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Argent
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Dakota
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Francis
Grafikerin für Avatare

Twilight
Helferin für Avatare

Caruso
linke Hand Argents

Coricopat
Aufsicht des Rollenspiels



Kapitel 3: Das unberührte Paradies



Wetter:
Sommer. Später Nachmittag.
Sonne geht auf.
Keine Wolken am Himmel.
Starke Hitze.
Im Schatten kalt.
Schwül, kein Wind.
20 - 23 °C

Was bisher geschah....

Nachdem die Nachricht von der
Flucht aus der Stadt erst einmal
herum gegangen ist trafen sich
Katzen am Stadttor. Dort, in einer
dunklen Gasse fing Argent an
über das weitere Vorgehen zu
reden. Es ist Zeit, das Nest
der Menschen zu verlassen und
ein neues Leben im Wald
zu beginnen. Jedem steht es frei,
ob sie nun gehen oder nicht.
Der Clan der Samtpfoten besteht
aus wenigen Mitgliedern und
nur, weil eine Gruppe von Katzen
sich gebildet hat bedeutet das nicht
gleich, dass sie auch ein Clan ist.
Es wird sich zeigen, wer
nun eine Samtpfote sein will
und darf und wer nicht.



Hast du je den Wunsch verspürt
auszubrechen und ab zu hauen?
Nein? Bei den Samtpfoten bleibt dir
wohl nichts Anderes übrig!
Stell dir vor, du bist eine Katze.
Eine Hauskatze, wohl gemerkt.
In einer großen Stadt lebst du und
eines Tages verhalten sich deine
Menschen seltsam. Sie wollen dich
nicht mehr streicheln und halten
Abstand von dir. Angeblich
soll es eine Katzenseuche
geben und ehe du dich
versiehst, landest du auf der
Straße. Allein und ohne Ahnung,
was jetzt zu tun ist.
Was würdest du tun?
Nun, der Kater Argent hat
sich entschlossen einen
Clan mit seiner Geliebten Alpha
zu gründen. Willst du zu ihnen
gehören oder lieber allein um her
streifen?
Es ist deine Entscheidung.
Dein Leben.

Denn du, bist eine Katze.



Gesuchte im Moment
Spielgefährten gesucht.

Zitate des Monats
Jade: "Du bist bei mir und das ist für mich das Allerwichtigste."
Sunny: "Ja ja, das sagen sie alle. Und am Ende bin ich wieder diejenige, die nicht teilen wollte. Hier, nimm!"


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 Kapitel 1: In dunklen Gassen

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AutorNachricht
Nicki
die Frohnatur


Alter Charakter : 1,5 Jahre
Geschlecht : Katze
Fellfarbe : schwarz/beige/braun/weiß
Besonderheiten : Knickohr
Größe : 24 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Do Nov 18, 2010 3:02 pm

Ein hoher Pfeifton ließ die junge Katze aufschrecken. Es hörte sich grausam an, laut und es ging nicht weg, oder doch? Nicki reckte sich und stand auf, durch ein kleines Fenster sah sie hinaus auf die staubige Straße. Dort draußen stand ein kleines Menschenjunges mit einem komischen Ding in seiner Hand. Es glänzte und stach in den Augen der Katze. Der Junge blies hinein und schon wieder dieses dröhnende Geräusch. Nicki machte einen Buckel und fauchte laut, doch dass Menschenjunge schien sie wohl nicht zu hören.

„Pah, das ist ja jämmerlich, willst du allen Ernstes einen Menschen bezwingen?“

Erschrocken sah sie sich um und erblickte einen zerzausten rot braunen Kater, in etwa ihr Alter. Er sah sie arrogant und versuchte sie einzuschüchtern. Nicki wurde alles zu viel, sie senkte ihre Augen und rannte zurück in die Ecke, in der sie eben noch geschlafen hatte. Da sah sie einen Schatten im Türrahmen stehen und sah sich panisch nach einer Fluchtmöglichkeit um, sie lief an der Wand entlang und auf einmal wurde ihr der Boden unter den Füßen weg gerissen. Sie stürzte ein, zwei Meter tief und blieb benommen liegen. Wo war sie denn nun schon wieder hingeraten? Nicki sah hinauf, oben grinste der Kater sie hämisch an, drehte um und verschwand. Nicki kauerte sich in der Dunkelheit zusammen und begann zu weinen.

Ihr fiel etwas auf ihren Kopf und ihren Rücken. Nicki sah auf und bemerkte, dass die Decke des Hauses mit Wasser zulief. Vor Angst taub stand sie auf und sah nach vorne, es schien weiter zu gehen, ein sehr langer Gang! Die junge Katze nahm all ihren Mut zusammen und preschte los in die Dunkelheit. Über sich konnte sie ein Rumpeln und Poltern hören, panisch lief die Katze noch schneller, merkte nicht, dass vor ihr eine Wand aufragte und knallte dagegen. Sie schüttelte sich und wusste nicht mehr weiter. Sie begann an den Wänden zu kratzen, zu weinen und zu rufen. Dann gab es erneut ein Poltern und ein Streifen licht fiel in den dunklen Schacht. Nicki sah ins Licht und ging näher. Der Schutt stapelte sich bis nach oben, dort grinste sie schon wieder dieser zerzauste Kater an.

„Na komm, ich tu dir schon nichts! Bist wohl neu hier?“

Sagte er. Nicki rannte den Schutt hinaus, stolperte, rutschte und kam endlich oben an. Völlig außer Atem fragte sie, was das gewesen wäre.

„Das ist ein unterirdischer Keller gewesen, er führt von einem Haus zum anderen, damit die Menschen während des Krieges fliehen konnten! Das hier sind alles die Überreste vergangener Zeit!“

Die Katze sah den roten Kater an und ging mit ihm durch einen langen Raum zu einer Tür. Sie war zu, aber circa 40 cm über dem Boden befand sich ein Loch, welches groß genug war um hindurch zu springen. Draußen angekommen fragte sie sich, was das für ein Ort war und wo das andere Haus war. Als sie den fremden fragte, meinte dieser nur, dass es nicht allzu weit weg wäre. Nicki verabschiedete sich von dem jungen Kater, der den Namen Luchs trug und die beiden Katzen trennten sich in Frieden und gingen beide ihrer Wege. Nicki lief weiter durch diese Stadt

Nach einer halben Ewigkeit kam sie an einem großen Haus vorbei. Es war sehr groß und die Menschen liefen hektisch umher. Manche von ihnen hatten komische Gestelle an sich, sie sahen aus wie Monster, die nach den Menschen griffen. Manche Menschen konnte Nicki gar nicht als solche erkennen, da war einer, der hatte eine riesige Narbe in einem Gesicht, ein anderer konnte nicht laufen. Da die junge Katze vom Land kam konnte sie nicht wissen, das es ein Krankenhaus war, dem sie gegenüberstand, aber sie war auf eine Art fasziniert, auf die andere angewidert, denn die Luft stank nach dem schlimmsten Feind eines jeden Lebewesens, dem Tod.

Die Katze wandte ihren Blick ab und lief dicht an der Mauer vorbei. Sie kam in einen großen Garten mit wundervollen Blumen und kleinen Wegen, außerdem sah sie eine große Ansammlung von Menschen unter einem kleinen Dach. Nicki ging näher hin, da kam ein kleines Menschenkind, eine Kätzin auf sie zu. Das Menschenkätzchen hatte lange braune Haare und sah soweit auch gesund aus, aber Nicki konnte den Geruch der Krankheit ganz deutlich in der Nase spüren, dieser Mensch hatte ein furchtbares Schicksal. Das Mädchen kniete sich zu Nicki nieder und kraulte sie, bei dieser Berührung begann die kleine Katze zu schnurren und genoss es, doch dann hörte sie ein hektisches Schreien, ein fast hysterisches Kreischen, es kam von einer erwachsenen Menschenkatze.

„Clara, nein! Fasse die Katze nicht an du wirst sterben wenn du das tust, sieh dir ihr Ohr an, die ist verseucht!“

Das glückliche Lächeln des Menschenkätzchens verschwand und sie wurde wieder traurig. Die Mutter zerrte ihre Tochter weg, während ein Menschenkater die hilflose Nicki am Genick packte und sie wegschleuderte. Während die Katze durch die Luft flog hörte sie den entsetzten Aufschrei des kleinen Mädchens und die Worte „Na los, deine Chemo beginnt gleich“ hören, dann wandte Nicki ihren geschmeidigen Körper, kam auf den Füßen auf und preschte blind vor Tränen davon. Nicki rannte und rannte und kam eine kleine Gasse mit einem Karton, sie lief darauf zu und stieß dagegen, dabei merkte sie, dass etwas in dem Karton war, eine andere Katze. Vor Angst zitternd kauerte sie sich zusammen und weinte jämmerlich.

„E-e-entschuldigung…“

Wahren die einzigen jämmerlich krächzenden Worte, sie sie herausbekam.


[in Keller, wird von fremden Kater erschreckt, rennt durch Keller, wird von Kater "gerettet", rennt weiter, kommt zu Krankenhaus, wird dort fortgeajgt, kommt in die Gasse von Aluu, rempelt den Karton an und entschudigt sich unter Tränen]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Do Nov 18, 2010 3:30 pm

Aluu


Die Kätzin schlief in dem Pappkarton, und lauschte dem starken Regen. Langsam erwachte die Kätzin aus ihrem warmen Schlaf, und spürte die Freiheit, die sie umgab. Die Katze schnurrte, und streckte ihre Pfoten aus. Sie zerkratzte den Karton, als sie geradewegs eine Katze auf sie zulaufen sah.

''Was hat die denn?''

Fragte sich die Kätzin kurz, bis sie ein jammern hörte. Die Kätzin vor ihrem Karton saß niedergekauert da, und sah auf den nassen Boden.

''Warum entschuldigen Sie sich?''

Fragte die rote und musterte die andere, gegenüberstehende Kätzin. Die rote stand auf und lauschte empor dem Regen. Der Schwanz war fein um ihre Pfoten gelegt und ihre Ohren waren spitz aufgestellt. Die Katze saß mit ruhigem Blick auf die andere da, als ob nichts geschehen wäre

''Wer sind Sie, wenn ich fragen darf.''

Schnurrte die Katze und zuckte mit sich selbst zufrieden mit ihrem Schwanz. Die rote musterte die Kätzin und blinzelte leicht. Das Fell der Kätzin war weiß mit anderen Farben gemischt, und ihr geklapptes Ohr machte ein freundlichen Ausdruck. Die Augen der Kätzin ruhten eine Weile auf der anderen Kätzin, bis sie schließlich zur Straße schleiften. Ein Bellen ertönte, und erlosch danach wieder. Das wiederholte sich ein paar mal, bis eine dunkle Schnauze aufblitzen sah.

