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Argent
Admin && Spielleitung

Dakota
Admin && NPC | Grafikerin

Francis
Grafikerin für Avatare

Twilight
Helferin für Avatare

Caruso
linke Hand Argents

Coricopat
Aufsicht des Rollenspiels



Kapitel 3: Das unberührte Paradies



Wetter:
Sommer. Später Nachmittag.
Sonne geht auf.
Keine Wolken am Himmel.
Starke Hitze.
Im Schatten kalt.
Schwül, kein Wind.
20 - 23 °C

Was bisher geschah....

Nachdem die Nachricht von der
Flucht aus der Stadt erst einmal
herum gegangen ist trafen sich
Katzen am Stadttor. Dort, in einer
dunklen Gasse fing Argent an
über das weitere Vorgehen zu
reden. Es ist Zeit, das Nest
der Menschen zu verlassen und
ein neues Leben im Wald
zu beginnen. Jedem steht es frei,
ob sie nun gehen oder nicht.
Der Clan der Samtpfoten besteht
aus wenigen Mitgliedern und
nur, weil eine Gruppe von Katzen
sich gebildet hat bedeutet das nicht
gleich, dass sie auch ein Clan ist.
Es wird sich zeigen, wer
nun eine Samtpfote sein will
und darf und wer nicht.



Hast du je den Wunsch verspürt
auszubrechen und ab zu hauen?
Nein? Bei den Samtpfoten bleibt dir
wohl nichts Anderes übrig!
Stell dir vor, du bist eine Katze.
Eine Hauskatze, wohl gemerkt.
In einer großen Stadt lebst du und
eines Tages verhalten sich deine
Menschen seltsam. Sie wollen dich
nicht mehr streicheln und halten
Abstand von dir. Angeblich
soll es eine Katzenseuche
geben und ehe du dich
versiehst, landest du auf der
Straße. Allein und ohne Ahnung,
was jetzt zu tun ist.
Was würdest du tun?
Nun, der Kater Argent hat
sich entschlossen einen
Clan mit seiner Geliebten Alpha
zu gründen. Willst du zu ihnen
gehören oder lieber allein um her
streifen?
Es ist deine Entscheidung.
Dein Leben.

Denn du, bist eine Katze.



Gesuchte im Moment
Spielgefährten gesucht.

Zitate des Monats
Jade: "Du bist bei mir und das ist für mich das Allerwichtigste."
Sunny: "Ja ja, das sagen sie alle. Und am Ende bin ich wieder diejenige, die nicht teilen wollte. Hier, nimm!"


Austausch | 
 

 Kapitel 2: Fremde Wege

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AutorNachricht
Mika
kleines Bärchen
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Alter : 26
Alter Charakter : 6 Monate
Geschlecht : Kater
Fellfarbe : cremefarben getigert
Besonderheiten : helle Haarfarbe, Augen
Größe : 19 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Sa Aug 13, 2011 6:47 pm

So richtig bekam Mika gar nicht mir was ihm ihn herum geschah, viel zu sehr war er auf Nicki fixiert. Die Katze beobachtete was geschah und der junge Kater tat es ihr nach. Es herrschte Aufbruchsstimmung, denn immer mehr Katzen setzten sich in Bewegung und schienen dem grauen Kater zu folgen.

Mika wand sich an Nicki, welche ihm erklärte warum sie allein war. Es klang logisch doch wirklich verstehen konnte es der Kater natürlich nicht. Für ihn war alles wie ein großen Spiel, ja die ganze Welt war ein großes Spiel.
Schließlich ging auch die Katze los und bat Mika ihr zu folgen. Der Kater legte dne Kopf schief, seine Schnurrhaare zuckten. Als er schließlich bemerkte das auch die anderen katzen langsam losliefen stand er auf und tappste der Siamkatze nach.
Langsam trottete er neben ihr her und beobachtete was geschah.

"Wo gehen wir eigentlich alle hin? Fällt so ein großer Trupp nicht ziemlich auf?"

Mittlerweile hatte selbst er begriffen das die Stadt nicht der sicherste Ort für Katzen war. Doch wo sollten sie sonst leben? Er spähte nach vor, was sich an der Spitze tat konnte er kaum ausmachen. Genausowenig wie er etwas hören konnte, also lief er einfach allen hinterher. Hier und da blieb er stehen und sah sich um. Dann drehten sich seine Ohren und die Schnurrhaare zuckten aufgeregt. Eigentlich war es total spannend so durch die Gegend zu streifen. Man konnte nie wissen was einen hinter der nächsten Ecke erwartete.


[bei Nicki / folgt ihr und den anderen Katzen]
Ist bisschen spärlich ausgefallen.
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Twilight
die Dämmerung
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Alter : 17
Alter Charakter : 3 Jahre
Geschlecht : Katze
Fellfarbe : Creme, Gesicht dunkler
Besonderheiten : Narbe am Bein
Größe : 20 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   So Aug 14, 2011 10:04 am

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Wieso war Twilight nur Alpha gefolgt? Nun, sie war selber Schuld, dass sie nun hier lag. Anubis ging zu ihr und sagte ihr, sie sollte wach bleiben. Er wollte ihr aufhelfen, auch wenn Twilight nicht mehr den Willen dazu hatte. Trotzdem richtete sie sich auf und stütze sich auf den schönen, grauen Kater - Anubis. Nun kam Diana und sagte, sie würde für sie jagen gehen. Sie lächelte Diana nochmal an und stütze sich weiterhin auf Anubis. Nun hatte sie endlich einmal das Gefühl, dass man sich um sie kümmerte und dass man sie nicht hier alleine ließ. Allmählich kehrte ein bischen Selbstvertrauen und Kraft zurück und Twilight ging vorsichtig auf die Gasse zu. Ohne nochmals zusammenzubrechen kam sie bei Argent an und sah Alpha wieder. Twilight richtete ihre blauen Augen mit einem bösen Blick auf Alpha, weil sie vorhin so böse zu ihr gewesen war. Ohne Alpha und ihre Wut wieterhin zu beachten schnippte sie Anubis mit dem Schwanz zu, dass er zu ihr kommen sollte. Ob Twilight nun wirklich Gefühle für den grauen hatte, konnte sie sich selbst nicht beantworten. Twlight setzte sich erst einmal hin und war unschlüssig, ob sie wirklich mitgehen sollte. Eher zurückhaltend sah sie den Rest der Katzen an und suchte nach einem Gesicht, was sie kannte. Sie entdeckte kein vertrautes Gesicht, nur fremde Gesichter. Unter den Fremden fühlte sie sich unbeschreiblich nervös. Sie tänzelte von einem Fuß auf den anderen, weil sie serh nervös und aufgeregt war. Sie reihte sich bei den anderen Katzen ein, ob wohl sie sich unwohl fühlte. Schließlich hörte sie eine Stimme, die fragte, ob so eine große Katzenmenge nicht auffallen würde. Sie wollte den Mund aufmachen und dem Fremden zustimmen, aber sie brachte vor Aufregung keinen Ton heraus. So viele Katzen um sie herum. Sie konnte nur hoffen, dass sie diese Reise schaffen würde und hoffentlich stütze sie Anubis auch weiterhin - denn er war so ein starker Kater, dass hatte sie ihm gleich angesehen. Sein Fell, so wunderschön, seine Augen so wunderschön. Hatte sich Twilight etwas verliebt? Etwas schüchtern schaute sie zurück zu Anubis, der noch immer dort stand, wo er ihr aufgeholfen hatte - Auf dem halben Weg zu Alpha, wo Twlight vorhin noch hinwollte. Nun würde sie es erst einmal meiden, Alpha in die Augen zu schauen, nach dem sie so wütend war - Sie würde nun erst einmal warten, bis Alpha sich beruhigt hatte. So richtig hatte sie es nicht verstanden, denn es ging so schnell vorbei und Alpha war so schnell gegangen. Twilight wollte kehrt machen und nochmals zu Anubis gehen und ihn auffordern, neben ihr zu gehen, aber wie angewurzelt blieb Twilight stehen - Sie wusste, sie musste ihre Kräfte für die Reise sparen, aber ohne Stütze würde sie es vermutlich nicht schaffen. Was war nur mit Twlight los? Ihr schauderte, als ihr der Gedanke kam, dass die Seuche vielleicht wirklich existierte. Nein, wie konnte sie nur an diese Seuche glauben? Das war sicher nur ein Gerücht, nichts weiter. Sie dachte nochmals an den Streit, als sie aufgetacht war - und später zusammengebrochen war. Hoffentlich war Anubis nicht mehr wütend auf die cremefarbene, denn sie wollte ihn nur vor den bösen Worten von Alpha schützen. Sie forderte mit enem Schwanzzeichen nochmals Anubis auf, zu ihr zu kommen.

{ bei Anubis ; steht auf ; geht langsam zur Katzengruppe ; wartet auf Anubis ; fordert ihn auf zu kommen }
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Diana
Mondgöttin
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Alter Charakter : 2 1/2 Jahre
Geschlecht : Katze
Fellfarbe : Schwarz, an Pfoten grau
Besonderheiten : Narbe über rechte Gesichtshälfte, Ohr etwas zerfetzt
Größe : 31 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   So Aug 21, 2011 9:56 am

Und siehe da: Nicht lange dauerte es, da hatte Diana wieder eine Maus gefangen. Zwar war sie jetzt etwas weiter von der Gruppe abgekommen, aber sie hatte einen guten Orientierungs- und Geruchssinn. Auf Grund dessen, dauerte es nicht lange, bis sie bei der Katzengruppe angekommen war. Der silberne Kater stand noch dort, wo er auch vorhin gestanden war, und rührte sich nicht vom Fleck. Twilight war jedoch nichtmehr neben ihm und als die Schwarze ihren Blick durch die Menge schweifen lies, entdeckte sie die cremefarbene Katze, bei dem Anführer, heiß er nicht Argent, Alpha und einigen anderen Katzen in einer Nebengasse, wo sie gerade mit einer Schwanzbewegung dem Silbernen deutete, ihr zu folgen. Mit eiligen Schritten, und der Maus im Maul lief sie auf die kleine Katze zu und legte die Maus vor sie auf den Boden.

