Schwarzen höchsten bis zur Brust, doch er war sich sicher etwas ausrichten zu können. Die Zähne gebleckt, Ohren angelegt und die Augen auf den Gegner fixiert machte er sich bereit zum Sprung. Er setzte an und landete auf dem Rücken des Katers. Die Krallen schlugen in das Fell hinein und verhakten sich da, für tiefere Wunden waren sie noch zu kurz. Tobi versuchte mit den Zähnen den Nacken des Katers zu erreichen und jaulte kampfeslustig auf. Wie würde sein Gegner reagieren auf den kleinen Kerl?


[cori, spricht, droht, greift an]
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Francis
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Sa Jul 09, 2011 6:05 pm

„Du kannst ruhig etwas dazu sagen!“

Immer noch wütend stierte Francis Jade an. Ihm war nicht entgangen wie er auf sie reagierte, doch sei es drum. Sie hätte sich vorher überlegen müssen wie sie mit ihm redete. Er hatte immerhin auch nicht solche Dinge über sie erzählt und sie so hingestellt. Mag sein das Francis dabei ein wenig kindisch reagierte, doch sein Stolz war verletzt und er war schon immer dafür bekannt ein Dickschädel zu sein. Doch die traurigen Augen und dieser ängstliche Blick, ließen ihn dann doch weich werden. Sein Fell am Nacken legte sich und seine Lefzen verzogen sich nicht mehr zu einem irren Grinsen. Müde schaute er jetzt aus und um viele Monde gealtert. Was sollte er nur mit dieser Weiberwelt anfangen? Loretta war verschwunden und Jade war ohne für ihn ersichtlichen Grund auf ihn sauer. Es war für den Kater ein Buch mit sieben Siegeln und er würde noch Jahre dafür brauchen, um wenigstens ein Siegel öffnen zu können. Wäre da Jade die richtige dafür? Sie war noch jung und keineswegs erfahren darin. Ihre Gefühle konnte sie nicht so gut verstecken, man hatte es bei dem dutzende Male nach hinten schauen gesehen, und noch zudem war sie keineswegs reif. Reif für eine Liebesleben oder gar eine starke Bindung. Zumindestens glaubte Francis das jetzt, nachdem er diese Worte von ihr gehört hatte. Er seufzte.

„Ihr Weiber macht mich noch fertig…“

Sagte er mit einem liebenswürdigen Blick zu seiner Schönheit. Er würde es mit ihr versuchen. Francis hatte schließlich noch nie aufgegeben und würde auch jetzt nicht damit anfangen. Denn wie pflegte sein Vater immer zu sagen: Junge, jeder Versuch macht klug. Man sollte immer erst alles probieren und dann erst sagen ob es einen nicht schmeckt. Wie Recht er bei der Sache doch hatte. Also ging er auf Jade schnurren zu und setze sich neben sie. Ihre Felle berührten sich und er strich ihr mit der Zunge über den Kopf.

„na los. Sag mir was dich bedrückt und was dich so wütend gemacht hat….Achja, und es tut mir leid das ich dich so angeschnauzt habe. Du bist nicht dumm. Du bist wunderschön und klug. Ich möchte gerne wissen was veranlasst hat, das die wundervolle Jade so aus dem Fell fährt.“


[jade, ist sauer, beruhigt sich, spricht und entschuldigt sich...sitzt neben ihr]

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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Sa Jul 09, 2011 6:07 pm

Der Schwarze hörte dem kleinen Kitten zu, dabei peitschte seine Schwanzspitze ein wenig, als Jade zu ihm trat. Etwas perplex sah er seine Schwester an und wollte ihr schon entgegnen, dass sie das wenn sie wollte selbst fragen sollte, aber dazu kam er nicht, denn sie machte sich schon wieder daran zu gehen. Coricopat schnaubte und blickte den kleinen Kater ein wenig resigniert an. Er mochte es nicht, wie dieser mit ihm sprach, nicht, dass er Respekt wollte von einem so kleinen Kitten, es war einfach eine ganz normale Sache, dass er auf Streit sofort ansprach egal, ob der streitsuchende nun alt war, oder eben noch so jung. Da erst bemerkte er den Blick des Katers, der zu Francis schweifte, ließ sich allerdings nicht davon beirren. Stattdessen stupste er ihn erneut an, dieses mal ein wenig vorsichtiger.