''Verdammter Hund!''

Zischte die Kätzin und legte ihre Ohren flach an ihren Körper. Der Hund schnüffelte, und knurrte danach. Dann sah mann sein riesigen, braunen Körper aufblitzen sehen, die Augen auf die beiden Katzen gerichtet. Doch die rote blieb ruhig, obwohl ihr inneres Verrückt spielte. Doch dann legte sich das Gewirr in der Kätzin, als der Hund mit der blauen Leine zurückgezerrt wurde. Der Mensch lief panisch wieder zurück, als habe er Angst vor der roten und der anderen. Die rote schnurrte und zuckte kurz mit den Schnurrhaaren. Dann sprang sie aus ihrem Karton und setzte sich vor der Kätzin nieder.

[Sieht Nicki | Stellt Fragen | Sieht Hund | Hund wird weggezerrt]
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Nicki
die Frohnatur


Alter Charakter : 1,5 Jahre
Geschlecht : Katze
Fellfarbe : schwarz/beige/braun/weiß
Besonderheiten : Knickohr
Größe : 24 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Do Nov 18, 2010 7:32 pm

Nicki schnaufte, atmete kräftig ein und aus und setzte sich dann aufrecht hin. Sie hatte die Frage der anderen Katze mitbekommen, wollte ihr aber nicht antworten, ehe sie ihre Emotionen nicht im Griff hatte. Nun schien es wesentlich besser zu sein. Sie klappte ihren Schwanz neben ihren Körper, dabei legte er sich in einem Halbkreis um sie und schmiegte sich an das Fell, was zu dem Schwarz einen starken Kontrast abgab. Sie sah zu der fremden Katze. Sie war jünger als Nicki, nicht viel, vielleicht ein halbes Jahr…Sie schüttelte ihren Kopf, jetzt kommt sie bei jüngeren angekrochen.

„Naja, ich habe deinen Karton grob angerempelt, es hätte doch sein können, dass du dich gestört fühlst…“

Da fiel ihr auf, dass diese fremde Nicki mit Sie ansprach. Die Kätzin verzog ihr Gesicht zu einer fragenden Grimasse. Was war das bloß für eine Katze? Nicki sagte lieber nichts, sie wollte nicht verletzend wirken. Da sprach die Junge Katze weiter.

„Ich bin Njikara, aber nenne mich einfach nur Nicki, ich hasse diesen Namen nämlich. Ich bin von weit her in diese Stadt gekommen…und wer bist du?“

Da hörte sie ein lautes Bellen hinter sich und drehte sich um. Nicki mochte Hunde nicht sonderlich, aber welche halbwegs normale Katze tat das schon? Sie zumindest konnte es sich nicht vorstellen mit ihnen befreundet zu sein. Die hatten doch keinen Anstand und keinen Würde! Machen alles für die Wurst, da waren Katzen doch schon edler! Nicki sah wieder zur fremden, hinter ihr verstummte das laute und störende Bellen.

„Sag, warum sagst du zu mir Sie? Bitte, ich mag das nicht, nenne mich lieber du.“

Rutschte es aus der kleinen Katze heraus und bereute es sofort, hätte sie doch nur den Mund gehalten! Eigentlich wollte sie doch nicht so unhöflich sein! Nicki hatte sich gerade erst wieder beruhigt, doch nun kamen erneut Zweifel in ihr auf und sie wusste nicht, was sie tun sollte….auf eine Art wünschte sie sich diesen rot-braunen Kater wieder, er hatte zwar etwas neckendes, aber er war gut!


[bei Aluu in gasse, redet]
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Argent
das lebende Metall
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Alter : 21
Alter Charakter : 2 Jahre
Geschlecht : Kater
Fellfarbe : silber-getigert
Größe : 34 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Do Nov 18, 2010 8:27 pm

Argent glaubte Alpha. Er war sich sicher, dass sie diesen Fehler nie wieder begehen würde. Seine Geliebte schien etwas oder jemanden hinter Argent gesehen zu haben. Kurz leckte Alpha dem Silbernen über die Flanke und ging dann an ihm vorbei. Argent drehte sich um und sah noch, wie Caruso aufhörte zu lächeln, bevor Alpha ihn freudig begrüßte.

Argent musste feststellen, dass sich die Sorge um Caruso gelegt hatte, nachdem der muskulöse Kater das neue Clanmitglied wieder sehen konnte. Dies erfüllte Argent mit Freude. Scheinbar hatte sich seine Skepsis gegenüber Caruso schneller gelegt, als der Silberne gedacht hatte. Veränderungen hasste Argent eigentlich und nun hatte er es geschafft einen Schritt in die richtige Richtung zu machen. Einen Schritt, um diese schlechte Angewohnheit abzulegen. Der Silbernen ging nun auch zu Caruso und nickte ihm respektvoll zu:

“Schön, dich wieder unter uns zu wissen.“

Danach dreht Argent sich um und prüfte die Luft. Der Geruch von Obst und Gemüse lag in der Luft, doch da war noch etwas Anderes. Fast unscheinbar, doch diesen süßlichen Duft konnte wohl jeder Fleischfresser irgendwo heraus riechen. Da war Argents Leibspeise. Zartes, saftiges und rotes Fleisch. Der Silberne lief um den Stand herum und baute sich mitten auf den Marktplatz aus. Es war riskant, doch die Menschen waren so klug und gingen Argent aus dem Weg. Der Kater rief nach Caruso und Alpha. Dabei sah er sich um:

“Hey? Riecht ihr das auch? Da bietet jemand was zu Fressen an. Habt ihr hunger?“


[bei Caruso und Alpha auf dem Marktplatz | begrüßt Caruso | riecht Fleisch | ruft die Anderen]

_________________


~*~ Zweitchara = Alpha ~*~
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   So Nov 21, 2010 3:41 pm

Mujigae


Elegant nickte Mujigae der schönen Katze neben ihm zu.

“Valura...“

flüsterte der Kater:

“Da ist der Name so schön, wie das Antlitz in welches ich blicken darf.“

Ein Geheimnisvolles Lächeln zeichnete sich auf den Lippen Mujigaes ab. Valura nahm das Angebot des Katers an. Dieser nickte abermals und sprach weiter:

“Wollen wir unsere Zeit nicht mehr mit diesen dummen Katzen verschwenden. Sie haben unsere Anwesenheit nicht verdient. Katzen wie wir haben Klasse.“

Gerade wollte Valura sich auf den Weg machen und auch der Balinese war bereit zu gehen, als den Beiden etwas auffiel.

Mit seinen eisblauen Augen beobachtete Mujigae, wie eine weitere Katze sich zu dem ungewollten Treffen der Vierbeiner hinzugesellte. Sie hatte langes, braunes Fell, war jedoch lange nicht so hübsch wie die Kätzin neben Muji. Sofort redete die Fremde auf das Kätzchen ein, welches nass und zitternd weiterhin im Regen stand. Und – wer hätte es gedacht? – der Kartonbesitzer ging direkt auf die andere Katze ein. Nicht weniger überraschend war es, dass der fremde Kater direkt Mujigae beleidigte oder besser gesagt: es versuchte. Der Balinese ließ sich davon nicht aus der Fassung bringen. Mit seinen Augen - welche Ruhe und Gelassenheit ausstrahlten – fixierte er die drei „Feinde“ und konterte:

“Nun, wie du siehst haben wir hier nicht viel Platz. Abgesehen davon hättest du genauso gut für den Schutz des Kleinen sorgen können. Man siehe sich deinen ach so wertvollen Karton an, der eher einem Haufen Pappe gleicht und dann sollte man natürlich auch noch deinen schicken Bauch ansehen unter dem du bestimmt 4 Welpen verstecken könntest. Eine naive Hauskatze wie du sollte ihr Maul lieber nicht so weit aufreißen.“

Mujigae blinzelte überrascht, als der Kartonbesitzer zu dem Kätzchen ging und es unter sich versteckte.

“Na, da sieht man es doch. Und auf so etwas kann dieses Katzenvieh nicht früher kommen?“

Der Kater mit dem Welpen sprach weiter und Mujigae antwortete selbstverständlich:

“Scheinbar bezieht sich deine Nächstenliebe nur auf kleine Kätzchen. Bist du blind oder einfach nur zu doof um diese elegante Dame neben mir zu sehen? Ich soll verrecken in einer Ecke, weil ich egoistisch bin, oder wie? Mhm... also im Moment habe ich eine nette Kätzin in meiner Gesellschaft und ich bin freundlich zu ihr. Ist da denn gar keine Nächstenliebe?“

Mujigae hatte keine Lust mehr auf diese verrückten Katzen. Sollten sie doch machen, was sie wollten. Da kam es ihm sehr gelegen, dass die verrückte Hauskatze, welche so sehr an ihrem Karton hing los marschierte und das Kätzchen direkt hinterher. Mujigae wendete sich wieder an Valura:

“So wird man lästige Artgenossen los. Kühl bleiben und warten. Der Kartonbesitzer hatte kein Recht so mit uns zu reden. Schließlich sind wir doch die Könige, oder wer von uns sitzt im Trockenen?“

Muji lächelte und tat einen Schritt, um zu dem trockenen Platz zu gehen zu dem er Valura hinführen wollte, als ihm etwas auffiel. Der Balinese wendete sich an die schöne Katze und flüsterte:

“Vielleicht sollten wir ihnen doch lieber heimlich folgen. Schließlich könnten sie denken, sie hätten gewonnen und das will ich vermeiden. Mit so etwas kommen sie bei mir nicht durch.“

Mujigae wartete nicht auf eine Antwort. Stattdessen bedeutete er Valura mit dem Kopf zu gehen und sprang selber über einen Stapel Holzkisten auf ein Dach.


[neben Valura unter Dach | bei Francis, Aiko und Loretta | redet mit Valura und Francis | spring auf Dach]
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Caruso
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Alter Charakter : 5 Jahre
Geschlecht : Kater
Fellfarbe : grau getigert mit braun
Besonderheiten : undurchdringliche Augen

BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mo Nov 22, 2010 4:38 pm

Was für ein Spielchen war es nicht immer, anderen hinterher zu laufen und sie zu suchen? Es konnte nerven, das stimmt, aber manchmal kann es auch beruhigend wirken, wenn man mal alleine hinterher trotten kann, und seine Ruhe hat. Die Ruhe kann schön sein, und dennoch beängstigend. Doch gab es welche, die diese Angst nicht verspürten? Die Angst, jemanden verloren zu haben? Gab es welche, denen sowas egal war?