„Hier bitte sehr. Lass es dir schmecken.“, sagte sie fröhlich. Dann, mit einem Blick zu dem anderen Kater: „Will der Silberne, da fällt mir ein: Seinen Namen weiß ich noch immer nicht, nicht auch zu uns kommen, oder warum steht er da drüben wie festgewachsen?“

Während Diana also wartete, bis sich Twilight ihrem Essen widmete, sah sie sich um. Hier in der Nähe des grauen Katers Argent, standen einige der Katzen, bereit zum Aufbruch, jedoch nicht alle befanden sich hier. Überall waren noch einige kleine Grüppchen verstreut, die in ihren Gesrpächen ganz den Aufbruch vergessen hatten. Wir sollten uns beeilen, dachte Diana sorgevoll. Ansonsten wird es noch hell, und wir sind noch immer hier. Dann wird es ziemlich gefährlich für uns. Während sie so über ihren Aufbruch nachsinnte, gab sie dem Silbernen mit einem Kopfnicken nochmals zu verstehen, dass er auch kommen konnte. Jetzt hatte er es endlich verstanden, wahrscheinlich war er vorhin in Gedanken versunken gewesen, und kam zu ihnen. Allerdings setzte er sich nicht direkt zu der Schwarzen und Twilight, sondern etwas abseits, so als wolle er nicht reden, sondern müsste dringend über irgendetwas nachdenken.

„Ehm.. Twilight. Ich meine, ich verstehe ja den Plan, dass wir aus der Stadt raus wollen. Aber wie haben sich das alle dann vorgestellt? Ich meine wo sollen wir schlafen und jagen? Gibt es unter uns einen, der schon einmal außerhalt der Mauern war, oder ist das für alle hier der erste Ausflug nach draußen?“, fragte sie die cremefarbene Katze, denn sie hatte noch immer wenig Ahnung vom eigentlichen Plan.

[Fängt Maus;;bringt sie Twilight;;spricht;;denkt;;deutet Anubis herzukommen(Anubis kommt);;fragt Twilight]
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Dakota

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Geschlecht : Weiblich
Fellfarbe : Grau,braun.
Besonderheiten : Einiges <3

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Mo Aug 29, 2011 8:09 pm

Der Kater schüttelte sich und sah zu der Katze. Allmählich wurde diese richtig sauer und frustriert. Er liebte es, sie sauer zu sehen, denn dann verzog sich ihr Gesicht und ihre Augen wurden schmal. So sahen alle Katzen aus, wenn ihnen etwas nicht in den Weg passte. Takara passte etwas nicht in den Weg und das war der Kater persönlich. Hehe.
Er grinste frech und nahm ihre Worte sogar mit schmutzigem Humor auf.

"Du bist kein Hund, nur eine dumme kleine Katze, die den Verstand eines Hundes geerbt hat.
Aber machen wir uns nichts vor, du kannst nichts dafür.
"

Ein weiteres Lachen schlich über seine Lippen, doch der Kratzer auf seiner Nase brachte ihn aus dem Konzept. Der alte Kater knurrte und warf seine Pfote wieder gegen den Kopf.

"Sei nicht so übermütig, Kleine und spar dir deine Kräfte für wichtigere Dinge.
Ich bin es nicht wert, dass du mich schlägst. Ich sollte von dir verehrt werden!
"

Er ringelte seinen schmutzigen Schweif um seine Pfoten und zuckte mit den Ohren. Er war zu besserem bestimmt. Ganz sicher. Ja, eindeutig!
Er hatte diese Katze nicht verdient. Der Alte war zu Höherem bestimmt! Es war schon eine Herausforderung dieses Leben zu meistern und nun musste diese kleine Katze es auch noch schwerer machen. Super!

"Deine Eltern?
Oh die! Hätte ich sie mal nicht um eine Ecke gebracht, dann hätte ich nicht dich hier, im Fell, wie eine Klette. Ich bereue es wirklich diesen beiden den Atem geraubt zu haben.
Die beiden waren genau wie du; Stur und Verdammt!
Und ich hatte noch Mitleid mit dir... Ich würde das jetzt anders sehen. All die Jahre, in denen ich mich um dich kümmern musste. Das war es echt nicht wert!
"

Er wurde kurz darauf zu Boden gedrückt und starrte die Kätzin mit hasserfüllten Augen an. Sie würde ihn nicht stürzen! Niemand konnte einen König stürzen!

[bei Takara]

_________________



Zuletzt von Dakota am So Sep 11, 2011 5:53 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Caruso
.:Das Geheimnis:.
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Alter : 21
Alter Charakter : 5 Jahre
Geschlecht : Kater
Fellfarbe : grau getigert mit braun
Besonderheiten : undurchdringliche Augen

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Mo Sep 05, 2011 10:17 am


Caruso, der getigerte Kater mit einem Blick wie das Eis selber sah sich um. Er merkte sofort die Wut in der bunten Kätzin, Alpha. Nur zu gut wusste er, dass er mit seinen Worten sie sauer gemacht hatte, aber so war seine Art, eisern, aber betörend. Sollte er nun normal sein oder doch lieber so, wie er eigentlich nicht ist? Sollte er natürlich oder doch lieber unnatürlich nur für diese Katze sein?
“Sie ist verwirrt.. Lass sie doch, da kannst du auch nichts dran ändern, egal wie du bist“
Und der Getigerte merkte, dass seine Gedanken die Wahrheiten sprachen, doch konnte er nicht anders als sich etwas über die Wut von Alpha zu freuen. Innerlich lächelte er, aber nach Außen hin war seine Miene nicht um ein Stück verändert gewesen. Der Blick eisern auf Alpha, diese wundervolle Katze gerichtet, die Schnauze zu einer stählernen Linie geschlossen. Nichts konnte man ihm jetzt noch ansehen.

Er sah ihr hinterher, er war inmitten einer riesigen Masse, “Wie schon gesagt: Massen sind nichts gutes....“, innerlich fauchte er leise in sich hinein. Erst jetzt merkte er wie viele sich einen Kopf um Alpha machten.
Sein Blick glitt von Alpha weg hinüber zu den Kätzinnen die in seiner Nähe standen. Eine von ihnen, sah den Kater an, mit einem Blick so giftig wie Katzengift. Was für ein Kinderspiel, dachte sich der Kater und sah diese Katze wie durchbohrend an. Jetzt war er normal, dies war sein normaler Kalter Blick. Solle sie ihn doch so ansehen, er könne es auch, ohne jegliche Emotion dahinter. Ihr sah man mehr an. Um einiges mehr, doch interessierte sich Caruso kein bisschen dafür.

Er sah nur wieder zu Alpha und wusste was er zu tun hatte. Zwar wusste er nicht wie sie reagieren würde, doch ignorierte er alle um sich herum, selbst Argent. Seine Tatzen fingen an sich zu bewegen, unter seinen Pfoten merkte er den Boden mit jedem kleinen Loch in sich, er fühlte unter seinen Läufen das Leben in dem er lebte. Er wartete darauf dass Alpha nicht mehr bei Argent war und etwas Abstand von ihm hatte. Seine Worte an sie war schließlich für niemanden sonst geeignet.
Seine Pfoten schritten schneller über den Boden und er kam ihr immer näher, ihrer Schönheit und ihrem Anmut. Und schließlich stand er vor ihr. Sein Blick zuvor, welche so hart und eisig war, wurde weich. Ja, er schaffte es immer besser seine Emotionen für sie zu zeigen, und so geschah es gerade. Seine glanzlosen kalten Augen fingen an zu funkeln, als er in die ihre sah und das grün in seinen eigenen glich einem schönen Baum im Frühling.

Der Kater legte seine Schnauze an das Ort der Katze, ohne Angst auf Verluste, und sprach zu ihr leise, wie gehaucht damit es keiner außer sie verstand, die Wörte die aus seinem Herzen kamen, welches so lange kalt und leer gewesen war, doch jetzt warm und voller Gefühle,
“Alpha, ich verstehe dass du deine Ruhe haben willst, doch versteh bitte auch mich. Für mich ist es auch nicht leicht eine solche Katze wie dich mit jemanden anderen zu sehen, wenn ich dich in meinem Herzen trage. Ich gebe dir soviel Abstand den du verlangst und benötigst, aber vergiss niemals: Egal wann, dein Herz wird dir immer den Weg zu mir zeigen, denn ich schwöre dir, niemals gab es eine Katze bei der ich so empfand wie bei dir.
Diese Worte machen es nicht leichter für dich ich weiß, doch solltest du wissen, dass ich dies aus reinem Herzen sage..“


Caruso wusste nicht was nun geschehen würde, doch er ging einige Schritte zurück. Sein Blick blieb weich und noch eine Weile sah er sie an, diese wundervolle Katze, mit ihrer Eleganz die sonst keine Katze der Welt besaß. Mit ihrem besonderen Herzen. Dann drehte er sich um und ging an seinen Platz zurück an dem er zuvor war. Er wusste ganz genau, dass niemand zu ihm kommen würde, und er somit nun seine Ruhe habe.


[Interessiert sich nicht für die anderen | Geht zu Alpha | Flüstert ihr was zu | Kehrt zurück und hat seine Ruhe]

Das ist ein Post NUR für Alpha, also bitte: Niemand (!) kann hören was Caruso zu ihr sagt und niemand kann sehen das er sie liebt, wäre schließlich unmöglich mit seiner Maske.
Etwas kurz aber nun ja... Bitte: Niemand soll Caruso anschreiben, er wartet nur auf eine Reaktion von Alpha.
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Alpha
das Glückskätzchen
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Alter Charakter : 2 Jahre
Geschlecht : Katze
Fellfarbe : Schildpattmuster
Größe : 31 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   So Sep 11, 2011 2:57 pm

Langsam betraten die anderen Katzen die Gasse und erfüllten diese mit dem Gewirr aus Stimmen. Das Lied, welche sie alle sangen schien schief, es passte nicht. Sie wählten verschiedene Tempoarten, wollten nicht miteinander kooperieren. Obwohl es Argent sich zur Aufgabe gemacht hatte, die Gruppe zu führen und sie miteinander auskommen mussten, so schien der ganze Trupp sich zu spalten. So wie die Menschen ihre Stadt in einzelne Viertel aufteilten, als könnte man so besser organisatorische Angelegenheiten klären taten die Katzen es mit ihrer Gruppe. Der Unterschied bestand allerdings darin, dass die Menschen es planten, während diese sanften Wesen es vermutlich unbewusst taten.
Alpha wagte es noch immer nicht, Argent anzusehen. Ihren silbernen Ritter hatte sie den Rücken zugewandt. Sie hoffte innig, er möge nicht aufstehen. Ansonsten müsste sie mit ihm reden und so tun, als würde die Wut nicht die Oberhand über ihr Handeln ergreifen. Nein, es war nicht unbedingt die Wut, welche da in ihren Adern Unheil anrichtete. Es war viel mehr die Verzweiflung. Sie fühlte sich so sehr zu Caruso hingezogen, doch ihr Herz schlug für Argent. Sie hatte sich ihm hingegeben, hatte ihn geliebt, geehrt, vergöttert. Er war ihr Silberstreif am Horizont. Noch am Nachmittag war das so gewesen. Bis sie auf Caruso trafen. Bis da noch eine Sonne über ihren Himmel schwebte und ihr güldenes Licht über ihr Land verbreitete. Bis Alpha für den Bruchteil einer Sekunde den Blick von Argents Antlitz abgewandt hatte und es in Erwägung gezogen hatte, sich an den Körper Carusos zu schmiegen. In ihrem Kopf klang dieses Erklärung der Dinge wunderschön und unbeschwert, doch die Wahrheit war so anders. Wäre es doch nur einfacher!
Konnte nicht Argent ihre Sonne sein und Caruso der Mond? Konnte man sie nicht mit Wärme und Kälte abwechselnd umherzen? Alles wäre so leicht, würden Argent und Caruso sich nur zu Sonnenauf- und untergang sehen. Dann hätte Alpha beide, doch so ging es nicht und die Schuld, den einen zu betrügen würde ihr stark zusetzten.