“Du hast immerhin mich angerempelt und dann Francis angeknurrt, ich will dir ja nichts böses tun.“

Sagte er und merkte, wie die Situation ihn überforderte. Coricopat wollte sich umdrehen und gehen und den kleinen seinen Weg selbst wählen und er sah nicht ein dem kleinen zu helfen, egal was seine Schwester dazu sagen würde. Jeder normale Kater wäre so klug gewesen und hätte nichts auf das Gerede eines Kitten gegeben, doch der Schwarze ließ sich viel zu leicht provozieren, vor allem da er keine Ahnung von jungen Katzen hatte, er hatte sich nie um solche gekümmert. Der Kater drehte sich um, als er auch schon eine schwere Last auf seinem Rücken spürte. Die Krallen, die sich in sein Fell verhaken bewirkten bloß ein leichtes ziepen und taten nicht weh, doch der Überraschende Angriff ließ die Wut des Katers hochgehen. Er schlug um sich und versuchte dabei den jungen Kater abzuwerfen, dann ging er auf diesen los und hätte schon fast seine Krallen ausgefahren, als ihm wieder bewusst wurde, dass er ein kleines Kitten war und noch keine Ahnung vom Leben hatte. Ein bedrohliches Fauchen stieg aus seiner Kehle und er blickte den kleinen an.

“Bleib mir bloß vom Leib.“

Knurrte er und versuchte von ihm weg zu kommen. Vor seinen Augen konnte er geistig schon die Gesichter der anderen Katzen sehen, die ihm Vorwürfe machen würden, dass er nicht besser reagiert hatte und den kleinen wohlmöglich auch noch verletzt hätte. Dann aber drehte er sich nochmal zu dem kleinen Kater um.

“Denkst du, ich hätte Angst, dich ernsthaft zu verletzen?“


[Francis, Jade, Tobi, spricht, faucht, ist wütend]

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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Sa Jul 09, 2011 11:39 pm

Immer noch kauerte Jade auf dem Boden. Die Beine angewinkelt und den Schwanz eng an ihren Körper gepresst. Gar nicht so weit weg hörte sie ihren Bruder, der sich mit dem Jungen unterhielt. Sie verstand nicht, was die Beiden sprachen. Doch sie hörte die Stimmen. Lieber wäre sie jetzt zu dem Kleinen gegangen. Der schien ihr so lebensmunter zu sein. Nicht so wie sie selber im Moment. Francis saß immer noch bedrohlich vor ihr. Sie sollte etwas zu seinen Anschuldigungen sagen. Aber Jade schwieg. Was hätte sie denn auch antworten sollen? Sie war nicht dumm. Das wusste sie selber. Doch sie traute sich nicht Francis nochmal zu widersprechen. Deswegen hob Jade auch den Kopf nicht mehr an sondern blickte stur auf den Boden. Selbst als die Stimmen ihre Bruders und die des Kitten nicht mehr ganz so harmlos klangen. Jade sah nicht auf.

Dann hörte sie wie Francis sich näherte und Jade kauerte sich noch etwas mehr zusammen. Wollte er ihr jetzt etwas antun? Dadurch, dass sie nicht aufsah, konnte sie seinen mittlerweile wieder freundlichen Gesichtsausdruck nicht sehen. Und auch das Lächeln nicht. Deswegen war Jades Körper vollkommen angespannt, als sich Francis neben sie setzte und ihr über den Kopf leckte. Das war dann auch der Moment in dem Jade vorsichtig aufsah. Der einstige Hauskater sah gar nicht mehr so bedrohlich aus. Seine Nähe zu spüren war angenehm und am liebsten hätte Jade wohlig geschnurrt. Doch sie ließ es. Noch war die Gefahr nicht überstanden. Glaubte sie zumindest. Dann aber fing Francis wieder an zu sprechen. Diesesmal wieder freundlich und nett. Er entschuldigte sich und Jade sah ihn dabei an. Er schien es ernst zu meinen. Auch wenn es ihr schwer fiel gleich wieder gut mit ihm zu sein nickte sie zum Zeichen, dass sie verstanden hatte. Und das sie die Entschuldigung annahm.

"Mein Bruder weiß davon nichts. Es war lange bevor wir den Hof verlassen haben. Da kam ein Kater zu uns. Er war ein Streuner. Groß und gutaussehend. Naja, du kannst dir denken was passiert ist. Einige Zeit später habe ich ein Kitten zur Welt gebracht. Heimlich in einem dunkeln Teil des Schuppens. Das Junge war zu früh, das wusste sogar ich. Und als es im Stroh lag atmete es nicht. Das Herz schlug nicht und es war ganz kalt. Ich hatte ein todes Kitten zur Welt gebracht."

Jade sprach leise und traurig. Ihren Blick hatte sie von Francis abgewandt. Noch nie hatte sie mit jemandem darüber gesprochen.