Der Kater schritt auf Alpha zu und seine Augen ließen ein kleines Blitzen hin durch. Manchmal konnte er wirklich fiese Gedanken haben, und andere provozieren, doch wollte er es nicht bei Argent und Alpha tun. Zu fies wäre dies doch gewesen, bei seinen neuen Clananführern. Und vielleicht sogar neuen Freunden?

Die Augen erst auf Alpha gerichtet, grinste er die Katze frech an, bis er Argent von der Ferne lauschte. Es gab also was zu Fressen? Der Kater hatte gar nicht auf den Geruch geachtet. Doch der silberne Kater einige Meter vor ihm hatte recht, es roch stark nach etwas fleischigem. Doch hatte der Getigerte zur Zeit Hunger? Nicht wirklich verspürte er den Drang danach, doch wollte er auch nicht noch bis morgen oder wann weiß Gott mit leerem Magen herumirren. Daher entschied er sich, seine nette Miene weiter aufzuziehen und Argent langsam durch die Menschenmengen zu folgen.

"Was zu Fressen könnte nicht schaden.. Der Hunger kann einen Quälen.. Lieber diesen Qualen aus dem Weg gehen, nicht wahr?"

Seine Stimme, geheimnisvoll und heiser. Dann sah er zu Alpha und forderte sie mit einem Blick auf, mit zu kommen.
Seine Tatzen waren schwer, und sein Fell noch nass. Zulange war er gewandert zuvor. Zu Nass war er nun, dass er elegant hätte rennen können zu dem Silbernen. Doch stören tat es ihn nicht, keineswegs. Eher sah er nochmal zu Alpha, mit diesem geheimnisvollen und undurchlässigen Blick, wie zuvor. Dann wand er sich wieder nach vorne und schritt langsam weiter zu Argent.


[Auf dem Platz | Schaut Alpha an | Denkt nach | Antwortet | Geht langsam zu Argent | Fordert Alpha auf, mitzukommen]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mo Nov 22, 2010 5:02 pm

Da sagte dieser Kater doch einfach, dass sie gehen sollen. Wie bitte !!??! Einfach aufgeben, ohne es einmal wirklich versucht zu haben. Was für ein elender Feigling! Erst würde sie ihm ihre Meinung sagen und dann würde sie diese Schnösel verprügeln.

Aber seine Augen... Und das Fell erst

Klaro. Lassen wir uns von diesen Drecksknäulen nicht weiter beleidigen. Wir wissen es besser, habt ihr schon ein Ziel?

Sie konnte ihm einfach nicht böse sein. Er wirkte so sanft, so schön und so ... so toll.
Sie seufzte. Sie war hoffnungslos verliebt. Und unwiderruflich. Ihr Herz pochte schnell. Zu schnell. Und zu laut. Sicherlich konnte der Kater ihr Herz hören. Wie peinlich! Sie wedelte leicht mit ihrem Schweif hin und her.
"Aus Versehen" berührte sie für einen kurzen Augenblick sein Fell. Sie hatte noch nie etwas Weicheres Fell gefühlt.

Also ich bin Loretta, aber du darfst mich Lotta nennen, Süße.

Sie hatte den Kater nicht angesprochen, auch, wenn sie es so unbedingt wollte, um zu gucken, wie er reagiert. Sie beobachtete ihn aus den Augenwinkeln.

(Bei Francis und Aiko / redet / schaut zu Francis)
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Francis
die stille Seele
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Alter Charakter : 3 Jahre
Geschlecht : Kater
Fellfarbe : weiß/schwarz/grau/rostbraun
Besonderheiten : Halsband mit Adresse des Besitzers
Größe : 35 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Di Nov 23, 2010 10:59 am

Immer weiter bewegten sich die weißen Pfoten in die nächste Gasse hinein und vermochten nicht stehen zu bleiben und diesem Arroganten Tier noch Sauerstoff für sein Feuer zugeben. Zwar kratzten seine Aussagen sichtlich an der Seele des Kater, doch wiederum seine Beleidigungen machten das locker wieder weg. Demnach kam Francis wieder zu dem Entschluss, das dieser Kater eines Tages alleine sein würde und in der Gosse verendete. Die Kätzin neben ihn, die ihm doch scheinbar recht gab mit seinem tun, war da kein Stück besser. Sie würde ihn ohnehin fallen lassen wie eine heiße Kartoffel, wenn er zu nichts mehr taugen würde. Sie würde sich dann ihr nächstes Opfer suchen, den sie ausnehmen konnte. So dachte Francis und verloren keinen weiteren Gedanken mehr, für diese abscheulichen Kreaturen. Ihn war es jetzt ohnehin wichtiger einen geeigneten Unterschlupf für sich und den anderen zwei Katzen zu finden. Da brauchte er diese Arroganten ohne hin nicht. Sollten sie doch unter ihren Dachvorsprung festnageln.

Francis hörte eine kleine und fast nicht bemerkbare Stimme neben sich und sah den Welpen Aiko, der ihm bereits gefolgt war. Sie fragte mit ängstlicher Stimme warum er ihr geholfen hatte und ihren Augen spiegelte kindliche Neugier wieder. Genau das mochte der Kater an den Jungen seiner Art. Ihr unbedachtes und keinesfalls zügelloses Verhalten erinnerte ihn immer wieder von neuem an seine wunderbare und glücklich Welpenzeit. Sie machten was sie wollten und wie sie es für richtig hielten. Ob das am Ende falsch oder richtig war, konnte man den Kleinen nicht verübeln. Man brachte demnach dann lediglich das Argument, das sie doch noch jung seien und lernen mussten. Ja Francis liebte Kitten und sprach somit auch liebevoll und zärtlich auf Aiko ein. Dabei blieb er nicht stehen, sondern drehte lediglich seinen Kopf in ihre Richtung.

„Warum ich dir geholfen habe, liebe Aiko; ist doch ganz klar. Du hast es nicht verdient so behandelt zu werden und eigentlich hat es auch niemand verdient. Drum habe ich dir geholfen. Ich konnte einfach nicht tatenlos mit ansehen, wie so ein Banause mit einem so süßen Kätzchen, wie dir, rum springt.“

Leicht stupste er seine Schnauze gegen die Aikos und schnurrte leise. Es war herrlich zu spüren wie die Felle an einander rieben und es einen Schwall von einen wärmenden Gefühl preisgab. Francis liebte auch den Körperkontakt und spürte somit gleich, dass eine andere Katze ihn berührte. Die Langhaar Kätzin, die zuvor Aiko beruhigt hatte, folgte ihm ebenfalls und Francis war sichtlich beruhigt und zugleich erfreut. Ihre Meinungen gegenüber den Arroganten tat dies keinen Abbruch ab und der Kater dankte es ihr mit einem zufriedenen Lächeln. Jedoch ihre Anspielung behielt Francis für sich. Er dachte einfach das sie Aiko meinte, weil sie ja „Süße“ sagte und nicht „Süßer“. Jedoch könnte er einfach nachfragen, aber das wiederum traute er sich nach so einer kurzen zeit des kennen Lernens noch nicht. Zwar war sie bild hübsch und hatten offenbar Manieren, aber doch hielt er sich zurück.

„Hallo Loretta. Ich bin Francis und wir suchen uns jetzt einen Platz, wo es trocken ist und wir das Unwetter aussitzen können. Es wäre mir sehr entgegen kommend, wenn du unserer kleinen Reise beitreten würdest.“

Sprach er zu ihr und verfiel in einen leichten Trab. Jedoch wusste er dass sie nicht nein sagen würde. Er konnte sich jedoch nicht erklären warum er dies so genau dachte und bemerkte erst jetzt, dass sie an einem großen Platz der Menschen angekommen waren. Noch bevor sie die Gasse verließen, blieb er stehen und schaute sich die Gegend genau an. Nur wenige Menschen waren noch zusehen. Denn die meisten nahmen bereits reis aus und suchten Schutz vor den kommenden Gewitter. Fast Menschen leer war die Gegend, bis auf einige Vierbeiner. Drei Katzen waren nicht weit von ihnen auf den Platz und taten sich keinen Abbruch ihr Dasein zu zeigen. Sichtlich verwundert und mit schnellen Schritten, steuerte er auf die Fremden zu. Vielleicht wussten sie ja wo ein geeigneter Platz war und würden sie vielleicht mitnehmen? Voraus gesetzt sie waren netter als diese Arroganten zuvor.


[Erst in der gasse mit Aiko udn Loretta, dann auf den weg und jetzt auf den Marktplatz, steuertert Caruso, Argent udn Alpha an]

_________________

Zweitcharakter: Tobi

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Aiko
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Alter : 26
Alter Charakter : 4 Monate
Geschlecht : Katze
Fellfarbe : graue - weiße
Besonderheiten : keine
Größe : 20 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Di Nov 23, 2010 12:02 pm

Aiko lief hinter Francis her sie war froh endlich dort weg zu sein wo die zwei nur beleidigt wurden. Sie mochte den Kater der sie beschützt hatte. Sie war froh in zu kennen und es war schön und angenehm für sie wenn sich ihr Fell berührte. Mit jeder berührung wurde sie glücklicher und es machte sie froh das sie von einem Artgenossen gemocht wurde den sonst stieß sie nur auf ablehnung von anderen Katzen da sie für viele "zu neugirig" war was sie nicht verstand da sie ja noch jung war und einfach alles wissen wollte.

Sie hörte was Francis zu ihr sagte warum er sie beschützt hatte und sie freute sich darüber. Als der Kater seinen Kopf zu ihr herabsenkte und sie mit seiner Schnauze anstupste und schnurrte. Schnurrte sie ihn auch an und lief weiter ganz dicht neben ihn her.
Du bust echt lieb Francis. Und du hast es auch nicht verdient so heruntergemacht zu werden."

Sagte Aiko zu Francis und schmiegte sich wärend dem laufen an den Kater den sie hatte ihn in ihr Herz geschlossen. Er war für sie wie ein Vater und sie mochte ihn jetzt schon genauso.

Es freut mich das es doch noch so nette Katzen wie Francis gibt. Ihn würde ich gerne alls Vater haben aber fargen würde ich nich nie trauen ob er nicht mein Ziehvater sein kann dazu habe ich nicht den mut.