Als Caruso die Gasse betrat sah Alpha nicht auf. Sie starrte den Boden zu ihren Füßen an. Die Gasse war von dunklen Stein durchzogen. Durch den Schatten, welcher die Katzen vor neugierigen Blicken schützte wirkte alles noch düsterer. Die Erde war noch feucht vom Regenschauer, welcher sich über die Stadt ergossen hatte. Während Alpha den Blick zu ihren Pfoten senkte sah sie, wie Caruso auf sie zuglitt. Eine verbotene Frucht kam immer näher und ihr süßer Duft lockte sie zu ihr. Doch sie musste widerstehen!
Alpha schien ihre Pfoten mit den Augen aufessen zu wollen, so sehr nagelten sie ihren Blick auf diese. Die kurzen Haare, welche ihre zarten Pfoten beschützten waren verklebt, waren nass. Ihr Fell selbst war soweit recht gut getrocknet, doch alles, was von ihr den Erdboden berührte hatte nicht einmal die Chance sich auszubreiten in Trockenheit. Alpha musste schmunzeln. So war es doch auch mit ihr! Man bedrängte sie, bezirzte und betörte sie. Sie hatte keine Möglichkeit, sich zu entfalten, zu befreien. Alpha erinnerte sich an die vielen Tauben in der Stadt. Es waren schreckliche, widerliche Vögel! Sie schmeckten fad und ihr Fleisch schien zäh. Doch so schlimm sie diese auch fand: Sie konnten fliehen vor ihrer Schuld und vor ihren Aufgaben, während Alpha nur laufen konnte, doch sie würde nie schnell genug sein. Nie.

Als Caruso sie schließlich erreicht hatte musste die Bunte unweigerlich den Blick von ihren Pfoten abwenden. Sie stoppte ihren Gedankengang, der sie nur noch mehr ins Unheil trudeln ließ. Es war wie ein Fluss. Nicht zu stoppen und stets weiter laufend. Bis er irgendwann in einen See mündete, wo das Unheil über ihr zusammen schlagen würde und sie elendig ertrank. An beiden Ufern würden Katzen stehen. An den einem Argent, an dem anderen Caruso. Und sie musste sich entscheiden. Zu wem sollte sie schwimmen, um sich retten zu lassen? Alpha kam der Gedanke, dass die Kater vielleicht besser in den Fluss springen konnte und auf einmal war die Lösung für ihr Problem in greifbarer Nähe. Sie machte sich kaputt, zerstörte sich, weil sie einen Fehler begangen hatte. Doch weder Caruso noch Argent bemühten sich darum, sie zu retten. Sollten sie es nicht sein, die sie zu sich zogen? Ja, so konnte sie die Last ihrer Schuld besser ertragen. Sie musste einfach nur warten, bis ihre Geliebten kamen und sich dann entscheiden, wer von beiden sie verdient hatte. So würde es einfach, leichter, unbeschwerlicher sein!

Als Caruso sein Maul an ihr Ohr legte sah Alpha weg. Sie wagte es nicht, zu dem Gestreiften zu sehen, während diese redete. Er erzählte ihr, wie sehr er sie liebte und als er ging wusste sie, dass sie ihm folgen musste. Doch ihre Pfoten schienen erstarrt zu sein. Hatte sie diese vielleicht doch mit ihrem Blick an den Boden genagelt? Unsicher flatterte Alphas Blick zu Argent. Sie musste ihm beistehen. Sie musste es einfach. Die Bunte schluckte und ging zu Caruso. Ihr Gang war unsicher und zeugte nicht von ihrer sonst so wunderbaren Eleganz und Grazie. Als sie bei Caruso ankam, schien es, als sei jegliche Körperflüssigkeit in ihr verdunstet. Alphas Augen taten weh, sie fühlte sich matt und müde, fühlte sich kraftlos. Ihr Maul war trocken und sie befürchtete, dass kein Wort über ihre Lippen kommen würde, doch so war es nicht.

“Caruso, ich kann das nicht. Ich kann mich nicht entscheiden. Es ist zu schwer für mich. Ich zerbreche an der Last, welche auf mir liegt. Es tut mir leid, doch ich kann es einfach nicht... ich habe das Gefühl, als würde Argent mich stets beobachten und als würden seine Krallen in meinem Herz stecken, bereit, mich gänzlich zu töten, sobald ich mich zu dir wende. Und wenn ich ihn dann ansehe, so sind es deine Krallen, welche den Platz Argents einnehmen. Du weiß vermutlich gar nicht, wie sehr ich leide! Ich will bei dir bleiben, doch ich will zugleich Argent beistehen. Vor wenigen Minuten noch habe ich mich entschieden, mich zu ändern und Fremden eine Chance zu geben. Ich wollte Argent beistehen, in seiner Rolle als Anführer, doch dann kommst du wieder und scheinst mich ersticken zu wollen mit deinem Geruch. Du stopfst mir Worte in den Hals, welche mir die Luft rauben und ich kann einfach nicht anders, als es in Betracht zu ziehen, mit dir mein Leben zu verbringen, dabei sollte allein diese Gedanke mich sofort tot umfallen lassen. Ich habe Argent meine Liebe zum ersten Mal gestanden und er liebt mich auch. Ich weiß nicht, was ich tun soll...“

Wie durch ein Wunder schien das Blut wieder durch Alphas Adern gepumpt zu werden. Plötzlich war die Müdigkeit verschwunden, sie hatte das Gefühl, als würden tausende Liter Wasser ihren Mund füllen und ihr Energie spenden. Sie fühlte sich für kurze Zeit befreit, doch sie wusste, dass dies nicht lange anhalten würde. Eigentlich hätte sie zu Argent gehen müssen, aber ihre Beine wollten ihr nicht gehorchen und so stand sie immer noch bei dem Kater, den sie eigentlich als Freund betrachten müsste.


[bei Caruso und dem Truppe | fühlt sich mehr als schlecht | denkt sehr viel nach | findet eine Lösung für ihr Problem | hört Caruso zu und geht zu ihm | redet | fühlt sich für kurze Zeit befreit]
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Spielleitung
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Di Sep 13, 2011 7:08 am

Langsam folgen die Katzen Argent durch die Gassen. Nur die weiße Mondsichel verfolgt ihren Weg in die Freiheit. Kein Stern steht am Himmel. Langsam färbt sich er Himmel rötlich, doch Wolken ziehen auf und verschließen für kurze Momente die Augen des Mondes. Wer genau hinsieht, wird bereits einige Sterne in der Röte des Abends sehen können. Warme Luft zischt um die Ecke und singt flüsternd ihr Lied. Einige Tropfen werden mit ihr noch mitgetragen, doch es verspricht eine trockene Nacht zu werden.
Die Steine der Häuser haben die Hitze des Tages förmlich aufgesaugt wie ein Schwamm und geben diese nun langsam ab. Die Stadt ist warm und kuschelig. Manche Katzen erinnern sich vielleicht noch an ihre Tage bei den Menschen vor dem Kamin.
Während also die Gruppe durch das Labyrinth der Häuser läuft sitzen die Zweibeiner vor ihren Fernsehern, unwissend, was vor ihren Türen geschieht. Nur wenige Polizisten halten sich auf der Straße auf. Der weg zum Ende der Stadt geht fließend, ohne nennenswerte Vorfälle. Der süße Duft der Freiheit weht den Katzen bereits entgegen, doch sie müssen vorsichtig sein, denn noch immer tummeln sich Autos auf den Straßen und Polizisten durchstreifen mit ihren Hunden die Gassen.

Man darf sich nicht in Sicherheit wiegen, denn Sicherheit ist ein seltenes Gut, welches zu diesen Zeit kostbarer ist, als ein Diamant. Zumindest für samtige Vierbeiner.


Die Katzen sind nun in einer Gasse, von der aus sie den Zaun der Stadt leicht sehen können. Sie müssen nur eine Straße überqueren und dann unter den Zaun schlüpfen. Die Stadt wird lediglich durch einen Eisenzaun geschützt: Keine Mauern. Er ist hoch, doch man kann drunter durch schlüpfen. Ab und an kommt ein Auto vorbei. Polizisten sind zwar nicht in Sicht, doch es richt nach Hund, wenn auch der Geruch schal ist.

Info für Francis: Du hast ja meine Liste für die Flucht. Ich werde dir per PN noch sagen, was genau passiert ist. Ich möchte nicht, dass du zu viel für mich Argent posten musst.






Sommer





Abend. Es dämmert bereits. Lange dauert es nicht mehr, bis die Nacht herein bricht. Man sieht den Mond und einen Stern.





Wolken ziehen auf, doch es verspricht trocken zu werden. Ein warmer Wind weht. Die Häuser strahlen Wärme aus, doch ist man erst einmal auf dem Land, so könnte es frösteln. 15 – 20 °C


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Takara
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Di Sep 13, 2011 6:51 pm

Wut pulsierte in ihren Adern und schoss ihr durch den ganzen Körper. So stark, dass ihr Körper bebte, ganz zart nur, und doch so impulsiv durch den ganzen Hass der in ihr aufkochte und ihren Körper zum brodeln brachte. Hass und Wut waren starke Gefühle, die einem dazu bringen konnten unüberlegt zu handeln und zusammen waren sie eine tödliche Kombination. Zumindest bei Takara. Doch sie kannte diese Gefühle – nur zu gut. Dabei hätte sie sie lieber nicht gekannt. Durch diese Gefühle war sie so geworden wie sie nun war. Doch sie hatte sich nie gefragt wie sie geworden wäre, wenn das alles nicht passiert wäre. Wenn sie Azrael nie kennen gelernt hätte, wäre alles anderes gekommen. Dann hätte sie jetzt noch ihre Familie. Aber sie hatte diese nicht – nicht mehr. Die dunkelgrauen drangen die irreführenden Wörter dieses verrückten Katers ans Ohr. Und es war als würde er absichtlich Holz in das Feuer schmeißen, um es zu einer riesigen Flamme werden zu lassen, die alles in ihrem Umfeld verschlang und nie wieder ausspuckte. Ihre Antwort war ein einziges Fauchen, direkt in sein Gesicht.