[bei Francis, hat Angst, vertraut sich ihm an]
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   So Jul 10, 2011 3:43 pm

Loretta


Eher abwesend hatte sie dem Gespräch gelauscht. Dem Gespräch, welches über ihr Schicksal entscheiden sollte. Es drehte sich alles um die eine Frage: Wie gelingt uns die Fluch? Sie war mit Mika, Kaikias und Anubis in diese Gasse gegangen und wie es schien hatte Anubis bereits Freunde gefunden. Auch Mika spielte mit einer Kätzin. Sie selbst saß nur am Rande der Masse. Allein, neben all den Artgenossen und auch Kaikias schien sein Dasein so zu fristen. Doch sie hatte nur einen kurzen Blick an ihm verschenkt. Denn sie beobachtete ihn. Er der sie zu Argent, Alpha und Caruso geführt hatte. Er der sie als seine Gefährtin bezeichnet hatte. Und was tat er nun? Sie war gegangen. Wohl war. Sie war so wütend gewesen, doch es ging nicht anders. Und ehe sie sich versah hatte er eine graue Kätzin an seiner Seite, die er liebkoste. Er warf ihr die Blicke zu, welche eigentlich ihr gehörten. Loretta war am Boden zerstört. Nein, sie hatte Francis nie wirklich geliebt, lieben dürfen. Sie fand ihn nett und war bereit für ihn Argent eins auszuwischen. Sie hatte sich quasi geopfert. Und das war der Dank? Sie hatte mehr für ihn gefühlt, als nur Freundschaft. In ihrem Herzen hatte er bereits einen Platz gefunden und sie war sich sicher gewesen, eins an seiner Seite schlafen zu dürfen, mit der Gewissheit, sein zu sein. Wie konnte Francis Lorettas Träume nur so zerstören?

Francis wagte ab und an zaghafte Blicke zu Loretta zu werfen. Sie waren unsicher. Doch sie wirkten wie Nadelstiche. Immer wieder in ihr Herz. Übelkeit breitete sich in Loretta aus. Nein, sie konnte nicht, sie wollte nicht. Traurig sah sie ein zweites Mal zu Kaikias. Ihre Beine zitterten, als sie sich zu ihm gesellte. Die kleine Strecke zwischen ihnen überbrückte. Ein seltsam gequältes Lächeln legte sich auf ihre Lippen, bevor sie sich hinsetzte. Loretta legte die Ohren traurig zurück und sah zu Boden.

“Willst du eigentlich mitkommen?“

ihre Stimme war leise und leicht wie eine Bö, die zaghaft an den Haaren eines Katze zog.

“Ich werde gehen... also, ich meine, ich werde diese Versammlung verlassen. Wenn du mitkommen willst, dann lauf’ mir einfach nach.“

Loretta wollte nicht allein in der Stadt bleiben. Sie hatte gesehen, wie zwei Kater gegangen waren. Kurz nacheinander. Aber in zwei verschiedene Richtungen. Loretta wollte das nicht. Sie wollte jemanden bei sich haben, den sie so mehr oder weniger kannte. Trauer und Wut übermannte sie erneut, als sie aufstand und an Francis vorbei schlich. Auch dieser setzte sich in Bewegung. Doch er folgte Argen, während Loretta in die entgegensetzende Richtung lief. Weg von ihm. Weg von Francis. Weg von dem Kater, welcher sie so sehr verletzt hatte. Loretta redete sich ein, dass sie die neue Kätzin an seiner Seite hasste. Doch in Wirklichkeit wünschte sie ihr Glück und irgendwie freute sie sich auch für sie. Denn diese Kätzin hatte einen wundervollen Kater an ihrer Seite und wäre dumm, sollte sie ihn einfach so los lassen. Los lassen, wie Loretta es getan hatte.


[erst in der Masse | hört abwesend zu | sieht zu Francis | ist wütend und traurig | geht zu Kaikias | redet und haut ab]
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   So Jul 10, 2011 4:45 pm

Kaikias




Skeptisch musterte Kaikias diese Versammlung, in die er da reingerasselt war. Er hatte sich am Rand der Gruppe nieder gelassen, möglichst jeden längeren Blickkontakt vermeidend. Er wollte nicht, dass man ihn ansprach. So war das immer. Man sah einem Lebewesen nur eine Sekunde zu lang in die Augen und schon kam es angetappt, als hätte man es darum gebeten. Dann gingen diese Gespräche über allgemeine Daten los und man konnte von vorn anfangen. Aber das wollte Kaikias nicht. Er hatte keine Lust sich immer wieder vorzustellen und jedem zweiten Artgenossen später nochmals sagen zu müssen, wie er denn heißt. Nur dem silbernen Kater auf der Kiste schenkte Kai länger seine Aufmerksamkeit. Doch irgendetwas schien an dieser Versammlung nicht zu stimmen und genau das machte Kaikias unsicher. Er sah sich erneut um und entdeckte Loretta, welche zu ihm sah und schließlich mit unsicheren Pfoten kam. Kai sollte es recht sein. Schließlich kannten die Zwei sich ja schon so mehr oder weniger.