Als Aiko sich das so dachte wurde sie kurz trautig da sie ihre Mutter vermisste die sie schon früh verloren hatte. Aber ihre stimmung helte sich wieder auf den sie war ja nicht alleine Francis war da und wie sie bemerkte war Loretta auch da. Aiko sah zu der Kätzin hinüber und lächelte sie auf Kätzchenart an und fing wieder an zu schnurren. Als sie sah das sie auf einen Marktplatz kammen wo aber fast keine Menschen mehr waren wegen dem kommenden Gewitter. Sie sah auch drei Katzen über den Platz marschieren und Francis steuerte auf die drei zu. Aiko hoffte das sie freundlich waren und nicht wie der Kater von vorhin.


[Erst in der gasse mit Francis udn Loretta, gibt Francis eine antwort, schnurrt ihn an, dann auf den weg und jetzt auf den Marktplatz, sieht Alpha, Argent und Caruso]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Di Nov 23, 2010 5:17 pm

Der Kater mit dem samtweichen Fell und der sanften Stimme stellte sich als Francis vor.

Francis heißt er also... Francis... Das klingt schön...

Schön deine Bekanntschaft zu machen, Francis

Viel mehr viel ihr nicht ein, sie musste auch ihr Tempo umstellen, der Kater wurde schneller. Sobald seine Pfoten den feuchten Boden berührten, sprangen winzige Wassertröpfchen auf, dennoch hörte man seine Schritte nicht. Wie gerne hätte Loretta ihren Kopf an seine Schulter gelegt und wäre eingeschlafen, denn sie war völlig erschöpft, es war ein weiter Weg vom Wald bis hier her gewesen und sie hatte weder gejagt, noch geschlafen. Ihre Augen wurden schwer. Die Stimme des Kater und von Aiko, des Kätzchens, das Loretta sofort goldig fand, verschwommen in einem einzigen Singsang, der sie in den Schlaf wiegen wollte. Ihre Augenlieder wurden schwer und das Tröpfeln des Regens und das gelegentliche Donnern wurden zu einem nimmer enden wollenden Tat, der den Gesang der Katzen begleitete.

Langsam, aber sicher, verlangsamte sie, noch würden die anderen es nicht bemerken, aber lange hielt sie nicht mehr aus. Zu allem Übel kamen sie jetzt auch noch in die Nähe vieler Menschen. Vieler Menschen und schmackhaften, fetten Ratten, die unter den Gullis darauf warteten, dass Abend wurde und sie sich an den Resten auf dem Boden dick fressen konnten.
Sie blickte Aiko an, die ganz fasziniert von Francis war. genau wie sie. Hätte sie mehr Kraft gehabt, hätte sie es vertuschen können, doch sie war so erschöpft...

Natürlich trete ich euch bei. Wer kann dem Charme von euch zwei Wildfängen denn widerstehen? Wisst ihr, meine Familie war euch zwei sehr, sehr ähnlich. Leider habe ich jeglichen Kontakt zu ihnen verloren. ich weiß nicht einmal, ob sie noch leben.

Eine kleine Träne kullerte ihr aus dem Auge.

(Bei Francis und Aiko / redet und fällt fast um / starrt Francis an / kurz vo oder bei dem Menschenplatz)
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mi Nov 24, 2010 4:02 pm

Alpha übermannt nochmals die Erleichterung über Carusos auftauchen, bevor sie zu Argent rüber sah. Der Silberne tat etwas erstaunliches. Scheinbar war seine anfängliche Skepsis gegenüber dem neuen Clanmitglied der Sympathie zu ihm gewichen. Oder wollte er einfach nur Alpha glücklich machen? Argent sprach ein paar nette Worte zu Caruso und schien dann etwas bemerkt zu haben. Neugierig beobachtete Alpha, wie ihr Geliebter sich mitten auf den Marktplatz stellte.

“Komm da runter!“

zischte die Bunte wütend, doch sie sprach so leise, dass sie sich selber fragte, ob sie das überhaupt gesagt hatte. Argent rief nach Alpha und Caruso. Der Silberne erklärte, er habe Fleisch gerochen. Das neue, getigerte Clanmitglied ging auf Argent ein und lief zu ihm rüber. Doch vorher warf er noch Alpha einen fordernden Blick zu, als wollte er sagen: Komm mit!

Die Mundwinkel der Bunten zuckten leicht, als könnten sie sich nicht entscheiden, ob sie nun nach oben oder nach unten zeigen sollten. Alpha war unsicher. Sie war auf der Straße geboren, aufgewachsen und erzogen worden. Das Gesetz der Hauskatzen war ihr unbekannt. Asphalt und Autogestank war in ihr Gehirn eingebrannt, wie bei anderen Katzen der Geruch ihrer Zweibeiner. Alpha hatte gelernt, wie man am Besten Futter stibitzte und an welchen Orten man sich lieber nicht aufhielt. Ihr Wissen hatte sie an Argent weitergegeben, zumindest dachte die Bunte das. Sie konnte sich noch genau an den Tag erinnern, an dem der Silberne und Alpha das erste mal zusammen den Marktplatz betraten. Sie hörte ihre Worte im Kopf wiederhallen: „Auch wenn die Menschen so nett aussehen, sie hassen dich. Katzen sind hier auf dem Platz nicht erlaubt. Also verstecke dich hinter den Ständen und hol die heimlich was!“
Warum hörte Argent nicht auf Alpha? Waren ihre Lektionen sinnlos gewesen?

Die Bunte musste feststellen, dass Menschen dem Silbernen auswichen. Scheinbar war es doch nicht so gefährlich den Marktplatz offen zu betreten, so wie Alpha das immer gedacht hatte. Die Katze trottete zu Argent und Caruso. Ruhig ließ sie ihren Blick über die Stände schweifen und atmete dabei mit leicht geöffneten Mund die Luft ein.

“Hier bietet wirklich jemand Fleisch an...“

stellte Alpha fest und wendete sich an Caruso:

“Wie du bereits weist, bin ich eine Straßenkatze. Ich kann Essen von Menschen stehlen, allerdings bin ich im Jagen nicht so gut. Ich habe es nie richtig gelernt und nur mit Instinkt fängt man noch lange keine Maus. Dafür ist Argent eine Niete im Stehlen und kann gut Jagen. So haben wir uns über Wasser halten können. Wie sieht es mit dir aus?“

Interessiert betrachtete Alpha Caruso. Sie wartete auf eine Antwort und bemerkte Pfotenschritte neben sich. Da waren 3 weitere Katzen. Wütend starrte die Bunte ihre fremden Artgenossen an und flüsterte zu Caruso:

“Ignorier sie einfach. Argent wird sich schon um die kümmern.“

Doch selber konnte die Katze es nicht lassen zu den Dreien hinüber zu schauen. Da war ein Kater, eine Kätzchen und eine Katze. Letzere hatte ein flauschiges, langes, braunes Fell und sah recht hübsch aus. Trotzdem beruhigte sich Alpha nicht. Sie konnte Fremde einfach nicht ausstehen und taute meist erst nach einiger Zeit auf, wobei Argent und nun auch Caruso Ausnahmen waren. Zu gut kannte sie Straßenkatzen, welche Kämpfe führte um ein verschimmeltes Stück Brot und sie hatte sogar selber mitgekämpft. Dadurch ist ihr Misstrauen gegenüber Anderen stark gewachsen und das ist auch einer der Gründe, warum Alpha aus dieser dreckigen Höhle welche sich Stadt schimpft hinaus will. Die Bunte will wieder Vertrauen in Artgenossen schöpfen können.


[bei Caruso und Argent auf dem Marktplatz | denkt an früher | redet | bemerkt Aiko, Francis und Loretta | ist wütend]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mi Nov 24, 2010 7:19 pm

Aluu


Die rote blinzelte kurz dem Regen entgegen, bis ihr Blick von den stinkenden Autos wieder zur Cremefarbenen Kätzin schleifte. Die rote kräuselte kurz ihre Schnurrhaare, als der Geruch von frischer Autoabgase ihr in ihre weiche, rosarote Nase gestiegen kam. Die Kätzin schnurrte belustigt, als sie die Wörter der Cremefarbenen Kätzin hörte.

''Um ehrlich zu sein, ich habe keine Reaktion gemerkt. Ich war mit dem Schlaf vertieft.''

Sagte die Kätzin und lächelte leicht. Ihre Schwanzspitze zuckte beim jedem Regentropfen und das Geräusch des Metalls der Regentonne. Die Kätzin stand geschmeidig und langsam von ihrer Sitzposition auf, und sprang ohne Anlauf auf die Regentonne. Sie Balancierte den Rand entlang, bis sie das Dach erreichte und sprang auf die Rinne. Sie spitzte dort ihren Schwanz und lächelte kurz. Die Tropfen fielen auf ihr Schnurrhaar und auf ihr Fell, welches schon durchnässt war.

''Ich bin Aluu, neu hier auf der Straße. In meinem Haus, dort tobte es, doch ich durfte im Körbchen liegen, und schönes, warmes Futter genießen. Doch jetzt? Jetzt lebe ich auf der Straße, ohne etwas zu haben, was sie mir nachgeschmissen haben. Ich bin alleine, ohne ein Wort zu können, und muss jeden Sturm erfassen, ohne zu ahnen, was los ist.''

Die Kätzin sang förmlich, und ihre Sillhouette verschwand auf dem Dach. Kurze Zeit kam sie wieder, schnell und geschmeidig, und sie sprang wieder auf den Boden. Die Kätzin seufzte kurz, und lief dann um Nicki herum. Sie streckte den Kopf vor, und schloss langsam die Augen. Sie blieb vor der Katze stehen und öffnete ihre grünen, leuchtenden Augen wieder. Ihre Pupille weitete sich langsam, und ihre Augen wurden schwarz. Nur noch ein Stich grün war zu sehen, doch sonst nur Kohlschwarz. Die rote sprang leichtfüßig auf die Tonne und ließ sich dort nieder. Ihre Augen richteten sich auf die ferne, die nur sie sehen konnte.

[redet etwas | springt auf Regentonne, dann auf Dach | singt förmlich ein Lied über ihr Leben | setzt sich wieder auf die Tonne]
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Argent
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mi Nov 24, 2010 7:34 pm

Caruso war bereit etwas zu Fressen anzuschaffen und Argent freute dies. Nun würde sich zeigen, was für Stärken der Getigerte hatte, zumindest, in Sachen Futter holen. Alpha zögerte. Sie war sich scheinbar nicht sicher, ob sie auch auf den Marktplatz gehen sollte. Argent verstand zunächst ihre Bedenken nicht, doch als er einen leichten Tritt von einem Fuß im Rücken spürte wurde dem Kater klar, warum die Bunte nicht kam. Er dachte daran zurück, wie sie zusammen auf den Platz gingen und an diesem Tag hatte ebenfalls ein Mensch Argent einen Tritt gegeben.