“Du hast meine Eltern nicht umgebracht. Der Name wird dir nichts sagen, doch Azrael war der Name des Mörders. Und das warst nicht du. Dir hat also niemand aufgetragen, dich um mich zu „kümmern“, wie du es nennst.

Sie hasste diesen Kater. Sie hasste ihn wie die Pest. Wie wenige Sekunden über die Gefühle einer Person entscheiden konnte, war erstaunlich. Und diese Sekunden, in denen sie die zerstückelten Leichen ihrer Familie gesehen hatte, hatten in ihr die angst bewegt, doch auch damals schon den Hass und die Wut, welche zwar zuerst von der Trauer überschattet worden war, doch mit den Tagen, hatte sich die Hülle gelöst und das dunkle Unheil des Hasses freigelassen. Asarel hasste sie auf eine andere Weise, auch wenn dieses Gefühl den gleichen Namen trug. Sie konnte die Unterschiede nicht beschreiben, aber, es war einfach anders.

[Bei Asarel im Wald]
Sorry, es ist wenig, aber im Moment, ich weiß auch nicht. Tut mir Leid ._.
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Spielleitung
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Mi Sep 14, 2011 5:38 pm

Argent


Die grünen Augen schauten zur Sichel des Mondes. Dem Kater war nicht entgangen wie kalt und eher desinteressiert Alpha mit ihm umging. Auch ihm ging dies nicht spurlos am Pelz vorbei und nun hatte er damit zu Kämpfen. Der Silbernen war hin und her gerissen von seinen Gefühlen, doch zeigen durfte er sie nicht. Der Zaun war bereits in Sichtweite und nur noch eine Straße trennten sie von der Freiheit Wald. Doch auf den Straßen fuhren Autos. Gefährliche und stinkende Dinger der Gattung Mensch. Für eine Katze, die schon lang, wenn nicht sogar schon seit der Geburt, hier lebte, war dies alles kein Problem. Doch Argent dachte dabei an die Kitten. Würden sie es schnell genug über die Straße schaffen, eher ein neues vor Gestank triefendes Auto angesaust kam? Der sofortige Tot würde Einsätzen und ein abscheulicher Anblick würde sich ihnen kundtun. Und was war mit Twilight? Würde sie es schaffen in ihrer geschwächten Lage?

Argent seufzte. Es war schwieriger als er sich vorgestellt hatte und zu allem überfluss, musste er sich die Neckereien von Francis auch noch antun. Es wäre viel einfacher, wenn dieser mit ihm an einem Strang zog, statt dagegen. Doch zum Nachdenken hatte der Silberne keine Zeit. Sie mussten schnellst möglich aus der Stadt raus, den überall stank es nach Hund. Die Menschen würden garantiert an jeder Ecke wache stehen und wartete nur darauf einen von diesen Hunden den Katzen auf den Hals zu hetzen. Es half alles nichts, sie mussten weiter und nun auch über diese Straße. Argent musste Gruppen einteilen, denn alleine wäre es noch gefährlich. Also drehte er sich zu den Katzen um setzte sich aufrecht hin. Es half ja e nichts, wenn man nur still und stumm die Straße und den Zaun beobachtete. Der Silberne sprach ruhig und bestimmt. Er wusste schon wem er in welche Gruppe einteilen würde.

„Anwesende Katzen hört mir zu. Wie ihr sehen könnt sind wir nicht mehr weit von unserem Ziel entfernt, nur noch diese Straße hindert uns davor, aus den Klauen der Menschen zu gelangten und in sicheres Terrain zu kommen.“

Der Kater schnippte mit dem Schwanz in Richtung Straße, wo gerade ein fahrendes Auto vorbei sauste und sein Fell in eine Richtung kräuseln ließ. Der Gestank war kaum auszuhalten für die feine Nase des Silbernen, doch er sprach weiter.

„Jedoch ist es sicher für uns alle, wenn wir nicht alleine gehen. Genau wegen diesen fahrenden Dingern, müssen wir auf der Hut sein und auf die Katzen neben uns achten. Zuerst gehen die Kleinsten und Schwächsten von uns. Alpha und Twilight, ihr schnappt euch die beiden Kitten. Nehmt sie in eure Mitte und versucht rasch und schnell mit ihnen über die Straße zu kommen und dann sofort durch den Zaun zu schlüpfen.“

Er schaute sie an. Direkt in ihre tiefen Augen, doch konnte es nicht lang. Noch immer war der dumpfe Schmerz tief von Alpha ignoriert geworden zu sein. Zu gern hätte er sie bei seiner Ansprache neben sich gehabt, doch auch mit ihm gegangen war sie nicht. Bei Caruso war sie gelaufen und nicht bei ihm. Dies schmerzte und verlangte eine kurze Pause seiner Worte. Argent räusperte sich. Er musste weiter machen.

„Als nächste Gruppe laufen Diana, Nicki, Jade und deren schwarzer Kater. Geht rasch und dreht euch nicht um. Achtet auf die andere Seite wo die erste Gruppe auf euch wartet.“

Den Namen des schwarzen Katers mit dem sich Francis gestritten hatte, kannte er noch nicht. Doch es wäre schlauer die beiden Streithähne nicht gemeinsam laufen zu lassen und den drei Kätzinnen den Kater mit zu geben.

„Und zu guter Letzt läuft der Rest. Ich, Francis, Caruso und Anubis bilden den Schluss. Wir sind die Nachhut und werden helfen, wenn es nötig. Doch ich hoffe inständig das wir alle heil und gesund, und vor allem ohne Probleme und Zwischenfälle, über die Straße, unter den Zaun durch und in den Wald gelangen werden.“


Argent atmete erleichtert auf. In letzter Zeit sprach er mehr als sonst und das strengte den Silbernen an. Er hatte weniger Zeit und mehr Aufgaben und Pflichten. Das war wohl das Schicksal wenn man einen Clan führte. Er schmunzelte. Irgendwie würde er es schon auf die reihe bekommen, doch zu allererst mussten die Katzen sicher über die Straße gebracht werden.

„Das ist also mein Plan. Ich hoffe ihr seid alle damit einverstanden, wenn nicht, dann solle dieser jetzt sprechen und seinen Einwand vorbringen. Wenn allerdings keiner sprechen mag, so sage ich nun dass wir aufbrechen sollten. Zur letzten Etappe und auf in die Freiheit.“

Der Kater lockerte sich und schüttelte sich das Fell. Die kommende Nacht würde ihr Freund sein. Er würde sie vor den Blicken der Menschen schützen und sie unsichtbar für die übrigen Feinde machen. Die, soweit er wusste, auch im Wald auf sie lauerten.


[Katzengruppe/denkt, spricht/gibt plan durch und teilt die gruppen ein]

geschrieben von Francis
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Jade
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Fr Sep 16, 2011 10:46 pm

Neben ihrem Bruder war Jade zum Sitzen gekommen. Ihr Blick lag aber die ganze Zeit bei Francis. Dieser richtete seine Worte an die Gruppe und die graumelierte Katze hörte aufmerksam zu. Sie hatte Angst. Deswegen rieb sie ihren Kopf an dem von Coricopat. Froh, dass er bei ihr war. Es würde um so vieles einfach werden, jetzt da er bei ihr war. Sie waren immer füreinander da gewesen. Wo der eine war, war die andere nicht weit und umgekehrt. Und nun, da sie ein ganz neues Leben begannen war Jade ihrem Bruder sehr dankbar. Leise schnurrte sie um ihm das zu verdeutlichen. Ihren Schwanz legte sie über den ihres Bruders und die beiden Katzenkörper berührten sich. Am liebsten hätte sie sich zwischen die Pfoten ihres Bruders gesetzt. So wie früher. Da hatte sie sich immer zusammengekauert und Coricopat hatte sie beschützt. Leider ging das jetzt nicht mehr, weil sie zu groß geworden war.
Aufmerksam hörte Jade also zuerst dem Kater mit dem Halsband zu und erwiderte dessen Blick. Sie blinzelte einmal als Zeichen, dass sie bei ihm war. Eine gemeinsame Zukunft mit Francis. Wieder rieb Jade ihren Kopf an dem ihres Bruders. Doch diesesmal stellte sie sich vor es wäre der Hauskater. Ohne Sorgen dort draußen im Wald leben. Ohne die Angst vor den Menschen und vor diesen schrecklichen Hunden.

Überall stank es hier nach diesen Monstern. Und als dann das Auto kam und so nahe an Argent vorbeifuhr fauchte Jade erschrocken auf. Sie kannte Autos. Es gab auch auf dem Hof ein Auto. Und heute Nachmittag wäre Coricopat fast von einem überfahren worden. Noch immer saß der Schrecken tief, wenn sie sich daran zurück erinnerte. Diese Autos stanken und waren fast noch gefährlicher als die Hunde. Denn man konnte nicht vor ihnen davonlaufen. Viel zu schnell waren sie. Jades Blick lag noch in der Ferne, in der das Auto verschwunden war, als Argent zu sprechen begann. Nun wurde es also tatsächlich ernst. Fast als müsste sie beweisen, dass sie einversanden war nickte sie mit ihrem schönen Kopf. Sie durfte zusammen mit Coricopat in der Gruppe sein. Schade, dass nicht auch Francis bei ihr war. Aber man würde sich auf der anderen Straßenseite natürlich gleich wieder sehen. Freundschaftlich stupste Jade dann ihren Bruder an, damit dieser aufstand und fragte anschließend die Katze neben ihr, wer denn Diana sei. Nachdem diese auf die nachtschwarze Katze mit den blauen Augen deutete, schob Jade Coricopat in diese Richtung und zusammen gingen sie dann los.