Loretta sah ihn nicht lange an. Schnell hatte sie zu Boden geblickt. Trauer durchzuckte ihren Körper. Mit leise Stimme begann sie zu reden. Kaikias musste nähen an sie heran rücken, damit er ihre Worte verstehen konnte. Sie wollte gehen. Nicht etwa fliehen, wie es die meistern dieser bunt zusammen gewürfelten Truppe zu wollen schienen – nein- sie wollte einfach gehen. Weg von diesem Ort. Und Kaikias konnte das gut verstehen. Er selbst war auch nicht wirklich scharf darauf mit diesen wildfremden Katzen zu gehen. Es würde nur ätzend werden. Loretta schlug vor mit ihr zu gehen. Kai sagte dazu nichts. Er sah zu, wie sie die Versammlung langsam verließ. Allmählich standen auch die anderen Katzen auf. Der Silberne hatte zum Appell aufgerufen. Es würde los gehen. Auch Kaikias setzte eine Pfote vor die Andere. Doch er lief nicht dem Anführer der Gruppe nach. Er lief zu Loretta. Lächelte ihr nett zu und schenkte den Anderen keinen Blick mehr. Sein Schicksal hatte entschieden, dass er sein Leben fortan mit Loretta teilen würde. So lange, bis sie einander verloren oder der Mensch ihnen den Tod vorbei brachte. Doch bis dahin wollte er ihre Gesellschaft genießen. Glücklich begann Kaikias zu schnurren. Er war froh, der Gruppe nicht gefolgt zu sein. Das war ihm dann doch zu riskant.


[erst bei der Masse | hört Loretta zu | folgt ihr]
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Mo Jul 11, 2011 10:25 am

Er hatte ihn in den Pfoten und saß auf seinen Rücken, doch als Tobi den Nacken des Schwarzen greifen wollte, fuhr der herum und schleuderte ihn vom Rücken. Mit einem schmerzhaften Aufprall landete der kleine Kater auf dem Boden und ehe er wusste wie ihm geschieht, sah er in Messer scharfe Krallen und ein ängstliches Maunzen trat aus seinem Maul. Mit aufgerissenen Augen und angelegten Ohren, betrachtete Tobi den fauchenden schwarzen Kater. Bedrohlich klang seine Stimme und Tränen stiegen dem Kitten in die Augen. Er hatte Angst und de Situation falsch eingeschätzt. Wie konnte er nur geglaubt haben, gegen einen ausgewachsenen Kater anzukommen? Doch er wollte nicht als Feigling da stehen. Als der fremde Kater sich kurz umdrehte, rappelte sich Tobi auf. Doch nur so weit, das seine Pfoten wieder den Boden spürten und er schnell weg rennen konnte, falls dieser Kater doch seine Krallen einsetzen wollte. Dieser sprach eine weitere Drohung aus und in dem kleinen Kater brodelte der Zorn. Er hatte zwar Angst, doch wollte nicht als Feigling da stehen. Drum nahm er seinen restlichen Mut zusammen und sprach stotternd und mit wässrigen Augen zu dem Schwarzen.

„Und denkst du, ich hätte Angst davor mich zu wehren? Ich habe keine Angst vor Schmerzen, sie gehören zum Leben dazu.“

Tobi sprach voller Bitterkeit und alte Wunden wurden aufgerissen. Der Kleine fing an zu weinen. Wie viele Schmerzen er doch schon erleiden musste in seinem kleinen und kurzen Leben. Da machte eine Kratzwunde mehr auch nichts mehr aus. Sollte er doch auf ihn losgehen. Er würde sich wehren.
Tobi fing an laut zu schluchzen. Er konnte es einfach nicht zurück halten, er musste weinen. Auch wenn er wusste wie die anderen jetzt von ihn denken würden. Sie würden Tobi als Heulsuse bezeichnen. Als kleines ängstliches Kitten würden sie ihn stellen und ihn verjagen. Doch er konnte es wirklich nicht zurück halten, egal wie sehr er es versuchte. Die Tränen rannen ihn nur so aus den Augen und bald zitterte er am ganzen Leib und schnappte nach Luft. Er hatte Angst, große Angst und wollte einfach nur noch weg. Weg und sich in ein Loch verkriechen. Es schmerzte sehr so laut und lange zu weinen und keiner hörte ihn dabei. Er war wie immer alleine und keine andere katze würde ihn trösten kommen.


[cori, hat angst, spricht, weint]
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