“Katzen sind auf dem Marktplatz nicht erwünscht. Wir haben hier nichts zu suchen. Wir leben hier gefährlich.“

Der silberne Kater sah etwas beschämt zu Boden. Vermutlich war Alpha enttäuscht, weil sie glaubte, Argent hätte ihr nicht zugehört, doch als die Bunte zu den beiden Katern kam, war dem Silbernen klar, dass seine Geliebte verstanden hatte, dass es hier erst mal nicht zu befürchten gab. Alpha prüfte die Luft und gab ebenfalls zu: Hier hatte jemand Fleisch. Argent nickte und lauschte der sanften Stimme seiner Partnerin, wobei die Worte ihrer nicht unbedingt so schön waren. Leichte Wut flammte in Argent auf. Der Kater fühlte sich entehrt. Schließlich war er der Alphera des Clans und ausgerechnet Alpha musste Caruso von seinen Schwächen erzählen. Doch es war dem Silbernen einfach nicht möglich richtig wütend auf die Bunte zu werden oder sie gar anzuschreien. Stattdessen blickte der beschämt zu Boden, legt den Schwanz auf die Vorderpfoten und die Ohren auf den Hinterkopf. Er hörte auf richtig zuzuhören und wartete einfach nur auf Carusos Lachen. Doch Argent hatte gar nicht richtig Zeit auf eines zu warten, da Alpha seinen Namen aussprach und der Silberne - immer noch die Ohren traurig zurück geklappt – hoch blickte. Da waren drei fremde Katzen. Argent ging sofort zu ihnen hin und erfüllte so die Anweisung Alphas, wenn auch ungewollte.

Der Kater stellte die Ohren wieder auf, so dass sie wie Dreiecke aussahen und der Schwanz war gerade zum Himmel empor gerichtet, als hätte jemand eine Schnur an seiner Spitze befestigt und würde sie nun hoch halten. Elegant blieb Argent vor den Fremden stehen, reckte das Kinn hoch und zeigte so, dass hier sein Gebiet war, auch wenn dies nicht die Wahrheit wiederspiegelte. Argent betrachtete die Artgenossen. Da war ein grau-weißer Kater vor ihm und ganz in der Nähe ein kleines Kätzchen. Etwas weiter hinter den Zweien befand sich eine braune Katze mit langem Fell. Interessiert mustere Argent das etwas magere weibliche Tier. Selten sah man langhaarige Katzen auf der Straße. Eigentlich hatte der Silberne vor gehabt erst mal den Kater vor ihm anzusprechen, aber er konnte es einfach nicht lassen den Gentleman raushängen zu lassen. Leichtfüßig und elegant trabte Argent zu der Wuscheligen herüber und begrüßte sie mit einem warmen Lächeln und den mehr oder weniger freundlichen Worten:

“Guten Tag, Madame. Wie kommt es, dass eine Rassekatze wie Sie auf der Straße ihr Leben verbringen muss? Sind die Menschen etwa schon so weit, dass sie ihre teuren Tiere aus dem Hause scheuchen?“

Mit einer eleganten Verbeugung fuhr der silberne Kater sich fort:

“Wenn ich mich vorstellen dürfte: Mein Name ist Argent. Es ist mir eine Freude Ihre Bekanntschaft zu machen.“

Der Vierbeiner hätte seine Vorstellung noch weiter ausgeführt, wenn die fremde Flauschige ihn richtig verzaubert hätte, doch er liebte Alpha und somit wollte er nicht zu viele Komplimente in seine Sätze einbauen. Argent blickte kurz zurück zu dem fremden Kater und dem Kätzchen:

“Entschuldigen Sie mich bitte. Wir werden gleich auf dieses Gespräch zurück kommen, doch vorerst sollte ich auch mit den Anderen Bekanntschaft machen.“

Ein charmantes Lächeln und schon war der Silberne bei dem grau-weißen Kater. Bei Katzen verhielt sich Argent wie ein Gentleman, bei Katern eher weniger, doch der Muskulöse wollte seinen Auftritt nicht vermasseln, weshalb er weiterhin freundlich blieb, aber dem Fremden nicht das Gefühl gab hier willkommen zu sein:

“Guten Tag verehrter Herr. Kann ich Ihnen behilflich sein?“

Zwar war die Stimme Argent freundlich, doch in seinen Augen funkelte der Zorn. Der Silberne blickte kurz auf das Kätzchen und nickte diesem nur freundlich zu. Danach wandte er sich erneut dem Kater zu:

“Ist das Ihre Familie?“


[bei Alpha und Caruso | erinnert sich an Vergangenheit | ist traurig und fühlt sich entehrt | entdeckt Francis, Aiko und Loretta | begrüßt Loretta und Francis | fragt Francis etwas]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Do Nov 25, 2010 4:35 pm

Ab und an blickte die ältere Katze umher, anscheinend wollte sie beobachtern oder gar Feinden zuvorkommen, sollten diese in Sichtweite sein. Für eine Katze war dass Leben nicht leicht, auch wenn sie angeblich neun haben sollen. Banshee konnte es dem Kater nicht verübeln sich versteckt zu haben. Vermutlich hatte er sich ausgeruht oder etwas länger noch versteckt. Dass tat Banshee ebenfalls, auch wenn selten da sie oft Wege geht die kein anderes Tier geht dass größer ist als sie. Als dann aber ein Rascheln ihre Gedanken unterbrach ging ihr Blick zu dem Kater welcher aus dem Gebüsch kam. Er schien noch recht jung zu sein, zumindest viel jünger als sie selbst.


,,Ich bezweifle dass es deinem Gemüt hilft wenn ich dir verrate wer ich bin. Rufen tut man mich jedoch Banshee.",
erwiederte die ältere Katze mit einem ruhige aber ernsten Ton. Auf seine zweite Frage antwortete sie nicht, als hätte er sie nicht gestellt.

Dann wand sich ihr Blick in den Himmel welcher sich verdunkelte. Der Regen schien stärker zu werden. Zu einer Seite war es gut, wenige Zweibeiner waren bei solch einem Wetter unterwegs, doch auch eine Katze wurde nicht gerne nass, zumindest nicht für längere Zeit. Für die Nässe war es jedoch unglaublich warm, nicht schön warm, unangenehm warm. Sehr schwül, doch dass war nunmal der sommerliche Regen. Noch dazu verdeckten diese dunklen Wolken die Sonne und somit kam wenig Licht hindurch.


[Coricopat | Allee]
(Entschuldigt den kurzen Post, doch ich wollte Corico nicht zu lange warten lassen. Werde jedoch immernoch längere Zeit abwesend sein.)
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Fr Nov 26, 2010 6:42 pm

Baghirah


Baghirah spürte Tayas Blick auf ihm ruhen und er sah der Kätzin tief in die Augen. Sie grinste breit und schien sehr beeindruckt zu sein von dem schwarzen Riesen. Auch Baghirah lächelte und fühlte sich nur um so größer und stärker. Er hatte sein Selbstbewusstsein wieder erlangt und es war ein tolles Gefühl. Dem Kater kam es so vor, als könnte er Hunde erlegen und irgendwie hatte Baghirah auch Lust dazu. Doch er war nicht so naiv einen Köter als Beute zu benutzen. Obwohl er groß war und sich auch so fühlte war er so schlau und wusste, dass Hunde niemals als Nahrung für Katzen dienen würden, wenn sie nicht schon tot waren und eines dieser sanften Tiere Lust hatte Krähenfrass zu essen.

Gerade wollte Baghirah um Taya herum stolzieren um ihr zu zeigen, wie wohl er sich gerade fühlte, da fragte die Siamkatze den Kater etwas. Sofort setzt dieser sich hin und zuckte aufgeregt mit dem Schwanz, nachdem Taya aufgehört hatte zu reden.

“Wie wäre es mit dem Park? Dort kann man sehr gut spazieren gehen.“

Baghirah lächelte leicht und seine Schnurhaare zuckte vor Vorfreude. Taya sprach weiter und stellte fest, dass das Gewitter nahte. Der schwarze Kater blickte nicht in den Himmel. Er ahnte schon, dass sie bald nicht mehr hier sein durften. So sprach er weiter:

“Außerdem wird sich da bei diesem Wetter wohl keine Menschenseele aufhalten. Wir könnten uns unter einer Parkbank verstecken oder...“

Eigentlich wollte Baghirah noch weiter reden, doch da hörte der große Kater ein maunzen neben sich und blickte sich um. Da saß ein niedliches Kätzchen neben dem Schwarzen und Taya. Letztere fragte das Kleine mit sanfter Stimme, wie es denn hier hin käme. Baghirah sprang auf seien vier Pfoten und musterte das beige-getigerte Kätzchen von oben. So sah es noch kleiner aus, als es eigentlich war. Der schwarze Kater schnurrte belustigt. Stumm wartete er auf eine Antwort des Kleinen.


[bei Taya in einer Gasse | stellt sich hin und zeigt sich in seiner vollen Größe | redet mit Taya | bemerkt Mika]
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Coricopat
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mo Nov 29, 2010 11:46 am

Coricopat schlug mit seinem Schwanz von links nach rechts und wieder zurück, irgendwie ging ihm die Anwesenheit der Fähe auf die Nerven, er war doch gerade dabei gewesen, etwas zu tun, weshalb hatte sie ihn gestört, aber auf der anderen Seite fand er es gut und nützlich, eine andere Katze zum Gespräch zu haben. Allerdings wusste er nicht, was er sie genau fragen sollte…

Der Kater blickte gedankenverloren zum Himmel und seine Augen wurden schwer vor Traurigkeit. Es tat ihm weh immer noch in dieser Stadt sein zu müssen, umgeben von fremden Katzen und Menschen, die ihn lieber tot sehen wollten. Seine Eltern vermissten ihn, dass wusste er und er wollte nichts weiter, als mit seiner Schwester zu ihnen aufs Land zurück zu kehren. Coricopat sah wieder zu der fremden Katze, seine Augen waren leicht getrübt.