[sitzt neben Coricopat, hört zu, geht dann zusammen mit ihrem Bruder zu Diana]
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Alpha
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Mo Sep 19, 2011 7:27 pm

Sie konnte es nicht. Sie konnte es einfach nicht. Sie liebte ihn, sie fühlte sich zu ihm hingezogen, doch es ging nicht. Sah sie Argent an, so riss Alphas Herz Stück um Stück ein wenig mehr. Und je öfter sie ihren Blick über den Silbernen schweifen ließ, desto größer war der Schmerz, desto mehr musste ihre Seele aushalten. Sie schaffte es Caruso anzusehen, ohne diese Pein. Irgendwie war er es, der sich um sie bemühen musste. Doch bei Argent war das etwas anderes. Er war es, um den sie sich bemühen musste. Selbst Alphas Lösung des Problems, sie wäre ja die Königin und ihre Ritter sollten sie gefälligst umwerben klappte nicht ganz. Argent konnte nichts dafür. Es war allein ihre Schuld. Sie musste sich bei ihm entschuldigen, doch für was? Sie konnte ja nicht hingehen mit traurigem Blick und sagen: „Tut mir leid, Argent. Ich wollte mich nicht in Caruso verlieben. Können wir das alles vergessen?“
Er wusste ja nicht einmal, was genau los war. Er konnte es nu erahnen und so war sie die Schuldige, welche den silbernen Ritter umwerben musste. Unsicher zuckte Alphas Schwanspitze hin und her. Ihr Fell war leicht gesträubt und ihr Herz schlug so schnell, dass es ihr die Kehle zuschnürte. Sie hatte Argent dazu bewegt all das zu tun und nun verließ sie ihn. Was für ein Flittchen, was für eine dreckige Ratte sie doch war! Alpha hatte den Blick durchgehend gesenkt gehalten, doch ihre Beleidigungen halfen ihr, den Kopf in die Höhe zu strecken und zu Argent zu gehen. Sie war eine der Ersten, was ihr das Atmen nicht leichter machte.

Alpha schluckte hart, bevor sie ihren Kopf an Argent Hals rieb uns einen so vertrauten und beruhigenden Duft einatmete. Es war so viel schöner, wenn es nur einen gab, so viel leichter. Ein leises Schnurren entlockte sich Alphas Kehle. Worte steckten in ihrem Hals fest. Worte, die gesagt werden mussten, die sich aber nicht sagen konnte. Stattdessen musste sie die Wahrheit einsperren. Zumindest die eine Wahrheit. Denn solange Argent nicht von ihr und Caruso wusste, konnte sie es auch nicht sagen. Und solange musste Alpha eben so tun, als gäbe es nur ihn, wenn sie bei Argent war. Als gäbe es nur ihn...

“Du weißt, ich bin nicht schwach, aber du glaubst gar nicht, wie froh ich bin, dass ich als eine der Ersten gehen darf. Ich ... ich liebe dich dafür.“

Der letzte Satz war nur ein Hauch. Wie eine zarte Bö, die kaum merklich einen Grashalm herunter drückt. Sie hatte Angst, jemand könnte diesen Satz hören, der es nicht sollte. Und mit „jemand“ war Caruso gemeint. Alpha leckte Argent liebevoll über die Wange, bevor sie sich von ihm löste, doch nicht nur von ihm, sondern auch vom Kater, den sie als richtig betrachten musste.
Unsicheren Schrittes ging Alpha zu Twilight. Sie wusste, dass sie sich um die Kitten und um die verletzte Kätzin kümmern musste, was nicht leicht war. Doch die wirkliche Härte bestand im Vertrauen zu Twilight. Denn Alpha hatte ihr Unrecht getan und sie wusste nicht, wie man auf sie reagieren würde. Die Bunte setzte sich neben der schwachen Kätzin, den Blick abgewandt, die Ohren leicht nach hinten geklappt.

“Es tut mir leid, dass ich dich vorhin einfach so hab stehen lassen. Ich werde es wieder gut machen. Versprochen! Ich werde dich sicher über die Straße geleiten. Ich kenne mich in der Stadt besser aus, als manch anderer. Ihr könnt auf mich vertrauen.“

Ohne aufzublicken zeichnete sich eine Art Lächeln auf Alphas Lippen ab. Sie hielt die Augen halb geschlossen und wartete auf die Kitten, welche noch kommen mussten, bevor sie alle gemeinsam los gehen konnten. Die erste Gruppe. Der erste Schritt in die Freiheit.


[bei den anderen Katzen | hört zu | fühlt sich mies | geht zu Argent und redet mit ihm | geht zu Twilight und redet mit ihr]
Verwirrend?!
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Di Sep 20, 2011 6:12 pm

Der Schwarze Kater murrte ein wenig, als er so halb verloren und noch mehr ignoriert neben Jade saß und nur mit ihr ein wenig Wärme teilen konnte. Er kam sich ein wenig abseits der anderen vor, auch wenn es ihn nicht wirklich störte, so fragte er sich doch, was er hier eigentlich tat und wem er etwas beweisen musste. Mit einem Gähnen spannte Coricopat seine Muskeln an und streckte sich ausgiebig. Bereit loszulaufen war er nicht und er wollte sich auch nicht drängen lassen, vor allem nicht, da man ihn einfach nur den schwarzen Kater genannt hatte. Er wusste zwar nicht, ob er dem Grauen seinen Namen genannt hatte, aber wäre ein wenig mehr Höflichkeit denn zu viel verlangt. Auf die andere Art, hatte er sich benommen, als dass er Höflichkeit erwarten durfte?

Nein, der Schwarze durfte wohl eher froh sein, dass er nicht auf der Stelle weggejagt worden war. Coricopat blinzelte und drehte sich zu seiner Schwester um. Dass war eine der Dinge, die gut waren, dass er bei ihr war, denn sie konnte sein Temperament am besten Zügeln und sie wusste, wie er war und was man zu tun und zu sagen hatte, wenn er aufbrauste. Auch wenn es wohl die Absicht war, dass die drei Katzen ihn in Schacht hielten, so war er auf eine Art auch froh darüber, denn so musste er sich wenigstens keinem Kater unterorten, sondern konnte aufrecht laufen. Der Schwarze konnte nichts dafür, es war sein Urinstinkt, der ihn dazu veranlagte beschützen zu wollen, vor allem Jade.

Als der Kater von Jade in die Richtung geschoben wurde, die man ihr gesagt hatte, zeigte er zum ersten mal wieder eine eigene Regung, indem er sich kurz an das Fell seiner Schwester drückte und sie aufmunternd anlächelte, frei nach: Es geht mit gut, keine Panik, ich benehm mich auch.

Auch wenn das sowohl ein Versprechen war, welches so unausgesprochen, wie auch Leer von Bedeutung war, so sah man doch, dass zumindest der Wille da war sich zusammenzureißen. Seine Augen durchforsteten die Umgebung, er suchte die vierte Katze, die mit ihnen gehen sollte, Nicki. Wer um alles war sie? Er konnte nur hoffen, dass sie sich zeigte und dass sie dann so schnell es ging die Straße überqueren könnten.

Mit einem mal bekam der Kater ein ungutes Gefühl, voll von schlechten Verheißungen und vor seinen Augen tauchte das Auto auf, in seinen Ohren hallte das Quietschen der Reifen wider und die Panik, die ihn durchfuhr, elektrisch und schmerzend. Wie um alles konnten sie unbeschadet aus der Stadt kommen? Ängste durchfuhren den Schwarzen und alle Rivalität, jedes Machtgehabe hatte ein Ende und er wollte sich am liebsten hinter jemandem verstecken, der ihm Mut zusprach. Das allerdings verbat ihm dann doch sein Stolz, er konnte sich eine solche Blöße einfach nicht geben. Wenn er hingestellt werden würde, als junge Katze, welche man an der Pfote nehmen musste. Nein, er war groß, erwachsen und doch so unreif, als dass er sich um sich, oder jemand anderen kümmern konnte.

Eigentlich würde er sich in einer solchen Situation seiner Schwester anvertrauen, aber dafür war nun weder die passende Zeit, noch der passende Ort. Mit nach hinten geklappten Ohren folgte der Kater seiner Schwester lautlos, auf der Suche, nach der Katze namens Diana.


[Jade, denkt, geht mit ihr zu Diana]


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Caruso
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Mi Sep 21, 2011 7:22 am

Caurso wusste das Alpha nicht die Kätzin war die solche Sätze einfach so über sich ergehen ließ. Und das hatte er nur wenige Sekunden später auch zu spüren bekommen. Nicht nur er hielt ihr einen Vortrag auch sie fing an. Sie sagte ihm dass sie Argent liebte, und diese Worte schmerzten ihm zutiefst im Herzen und in der Seele, doch musste er es verkraften, immerhin war sie nicht seine Gefährtin sondern die von Argent und damit musste er nun bis zum Ende seines Gott verdammten Lebens zurecht kommen. Da hatte er nun mal keine andere Wahl, auch wenn er es sich wünschte, aber er musste es! Verdammt, wie ich die Liebe doch hasste! Wieso ist sie bloß wieder zu mir zurück gekommen? Lieber Gott, warum ich?! Und dann noch eine Katze die einen anderen hat... Wieso?!
Seine Gedanken waren mit Verzweiflung und mit Wut gefüllt, aber genauso auch noch mit Liebe, auch wenn er versuchte diese auf die Seite zu schieben, doch konnte er Alpha nicht mit Wut entgegen treten, das konnte er einfach nicht! Er hatte viel zu viel Angst davor sie zu verletzten und somit sich selbst am meisten.

Und jetzt stand sie wieder dort bei Argent und schmiegte sich an seinen silbernen Pelz, während Caruso selbst in dieser Menge stand und nur Argent's Befehlen folgte. Er wusste gar nicht neben wem er alles stand, immerhin kannte er kaum jemanden. Er wusste aber dass er in der Nähe von Francis saß, immerhin verstanden sie sich.. nicht allzu besonders, zumindest bis jetzt. Alles kann sich ändern, dass hatte Alpha ja bewiesen bei ihm.
Nicht umsonst wurde er weicher. Das hieß aber nicht, dass seine kalte Maske auf seinem Gesicht weg war. Nein. Im Gegenteil, sie war wieder komplett da. Seit er hier her gekommen ist, wieder zu dieser Menge um Argent zuzuhören, war er wieder kalt. Wunderbar kalt und verschlossen. Wie es nun mal seine Art war. Nun war er wieder der alte Caruso.

In diesem Moment mied er den Blick zu Alpha und sah sich stattdessen um wie viele Katzen eigentlich hier versammelt waren um dem Silbernen zuzuhören. Es schienen so viele zu sein, und doch waren nur wenige gefragt. Mindestens 10 waren es zumindest.
Als der Silberne ihn aber aus seinen Gedanken riss, indem er seinem Namen aussprach sah er zu ihm hoch. Caruso sollte also mit ihm, Francis und Anubis, der treue.. Poet? Unwichtig, es war im wichtiger dass er zum Schluss eingeteilt wurde. Nun ja, wurden ja auch fast alle Kater außer ein schwarzer den er zuvor noch nicht gesehen hatte. Er musterte ihn nur kurz mit eisernem Blick und merkte dann, dass Alpha vorausgehen sollte.
Was meinte Argent doch gleich? Wir sollten eingreifen falls was ist, deshalb sind wir das Schlusslicht?
Caruso war sich eines hundertprozentig bewusst: Er würde aufpassen dass Alpha nichts passieren würde, und er passte mit seinem eigenen Katzenleben darauf auf. Was brachte es ihm wenn sie stirbt, anstatt dass er sie mal rettet? Nichts. Lieber sollte er für sie eines Tages gehen, als eine solch schöne und wunderbare Katze wie sie. Immerhin hat sie später sicherlich eine wunderbare Familie mit Argent. Und Argent braucht sie, das merkte der getigerte Kater, wenn auch nur flüchtig.