Er hörte der Katze zu, die sich nun als Banshee vorstellte, der Kater nickte ihr freundlich zu, doch mit seinen Gedanken war er ganz wo anders. Er dachte an all die Geschichten, die er als kleines Kätzchen gehört hatte, viel was ihn gewundert hatte, viel was ihn vor Aufregung nicht schlafen gelassen hatte, doch nun waren die ganzen wundervollen Geschichten von der großen, heilen Welt weggeblasen. Nichts außer Rauch war mehr da und Abgase, Dreck, überall diese Gerüche, die ihn würgen ließen. Coricopat wollte wieder heim! Nichts mehr als das und er wollte alleine sein, am liebsten…Doch diese Katze konnte er nicht einfach stehen lassen, nicht nachdem er angefangen hatte mit ihr zu reden, er hätte laufen sollen! Direkt hätte er verschwinden müssen, ohne ein Wort zu sagen! Aber irgendetwas hatte ihn aufgehalten.

„Glaubst du…das die Geschichten, die man sich früher einmal erzählt hat…naja, ist dort etwas Wahres dran?“

Der Kater blickte zu Banshee, dann schüttelte er sich und begann mit festerer Stimme weiter zu sprechen.

„Ach, vergiss was ich sagte, ich bin wohl leicht in Gedanken…oh, ich denke ich muss nun weiter, ich will zum Marktplatz, dort gibt es einen alten Kater, der kann mir eine Frage beantworten, die mir auf der Zunge brennt, ich muss los, denn ich muss vor Sonnenuntergang dort sein…Ich muss nun wirklich los! Machs gut, vielleicht sehen wir uns ja wieder!“

Ohne ein weiteres Wort und ohne auf die Katze zu achten sprintete der schwarze Kater los, quer durch die Allee und ohne auf die Straße zu achten lief er darüber, er hatte es gerochen, dass kein Ungeheuer in der Nähe gab. Er wollte endlich ankommen, doch irgendwann lief er langsamer, bis er schließlich langsam durch die enge Gasse schritt. Er kauerte sich zwischen ein paar Tonnen und rollte sich zusammen. Mit einem Mal überkam ihn eine schreckliche Einsamkeit und er hatte auch ein Gefühl, was er hasste, es war Angst. Angst vor der Ungewissheit, wütend schnaufte Coricopat, dann stand er wieder auf und schüttelte sich. Er wollte sich jetzt nicht so einfach verkriechen, mit hängendem Kopf ging er weiter durch die dunklen Gassen…


[bei Banshee, redet, denkt nach, rennt weiter durch Gassen, ist verzweifelt, geht weiter]

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Nicki
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mo Nov 29, 2010 12:02 pm

Nickte sah überrascht zu Aluu, sie schien wohl wirklich geschlafen zu haben, denn im Normalfall merkt man so etwas doch! Was die Kätzin weiteres sagte stimmte sie traurig und sie musste an ihr eigenes Zuhause denken, sie war einsam und sie wollte jemand, mit dem sie umherstreifen könnte, aber sollte die Aluu eine Freundin von ihr werden können, oder sollte sie doch besser gehen?

„Ja das ist wohl war, hier draußen weiß man nicht was passiert, aber es ist doch auch irgendwie aufregend nichts zu wissen, oder? Wenn wir alles wüssten, dann wäre das Leben doch langweilig!“

Die Katze lächelte zu Aluu hinauf. Nicki begann ihr Fell zu säubern und leckte ihre Pfote sauber, sie war wohl eben in etwas getreten, was einen übel riechenden Geruch an sich hatte, es war eine Flüssigkeit gewesen. Nickis Schnurrhaare kräuselten sich, die Flüssigkeit schmeckte bitter und ungenießbar, sie brannte auf ihrer Zunge und in ihrem Hals. Sie legte sich hin und sah zu der fremden Katze.

„Sag, was hast du eigentlich jetzt vor? Ich meine, wo gehst du denn jetzt hin? Also ich kam in diese Stadt, weil es die einzige Heimat ist, die ich mir vorstellen kann…Warst du schon einmal außerhalb der Felder, des Dorfes und der Stadt?“


[bei Aluu, redet]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   So Dez 05, 2010 1:29 pm

Caruso


Etwas abwesend hörte Caruso Alpha zu. Er stellte sich bereits vor, wie Fleisch vor seinen Pfoten lag. Unberührt und rosa. Der Getigerte hatte so gut wie gar keinen Hunger und wusste nicht so recht, wie er etwas zu Fressen runter kriegen sollte. Schließlich wollt Caruso nicht, dass Alpha und Argent umsonst Fleisch holten. Erst als der Getigerte Pfotenschritte neben sich hörte war er wieder richtig da und realisierte, was Alpha da eigentlich gerade gesagt hatte. Da die Katze Caruso quasi befohlen hatte die Fremden zu ignorieren tat er das auch.

Mit seinen kühlen, undurchdringlichen Augen warf der Getigerten den Anderen noch einen kurzen Blick zu, bevor er sich an Alpha wandte:

“Ich kann gut jagen und bin schnell, doch ich lebte mein Leben eher ländlich. Somit weis ich nicht, ob ich gut stehlen kann.“

Caruso schnupperte kurz, um zu gucken, wo genau sich der Fleischhändler befand. Doch der Regen spülte wie den Dreck auch die Gerüche fort und so konnte der Kater sein neues Ziel nicht genau orten. Also sprach Caruso weiter zu Alpha. Was blieb ihm auch anderes übrig? Zu Argent und den Fremden wollte der Kater nicht gehen.

“Ich bin lernwillig und sicher, dass du eine tolle Lehrmeisterin abgeben wirst.“

schmeichelte Caruso der Bunten.

“Und wenn es mal was zu Jagen gibt werden ich dir zeigen, wie so etwas geht. Vermutlich kann Argent nicht die Tricks, die ich beherrsche. Nehme ich richtig an, dass er nicht auf der Straße geboren wurde?“

Einen kurzen Moment blitze die Neugier in Carusos Augen auf. Der Kater zeigte gegenüber Alpha immer öfter seine wahren Gefühle, doch die Fassade hinter seinen Pupillen würde so schnell nicht fallen.


[bei Alpha, Argent, Francis, Aiko und Loretta | hört halb Alpha zu | denkt | schnuppert | redet mit Alpha]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   So Dez 05, 2010 2:20 pm

Sofort wurde das bunte Gespann, in dem sich der Kater befand, bemerkt und zugleich gemustert. Es waren zwei Kater, der eine getigert und der andere in Silber getaucht, und eine Kätzin, die jegliche Farben der Natur in sich vereinte. Wie ein Farbenspiel umschmeichelten braun, rot, weiß und schwarz sie und Francis begriff sofort, durch ihren Blick, dass sie verärgert war. Doch warum sie so gekränkt und sich gleich den getigerten zu wand, konnte Francis nicht erfahren. Dafür war er zu weit weg von ihnen und der Silberne kam ihm zuvor. Er ignorierte Francis, der eindeutig an der Spitze dieser Truppe stand und ging zugleich auf Loretta zu und betörte sie mit freundlichen Worten. Hätte der Kater es nicht besser gewusst, so wäre er jetzt eingeschnappt und sauer gewesen. Er wusste dass er kein Recht auf das erste Wort und auch auf die Kätzin hatte. Sie hatten sich erst kennen gelernt und somit konnte er noch nicht sagen, dass sie im Verbund gingen und somit Francis der erste Ansprechpartner war. Doch das alles und auch die Gedanken waren rasch zur Seite geschoben, als dieser Möchtegern Casanova eine Verbeugung vollführte und sie mit noch mehr schnulzigen Worten versuchte in seinen Bann zu ziehen. Weit öffneten sich die Augen des schwarz, weiß grauen und wurden zu schlitzen verengt. Seine Ohren legten sich dicht an seinen Schädel und sein Schwanz peitschte wie wild hin und her. Er wusste nicht wieso, aber er war sauer auf den Kater und wollte ihn am liebsten von hinten in den Bordstein rammen. Doch noch bevor ein bedrohliches Grauen aus seinen maul gleiten konnte, drehte sich Herr Casanova um und konzentrierte sich endlich auf Francis.

Jedoch blieb seine aggressive Haltung angespannt, als er die verabschiedenden Worte von Argent wahrnahm, die an Loretta gerichtet war. Mit einem scharmanten Lächeln kam er auf den Kater zu und Francis hätte sich gewünscht dass er an seinem Lächeln erstickt wäre. Seine unfreundliche Art wie er mit Francis sprach, auch wenn sie noch so klein und versteckt war, der Kater konnte es raushören, machten ihn nicht wohlgesinnt gegenüber dem Fremden. Erst als der silberne fragte, ob das seine Familie sei, umschmeichelte ihn ein süffisantes Lächeln um die Lefzen. Das wäre ein guter Schachtzug und Francis kostete sogleich den Ruhm aus, den er mit sich brachte.

„Nun mein Lieber. Ja das ist meine Familie. Dei freundliche und durchaus Gutaussehenden Kätzin, die sie gerade für mich betört haben, als wäre sie das einzigste weibliche Wesen hier, ist meine Gefährtin. Doch haben sie keine Angst. Ich weiß wie meine zweite bessere Hälfte auf andere Kater reagiert und bin diese Situation nur zu gut gewonnt. Doch bitte halten sie sich in Zukunft zurück und haben sie sich unter Kontrolle. Ich weiß es zwar zu schätzen, wenn ein Artgenosse gute Manieren aufweißt, aber doch finde ich dass man es nicht betreiben sollte. Und diese bezaubernde Dame neben mir, ist Aiko meine Tochter. Sag hallo Aiko!“

Das musste gesessen haben. Francis liebte es mit Fakten zu spielen und hoffte nur das Loretta und Aiko sein Spiel mitspielten. Leise und schnurrend senkte er seinen Kopf zu dem Welpen und stupste sie freundlich an. Dies sollte ein Zeichen dafür sein, das alles sicher war und sie sich keine Sorgen machen brauchte, wenn sie Francis nur vertraute. Dann ging er zu Loretta, stellte sich eng neben sie und streifte sie sachte mit seinem Schwanz, um auch ihr dasselbe zu verstehen zu geben, wie zuvor bei Aiko. Francis wusste zwar nicht warum er dies tat und das verlangen hatte, die zwei zu beschützen und einfach für sich zu beanspruchen, aber doch dachte er nicht weiter darüber nach und spielte sein Spiel fort und beantwortete sie erst gestellte Frage Argents.

„Nun Argent, meine Mutter hatte mir bei meiner Geburt den Namen Francis gegeben. Und um auf deine erste Frage zurück zukommen. Ich und meine kleine süße Familie, sind auf der suche nach einem Unterschlupf oder einen Versteck für das kommende Unwetter. Ich hatte mir gedacht, dass ihr vielleicht wisst, wo wir so einen finden könnten. Und/oder uns oder auch euch begleiten könntet. Ich wäre sehr mit euch verbunden, wenn ihr uns helfen könntet.“

Schnurrend und mit zwinkernden Augen, um Argent zu beruhigen und Aiko und Loretta vertrauen zu geben, setze er sich hin und wartete auf eine Reaktion. Er hoffte nur inständig dass die zwei auf sein Spiel eingehen würden. Das würde am Ende nicht nur Argent eins reinwürgen, sondern auch die Chancen erhöhen, damit der genannte ihnen half.


[Argent, Aiko, Loretta, Caruso...ist sauer, gibt aiko und loretta als seine familie aus, wartet auf reaktion]

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Zweitcharakter: Tobi

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Tobi
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Besonderheiten : sieht auf dem einen Auge fast nichts mehr. Viele Narben an Körper
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   So Dez 05, 2010 6:40 pm

Eine Pforte vorgesetzt, um die andere nach zuschleifen und somit einen halbwegs guten gang hinzubekommen. Es war schwierig mit zu großen und eindeutig zulangen Beinen geboren zu sein und machte das normale Fortbewegen für Vierbeiner absolut schwieriger. Immer wieder stolperten die kleinen Pfötchen im Tran des Ganges übereinander und ließen den Körper Richtung Boden schnellen. Ein klägliches Miauen erklang und bald darauf böse Flüche, ehe der Besitzer der zulangen Beine wieder aufstand und seinen Weg fortsetzte. Der kleine Kater Tobi war schon seit Ewigkeiten alleine unterwegs gewesen und fand in diesen Tagen nur schwer Schlaf und somit Ruhe. Da war es nicht weiter verwunderlich, das der rot getigert schläfrig durch die Gassen Schreitete und ab und zu über seine eigenen Beine stolperte, weil er, so schlaftrunken wie er war, sich nicht konzentrieren konnte. Es waren für seinen Geschmack einfach zu viele Katzen in der letzter zeit auf den Straßen, die ihm die wärmenden Orte nahmen und das schon wenige Fressen. Nur fragte sich Tobi wo die überall herkamen?

Das waren bestimmt diese Menschen.

Schlussfolgerte der Kleine schnell und machte eine wütende Grimasse. Schmerzhaft waren allerdings auch die Gedanken an diese Art von Zweibeiner und nur zu gut wurde ihm sein fast blindes rechtes Auge bewusst. Es war schon schwer mit diesen tollpatschigen Beinen zuleben, aber nicht zu wissen was einem Meter hinter dir steht, besonders rechts, machte ihn unsicher und zugleich schreckhaft für die Umwelt. Viele Male wurde er deswegen verspottet und nur zu gern machten sich die Jungkatzen dieser Stadt einen Spaß daraus sich bei ihm von hinten anzuschleichen, um ihn dann mit lautem Getöse zu erschrecken. Auch machte das ihn immer rasend vor Wut, weil Tobi sich so ein Verhalten einfach nicht erklären konnte. Er würde nie jemanden mutwillig etwas antuen oder ihn Angst machen, nur weil er Spaß daran hätte. Zwar war er auch auf der Straße aufgewachsen, aber diese Eigenschaft, hatte er sich geschworen, würde er nie beherrschen wollen.

Nach einer Weile des Gehens und des endlosen Gähnens, kam Tobi in einer Gasse an, wo zwei Katzen waren. Erst wollte der Jüngling umdrehen und wieder weiter gehen, denn auf Streit hatte er keine Lust. Doch diese andere rot getigert schien nett zu sein und sie sprachen auch nett zu einander. Diese Aspekte machten ihm Mut auf die zwei Kätzinen zu zugehen und sie anzusprechen. Rasch streckte Tobi seine Brust zum Himmel und zog seinen Bauch ein. Da er ziemlich dürr und mager war, war das allerdings keine schwere Kunst. Mit für ihn eleganten Schritten, ging er nun auf die zwei zu und stolperte jedoch beim zweiten Schritt über seine Pfoten. Tobi machte dabei einen halben Purzelbaum und blieb erst kurz vor der cremefarbenen liegen. Es war ihn sichtlich peinlich so ein Auftreten fremden Katzen entgegen zubringen, doch leider war der kleine Kater diese Situationen gewöhnt und somit wusste er auch was jetzt zutun war, damit die Kätzinen ihn nicht an die Gurgel gingen. Er legte sich flach auf den Boden, zog seinen Schwanz zwischen die Beine und machte einen Gesichtsausdruck, der den eines 2 monatigen Kätzchen gleich war und sprach dann:

„Ehm entschuldigt bitte, aber meine Beine al wieder….bitte tut mir nichts…ich wollte bloß hallo sagen.“


[streigt durch die gassen, kommt bei aluu udn nicki an, ist zu doof zum laufen, entschuldigt sich]
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Aiko
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   So Dez 05, 2010 8:12 pm

Aiko schnurrte noch immer als zwei Kater auf die drei Katzen zukamen.
Da sie aber schlechte erfahrungen mit anderen Katern hatte kam etwas von ihrer vorherigen furcht zurück. Sie duckte sich soh das sie ganz klein aussah und hörte auf zum schnurren sie maunzte nur ganz leise. Sie hatte angst das sie wieder abgelehnt wurde.
Aber als der silber-graue auf sie zukam und Loretta ansprach erschrack sie und drückte sich an Francis den in ihn hatte sie einen Freund und vieleicht Vater gefunden wenn sie sich trauen würde ihn zu fragen.
Als der silber-graue Kater namens Argent sich Francis zuwandte und ihn fragte ob das seine Familie sei war Aiko etwas erstaunt. Und noch erstaunter war sie als Francis ihm bestätigte das sie eine Familie sein war sie innerlich glücklich den sie wollte wieder eine Familie haben.
Als Francis sich zu ihr runterbeugte sie anstupste und schnurrte wusste sie das er wollte das sie mitspielt. Also sah sie Argent an und begrüßte ihn wie ihr einviel das Francis darum gebeten hatte.

" Hallo mein Name ist Aiko."

Sagte sie etwas schüchtern.
Es viel ihr erstaunlich leicht so zu tun als sei Francis ihr Vater.
Durch diese Gefüle und Gedanken bestärkt ging sie leise auf Francis zu. Sie kuschelte sich in seinen Pelz und fing an zu schnurren.

" Du Francis könntest du nicht mein Ziehvater?" sein fragte sie so leise das es nur Francis hören konnte.

[hat angst vor Argent und Caruso/ spielt mit bei Francis Familie/ fragt Francis etwas ganz leise]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mo Dez 06, 2010 11:29 am

Seine Taktik ging scheinbar auf, denn schon hatten ihn die anderen katzen bemerkt. Noch immer stand er aufrecht da, den Schwanz zum Hiimmel erhoben musterte er die Beiden. Der Schwarz war echt riesig. Er hatte noch nie eine so große Katze gesehen. Besser gesagt hatte er außer seiner Mutter und dem Bruder kaum Katzen kennen gelernt. Er kräuselte die Nase und zog dne Duft der Fremden ein. Die braune Katze, wohl eine Kätzin, begann zu sprechen. Für Mika war es nicht ungewöhnlich das man ruhig und freundlich mit ihm sprach. Das war ja eigentlich auch nichts schlechtes, doch der junge Kater mochte es nicht wenn man ihn wie ein Kätzchen behandelte. Immerhin war er schon sechs Monate alt, was ja schon erheblich viel war. Er ging auf die Beiden zu. Angst hatte er kaum, sie sahen nicht so aus als würden sie über ihn herfallen. Nagut, der Schwarze jagte ihm etwas Respekt ein.
Erst schnurrte er leise, dann begann er zu sprechen.

"Mein Name ist Mika, ich habe meinen Bruder veloren und hatte ihn gesucht. Dann wurde ich von einer dieser Menschenfrauen verscheucht, fast überfahren und nun bin ich hier."

Das alles sprach er in einem ernsten Ton aus, er wollte erwachsener wirken als er war. Er legte kurz den Kopf schief und schnippte mit dem Schwanz. Dann sah er abwechselt zu den Katzen. Neugierig beäugte er sie, siene Ohren zuckten aufgeregt.
Der Wind zerzauste sein Fell und erst jetzt bemerkte er das der Regen stärker gewordne war. Er schüttelte sich und setzte sich auf den Nassen Boden. Ihm machte Wasser nichts aus, im Gegenteil. Klar es war nicht gerade angenehm wenn das Fell am Körper klebte, doch konnte man auch eine Menge Spaß haben.
Minuten vergingen und er wartete auf die Antworten. Wie immer wurd eihm schnell langweilig und so begann er die Wassertropfen mit den Pfoten zu fangen.


[in Gasse / spricht mit Taya und Baghirah / langweilt sich / spielt mit Regentropfen]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Mo Dez 06, 2010 4:08 pm

Die Worte des silbernen Katers umschmeichelten sie wie warme Milch. Warme Milch... Mh... Das hatte sie nur ein einziges Mal in ihrem Leben bei den Menschen kosten dürfen und war sofort hin und weg gewesen. Der Kater war ein Charmeur, doch er gefiel Loretta nicht. Er sah zwar nicht schlecht aus, aber... Aber!? Irgendwas stimmte nicht mit ihr. Normalerweise fand sie jeden dahergelaufenen Kater superattraktiv. Aber jetzt konnte sie nur noch an Francis denken. Was für eine Unverschämtheit hauste denn in ihrem flatterhaften Herz auf einmal?
Doch was Francis behauptete, ließ sie zu Eis erstarren.
Wie konnte er es nur wagen!
Sie war eine ungebundene Freikämpferin!
Sie würde niemals, nie, nie, niemals einen Partner haben, gut, Junge wollte sie schon einmal haben, aber einen Gefährten!?
Si würde ihn anschnauzen, sie würde ihn fertig machen, sie würde ihn eiskalt abservieren und mit diesem Grauen flirten.
Sie öffnete mit verkrampften Kiefermuskeln ihr Schnäuzchen geballte Wut lag auf ihrer rauen Zunge - und sie sprach:

"Genau, natürlich können sie mich umgarnen, doch, nicht wahr, mein Schatz, bin ich schon an diesen wundervollen Kater, Francis, vergeben. Ach, Aikolein, sei doch nicht so schüchtern, und ich, ich heiße Loretta."

Sie hörte genau, was und auch dass die Kleine flüsterte, also hustete sie, damit die anderen es nicht hören konnten. Mann! Sie ärgerte sich so, warum war sie nur auf einmal so an diesen Kater gebunden?!