Mit ein paar Schritten ging er nähe zu Argent ran, durch die Menge hindurch und setzte sich ein paar Schritte von ihm entfernt wieder hin. Er stand nicht am nächsten an dem Silbernen dran, doch wusste er dass Argent damit merken soll, dass er alles akzeptierte.
Einen Blick wand er zu Alpha, welche mit Twilight schließlich als erste los sollte, und nickte ihr mit einem kleinen Lächeln zu und wünschte ihr somit viel Glück. Pass bitte auf dich auf, Alpha, ging es ihm durch den Kopf. Vielleicht wusste Alpha wie seine Gedanken waren, aber vielleicht auch nicht.
Dann sah er jedoch wieder zu Argent. Diesmal war sein Blick nicht lächelnd sondern ernst. Er wusste dass er nicht das leichteste war eine befahrene Straße in der Menschenwelt zu überqueren. Caruso konnte sich nicht vorstellen wie es war eine solche Last mit sich herum zu tragen, einen Clan zu führen und zu versuchen in Lebens aus einer Menschenstadt zu bekommen. Im Wald kannte sich der Getigerte aus, aber hier in der Stadt war er auf Argent und Alpha gestellt. Ohne die beiden würde keiner hier so schnell raus kommen. Lebend versteht sich.


[Denk nach | Hasst etwas | Sieht sich um | Steht in der Katzenmenge | Geht einige Schritte auf Argent zu um näher dran zu sein | Lächelt flüchtig Alpha zu | Blickt sitzend auf Argent]
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Tobi
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Mi Sep 21, 2011 8:22 pm

Der kleine Kater folgte der großen Truppe. Folgte den zwei Katern, die ihm die Ideen geklaut hatte. Doch zugeben musste er, dass das mit dem Zaun nun wirklich nicht auf seinem Mist gewachsen war. Tobi fand es auch so recht doof. Warum mussten sie durch einen Zaun kriechen? Konnten sie nicht einfach den normalen und großen Weg auf dem grauen Dingens benutzen? Die schnell rennenden bunten Dinger währen doch schon zur Seite gegangen. Immerhin hatte die Katzen ihnen doch nichts getan, also musste sie sie doch in Ruhe lassen. Sonst wäre das doch unfair und feige, wenn sie einfach so auf sie losgehen würden. Davon war Tobi zumindestens überzeugt und umso grimmiger war er in dieser Situation, als der silberne Kater Gruppen einteilte und Tobi in die „Babygruppe“ steckte. Was sollte er da bitteschön? Er konnte genauso gut die anderen Katzen beschützen und am Ende laufen. Er war einfach genauso stark wie der getigerte oder dieser Francis. Vielleicht noch lange nicht so groß, aber genauso stark….vielleicht.

Seufzend saß der kleine Kater in der Ecke und gesellte sich zu seiner „Babygruppe“ mürrisch. Er konnte ja schlecht einen Aufstand anzetteln indem er rumzickte. Und sowieso brauchten die Kätzinnen einen prächtigen und starken Kater unter ihnen. Da war Tobi schon richtig und die Mietzen würden sich noch glücklich schätzen, wenn Tobi, der große Held, sie vor den stinkenden bunten Monstern bewahrte. Er würde ihnen zeigen wie stark er war und gesellte sich mit groß geschwellter Brust zu der getigerten Dame, die gerade mit der anderen Kätzin sprach, die mit in seiner Gruppe war. Da fällte also nur noch Aiko und dann konnte es auch schon losgehen. Tobi entschied sich, als Gentleman zu gelten und schwieg. Ein Geheimnis sollte ihn umgeben, zumindestens kannte er das von den streunenden Katern, die immer sagten: ein Gentleman genieße und schweige. Bis dahin wusste er nicht, was die damals meinten, doch jetzt dachte er, dass er das richtige denken würde. Also blieb er still und wartete mit zappelten Schwanz darauf, dass es losgehen würde.


[Twilight, alpha…gesellt sich mürrisch zu ihnen, schweigt]
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Francis
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Fr Sep 23, 2011 5:15 pm

Eher desinteressiert lief der Kater in der Mitte der Katzengruppe her. Aiko lief neben ihm und ab und zu berührten sich ihre Felle dabei. Dabei schnurrte der Kater wollig und schaute zu Jade hinter, die mit ihren Bruder gelaufen war. Zugern wäre er zu ihr gegangen und hätte ihr nette Worte ins Ohr geflüstert oder ihr Fell geputzt und sie Liebkost, doch anders sollte es kommen. Ganz anders. Als der Silberne gruppe aufteilte und ihnen sagte, wie und wann sie über diese Straße zu gehen hatten. Francis rümpfte die Nase. In seinen Augen übertrieb der Kater es langsam, doch mit einem Nicken bedankte er sich bei Argent, das er erst die Kitten und die Schwachen schickten. Schien er ja doch nicht so einfältig zu sein, dieser Hungerhaken.

„Na dann Aiko sehen wir uns drüben. Geh zu Tobi und mach schnell. Wer weiß wo hier noch überall Gefahr lauert. Wir wollen schließlich bald unsere neue Heimat entdecken.“

Er schmiegte sich an ihren Kleinen Kopf und stupste sie zaghaft in Richtung der ersten Gruppe. Irgendwie hatte er ein mulmiges Gefühl dabei, seine Ziehtochter alleine gehen zu lassen. So ohne seinen Schutz. Doch Francis musste vertrauen. Besonders musste er versuchen Alpha zu trauen, die nun das Leben Aiko´s in ihren Pfoten hielt. Immerhin war er erst in der letzten Gruppe und Francis konnte darüber nur schmunzeln und sich einen Reim draus machen, warum er ausgerechnet bei der Gruppe war, wo auch Argent lief. Ob er wieder mit streiten anfing? Francis wäre dies nur ganz recht, da könnte er dem Kater einmal mehr zeigen was er auf den Kasten hatte, doch die Situation wäre schon ein bisschen problematisch und unpassend. Das müsste man sich mal vorstellen! Zwei Katzen streiten sich mit auf der Straße und schnelle Autos fahren vorbei. Der Kater schüttelte den Kopf. Nein das wöllte er dann doch nicht.

Langsam gesellte sich Francis nun auch zu seiner Gruppe und setzte sich provokativ neben dem Silbernen. Ein Auge allerdings ruhte ständig auf einen grazilen Körper. Zu gern wäre der Kater mit Jade gegangen und hätte sie beschützt. Er hätte sein Fell dicht an den ihren gepresst und ihr Geborgenheit und Sicherheit geschenkt. So war er dazu verdammt, die Kälte Argents zu spüren und sein Gesülze anzuhören. Obwohl! Ein bisschen Smalltalk wäre mal eine willkommene Abwechslung, bis die erste Gruppe bereit wäre. Doch über was sollte Francis mit Argent reden? Der Kater überlegte? Er schaute zum Himmel und reimte sich etwas zusammen. Warum nicht über das Wetter reden.

„Ob es wieder anfangen wird zu regnen? Wir werden wohl im Wald von der Dunkelheit umschlossen werden. Meinst du das kommt uns zu Gute? Oder bringt es uns eher Nachteile?“


[spricht zu aiko, gesellt sich zu argent. Spricht]

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Diana
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Sa Sep 24, 2011 8:51 am

Diana sah der geschwächten Twilight beim Fressen zu. Eine Antwort auf ihre Frage hatte sie noch immer nicht bekommen, was aber wahrscheinlich daran lag, dass Twilight sie entweder nicht gehört hatte oder einfach zu hungrig war. Diana seufzte innerlich auf. War sie hier eigentlich die einzige, die absolut keine Ahnung vom eigentlichen Plan hatte? Es schien ganz so, und auch hatte anscheinend niemand die Güte ihr Einzelheiten zu erklären. Leicht verärgert und mit zuckendem Schweif lies sie ihren Blick über die Katzenmenge schweifen, als sie jedoch eine laute sich erhebende Stimme vernahm, drehte sie ruckartig den Kopf. Der silberne Kater, der wohl sowas wie der Anführer war, hatte abermals die Stimme erhoben, und die schwarze Kätzin spitze gespannt die Ohren. Vielleicht würde sie hier die nötigen Informationen erfahren. Und siehe da: Schon einige Sätze Argents später, sah der Plan schon gleich viel klarer aus. Den Worten des Silbernen zufolge, mussten sie eine Straße überqueren, und durch einen Zaun zwängen. Bei dem Gedanken daran, eine Straße zu überqueren sträubte sich jedes einzelne Haar ihres Fells. Beinahe wäre ihr ein leises Fauchen entkommen, sie hielt sich aber zurück, da sie wusste, dass es ihr nichts nützen würde sich unnötig aufzuregen. Als sich ihr Fell wieder geglättet hatte, zwang sie sich wieder auf die Worte des Anführers zu konzentrieren. Sie würden in Gruppen laufen. Gut, wenigstens musste sie nicht alleine einen der Wege dieser Monster überqueren. Als erstes sollten Alpha und Twilight und zwei kleine Kätzchen laufen. Und nicht lange dauerte es, da stand auch schon Alpha bei Twilight und sprach mit ihr. Diana selbst war einer anderen Gruppe zugeteilt. Sie sollte mit drei anderen Katzen, einer gewissen Nicki, Jade und einem schwarzen Kater laufen. Als Argent geendet hatte, wandte sich Diana nochmals an Twilight und somit auch an Alpha.

„Viel Glück Twilight, und nicht schlapp machen. Wir sehen uns dann auf der anderen Straßenseite“,

sprach sie zu der kleinen cremefarbenen Katze, und hoffte dies inständig. Dann nickte sie Alpha einmal zum Abschied zu, und schon war sie verschwunden. Okay, drei Katzen zu finden, wird wohl nicht so schwer sein. Einen schwarzer Kater sollte man ja recht leicht sehen. Und wirklich: Wenig später, hatte sie zwei Katzen, eine davon der schwarze Kater, gesichtet. Neben ihm lief eine dunkelgraue, fast schwarze, hübsche Katze. Anscheinend waren die beiden Katzen auch auf der Suche. Womöglich auf der Suche nach ihr, so viele schwarze Katzen sollte es hier ja nicht geben. Die Schwarze beschleunigte ihre Schritte, sodass sie wenig später vor den Beiden stand.

„Hallo. Ich bin Diana.“, sprach sie die beiden an und wandte sich dann an die hübsche Kätzin. „Du bist nicht zufällig Jade oder Nicki?“

[Bei Twilight/Hört Argent zu/Verabschiedet sich von Twilight und Alpha/Sucht/Bei Jade und Cori]
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Sa Sep 24, 2011 12:00 pm

In der Kleinen schien es ja echt zu brodeln. Ihre Augen verängten sich ein wenig, meinte der Alte zu wissen. Vielleicht war es auch nur eine Täuschung. Wie hieß es nochmal, wenn etwas passierte, was gar nicht so war? Sehliche Täuschung oder sowas? Toastbrot. Egal!
Der Alte beobachtete die Kleine noch eine Weile weiter. Sie kochte vor Wut und redete auf den Kater ein, der nur mit den Schnurrhaaren zuckte und sich kurz mit der Zunge über die Schnurrhaare fuhr. Kurz darauf riss er sein Mäulchen auf und gähnte.

"Takara, du langweilst mich mit Tatsachen.
Ich habe doch eben gesagt; Ich habe deine Eltern ermordet und es tut mir leid.
Hätte ich es nicht getan, hätte ich dich nicht hier... so einfach.
Und du warst meine Lebensversicherung. Ich habe dich gelehrt.
Du solltest für mich sorgen und was tust du? Du tust nichts! Du bist ein mieses, faules Stück, Takara!
"

Er fauchte und einige seiner Haare stellten sich senkrecht auf. Der Alte formte mit seinem Rücken einen Buckel und stieß einen kehligen Laut aus. Er hasste die Katze dafür.
Wieso konnte sie nicht einfach für ihn sorgen, OHNE Fragen zu stellen? Warum?
Sie war dumm, naiv. Sie war Takara und das war schlimm genug!


[bei Takara im Wald]

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Jade
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Sa Sep 24, 2011 8:53 pm

Zum Glück mussten sie nicht all zu lange suchen, denn da löste sich bereits eine schwarze Katze aus der Menge und kam auf die Beiden zu. Für einen Menschen waren schwarze Katzen sicherlich alle gleich. Das Auge der Zweibeiner war getrübt und konnte die vielen kleinen Unterschiede nicht erkennen. Es ging schon mal dabei los, dass Diana einen anderen Schwarzton hatte als Jades Bruder. Dann natürlich eine ganz andere Augenfarbe. Ihre Statur war zierlicher als die ihres Bruders und die Form ihres Kopfes anders. Von ihrem Duft ganz zu schweigen. Nein, eine schwarze Katze glich sich niemals einer anderen. Aber das war den Menschen nicht beizubringen. Die sahen nur das, was sie sehen wollten. Als Diana, denn das musste sie sein, bei ihnen war, leckte Jade Coricopat nochmal über die Wange. Sie hatte seinen Blick vorhin sehr wohl bemerkt. Und sie wusste, wie schwer ihm da alles fallen musste. Deswegen war sie ihm umso dankbarer, dass er da blieb. Bei ihr. An ihrer Seite. Schließlich war man zu zweit immer stärker als alleine.
Auch wenn Jade es schade fand, dass Francis nicht in ihrer Gruppe war. Sie wäre gerne bei ihm geblieben. Aber auf der anderen Seite der Straße würde man sich wieder sehen. Und dann lag die Ewigkeit vor ihnen. Ein Leben in Freiheit und ein Leben an der Seite des Katers mit dem Halsband.

"Mein Name ist Jade und das ist mein Bruder Coricopat. Wir sollen dann wohl zusammen über die Straße gehen und aufeinander aufpassen."

Freundlich waren die Worte von Jade. Nichts darin klang feindseelig oder überheblich. Sie wollte diese Nacht nur so schnell wie möglich hinter sich bringen. Und was nützte es, wenn sie unfreundlich zu den Katzen war? Schließlich würden sie in absehbarer Zeit alle zusammen leben. Da war es immer besser, wenn man sich verstand.


[bei Diana, Coricopat, stellt sich vor]
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Nicki
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Mo Sep 26, 2011 2:19 pm

Die junge Kätzin saß mit sorgsam um ihre Füße gelegtem Schwanz und aufrechter Haltung in der Nähe von Argent und hörte ihm zu. Sie hatte sich von Mika entfernt, denn es gab einfach nichts, worüber die sprechen konnte, oder wollte. Stattdessen war Nicki allein. Ihr Name erklang in ihren Ohren und die Katze wandte sich um. Ihre Nase zuckte leicht, als sie die Luft einsog, einfach als wollte sie einen Beweis dafür, wo sie war. Alles war ganz schön, aber wie sollte sie denn die drei Katzen finden zu denen sie aufgeteilt war? Mit unsicheren Schritten ging die Siamkatze los.

Da erklang in ihren Ohren das Wort „Jade“ und die wurde hellhörig, dass mussten sie wohl sein. Erst jetzt begann die Katze unsicher zu werden und sie wurde langsamer. Sollte sie etwa wirklich einfach so zu ihnen gehen und sagen, Hallo, nett euch kennen zu lernen? Nein, das konnte sie nun wirklich nicht tun. Nicki sollte ein wenig mehr Anstand besitzen, aber sie konnte auch nicht hier herumsitzen und hoffen, dass jemand sie bemerken würde!

Mit zögerlichen Schritten ging die zierliche Kätzin auf die Truppe zu. Ja, es mussten die drei sein, zwei Katzen und ein Kater, genau so, wie man es ihr gesagt hatte. Schwach lächelnd kam sie bei den dreien an und setzte sich hin. Sie neigte den Kopf ein wenig schief und lächelte die beiden Katzen an, aber als sie den schwarzen Kater entdeckte wurde sie ein wenig unruhig und ihr Lächeln verblasste ein wenig. Er war merkwürdig und sah völlig fehl am Platz aus, was er scheinbar auch sehr gut wusste. Ein wenig unsicher nickte Nicki ihm zu, dann wandte sie sich lieber wieder an die anderen beiden.

“Hallo, ich heiße Nicki, ihr seid wohl meine gruppe, hab ich recht? Es tut mir leid, ich bin sowas nicht gewohnt…Ich war immer alleine und…nun ja, ich rede wohl zu viel.“

Ein wenig beschämt über ihren aufkommenden Redeschwall schlug sie ihre Augen nieder und betrachtete den Boden, dann hob sie ihren Kopf wieder. Sollten sie doch denken, was sie wollten!


[Cori, Jade, Diana, redet, ist sich unsicher]
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Coricopat
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Größe : 33 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Mo Sep 26, 2011 2:34 pm

Mit einem tiefen schnauben, was eher wie ein grollen klang blieb der Kater hinter Jade stehen, als eine etwas zierlichere schwarze Katze auf die beiden zukam. Und wirklich die fremde Katze stellte sich als die Gesuchte heraus. Sie fragte seine Schwester, wer sie war und schien ihn zu ignorieren, was ihn nicht sonderlich störte. Als er seinen Namen hörte nickte der schwarze nur kurz und blickte Diana an. Vielleicht ging seine Arroganz gerade ein wenig mit ihm durch, aber besser als so rüber zu kommen, als könnte man normal mit ihm sprechen.

Er sah die Katzen um sich herum an und fragte sich, wer von ihnen wohl diese Nicki war, auf die sie nun wohl noch warten mussten. Ist ja schon ein guter Start, als letzter kommen. Gerade als er seinen Blick wieder abwenden wollte konnte er eine cremefarbene Katze sehen, die etwas unsicher war. Sie betrachtete die kleine Gruppe und kam nur zögerlich näher. Wenn diese Katze immer so furchtbar schüchtern war, dann würde sie ziemliche Probleme beim Überleben bekommen, schoss es dem Kater durch den Kopf und als er das Misstrauen in den Augen der Katze sah versuchte er so freundlich es ging zu lächeln. Es stimmte wohl, sollte er hier bei ihnen bleiben musste er sich nun mal anpassen und der wichtigste Schritt war die Freundlichkeit.

Letzten Endes schien die Katze einen Entschluss gefasst zu haben, denn sie kam nun zu ihnen und setzte sich hin. Dabei sah man genau das geknickte Ohr, welches sie ein wenig kindlich und frech wirken ließ, ein ziemlicher Kontrast zum Rest ihres Selbst. Das konnte ja wirklich noch alles sehr interessant werden und wohl auch gefährlich, sollte man etwa Babysitter spielen? Als die Katze anfing zu sprechen verdrehte er die Augen und schaute sie ein wenig verwirrt an.

“Ich bin ein Einzelgänger, rede ich so viel wie du?“

Platzte es aus dem Kater raus, ehe er die Worte zurückhalten und nochmal überdenken konnte. Da er wusste, dass Jade ihn direkt zurechtweisen würde entspannte er seine Haltung und meinte dann ein wenig freundlicher.

“Ja, du bist hier richtig, dass ist meine Schwester Jade und das ist Diana.“

Erklärte er kurz angebunden. Es war wie ein Zeichen an seine Schwester, welches sagte: Ich bin ja schon freundlich!


[Jade, Diana, Nicki, denkt, spricht ]

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Diana
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Alter Charakter : 2 1/2 Jahre
Geschlecht : Katze
Fellfarbe : Schwarz, an Pfoten grau
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Di Sep 27, 2011 9:28 am

Die Schwarze stand also bei der schwarzgrauen Katze, die sich mit äußerster Freundlichkeit als Jade vorstellte und bei ihrem Bruder namens Coricopat. Die Freundlichkeit von Jade war fast ansteckend und so konnte Diana gar nicht anders, als ihr ebenso freundlich zuzulächeln.

„Das sollten wir wohl“

,stimmte sie ihr zu. Dann drehte sie leicht den Kopf und musterte den schwarzbraunen Kater, Coricopat. Er schien irgendwie verstimmt, widerwillig und auch etwas arrogant, so als wollte er hier gar nicht sein. Aber Diana konnte sich auch täuschen und so nickte sie ihm einfach zu. Ihre Betrachtung wurde von einer, hellen, unsicheren Stimme durchbrochen, die von einer beigen Katze mit schwarzem Gesicht und Knickohr, welches ihr etwas Verwegenes gab, unterbrochen. Diese zierliche Katze war, wenn Diana ihren ,etwas unsicher und stotternd vorgebrachten Redefall richtig verstand. Nicki sprach wirklich etwas viel, was aber wahrscheinlich an der Aufregung und ihrer Unsicherheit lag, wie Diana vermutete. Außerdem entschuldigte sich die Kätzin auch sofort, und deshalb fand sie die folgenden Worte des schwarzen Katers wirklich unpassend.