Plötzlich, sie war viel zu erschöpft, knickte ihr rechtes Bein ein. Und sie kippte, doch zum Glück fand sie etwas Halt, denn sie lehnte sich an Francis an.

(bei Francis, Aiko, Argent und co, redet, knickt ein)
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Di Dez 07, 2010 6:10 pm

Alpha zuckte fröhlich mit ihren Schnurrhaaren. Caruso hatte tatsächlich auf sie gehört.

“Irgendwie sind wir uns ja auch ähnlich...“

dachte die Kätzin, wollte jedoch sich jedoch nicht völlig ihren Gedanken unterwerfen, da wieder dieses seltsame, unbekannte Gefühl in ihr aufkam. Alpha versuchte sich auf Caruso zu konzentrieren, doch es klappte nicht so richtig. Der Kater war nur noch nebensächlich, denn Glück durchströme die Adern Alphas, doch nicht das Glück welches sie verspürt hatte, als sie Argent traf sondern etwas völlig anderes. Nicht weniger stark und doch ganz anders.
Ruhig blickte Alpha nochmals zu den Fremden. Sie hatte nur das Wort „Familie“ gehört und das machte die Katze aufmerksam.

“Sind die etwas ein Paar? Und das ist ihr Nachwuchs? Ist ja widerlich?“

Oh ja, Alpha konnte wirklich fies werden bei Fremden. Ihre Einstellung könnte sich vielleicht noch ändern, aber sich konnte man nie sein. Doch die Bunte hatte keine Zeit sich mit ihr und den Fremden zu beschäftigen. Schließlich war da noch Caruso, welcher auf eine Antwort wartete. Alpha schüttelte sich einmal kräftig und Tausende von Regentropfen lösten sich aus dem bunten Fell der Katze. Das Wasser glitzerte im Sonnenlicht und ließen Alpha richtig strahlen. Die Kätzin setze sich wieder hin und sagte mit sanfter und freundlicher Stimme:

“Oh, du bist schnell?!“

Voller Freude grinste Alpha breit und fuhr fort:

“Das ist gut. Argent ist eine lahme Ente und ich brauche unbedingt noch einen Rivalen bei einem Wettrennen.“

Die Bunte blickte Caruso tief in die Augen, da dieser weiter sprach. Verdutzt zuckte Alpha zusammen und kicherte dann leise:

“Na, so gut bin ich nun auch nicht, aber ich werde dir natürlich helfen. Vielleicht können wir heute schon unseren ersten Test durchführen, wenn Argent mit den Anderen da fertig ist.“

Die Kätzin legte den Kopf schief und hörte Caruso weiter zu:

“Nun, Argent hat versucht mit etwas bei zu bringen, aber in der Stadt gibt es nur so widerliche Ratten und Mäuse. Die schmecken nach Dreck und Abgasen. Da kann man doch wirklich nicht von mir erwarten, dass ich sie jage, oder? Tricks hat er auch versucht mir bei zu bringen und wenn ich seine und deine beherrsche bin ich besser als ihr.“

Lachend schloss Alpha leicht die Augen. Fast hätte die Kätzin vergessen auf die letzte Frage Carusos zu antworten. Schnell setze Alpha eine ausdruckslose Mine auf und redete weiter:

“Nein, Argent wurde nicht auf der Straße geboren. Er ist eine Hauskatze, doch hatte scheinbar trotzdem genug Möglichkeiten Jagen zu lernen. Ich weis nicht, was man als Hauskatze so Tag ein, Tag aus macht, doch schlecht soll das Leben ja nicht sein.“

Unsicher blickte Alpha um sich. Sie beobachtete nochmals die Fremden und überlegte kurz, ob sie nicht Argent zu Hilfe kommen sollte, lies es dann aber doch bleiben.


[bei Caruso, Argent, Francis, Aiko und Loretta | denkt nach | redet mit Caruso | blickt zu den Fremden]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: In dunklen Gassen   Di Dez 07, 2010 7:51 pm

Skeptisch verengte Arent leicht die Augen. Sein Schwanz peitschte wild hin und her und die Ohren des Katers waren angelegt. Ein leiser, zischender Ton drang aus der Kehle des muskulösen Tieres. Kein richtiges Fauchen, aber schon nah daran. Dieses Lächeln.

“Der scheint sich wohl ganz toll zu fühlen.“

Wut keimte in Argent auf. Wie eine Blume wachste sie immer weiter. Erst war es nur ein kleiner Sprössling gewesen, doch nun bildete sich der Stiel und die ersten Blätter, noch eingerollt und jung standen von der Pflanze ab, doch sobald die Blüte da war und sich in ihrer vollen Pracht zeigte würde sie die Macht über Argent Körper erreichen. Oh, die Wut war ein starkes Gefühl. Die Wut IST ein starkes Gefühl und der silberne Kater nutze sie bei jedem seiner Kämpfe. Er hatte quasi ein Lager in seinem Gehirn aufgebaut, in dem er jederzeit bestimmte Aggressionen frei setzen konnte. Wenn man in einer Wohnung mit einem bissigen Hund leben musste, so lernte man, sich zu verteidigen und die stärksten Gefühle zu seinem Partner zu machen. Das war das Erfolgsrezept des silbernen Katers.

“Nun, ich finde es ist wichtig zuerst die Dame zu begrüßen und es ist nun mal meine Art den weiblichen Tieren unter uns meine guten Manieren zu zeigen. Das kann man von ihnen ja wohl kaum behaupten. Sie lassen ihre Gefährtin hinter sich laufen, als wäre sie ein Stück Dreck. Zum Schutz wird das wohl kaum sein. Gegen sie kann jeder Straßenkater ankommen und sei er auch noch so von Flöhen und Ungeziefer besiedelt.“

Schon bildete sich die Knospe. Jung und grün. Kaum andere Farben waren zu erkennen, doch die Blume wuchs Sekunde um Sekunde. Argent stand immer noch voller Wut vor den Fremden und hatte nichts an seiner Haltung geändert, zumindest dem einen Kater gegenüber. Als das kleine Kätzchen sprach roch Argent die Angst, welche sich in seinem Gesicht und dem ganzen Körper wiederspiegelte. Der Silberne war nicht wütend auf die hübsche Dame oder das Jungtier und so hörte sein Schwanz auf wie das Pendel einer Uhr zu schlagen, er stellte die Ohren auf und seine Augen waren nicht mehr auf Halbmast. Ein zaghaftes Lächeln umspielte die Lefzen des Katers und er nickte dem Kätzchen freundlich zu. Ruhig und freundlich sprach er:

“Keine Angst, Aiko. Ich verletzte grundsätzlich keinen Nachwuchs. Auch deiner Mutter werde ich nichts tun. Schließlich brauchst du sie noch, doch dein Vater ist dabei den Bogen zu überspannen. Vielleicht kannst du ihn etwas beruhigen?“

Es war nur eine rhetorische Frage und Argent hatte auch schon begonnen Aiko zu ignorieren. Stattdessen nahm er wieder seine alte, wütende Haltung ein und beobachtete den grau-weißen Artgenossen, welcher sich nun zu der wuscheligen, hübschen Kätzin begab. Er schmiegte sich an das zierliche Tier und Argent sah, wie diese fast umkippte, jedoch von dem „Feind“ gehalten wurde. Verwirrt runzelte der Silberne die Stirn.

“Hat sie sich verletzt?“

Doch Argent hatte keine Zeit sich Gedanken über die Braune zu machen, da nun wieder der andere Kater sprach. Dieser stellte sich als Francis vor und bat um Hilfe. Ein schiefes Grinsen bildete sich auf dem Gesicht Argents und man konnte einen seiner scharfen Schneidezähne erblicken, die er zur Jagd verwendete.

“Und da haben wir die Schwachstelle. Sehr schön.“

Er konnte mit ihnen spielen, wie mit einem Spielzeug. Er könnte tun und lassen was er wollte, doch erst musste er die Drei von sich abhängig machen und dann konnte der Spaß richtig los gehen.

Die Blume begann langsam braun zu werden und verdorr. Sie knickte in sich zusammen und wich dem neuen Gefühl. Dem Gefühl der Überlegenheit und Macht.

Argent versuchte neutral zu wirken und schloss den Mund um eine ausdrucklose Maske aufzusetzen. Er horchte den Worten der hübschen Braunen, welche sich als Loretta vorstellte und meinte, es gäbe keinen besseren Gatten als Francis.

“Mhm...“

machte Argent nur.

“Mhm...“

Der Silberne tat nachdenklich, obwohl er schon längst die Antwort hatte, doch bevor man mit neuen Spielzeugen spielte musst man sie auch gut beäugen und heraus finden, was man am Besten mit ihnen machen konnte. Mit dem Kätzchen konnte man in Sachen Jagen und Kämpfen eh nichts anfangen. Außerdem würde Argent es verschonen. Schließlich war es nicht seine Schuld, dass ihr Vater so doof war. Die hübsche Loretta sollte auch erst mal im Schrank stehen bleiben. Sie war eine Kätzin. Damit legte sich der Silberne nie an. Da blieb also nur noch Francis über und den würde Argent schön eins auswischen. Er wusste genau, was der grau-weiße tun sollte. Innerlich sprang der Kater in die Höhe vor Freude doch äußerlich musterte er die Artgenossen weiterhin skeptisch.

“Nun... dein Kätzchen sieht ziemlich nass aus. Findest du nicht, es sollte nicht mehr so lange im Regen stehen bleiben?“

fragte Argent zu Francis gerichtet und fuhr fort:

“Auch deine Gefährtin sollte nicht nass werden. Wenn sie sich weiterhin beregnen lässt, so wird sie bald aussehen wie ein nasser Wischmopp. Nicht gerade attraktiv(ein kurzer Blick zu Loretta) Das ist nichts gegen dich.

Etwas länger blieb der Blick des Silbernen auf Francis haften, bevor ersterer weiter sprach:

“Du musst Regen haben können.... kommt mit!“

Es hörte sich an wie ein Befehl und Argent duldete auch keine Widerrede. Stattdessen lief er zu Caruso und Alpha rüber, leckte seiner Gefährtin kurz über den Kopf um anzudeuten, dass Francis nicht der einzige Frauenschwarm war und ging in seinem eleganten Schritt weiter. Sehr langsam, damit Alpha genug Zeit hatte die Fremden erst mal gehörig anzufauchen.


[bei Alpha, Caruso, Francis, Loretta und Aiko | ist wütend | redet mit Francis | redet mit Aiko | redet mit allen | nimmt sie mit und weis schon, was er mit Francis vor hat]

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