Anscheinend war ihm dies auch selbst aufgefallen, denn sofort lies er seine Stimme freundlicher werden und erklärte der schüchternen Katze, dass sie hier richtig sei. Auch stellte er Jade und die Schwarze selbst auch gleich vor. Diana hasste es, wenn jemand für sie sprach oder sie bevormundete. Aber im Anbetracht dessen, dass sie mit diesen drei Katzen über den schrecklich stinkenden schwarzen Streifen dort laufen sollte, verkniff sie sich jegliche Bemerkungen und sagte freundlich:

„Hallo Nicki. Die meisten von uns waren die meiste Zeit alleine und sind das hier wahrscheinlich nicht gewohnt. Aber daran müssen wir uns wohl alle nach und nach gewöhnen.“

Sie bemühte sich noch einmal um ein Lächeln, bevor sie ihren Blick etwas unruhig über die ganzen anderen Katzen schweifen lies. Es sind so unglaublich viele.., dachte sie. Die Schwarze musste sich wirklich erst an den ganzen Rummel gewöhnen.


[Bei Jade,Nicki und Coricopat, spricht, denkt]
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Jade
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Alter Charakter : 2 Jahre
Geschlecht : Weiblich
Fellfarbe : Schwarz - Grau meliert
Größe : 27 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Di Sep 27, 2011 6:14 pm

Seufzend betrachtete Jade ihren Bruder. Sie sagte nichts, denn sie liebte ihn. Aber manchmal benahm er sich unmöglich. Die helle Katze mit dem geknickten Ohr war ängstlich und Coricopat pflaumte sie an. Auch der Blick von Diana war dementsprechend. Deswegen stand Jade auf und kam auf die helle Katze zu, die sich als Nicki vorgestellt hatte. Freundlich rieb die grau melierte Katze ihren Kopf an dem Ihren. Es war eine freundliche Einladung und eine Aufforderung keine Angst mehr zu haben. Coricopat war nunmal so. Daran würden sich alle in der neuen Katzengruppe gewöhnen müssen. Dafür sorgte dann auch Jade. Niemand sollte ihren Bruder ausgrenzen oder ihn gar verabscheuen. Wenn Coricopat irgendwann einmal gehen sollte, dann würde Jade mit ihm mitgehen. So schwer es ihr fallen sollte. Aber sie liebte ihren Bruder über alles. Deswegen aber musste er schwächeren Katzen oder bessergesagt ängstlicheren Katzen nicht solche Angst machen. Angst hatte Jade auch. Aber sie wusste ihren Bruder an ihrer Seite und deswegen war sie stark. Jeder hier sollte sich stark fühlen. Die grau melierte Katze strich an der Seite von Nicki vorbei und drehte sich dann wieder um. Sie setzte sich so nahe neben die Katze, dass sich ihre Felle berührten.

"Hab keine Angst. Wir sind doch jetzt dafür da um aufeinander aufzupassen. Und hör nicht auf meinen Bruder. Er ist nur etwas schlecht gelaunt. All die Katzen hier machen ihm Angst."

Frech sah Jade zu Coricopat. Er sollte auch endlich mal wieder etwas lächeln. Früher war er lustiger.
Sie stand auf und kam zu ihrem Bruder. Ganz dicht vor der Schnauze schlich sie ihm entlang und formte schlussendlich ihren Schwanz so, dass sie ihn um seine Schnauze legte. Nichts auf der Welt könnte sie jetzt wieder von ihrem Bruder trennen.

"Wollen wir uns dann in Position stellen?"

Fragend ließ Jade ihren Blick über die Anwesenden gleiten. Sie hatte große Angst. Sehr große Angst. Doch sie versuchte es sich nicht anmerken zu lassen.


[Bei Coricopat, Diana, Nicki, spricht, tröstet]
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Nicki
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Alter Charakter : 1,5 Jahre
Geschlecht : Katze
Fellfarbe : schwarz/beige/braun/weiß
Besonderheiten : Knickohr
Größe : 24 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Di Sep 27, 2011 6:29 pm

Die Wärme, die sich bei ihr ausbreitete einspannte die Kätzin. Sie schloss einen Moment ihre Augen und genoss das Gefühl, dass man ihr die Angst versuchte zu nehmen. Dennoch, als sie den Schwarzen musterte konnte sie sich nicht wirklich vorstellen, dass die Katzen ihm Angst machten, aber das wollte sie lieber nicht sagen. Er machte ihr zwar nur wenig Angst, aber sie war dennoch ein wenig erstaunt, wie Jade mit ihrem Bruder sprach. Eigentlich erwartete sie eine schlimme Antwort, aber es war wohl einfach normal und vielleicht war er ja wirklich nicht so übel.

Entschlossen drehte Nicki sich zu Diana und Jade und lächelte die beiden an. Sie waren so nett zu ihr und sie hatten noch nichts zu ihrem Knickohr gesagt. Sie war überhaupt noch nicht beschimpft worden und hässlich genannt worden. Das machte sie froh und sie setzte sich ein wenig aufrechter hin um ihr neues Selbstbewusstsein zum Ausdruck zu bringen. Wie es schien waren die anderen Katzen alle älter als sie, na sollten sie doch.

“Es freut mich euch kennen zu lernen und vielen Dank für eure Aufmunterung. Ja, jeder kann mal einen schlechten Tag haben, es ist schon ok.

Nicki beobachtete, wie Jade zurück zu ihrem Bruder ging und dann eine Frage an alle richtete. Die Katze nickte kurz und stand dann lächelnd auf und gesellte sich dann ein wenig näher zu den Katzen hin, dabei behielt sie dennoch ein wenig Abstand zu dem Kater, denn sie wollte nicht, dass er wegen ihr genervt war.

“Ok, wer übernimmt die Führung unserer kleinen Gruppe?

Fragte sie und ihre Pfoten tippelten ein wenig auf dem Boden, weil sie sich freute. Für andere sah es zwar merkwürdig aus und sie würden es wohl auch nicht verstehen, aber für die Siamkatze war diese Freundlichkeit nun mal keine Selbstverständlichkeit, sondern ein hohes Maß an Respektsausdruck und Akzeptanz gegenüber der Katze.


[Cori, Diana, Jade, spricht, freut sich]

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Coricopat
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Alter : 24
Alter Charakter : 2 Jahre
Geschlecht : Kater
Fellfarbe : Schwarz
Besonderheiten : braunes Fell an Brust-wie umgelegtes Band
Größe : 33 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Di Sep 27, 2011 6:43 pm

Coricopat schnaubte belustigt. Er und Angst vor den Katzen? Aber obwohl, es konnte wirklich so rüber kommen, wie er sie ansah. Als seine Schwester ihn anlächelte legte er seine Ohren kurz an und stellte sie dann wieder auf, dabei lächelte er und nickte.

“Ohja, eine riesige Angst!“

Sagte er sarkastisch und berührte das weiche Fell seiner Schwester. Bei ihr machte es ihm nichts aus diese „harte Schale“ fallen zu lassen und auch mal zu lächeln, es sollte ja gut tun. Dennoch war das Lächeln eher nur an Jade gedacht und nicht an die anderen Katzen. Für diese würde ein Lächeln wohl nicht so schnell etwas bedeuten, als für seine Schwester. Bei ihr bedeutete es gleich viel mehr, Verknüpfungen an alte Zeiten, das Leben, wie sie es früher hatten, das Aufwachsen, den Ärger, den sie bekommen hatten. Den Schutz und die Sicherheit, die sie sich gegenseitig ständig gaben.

Auch wenn seine Schwester es vor den anderen zu verbergen versuchte, ihren Bruder konnte die graumelierte Katze nicht belügen, für nichts auf der Welt. Sie hatte Angst, genauso wie er. Wie jeder hier wohl. Niemand wusste, was geschehen würde. Der Kater kam näher zu seiner Schwester und kuschelte sich an ihr Fell, dann sagte er leise zu ihr.

“Hab keine Angst, ich bin bei dir, es wird alles gut werden.“

Für einen kurzen Moment waren die Katzen um ihn vergessen, dann aber durchdrang die Stimme von Nicki die Stille wie ein Messer. Seufzend drehte er sich zu ihr um und legte den Kopf schief. Gut, freundlich war sie wohl, also sollte er sich nicht so anstellen. Er lächelte die kleine Katze freundlich an und überließ dann den beiden anderen Katzen zu sprechen.


[Diana, Nicki, Jade, spricht, denkt, tröstet Jade]

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Mika
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Alter : 26
Alter Charakter : 6 Monate
Geschlecht : Kater
Fellfarbe : cremefarben getigert
Besonderheiten : helle Haarfarbe, Augen
Größe : 19 cm

BeitragThema: Re: Kapitel 2: Fremde Wege   Mi Sep 28, 2011 7:24 pm

Mika war allein verbleiben, nachdem sich Nicki von ihm getrennt hatte. Zunächst hatte er sich umgeschaut, doch etwas Interessantes gab es nicht zu entdecken.
Mittlerweile wurde es auch immer dunkler, denn die Nacht würde bald hereinbrechen.

Der kleine Kater hatte sich müde niedergesetzt und einfach gewartet was geschah. Er wollte es zwar nicht zugeben, aber der Tag war doch recht anstrengend gewesen. Kein Wunder wenn man bedachte das er noch recht jung und alles neu für ihn war. Sein Maul öffnete sich und er musste herzhaft gähnen. Erst jetzt bemerkte der Jungkater das sich etwas in seiner Umgebung tat. Argent, der selbsternannte Anführer der Gruppe, begann zu sprechen und trug seinen Plan vor. Nach und nach teilten sich die Katzen in Gruppen ein.

Der Getigerte erhob sich nun auch, streckte sich und blickte herum. Was sollte er eigentlich tun? So richtig hatte er die Pläne der Erwachsenen nicht verstanden. Hektisch begann er sich umzusehen, doch wusste er nichts mit sich anzufangen.
Er sah eine getigerte Katze und ging langsam auf sie zu. Er legte erst den Kopf schief und sah sich noch einmal um.

"Hey, schuldigung aber irgendwie habe ich nicht richtig verstanden was ich jetzt machen soll. in welche Gruppe muss ich denn jetzt gehen, weißt du das?"

Ihm war aufgefallen das die Katze viel in der Nähe von Argent gewesen war und verhielt sich deswegen lieber nicht so vorlaut und frech wie sonst. Er setzte sich neben die Katze und sah weiter dem Treiben zu. Seine Ohren zuckten als er auf eine Antwort wartete. Was hatten all die Katzen eigentlich genau vor? Noch nie hatte der kleine Kater so viele Katzen auf einem Fleck gesehen und so war es für ihn natürlich doch etwas aufregend.


[bei den Katzen / verwirrt / geht zu Alpha und fragt]

(laut Gruppe ist er ja in der Nähe von Alpha, ich hoffe das ist ok wenn er sie anspricht)
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